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Schwäbisch Gmünd, 2014
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9. AllStyle SummerFestival

Schwäbisch Gmünd, 2012
Schwäbisch Gmünd, 2012
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Schwäbisch Gmünd, 2012
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Lokalnachrichten » Kultur | Montag, 02. Juli 2012

All Style Festival: Jeder so wie er ist 

Am Freitagabend kamen sowohl Menschen mit Behinderung, als auch Menschen ohne Behinderung zusammen um gemeinsam das neunte All Style Festival zu feiern.

ROCK (ia). Dieses All Style Festival gibt es schon seit zehn Jahren, auch dieses Jahr wurde den Besuchern eine Fülle an musikalischen Besonderheiten, bestehend aus Hip Hop, Punk und Ska, geboten. Anwesend waren die Bands Mc Cerian aus Waiblingen, Connection of Mceez aus Schwäbisch Gmünd und die Beach Bums, ebenfalls aus Gmünd. Zudem trat die Band „Staubstumm“ des Haus Lindenhofs auf. Diese Band besteht aus Musikern mit Behinderung und ohne, die unter der Leitung von Benni Hittinger gemeinsam mit sichtlich großer Freude musizieren. Am Freitag spielte Staubstumm nicht nur gecoverte, weltberühmte Klassiker von den Rolling Stones oder The Animals´ „House of the Rising Sun“, sondern auch selbst komponierte Lieder wie „Jeder Mensch ist wie er ist“, wobei vor allem von diesem Lied die Botschaft für jeden klar und verständlich rüber kam.
Ebenfalls ein „Ohrenschmaus“ an diesem Abend war die kolumbianische Band Dr. Krapula, die in Südamerika eine äußerst bekannte Gruppe ist. Die Band ist auf Deutschland Tournee und hatte sich über die Einladung zum All Style Festival sehr gefreut. Für sie sei es eine Herzensangelegenheit Menschen mit Behinderung und ohne mit Musik zusammen zuführen und zum gemeinsamen Tanzen und Feiern zu animieren. Ihre Musik bezeichnen die Bandmitglieder als „Un mestizo“ – eine Mischung aus Punk, Reggae und Ska. Ein weiteres kleines Highlight des Abends gab es gleich zu Beginn als Bewohner der verschiedenen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung ihre selbst gemachten Texte vor versammelten Publikum rappten.
Fritz Lemke, der Organisator des Festivals, betonte, dass die Idee dieses Festes die Integration von Menschen mit Behinderung sei; dass alle gemeinsam feiern und Spaß haben. Ins Leben gerufen wurde das All Style Festival vor zehn Jahren von Adriane Planetorz und Thomas Ilg aus einem Schulprojekt heraus. Es hatte zunächst Platz im Speisesaal des Lindenhofs. Darauf folgte die bis heute bestehende Kooperation mit der Gmünder Jugendkulturinitiative „Esperanza“. Als es die ersten Bandausschreibungen gab, war der Andrang überraschenderweise groß. Alles in allem lässt sich wohl mit Recht sagen, dass es ein gelungener, fröhlicher Abend für alle Besucher des All Style Festivals war.

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SUPPORT YOUR LOKAL ACT 2012 - Den Bands aus der Umgebung eine Bühne bieten

Schwäbisch Gmünd, 2012

Banda Bastardi

Schwäbisch Gmünd, 2012

Dialectix-Crew

Schwäbisch Gmünd, 2012

Roomjar Paddy

Schwäbisch Gmünd, 2012

Skaddicted

Schwäbisch Gmünd, 2012

Wasted Youth

 „Alle wollen nur glücklich sein“ beim Sommerst 2013 im ESPERANZA

Sommerfest im Gmünder Jugendkulturzentrum „Esperanza“: Ein guter Mix aus Musik und Politik

Wenn ein Sommerfest im „Esperanza“ angesagt ist, gibt’s nicht nur Musik unterschiedlicher Genres auf die Ohren. Sondern die „Crew“ des Gmünder Jugendkulturzentrums bringt dann auch Bands auf die Bühne, die politische Botschaften verkünden und zum Nachdenken anregen. Ob zu Stumfol, Jahcoustix mit Beach-Bums-Verstärkung oder zu The Wakes: Das Publikum am Mittwochabend feierte begeistert mit. Und war mindestens so bunt gemischt wie das Musikprogramm.

