Schwäbisch Gmünd, 2017

Bruno Feger. Augenblick, verweile doch

30. September – 26. November 2017

Schwäbisch Gmünd, 2017

Bruno Feger, Arbeiten im Atelier.

Monumentale Blumen, Blüten und Früchte aus Stahl und Kunstharz gehören seit gut 20 Jahren zu den unverwechselbaren Markenzeichen von Bruno Feger, geboren 1962. In wochenlanger Arbeit montiert und verschweißt der Künstler hunderte fast mosaikhaft kleine, rechteckig geteilte Stahlplättchen, die er zuvor aus einer industriell gefertigten Stahlplatte geschnitten hat, zu großformatigen, farbig gefassten Skulpturen: zu Hagebutten, Lilien und Kirschen, zu Gräsern und Tulpen. Die Formen der einzelnen Pflanzen erfasst Bruno Feger nicht im Detail, sondern im Gesamt. Er abstrahiert und reduziert sie auf Grundformen und -linien ihres Erscheinens in der Natur, lässt den jeweiligen Urtypus aber erkennen. Im natürlichen Zyklus des Blühens und Verwelkens hält er sie in der Üppigkeit ihres Wachstums fest: in sattem Grün die Gräser, in prall leuchtendem Rot die Hagebutten, Kirschen und Tulpen. Dabei setzt der Bildhauer nicht auf die körperliche Masse, sondern auf die Haut, die Oberfläche der Objekte, die trotzt ihrer monumentalen Größe leicht wirken. In ihrer ganz eigenen Formensprache visualisieren Bruno Fegers Pflanzen-Objekte Vitalität, Wachstum und Kraft. Die Ausstellung in der Galerie im Prediger gibt einen Einblick in Bruno Fegers Schaffen – von seinen frühen floralen Holzwerken bis zu neuen Stahlarbeiten.
Bruno Feger gehört zu den bemerkenswerten Bildhauern der Gegenwart. Geboren 1962 in Haslach im Schwarzwald, studierte er von 1982 bis 1987 Architektur an der Hochschule der Künste Berlin und kam dann zur Kunst. Zu seinen Auszeichnungen gehören der Kunstpreis der Stadt Hanau (1998) und der Preis der Stadt Mörfelden-Walldorf (2002). Seit 1989 sind seine Objekte in zahlreichen Ausstellungen zu sehen – vor allem im öffentlichen Raum, wo sie immer wieder große Aufmerksamkeit und Anerkennung finden. Daneben hat er zahlreiche Kunst-am-Bau-Aufträge verwirklicht. Bruno Feger lebt und arbeitet heute in der Nähe von Freiburg im Breisgau.
Eröffnung: Freitag, 29. September 2017, 19 Uhr

Querschnitt 2017. Jahresausstellung
des Gmünder Kunstvereins

16. Dezember 2017 – 21. Januar 2018

Schwäbisch Gmünd, 2016

Blick in den "Querschnitt 2013"

In das Kunstjahr 2018 geht es am Freitag, 15. Dezember 2016, um 19 Uhr, mit der Eröffnung des „Querschnitt“, der Jahres- und Gastausstellung des Gmünder Kunstvereins. Bis zum 21. Januar sind rund 100 ausgewählte Werke zu sehen, darunter Gemälde, Skulpturen, Objekte und Schmuck. Zusammen ergibt sich hieraus sowohl ein Kaleidoskop als auch eine Momentaufnahme von der Qualität und Bandbreite des regionalen Kunstschaffens.

Armin Göhringer

17. Februar – 13. Mai 2018

Schwäbisch Gmünd, 2017

Armin Göhrunger, Ohne Titel, Holz geschwärzt, 2015,176 x 44 x 26 cm

Bruder Holz – so bezeichnet Armin Göhringer sein bildhauerisches Material, dem er sich seit mittlerweile über 30 Jahren leidenschaftlich verschrieben hat. Geboren 1954 in Nordrach im Schwarzwald, gehört er heute zu den führenden Bildhauern Deutschlands. Mit der Kettensäge entkernt und reduziert er den Holzstamm auf Kuben, Quader und filigrane Stege oder auf Gitter und netzartige Strukturen. Das Ergebnis sind archaisch wirkende Skulpturen, in denen sich konkreter Raum und Suggestion, Existenz und Leere in einem ausbalacierten Gleichgewicht verdichten.
Die Ausstellung in der Galerie im Prediger präsentiert eigens auf den Ausstellungsraum, bezogene Boden- und Wandobjekte, darunter ganz neu entstandene Arbeiten. Zur Werkschau erscheint eine Broschüre.

Eröffnung: Freitag, 16. Februar, 19 Uhr

 

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