
Schwäbisch Gmünd (sv). Am vergangenen Montag traf sich die Wettbewerbsjury zur Entscheidungssitzung für die Logoauswahl zum Stadtjubiläum 2012. Aus ursprünglich über 100 unterschiedlichen Logoentwürfen von insgesamt 73 Einsendern wählte die Jury zunächst fünf Entwürfe (28LimitedBrand, Bochum; Agentur Eberle, Schwäbisch Gmünd; Agentur Freitag und Häussermann, Schwäbisch Gmünd; Katrin Häusser, Schwäbisch Gmünd; Ricarda Pinzke, Aalen) aus, die der Öffentlichkeit in einem Online-Voting vorgestellt wurden.
Die daraus hervorgegangenen wichtigen Anregungen führten zu einer Nachbesserungsphase für die fünf Finalisten. Die überarbeiteten Entwürfe wurden der Jury vergangenen Montag, 18. April 2011 durch die Gestalterinnen und Gestalter persönlich vorgestellt. Die Entscheidung fiel auf den Entwurf der Schwäbisch Gmünder Agentur Eberle. Der Siegerentwurf ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert, die weiteren vier Finalisten erhalten ein Preisgeld von jeweils 1.000 Euro. Schwäbisch Gmünd (sv). Am vergangenen Montag traf sich die Wettbewerbsjury zur Entscheidungssitzung für die Logoauswahl zum Stadtjubiläum 2012. Aus ursprünglich über 100 unterschiedlichen Logoentwürfen von insgesamt 73 Einsendern wählte die Jury zunächst fünf Entwürfe (28LimitedBrand, Bochum; Agentur Eberle, Schwäbisch Gmünd; Agentur Freitag und Häussermann, Schwäbisch Gmünd; Katrin Häusser, Schwäbisch Gmünd; Ricarda Pinzke, Aalen) aus, die der Öffentlichkeit in einem Online-Voting vorgestellt wurden.
Die daraus hervorgegangenen wichtigen Anregungen führten zu einer Nachbesserungsphase für die fünf Finalisten. Die überarbeiteten Entwürfe wurden der Jury vergangenem Montag, 18. April durch die Gestalterinnen und Gestalter persönlich vorgestellt. Die Entscheidung fiel für den Entwurf der Schwäbisch Gmünder Agentur Eberle. Der Siegerentwurf ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert, die weiteren vier Finalisten erhalten ein Preisgeld von jeweils 1.000 Euro.
Die für das Online-Voting von der Jury empfohlenen Gestaltungsentwürfe verbleiben nach der zweiten Juryrunde am 24. Januar 2011 und nach abgeschlossenem Online-Voting weiterhin im Rennen.
Das Online-Voting sowie die Diskussionen nach der Veröffentlichung der Jury-Vorauswahl haben gezeigt, dass die Öffentlichkeit ein sehr großes Interesse an der Schaffung eines gelungenen und geeigneten Logos für das Stadtjubiläum hat. Die Jury entschied, alle fünf Entwürfe weiterhin im Wettbewerbsverfahren zu behalten und den Gestaltern anzubieten, die Entwürfe zu überarbeiten. Hierzu hat die Jury Kriterien festgelegt, welche das Logo erfüllen muss, gestalterisch wie inhaltlich. Das Nachbesserungsangebot erstreckt sich auf folgende Punkte:
Die Gestalter erhalten für die Überarbeitung einen Zeitraum von vier Wochen, danach werden die überarbeiteten Entwürfe wieder in der Jury diskutiert.
Sie haben die Wahl!
Am 10. Januar 2011 hat die Jury die fünf Entwürfe, die links zu sehen sind, für das Logo zum Schwäbisch Gmünder Stadtjubiläum 2012 ausgewählt. Mit einem Klick auf die Übersicht, können Sie das jeweilige Logo in der vergrößerten Darstellung betrachten. Einer dieser fünf Entwürfe wird das Erkennungszeichen unseres Jubiläumsjahrs werden und Sie können mitentscheiden!
Geben Sie bis zum 23. Januar 2011 Ihre Stimme ab und wählen Sie Ihr Logo für 2012.
Am 24. Januar 2011 wird die Jury in Ihrer Entscheidungssitzung dann das Logo bestimmen. Das Abstimmungsergebnis aus dem Internet zählt als weitere Jurystimme.
Bei Ihren Überlegungen, für welchen Logoentwurf Sie abstimmen, sollten Sie berücksichtigen, inwieweit das Logo für Sie als Marke gelten kann und wie hoch der Wiedererkennungswert des Zeichens ist. Ebenfalls sollten sie beachten, wie das Logo im Zusammenspiel mit dem Logo der Stadt Schwäbisch Gmünd einsetzbar ist.
Schon jetzt möchten wir uns ganz herzlich für Ihre Teilnahme an der Online-Abstimmung bedanken.
Unter allen Online-Wählern verlosen wir zwei Eintrittskarten für eine Theater- oder Musiktheaterveranstaltung des Kulturbüros.
Wettbewerbsinhalt:
Zum Schwäbisch Gmünder Stadtjubiläum 2012 soll eine Wort- und Bildmarke entwickelt werden, die als Erkennungszeichen für die Feierlichkeiten des Jubiläumsjahrs verwendet wird. Das Veranstaltungsprogramm des Stadtjubiläums beinhaltet eine Vielzahl verschiedenartiger Veranstaltungen, Ausstellungen, Kongresse usw. mit direkten oder indirekten Bezügen zur Stadtgeschichte. Das Veranstaltungstableau ist inhaltlich weit gefächert und reicht von moderner Kunst bis zu historischen Denkmälern, von Minnesang bis Rock und Pop usw.