Cordula weinke

Schwäbisch Gmünd. Von wegen, die heutige Jugend sei unpolitisch: Als Sänger Paul Sheridan gegen Mitternacht den Song „Peat Bog Soldiers“ anstimmt, eines der neuesten Stücke von The Wakes, gehen spontane Jubelrufe durch das „Esperanza“. Und gleich darauf singt die Masse an jungen Gästen die irische Version von „Die Moorsoldaten“ mit – das Lied, mit dem sich 1933 die Häftlinge im niedersächsischen Konzentrationslager Börgermoor selber Mut machen wollten. Da setzen The Wakes doch gleich noch zwei Stücke obendrauf, die aus der italienischen Arbeiter- und Widerstandsbewegung gegen den Faschismus während des Zweiten Weltkrieges stammen: „Bandiera Rossa“ und „Bella Ciao“.
„Irish Folk ‘n Roll“ nennt die Band aus Glasgow ihren Musikstil. Wobei ihre neueren Stücke vom Punk-Rock mindestens so geprägt sind wie von der traditionellen keltischen Musik. Aber The Wakes haben an diesem Abend auch Balladen im Gepäck, zum Beispiel für gesellschaftskritische Fußballfans. Wenn The Wakes im „Esperanza“ auf der Bühne stehen, darf schon traditionell der St.Pauli-Antifa-Song „Pirates of the League“ nicht fehlen. Und in ihrem neuen Stück „Colours“ besingen sie ihren Verein „Celtic Glasgow“ und dessen Stress mit dem Stadtrivalen „Glasgow Rangers“.
Der Songtitel „Colours“ spricht an diesem Abend aber nicht nur Fußballkenner an, sondern auch die beachtliche Zahl an jungen dunkelhäutigen Asylbewerbern, die sich im „Esperanza“ ganz selbstverständlich unter die einheimischen Gäste mischen und mit ihnen zusammen feiern. Und gegen Ende des Konzerts, weit nach Mitternacht, lassen sich einige der Jungs beim „Crowdsurfing“ zu dem Song „The uncrowned king of football – The JJ Man“ sogar auf den Händen der feiernden Masse durch das Jugendkulturzentrum tragen.

Wo Asylbewerber und Einheimische zusammen „Crowdsurfing“ feiern
„Zusammen leben – ohne Grenzen“ ist ein Markenzeichen der Gmünder Jugendkulturinitiative (JKI) und in ihrem „Esperanza“. Dazu passt, dass hier seit Anfang Juli zwei junge Männer für ein Jahr ihren Europäischen Freiwilligendienst (FSJ) absolvieren: Petar Savic aus Serbien und Yauheni Izotau aus Weißrussland. Und nachdem Petar mit seiner Band The Detonators aus Novi Sad früher schon auf der „Espe-Bühne“ stand, macht er dies bei diesem Sommerfest gleich nochmal – mit The Wakes.

