Schwäbisch Gmünd, 2014

Gottfried Weinhold. Poesie des Lichts – Fotografien

23. November 2014 – 1. Februar 2015

Schwäbisch Gmünd, 2013

Gottfried Weinhold, geb. 1941 und in Aalen zuhause, fotografiert mit einer Mittelformatkamera. In seinen Bildern bevorzugt er gedämpfte, fast monochrome Farben. Diese sensible, verhaltene Farbigkeit strahlt Ruhe aus. Eine Ruhe, die durch ein formales Ordnungsprinzip noch unterstrichen wird. Ein oft strenger, grafischer Bildaufbau, bewusst reduziert auf das Wesentliche, ist ein beabsichtigtes Mittel, um von der Realität Abstand zu gewinnen. Und es ist das Licht, das Weinholds Bilder bestimmt und lichtdurchflutete, poetische Fotografien entstehen lässt.
Die Einbeziehung von Licht und Schatten setzt wichtige Akzente und ist unverzichtbar. Im »Weglassen« liegt Weinholds Meisterschaft. Sein »drittes Auge« sieht das Wesentliche: das lichthafte im Licht und das schattige im Schatten. So gewinnt er neue analytische Aspekte. Die »bewegte Kamera« schafft darüber hinaus Bildeindrücke, die von denen der nur reproduzierenden Kamera auf malerische Art abweichen. Es entsteht Poesie. Die Reisen in südliche Länder, nach Spanien, Tunesien, Kleinasien, Bali, Karibik, Italien und immer wieder Griechenland, haben die fotografischen Arbeiten auf wertvolle Art zusätzlich bereichert.

 

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