Ehrenamt mit eigener Lizenz

Bürgermentoren übernehmen nicht einfach ein Ehrenamt, etwa in der Betreuung von Senioren. Sie überlegen, wie sie andere Menschen für umfangreichere Aufgaben gewinnen können.
Getragen wurde der aktuelle Kurs von der Caritas Ost-Württemberg und der Stiftung Haus Lindenhof. Aus diesen Reihen kamen die Mentorentrainer Michael Kuschmann und Maria Bräuning. Ganz unterschiedliche Einrichtungen, wie etwa Spitalmühle, Evangelischer Verein oder auch St. Anna stellten Räume zur Verfügung. Für Maria Bräuning schon der erste Ansatz für den angestrebten Netzwerkgedanken. Bürgermentoren sind für Jürgen Kunze, Vorstand der Stiftung Haus Lindenhof, "Person gewordene Aufmerksamkeit für soziale Möglichkeiten". Warum braucht man Bürgermentoren? Iren Steiner vom Paritätischen Bildungswerk: "Es gibt heute viel mehr große und kleine Gruppen, die von der Gesellschaft ausgeschlossen sind. Etwa Heimbewohner, Demenzkranke, auch Jugendliche Arbeitslose oder von der Scheidung Betroffene." Steiner sieht hier vielfältige Betätigungsmöglichkeiten. Dabei sei Kreativität gefragt, die sich gerade durch neue Strukturen der ehrenamtlichen Arbeit so entwickeln könne. Bürgermeister Hans Frieser beglückwünschte die frisch gebackenen Bürgermentoren. Es sei ein mutiger Schritt, sich auf diesen Weg zu begeben. Und es sei ein unbezahlbares Engagement, von dem Bürger der Stadt Schwäbisch Gmünd profitierten. "In Schwäbisch Gmünd", so äußerte sich Maria Bräuning, "erfährt man einen verlässlichen Rahmen zwischen den Bürgermentoren, den Einrichtungen vor Ort und der Stadt."

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 17.01.2011

 

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