Wo sich alte Freunde treffen und neue Freundschaften entstehen
In bunten Formationen zusammen zu musizieren, ist an diesem Abend sowieso angesagt. Jahcoustix, ein alter Freund des Hauses, hat nicht nur seine Akustikgitarre und Elektrosounds mitgebracht, sondern auch Kevin, Dirk und Nils von The Beach Bums. Mit den drei Gmündern zelebriert er das Stück „Jamming“ von Bob Marley und sein „End of the day“, in dem daran erinnert: „Wir wollen alle nur glücklich sein“.
Er sei schon viel in der Welt herumgekommen, erzählt Jahcoustix. Mexiko, Liberia, New York, Kenia und Ägypten waren Stationen des 35-Jährigen, der aus Bonn stammt. Aber das „Esperanza“, betont der Roots-Reggae-Musiker, sei ein ganz spezieller Ort. „Ein Ort, an dem die Gedanken frei sein dürfen“, sagt er. Nicht nur dafür erntet er Applaus seiner großen Gmünder Fan-Gemeinde. Sondern auch für Stücke aus seiner neuen Scheibe „Frequency“ oder seinen ersten veröffentlichten Song „Tears of Happiness“. „Be honest to yourself“ – „Seid ehrlich zu euch selber“, gibt er der tanzenden Menge mit auf den Weg.
Apropos Menge: Anders, als bei vielen anderen Konzerten, ist die Zahl der Gäste, die sich an diesem Sommerabend im aufgeheizten „Esperanza“ und im kühleren Hof vorm Eingang treffen, schon sehr früh beachtlich groß. Und so können nicht nur die „älteren Espe-Semester“ auf Sofas zusammen sitzen und Erlebnisse aus 13 Jahren in ihrem Jugendkulturzentrum austauschen. Auch Jüngere erleben „Festivalstimmung pur“.
Darüber freut sich auch Stumfol, der mit seiner Gitarre und Mundharmonika aus Weingarten angereist ist. Er dürfe The Wakes auf einigen Stationen ihrer Deutschlandtour begleiten. „Aber ich gebe auch Wohnzimmerkonzerte“, erzählt er zwischen seinen teils traurigen, teils fröhlichen Liedern. Darin warnt er zum Beispiel vor zu starkem Alkoholkonsum. Oder er erklärt, wie gut die erstmal schmerzliche Trennung einer Beziehung im Nachhinein sein kann.
„Das war ein super Abend. Danke an die lieben Menschen“, verkündet Stumfol gleich nach diesem Sommerfest über „Facebook“. Und damit spricht er wohl für all die vielen jungen Leute aus der gesamten Region, die auch dabei waren.

© Gmünder Tagespost 25.07.2013 zurück

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SUPPORT YOUR LOKAL ACT 2012

Beim ,,Support your local act“-Festival im Gmünder Jugendkulturzentrum „Esperanza“ gab´s Ska, Reggae, HipHop, HC und Folk auf die Ohren
Jungen Künstlern aus der Umgebung eine Auftrittsmöglichkeit geben: Mit dem Ziel veranstaltet die Gmünder Jugendkulturinitiative (JKI) ,,Support your local act“-Festivals. Für dieses Ereignis wird schon Wochen vorher im „Esperanza“ geprobt, getextet, gefilmt und gebastelt.
Begeisterung und fröhliche Stimmung herrschten während des jüngsten Festivals. Schwäbisch Gmünd. Nach dem Motto „All style, all nations“ waren wieder alle Stile von Ska über Reggae, HipHop und HC bis Folk vertreten. Den Startschuss gab die Ska-Punkband Banda Bastardi, die Ulmer Formation hatte die weiteste Anreise zum Festival. Weiter ging es mit der
Dialectix-Crew aus Schwäbisch Gmünd und Schorndorf. Das Rap-Trio hatte seinen ersten Auftritt seit dem „Zehn Jahre Esperanza“-Festival im vergangenen Jahr. Die Rapper präsentierten ihr Programm voller Engagement. Skaddicted aus Welzheim brannten dann ein äußerst tanzbares Feuerwerk aus Ska, Punk und Reggae ab, gefolgt von Wasted Youth, die dem Publikum mit krachendem Hardcore-Punk einheizten. Ihr Auftritt war sensationell gut und spannungsgeladen. Als Gastsänger hatten sie nicht nur FL und BD dabei, sondern im Laufe des Auftritts kamen auch Mitglieder der Roten Kapelle auf die Bühne. Deren Songs aus der nun mehr als achtjährigen Bandgeschichte nahm das Publikum super an und motivierten zum Mitsingen. Mit Akustikgitarre und Gesang war Room Jar Paddy aus Zimmerbach am Start. Die Mischung aus moderneren Songs sowie deutschen, italienisch en und irischen Traditionals sorgte restlos
für fröhlich ausgelassene Stimmung. Weil sich JKI und Esperanza mit diesem Festival für Jugendkultur stark machen, zählt ihr ,,Support your local act“ zu den Projekten, die der „Fond Soziokultur“ fördert. Mehr dazu unter
www.fonds-soziokultur.de im Internet.
Wer Interesse hat, beim nächsten ,,Support your local act“ mitzumachen, kann sich zur wöchentlichen Montagssitzung um 19 Uhr im „Esperanza“ melden. Mehr unter www.esperanza-gd.de
© Gmünder Tagespost 24.05.2012

