Schwäbisch Gmünd, 2017

Ziele des Projekts

Bei freiwilliger Rückkehr:

  • Förderung einer nachhaltigen Rückkehr in Würde mit individuellen Zukunftsperspektiven
  • Vermeidung von Abschiebungen
  • Rückkehrberatung, Unterstützung und Umsetzung von Rückkehrplänen
  • Beratung und Förderung von Abschiebehäftlingen bzw. abgeschobenen Personen


Reaktivierung der Ressourcen der Flüchtlinge, die ihre Jahre "vertun" oder durch Perspektivlosigkeit im Laufe der Jahre gar erkranken. Sie werden durch Aufzeigen von Perspektiven, Informationen und Zielplanung sowie sozialpädagogische Interventionen wieder aktiv und nehmen ihre Leben in die Hand. Die Herkunftsländer erhalten qualifizierte, zielorientierte Bürger zurück.

Mit den finanziellen Mitteln können Qualifizierungsmaßnahmen, Existenzgründungsbeihilfen etc. gefördert werden. Dazu kommen Recherchen vor Ort. Dies wirkt sich deutlich auf das Gefühl aus, umfassend unterstützt zu werden und Perspektiven angeboten zu bekommen. Die Ausreiseentscheidung wird durch die Einbeziehung der Planung des Wiedereinstiegs vor Ort erleichtert. Abschiebungen können verhindert und stattdessen Unterstützungen mit auf den Weg gegeben werden.

Bei erzwungener Rückkehr: Überbrückung der ersten Zeit nach der Rückkehr durch Vermittlung in geeignete Projekte im Herkunftsland (z.B. URA2), bei Bedarf, Reintegrationshilfen in kleinerem Umfang. Durch den Abschiebehaftstandort kann dies für die Abschiebehäftlinge eine Chance für einen Neubeginn im Herkunftsland sein und so eine nachhaltige Rückkehr unterstützen. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

 

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