Musik verbindet - jes goes Africa

Jugend engagiert sich: gemeinsames projekt bei der Stiftung Haus Lindenhof

22 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Behinderungen des Jes-Projektes „Musik verbindet“ führten zusammen mit Kindern und Jugendlichen der MusicalKids am Samstag ihr Konzert „Jes goes africa“ auf.

Schwäbisch Gmünd. Beim Ehrenamtstag der Stiftung Haus Lindenhof überreichte Oberbürgermeister Wolfgang Leidig im Anschluss des musikalischen Ausfluges nach Afrika die Jes-Zertifikate (Jugend engagiert sich) an die Projektmitglieder: „Ich bin stolz auf so viel Engagement in unserer Stadt“ lobte Leidig.
Insgesamt leisteten Ehrenamtliche in diesem Projekt weit über 1500 Stunden freiwilliges Engagement. Seit einem Jahr trafen sich Jugendliche des Vereins MusicalKids und junge Leute der Stiftung Haus Lindenhof. Sie nahmen sich Zeit zum Kennenlernen, tasteten sich an die Fähigkeiten und Fertigkeiten der anderen Teilnehmer heran und planten ein Konzert, besser gesagt ein Musical. Bürgermentorinnen und MitarbeiterInnen der Caritas Ost-Württemberg, der MusicalKids und der Stiftung Haus Lindenhof begleiteten die Gruppe anfangs intensiver – in den letzten Wochen führten die Jugendlichen die Projektarbeit weitgehend in Eigenregie. Ihr Ziel war ein musikalischer Beitrag zum Thema Afrika. Da lag es nahe, die Geschichte vom Löwen Simba und seinen Gefährten zu erzählen.
Mit viel Liebe zum Detail bastelten die Jugendlichen afrikanische Masken und Musikinstrumente, sie gestalteten das Bühnenbild und entwarfen die Choreographie zur Musik. Sie achteten stets darauf, dass alle Teilnehmer ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt waren, was sich nicht immer als leichte Aufgabe darstellte. Vor allem für die Teilnehmer der Stiftung Haus Lindenhof war vieles neu und musste geduldig erarbeitet werden. Emsig versuchten sie die Anweisungen bei der Choreographie umzusetzen. So wissen zwischenzeitlich alle, dass mit „Hier gehen wir ab“ – der Abgang von der Bühne gemeint ist. Dann kam endlich der große Tag – im vollen Festzelt wurde auf der Bühne voller Elan gesungen und getanzt.
Und nun kann natürlich ein solches Projekt nicht einfach mit der Übergabe der Zertifikate beendet sein, denn die „Musik verbindet“ auch zukünftig Menschen mit und ohne Behinderung.
„So möchten wir dieses Konzert im Herbst nochmals aufführen und alle Gmünder Bürgerinnen und Bürger dazu einladen“, meinte Thomas Sachsenmaier, der die Regie zum Stück führte.

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 11.07.2008

 

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