Hauptversammlung der JKI 2012

Schwäbisch Gmünd, 2012

Eine neue Generation rückt nach in der Jugendkulturinitiative e.V. Schwäbisch Gmünd (JKI), das hat die Hauptversammlung am Montag 23. April im Esperanza gezeigt. Es wurden die Vorstände entlastet und neue Vorstände gewählt.

In ihrem Jahresrückblick konnten die alten Vorstände Johanna Nick und Robert Dijanic auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, das ganz dem 10 Jährigen Jubiläum gewidmet war. „Auch intern hat sich einiges getan, es kamen viele junge neue Mitglieder im Laufe des Jahres zur JKI hinzu und somit frischer Wind und neues kreatives Engagement in den Verein und ins Esperanza.“, so Johanna Nick. Nach dem Jahresrückblick und der Entlastung von Vorstand und Kassierer standen dann die Neuwahlen an. Johanna Nick wurde in ihrem Amt des erster Vorstands bestätigt und als es um das Amt des zweiten Vorstand ging, wurde der Generationenumbruch erkennbar. Achim Weiße wurde zum zweiten Vorstand gewählt. Als Kassierer wurde wieder Lisa Rathgeber gewählt. Beim Amt der Beisitzer wurde der Generationenwechsel deutlich. So wurden mit Frederike Nick, Thomas Eret und Peter Erger insgesamt vier neue junge Mitglieder ins Amt gewählt.

Beim Ausblick der Vorstände der JKI stand vor allem die Eingliederung neuer Mitglieder im Fokus. Für alle Interessenten, montags um 19 Uhr findet die für jeden öffentliche Montagssitzung im Esperanza statt. Ein weiterer Punkt war die Arbeit im Esperanza. So kann man sich auf ein abwechslungsreiches Kulturprogramm für 2012/2013 freuen, sowie auf das Programm der JKI bis zur Sommerpause: am 16. Mai, Judge Dread Memorial im Esperanza, am 19. Mai, Support your local act Festival 2012, das vom Fonds Soziokultur gefördert wird, am 8. und 9. Juni Open Air Konzert auf dem Franziskanerplatz in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring beim Stadtfest, am 29. Juni das All Style Summerfestival auf dem Gelände des Haus Lindenhofs und am 27. Juli das große Esperanza Sommerfest. In der Sommerpause stehen dann wieder die alljährlichen Renovierungsarbeiten im und am Esperanza an. Des Weiteren finden jeden Donnerstag ab 19 Uhr verschiedene Themencafes im Esperanza statt.

In dieser PDF Datei  könnt ihr den Artikel in der Zeitung der Stadtwerke zum Esperanza lesen!

