Akkordeon

Das Akkordeon hat sich außerhalb der Volksmusik schon seit vielen Jahren als "klassisches" Instrument etabliert, und man kann es an Hochschulen für Musik als künstlerisches Hauptfach studieren. Es wird solistisch, im Ensemble und im Orchester gespielt (Akkordeonorchester).

Das Akkordeon ist ein sehr junges Instrument. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden erste Modelle entwickelt. In den 20-iger Jahren des 20. Jahrhunderts etablierte sich das Akkordeon als eigenständiges Instrument und Komponisten wurden darauf aufmerksam. 1927 komponierte Prof. Hugo Herrmann die erste Originalkomposition "Sieben neue Spielmusiken".

Heute unterscheiden wir zwei Akkordeontypen: Das Standardbass- Akkordeon aus dem volkstümlichen Bereich, bei dem die linke Hand mittels festgelegten Bässen und Akkorden die Melodien der rechten Hand begleitet, und das "Konzertakkordeon" oder auch "Akkordeon mit Melodiebaß" welches das Spielen von Melodien in beiden Händen ermöglicht. Somit kann man neben anspruchsvoller, original für das Konzertakkordeon geschriebener Literatur, auch Klavier- oder Cembalowerke spielen.

Die Töne des Akkordeons werden durch einen Blasebalg erzeugt, den der Spieler zieht oder drückt, um Luft anzusaugen oder ausströmen zu lassen. Drückt er gleichzeitig eine Taste oder einen Knopf, streicht die Luft über eine feine Metallplatte (Zunge) und bringt diese in Schwingung: Der Ton erklingt.

Durch die verschiedenen Instrumentengrößen des Akkordeons ist ein Unterrichtseinstieg schon ab sechs Jahren möglich.

 

Mit einem Stern * gekennzeichnete Felder bitte unbedingt ausfüllen.


Datenschutz