Ein Höhepunkt des Jubiläumsjahrs werden die Staufersaga und der Stauferzug sein. Bei den beiden Veranstaltungen handelt es sich um historisch getreue Inszenierungen über die Dynastie der Staufer, die von der Bürgerschaft getragen werden und bis zu 800 Mitwirkende zählen.
Gestalterisch soll der historische Bezug zur Staufergründung sichtbar sein und vermittelt werden.
Das Logo muss in der Lage sein, durch dem Stadtjubiläum zugehörige Themen ergänzt werden zu können. (Beispiel: Grundlogo Stadtjubiläum, Konkretisierung für Staufersaga/Stauferzug).
Das Logo muss als elektronische Datei eingereicht werden und in den gängigen IT-Programmen verwendbar sein.
Historischer Hintergrund des Stadtjubiläums:
Das Gebiet um Schwäbisch Gmünd gehört mit zu den ältesten Teilen des Stauferlandes. Zu Beginn des 11. Jahrhunderts bauten die Staufer die wahrscheinlich schon bestehende Siedlung Schwäbisch Gmünd um einen Freihof an der Mündung verschiedener Bäche in die Rems zu einer größeren Ortschaft aus.
Welche staufische Dynasten am Werden Gmünds Anteil hatten, ob etwa schon Herzog Friedrich I. oder erst sein Sohn Herzog Friedrich II. von Schwaben, ist mit letzter Sicherheit nicht auszumachen, jedoch sprechen wichtige Gründe dafür, dass nach einer Erbteilung im staufischen Haus Schwäbisch Gmünd sein Stadtrecht während der Regierungszeit von König Konrad III. (1138 – 1152) erhalten hat. Im Jahr 1162 jedenfalls zählt eine Traditionsnotiz bereits eine Reihe von namentlich genannten Stadtbürgern auf. Schwäbisch Gmünd ist demnach die älteste Stauferstadt in Südwestdeutschland.
Die Johanniskirche – in ihrer jetzigen Form in den Jahrzehnten zwischen 1220/1250 als dreischiffige Pfeilerbasilika erbaut - gehört zu den bedeutendsten spätromanischen Bauten Schwabens und war als Taufkirche des Staufergeschlechts geplant. Der Vorgängerbau der heutigen Johanniskirche war eine einschiffige Kirche von circa 17 m Länge aus der Zeit knapp nach 1100. Man darf annehmen, dass dieser Vorgängerbau der heutigen Johanniskirche, eine mutmaßliche Eigenkirche des Grund - und Gerichtsherrn - der Staufer - die Pfarrrechte besaß und diese erst nach der Gründung der Stadt auf die Vorgängerin des jetzigen Münsters übertragen wurden. Im Übrigen hat hier Konradin – der letzte Staufer- im Dezember 1266 sein letztes Weihnachtsfest auf deutschem Boden vor seinem unglücklichen Italienzug gefeiert.
Von Bauten aus der Stauferzeit haben sich in Teilen die Buckelquadern an der heutigen Grät erhalten, im Mittelalter Sitz des königlichen Schultheißen und städtisches Kaufhaus, Reste der staufischen inneren Stadtmauer aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Turniergraben sowie die Westfassade der Franziskanerkirche. Auch die Fuggerei, wahrscheinlicher Sitz des staufischen Schultheißen, stammt zumindest teilweise aus romanischer Zeit.
Der Marktplatz in seiner heutigen Form kommt als Gesamtanlage ursprünglich ebenfalls aus staufischer Zeit und gehört zu dem Typus, der im Allgemeinen für spätere Stauferstädte in Deutschland kennzeichnend wird: Ein langer axialer Straßenmarkt mit rippenförmig abzweigenden Straßen.
Auswahl und Preise:
Die Jury wählt unter den eingegangenen Vorschlägen zunächst 5 Logos zur weiteren Entscheidung aus. Diese Vorschläge werden dann online veröffentlicht. Mittels Online-Voting wird die „Stimme des Volkes“ ermittelt. Danach entscheidet die Jury abschließend. Der Siegerentwurf ist mit einem Auftragshonorar in Höhe von 5.000 € verbunden, die verbleibenden vier Entwürfe werden mit einem Preisgeld von je 1.000 € dotiert.
Der Rechtweg ist ausgeschlossen.
Jury:
• Prof. Dr. Hubert Herkommer, Wissenschaftlicher Berater der
„Staufersaga“
• Markus Herrmann, Leiter des Amts für Medien und
Kommunikation
• Stephan Kirchenbauer, Künstlerischer Leiter der
„Staufersaga“
• Prof. Alfred Lutz, Grafikdesigner
• Prof. Dr. Franco Rota, Prorektor der Hochschule der Medien
Stuttgart
• Cristina Salerno, Rektorin der Hochschule für Gestaltung
Schwäbisch Gmünd
• Michael Schaumann, Geschäftsführer Stadtjubiläum 2012
• Dr. Gabriele Holthuis, Leiterin des Museums und Galerie
im Prediger
• Online-Abstimmung Bevölkerung
• 5 Vertreter des Gemeinderats
Zeitlicher Ablauf:
6. November 2010
Veröffentlichung Wettbewerb
20. Dezember 2010
Einsendeschluss Entwürfe
10. Januar 2011
Vorauswahl Jury
12. – 23. Januar 2011
Online-Voting
24. Januar 2011
Entscheidung Jury
Weitere Informationen:
Schwäbisch Gmünder Stadtjubiläum 2012
Jubiläumsbüro
Marktplatz 7
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon 07171 603-4100
Telefax 07171 603-4109
Grät
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Stabsstelle Oberbürgermeister
Bürgerschaftliches Engagement
Leitung: Alexander Groll
Marktplatz 1
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon 07171 603-1015
Telefax 07171 603-1019
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