  Strom_Espe_stwgd_4_12  (PDF-Datei, 0,61MB)

10 Jahre JKI - 10 Jahre ESPERANZA

Schwäbisch Gmünd, 2012
Schwäbisch Gmünd, 2012

Ein farbenfroher Platz für Kultur

Zu „zehn Jahren Esperanza“ ein tolles Festprogramm

Ein selbstverwaltetes Jugendkulturzentrum mit unkommerziellen Angeboten für junge Leute – dieses Konzept für das „Esperanza“ in der Gmünder Oststadt ist zehn Jahre alt. Und allen Unkenrufen von damals zum Trotz hat es sich bewährt. Zur „Esperanza-Crew“, wie sich die Aktiven im Haus nennen, kamen seitdem immer wieder neue junge Leute hinzu. Grund genug, um den runden „Espe-Geburtstag“ zu feiern.

Cordula Weinke

Im Jubiläums-Shirt „10 Jahre Esperanza“ hält JKI-Vorsitzende Johanna Nick (Mitte) die Festrede, neben ihr Barbara Herzer und „Espe-Mitbegründer“ Sebastian Fritz.

Anne Pflug (rechts) erläutert den Gästen ihre Comiczeichnungen zum Thema Schönheit. An anderen Wänden im „Esperanza“ stellen zur Jubiläumsfeier Timo Laber, Tobias Blank und Ina Laber ihre Grafiken und Malerei aus.

Schwäbisch Gmünd. Wo sonst eher laute Konzerte und Partys oder kunterbunte Workshops angesagt sind, geht es an diesem Donnerstagabend, zur Jubiläumsfeier, beschaulich zu. Schließlich sind ja auch viele ältere und offizielle Gäste eingeladen. Und denen serviert die „Espe-Crew“ dann auch ein festliches Programm mit Häppchen, Musik und Ansprachen.
„Ich hätte vor zehn Jahren nicht gedacht, dass dieses Haus so lange bestehen würde“, betont Johanna Nick. Aber sie erklärt auch gleich: „Damals war ich eben erst sieben Jahre alt.“ Johanna ist inzwischen Vorsitzende der Gmünder Jugendkulturinitiative (JKI), des offiziellen Vereins, der hinter dem „Espe“ steht.

Musik, Kunst sowie Projekte gegen Ausgrenzung und Diskriminierung
Einige JKI-Aktivitäten zählt Johanna auf: „Wir fördern junge Kultur, dafür sind wir weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Bei uns können Bands erste Erfahrungen sammeln oder junge Künstler ihre Bilder ausstellen. Wir engagieren uns gegen Ausgrenzung und Diskriminierung, indem wir mit dem ‘Haus Lindenhof’, der ‘Lebenshilfe’ und Menschen aus dem Asylbewerberheim auf dem Gmünder Hardt zusammen viel auf die Beine stellen.“ Kurzum, aus einem grauen, renovierungsbedürftigen Haus sei innerhalb von zehn Jahren eine farbenfrohe Begegnungsstätte geworden.
Das bescheinigt an diesem Festabend auch Joachim Haller, Leiter des Gmünder Kulturamts, in Vertretung des Oberbürgermeisters. Natürlich werde die Stadt dieses Projekt weiterhin finanziell und ideell unterstützen, verspricht er Johanna Nick, die sich dafür wiederum im Namen der JKI bedankt. Und Johanna freut sich, dass Barbara Herzer, als Vertreterin des Gmünder Stadtjugendrings, mit herzlichen Worten die JKI und das „Esperanza“ lobt und Geldscheine als Geburtstagsgeschenk überreicht.

