Definition von Zisternen

Schwäbisch Gmünd, 2011

Alle Zisternen, die einen Überlauf in die Kanalisation haben – was der Regelfall ist - sollen für den Gebührenzahler bewirken, dass ein Flächenrabatt gewährt wird.

Zisternen, wie sie aufgrund der städtischen Bebauungsplanvorschriften zu bauen sind, haben sowohl einen direkten Überlauf in die Kanalisation sowie einen Retentionsablauf, mit dem ein Teil des Zisterneninhalts gedrosselt der Kanalisation zugeführt wird.

Das Schaubild (siehe oben) macht deutlich, dass der überwiegende Teil des in die Zisterne eingebrachten Niederschlagswassers über den direkten Überlauf und den Retentionsablauf ganzjährig in die Kanalisation abgeführt wird.

Je nach Volumenanteil des Garten/Brauchwasserspeichers wird eine bestimmte Menge des Niederschlagswassers nicht in die Kanalisation eingeleitet, sondern anderweitig „verbraucht“.

Wenn Regenwasser zur Gartenbewässerung benutzt wird, findet dieser Verbrauch nur während der Sommermonate statt. Das restliche Jahr über läuft das Niederschlagswasser vollständig in die Kanalisation.

Wird die Zisterne auch für Brauchwasser (z:B.Toilettenspülung) genutzt, wird ganzjährig eine gewisse Menge aus der Zisterne verbraucht. Das rechtfertigt bei der Brauchwassernutzung einen höheren Flächenrabatt als bei der reinen Gartennutzung.


Das als Brauchwasser verwendete Zisternenwasser ist dann über einen Brauchwasserzähler zu messen und der Frischwassermenge für die Berechnung der Schmutzwassergebühr hinzuzurechnen.

 

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