Arbeitskreis "Eine Welt"

Wahrung der Menschenrechte, Ächtung von Kinderarbeit, Verbesserung der Lebensbedingungen oder Durchsetzung von Sozialstandards in den Entwicklungsländern durch den fairen Handel - in Schwäbisch Gmünd gibt es viele Initiativen und Gruppierungen, die sich mit diesen wichtigen Themen auseinandersetzen. Um diese bedeutende Arbeit effektiver gestalten zu können und Unterstützung durch die Stadtverwaltung und Öffentlichkeit zu erfahren, hatten der Gmünder Weltladen, Haus der Hoffung –Nepalhilfe und die Freie Waldorfschule Schwäbisch Gmünd die Idee zur Gründung des Arbeitskreises Eine Welt.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Meine Welt. Deine Welt. Eine Welt“, veranstaltet von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit (SEZ), haben sich erstmals im Jahr 2007 verschiedene Mitglieder von Kirchengemeinden, terre des hommes, Amnesty International, der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge, der  Franziskanerinnen und der Freien Waldorfschule etc. verbunden.

Dieser Zusammenschluss trug sogleich Früchte: Rund ein Dutzend Organisationen konnte man mobilisieren, die dann 31 Einzelaktionen durchführten und dafür erfreulicherweise den zweiten Platz mit 2500 Euro Preisgeld zugesprochen bekamen. Bei einer erneuten Teilnahme im Jahr 2009 konnte die erfolgreiche Zusammenarbeit wiederholt werden.

Am 16.09.2010 wurde dann schließlich der Arbeitskreis Eine Welt mit rund 20 Gruppierungen aus dem Raum Schwäbisch Gmünd gegründet. Von dem Bündnis verspricht sich die Sprecherin Cordula Reichert, Vorsitzende des Gmünder Weltladen, nicht nur eine erneute Teilnahme am SEZ- Wettbewerb, sondern auch eine stärkere Konzentration der Kräfte bei der Arbeit für Frieden und Gerechtigkeit.


Der Arbeitskreis formulierte als gemeinsames Ziel:

„ Ziel des Arbeitskreises Eine Welt ist es, durch Vernetzung interessierter Gruppen und Organisationen die Vision von einer Welt in dieser Stadt sichtbar und konkret werden zu lassen. Dazu dienen auf operationaler Ebene die Begegnungen der Gruppen und Organisationen untereinander, gemeinsame Werbung für Veranstaltungen, Durchführung von Projekten und Veranstaltungen, z.B. am Tag der Menschenrechte. In ideeller Hinsicht ist dem Arbeitskreis ein besonderes Anliegen der Einsatz für die Einhaltung von Menschenrechten. Die Festsetzung von Schwerpunkten und deren Umsetzung geschieht jeweils in eigener Verantwortung der teilnehmenden Organisationen.“

Mitglieder:

Amnesty International
Brasilienhilfe e.V.
Bürgerinitiative gegen Fremdenfeindlichkeit
Christoffel Blindenmission
Freie Waldorfschule
Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge des Ostalbkreises
Gmünder Weltladen e.V.
Haus der Hoffnung – Hilfe für Nepal e.V.
Katholische Kirche St. Michael
Kinderhilfe Cartagena
Kinderschutzbund Schwäbisch Gmünd
Kloster der Franziskanerinnen
Kolpingsfamilie
Küche der Barmherzigkeit
Offene Kirche
Pressehütte Mutlangen
Projektgruppe NewLimes e.V.
St. Anna
Terre des hommes
Unicef

 

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