Entwicklungszusammenarbeit

Sprach man seither ganz allgemein von Entwicklungshilfe, so steht neuerdings die Entwicklungszusammenarbeit stärker im Focus der Beteiligten. Kein einseitiges Geben ist gewollt, sondern die Zusammenarbeit zwischen Gebern und Empfängern, die auch die Hilfeempfänger einbezieht, ernst nimmt und deren Würde respektiert.

Im Mittelpunkt steht dabei die Zusammenarbeit von Industrie- und Entwicklungsländern, um die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede auf der ganzen Welt nachhaltig abzubauen. Grundgedanke hierfür ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“, bei dem es darum geht den Entwicklungsländern den Einstieg in das selbstständige Wirtschaften zu ermöglichen und zu erleichtern.

Die Industriestaaten ermöglichen zunächst die Versorgung der armen Länder mit den elementaren Grundbedürfnissen wie Nahrung, Unterkunft und medizinischer Hilfe bevor dann durch Bildung und Verbesserung der Infrastruktur der Grundstein zu deren Selbstständigkeit gelegt wird.


Weitere Ziele der Entwicklungspolitik sind die Wahrung der Umwelt und der Menschenrechte und die Sicherung des Friedens. Da die Globalisierung in der heutigen Zeit einen so großen Einfluss auf die Lebensbedingungen weltweit ausübt, ist es essentiell gemeinsam eine gerechtere Globalisierung zu gestalten. Um die Unterentwicklung dauerhaft überwinden zu können, dürfen die Industrieländer nicht durch Billigstpreise für Exportprodukte den einheimischen Markt der Entwicklungsländer ruinieren.

In Deutschland bemühen sich neben den großen Akteuren der Entwicklungspolitik wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Social Watch Deutschland, terre des hommes, Misereor und der Konrad-Adenauer-Stiftung auch viele verschiedene Organisationen auf Gemeindeebene diese Ziele zu erreichen.

 

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