
„Alle Jugendlichen haben Stärken und Talente, die sich entfalten können, wenn wir Ihnen in schwierigen Phasen helfen, nicht den Anschluss zu verpassen. Die Initiative JUGEND STÄRKEN der Bundesregierung setzt auf kleine Schritte und maßgeschneiderte Hilfen vor Ort."
STÄRKEN vor ORT- das Folgeprogramm für
LOS - Lokales Kapital für soziale Zwecke
„Die Bilanz der vergangenen Jahre zeigt, dass sich beharrliche Arbeit auszahlt - nicht nur für die jungen Menschen. JUGEND STÄRKEN ist eine wichtige Investition in die Zukunft unserer gesamten Gesellschaft", sagt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues.
„STÄRKEN vor Ort" ist ein Baustein der Initiative JUGEND STÄRKEN des Bundesjugendministeriums. Es knüpft ab sofort an das erfolgreiche Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke" an, das nach fünf Jahren Förderung Mitte des Jahres 2009 planmäßig ausgelaufen ist.
Es handelt sich um ein Programm des Bundesfamilienministeriums und wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert.
Wer profitiert von der Förderung
Das Programm STÄRKEN vor Ort soll die sozialen und beruflichen Perspektiven junger Menschen in benachteiligten Stadtteilen und strukturschwachen ländlichen Gebieten verbessern. Für das Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stehen bis Ende 2011 insgesamt 116 Millionen Euro zur Verfügung (rund 99 Millionen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds plus rund 17 Millionen Euro kommunale Kofinanzierung).
Das Programm STÄRKEN vor Ort setzt auf kleine lokale Initiativen, Organisationen und viel zivilgesellschaftliches Engagement, um nur noch schwer erreichbare junge Menschen dort anzusprechen, wo sie leben.
Adressaten und Zielgruppen
Adressaten der Kleinstprojekte sind junge Menschen mit schlechteren Startchancen sowie Frauen, die Probleme beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben haben. Ziel ist, Jugendliche, die Gefahr laufen, sich langfristig Lebenschancen zu verbauen, aktiv aufzusuchen, sie sozial zu stabilisieren und zu motivieren, weiterführende Angebote zu nutzen. Die geförderten Kleinstprojekte helfen, indem sie etwa Anschlüsse an Schulen, Fördermaßnahmen und Ausbildung oder Erwerbsarbeit vermitteln. Dafür werden in bundesweit 264 Fördergebieten in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Mikrozuschüsse in Höhe von bis zu 10.000 Euro vergeben.
STÄRKEN vor Ort in Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd hat für dieses Programm den Zuschlag erhalten. Es gibt nun die Möglichkeit Kleinstprojekte bis max. 10.000 € für die Stadtteile Oststadt (die Soziale Stadt) und die angrenzenden Stadtteile Innenstadt und dem Hardt zu beantragen.
Aufgefordert sind alle sozialen Akteure, die für die Stadtteilentwicklung und insbesondere für die berufliche Integration von benachteiligten Jugendlichen und Frauen einen Beitrag leisten wollen.
Der lokale Aktionsplan in Schwäbisch Gmünd ist Orientierung
Das Programm in Schwäbisch Gmünd basiert auf einem Lokalen Aktionsplan, der insbesondere die Entwicklungsziele der Sozialen Stadt, des neu entwickelten Integrationskonzeptes und des Kommunalen Kinder- und Jugendplanes aufgreift.