Schwäbisch Gmünd, 2012

Franz Bernhard. Form ist alles – Skulpturen, Reliefs und Zeichnungen
aus dem Morat-Block

15. Februar – 20. Mai 2013

Schwäbisch Gmünd, 2013

„Form ist alles: … die Bewegung, die als belebendes Moment die Figur durchzieht und sie trägt“ lautet das künstlerische Credo von Franz Bernhard. Der 1934 im tschechischen Neuhäuser (Nové Chalupy) geborene und heute im pfälzischen Jockgrim lebende Künstler gehört zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern der Gegenwart. Zahlreiche Ehrungen würdigen sein Schaffen, darunter der Hans-Thoma-Preis, der Staatspreis des Landes Baden-Württemberg für Bildende Kunst (1977), das Bundesverdienstkreuz (1998) und der Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz (2004).
„Anthropomorphe Zeichen“ nennt Bernhard seine Skulpturen, die er aus Holz, Eisen und Stahl fertigt und stets die menschliche Figur zum Ausgangspunkt haben. Die Ausstellung zeigt den Gesamtbestand an 38 Boden- und Wandarbeiten aus dem Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft Freiburg, der alle Schaffensphasen des Künstlers repräsentiert. Ausgewählte Zeichnungen ergänzen die Werkschau.

Martin Schwenk. Affentellerschraubenblockbaumbuster

14. Juni – 1. September 2013

Schwäbisch Gmünd, 2013

Seit den 1990er-Jahren konzentriert sich der Düsseldorfer Künstler Martin Schwenk (geboren 1960 in Bonn) in seiner Arbeit auf die Reflexion von Natur als emotionale Projektionsfläche und als Ausgangspunkt künstlerischer Gestaltung. "Mich interessiert, Materialien so zu benutzen, wie sie sonst nicht benutzt werden", sagt Schwenk, der seit 2010 Professor für Bildhauerei an der Kunsthochschule der Johannes Gutenberg Universität Mainz ist. Vor allem die kurze Zeit der Zwischenzustände, bis die Materiealien beispielsweise ausgehärtet sind, findet er spannend. In diesen Augenblicken kreiert er seine Objekte. Er verwendet dafür ganz gewöhnliche, in Baumärkten erhältliche Materialien wie Acrylglas, Polyester, Epoxidharz, Schaum, Kunststofffolie und Gips.

Manuela Tirler. Weed Control I

20. September – 17. November 2013

Schwäbisch Gmünd, 2012

Das Werk von Manuela Tirler steht im Spannungsfeld zwischen Kunst und Natur. Beide – häufig so antagonistisch wahrgenommene Bereiche – deutet und formt die Künstlerin in ihren Arbeiten wechselseitig um. . Ihre bevorzugten Materialien sind Eisendraht und Stahl. Daraus entstehen Stahlplastiken, Objekte und Reliefs. Ohne Natur direkt abzubilden erinnern sie an Erscheinungen der Natur: Geäst, Gestrüpp oder Rankwerk taucht auf. Ordnungsprinzipien und Prozesse der Natur überträgt Manuela Tirler mit konzeptionellem Gestaltungswillen auf ihre Kunst. Aus dem spannenden Changieren zwischen Künstlichem und Natürlichem, Statik und Bewegung, Zufall und Ordnung, Gestalt und Geschehen entsteht in ihren Arbeiten eine faszinierende und tiefe Wahlverwandtschaft mit dem Reichtum und Wirken der Natur.
Die 1977 geborene Absolventin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, die bei Werner Pokorny, Micha Ullman, Markus Ambach und Rainer Ganahl studierte, wuchs in den USA und im Enzkreis auf.

Querschnitt 2013. Jahresausstellung des Gmünder Kunstvereins

13. Dezember 2013 – 12. Januar 2014

Schwäbisch Gmünd, 2013

Wie in jedem Jahr sind zum Jahreswechsel die Künstlermitglieder des Gmünder Kunstvereins eingeladen, ihre aktuellen Arbeiten in einer gemeinsamen Ausstellung in der Galerie im Prediger zu zeigen. Über 100 Arbeiten bieten einen Querschnitt über die hohe Qualität des regionalen Kunstschaffens – von der Malerei und Skulptur über die Objektkunst bis zum Schmuck.