Hoffnungsträger und Heimat für viele junge Leute in der Region
„Esperanza bedeutet Hoffnung“, betont Sebastian Fritz. Er zählt zu den Mitbegründern des Jugendkulturzentrums. Und er erinnert daran, mit wie viel Skepsis damals einzelne Mitglieder des Gmünder Gemeinderats beraten hätten, ob sie das Vorhaben finanziell unterstützen sollen. Inzwischen sitzt Sebastian Fritz selber im Gemeinderat. Und längst, so sagt er, sei klar, dass das „Espe“ vielen Jugendlichen Perspektiven bietet. „Das oft beklagte Komasaufen junger Leute gab’s hier noch nie“, betont er.
„Das ‘Esperanza’ ist mehr als ein Zuhause, es ist eine Heimat für viele. Denn aus deinem Zuhause kannst du ausziehen, deine Heimat bleibt.“

© Gmünder Tagespost 16.12.2011

  10 Jahre Esperanza  Mit großer Begeisterung, Idealismus, Leidenschaft und Hingabe gelingt es das "Espe" zu einem sozialen und kulturellen Ort zu machen. Viele, viele Konzerte und Veranstaltungen, Vorträge, Ausstellungen, Poetry Slams und Feste hat das Esperanza schon erlebt, junge und ältere Künstler in seinen Räumen empfangen, unzählige Gäste und Mitglieder begrüßt.

Im Laufe der Jahre beweist das Espe sich als tolerant und respektvoll,  ein zusammen Leben und Arbeiten von jungen Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Wir danken A L L E N, die diese 10 Jahre aktive Jugendkultur mitgestaltet haben, A L L E N alten und neuen Weggefährten des Esperanzas und natürlich auch unseren zählreichen Gästen und Freunden aus Nah und Fern.

Wir freuen uns auf 10 weiter Jahre

10 jahre JKI - 10 jahre ESPERANZA

Schwäbisch Gmünd, 2012

10 Jahre JKI 

10 Jahre Jugendkulturinitiative Schwäbisch Gmünd
10 Jahre Jugendkultur
10 Jahre Konzerte
10 Jahre Veranstaltungen
10 Jahre Party
10 Jahre Selbstverwaltung
10 Jahre Selbstbestimmung
10 Jahre Alternative zu konsumorientierter und kommerzieller Freizeitgestaltung
10 Jahre Freiraum
10 Jahre Ideen und Vorstellungen im kulturellen wie im politischen Leben
10 Jahre Kommunikation
10 Jahre Miteinander
10 Jahre Musik machen
10 Jahre Mitwirken für Alle
10 Jahre Verantwortung
10 Jahre Bewegung

10 Jahre Jugendkulturinitiative – 10 Jahre Bewegung
Mit einem bunten Programm aus Veranstaltungen abseits des Mainstreams hat die Jugendkulturinitiative e. V. im Esperanza in Schwäbisch Gmünd einen Raum für offene Jugendkultur geschaffen. Die JKI gegründet im November 2000 ist der Trägerverein des selbstverwalteten Jugendkulturzentrums Esperanza. Veranstaltet werden dort Konzerte, Workshops, Festivals, Ausstellungen, Poetry-Slams, Ausflüge, Partys, Malaktionen, Discos, oder spezielle Aktionen, die der Integration Behinderter dienen. Auch auf Straßenfesten oder Stadtaktionen ist die JKI präsent. Musikalisch wird eine große Bandbreite geboten: von Reggae, Ska, Balkan-Pop, Salsa, Hip-Hop, bis Hardcore, Oi! und Punk-Rock gibt es noch vieles mehr. Unterstützt werden natürlich gerne junge lokale Künstler(innen). Aber auch auswärtige Musiker(innen), sowie bekannte Größen spielen gerne dort, denn die Atmosphäre ist kreativ, innovativ, offen und selbstbestimmt, eine Alternative zu kommerzieller und konsumorientierter Freizeitgestaltung. So bietet die JKI allen die Chance zum Dialog. Das Programm der JKI bestimmen die Mitglieder bei der wöchentlichen Montagssitzung um 19 Uhr im Esperanza, wo alles geplant, besprochen, geregelt und vorbereitet wird - eine gelungene Mischung und echte Alternative zur Glotze, Rumhängen und Komasaufen – aber mit viel Verantwortung.

 

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