J U G E N D K U L T U R I N I T I A T I V E e. V. (JKI ) E S P E R A N Z A

Benzholzstraße 8, 73525 Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd, 2018

Schwäbisch Gmünd, 2018

Schwäbisch Gmünd, 2018

Schwäbisch Gmünd, 2018

Schwäbisch Gmünd, 2018

Esther Bejarano & Microphone Mafia

Schwäbisch Gmünd, 2018

Schwäbisch Gmünd, 2018

Schwäbisch Gmünd, 2018

Schwäbisch Gmünd, 2018

Schwäbisch Gmünd, 2018

 > Jeden Mo. 19 Uhr - öffentliche Sitzung. öffentliches Plenum
mit Leuten, die Veranstaltungen planen, Ideen und Vorschläge einbringen, das Jugendkultur-Programm von Schwäbisch Gmünd aktiv mitgestalten und basisdemokratisch entscheiden. Wir freuen uns! Kommt alle jeden Montag um 19 Uhr zu unserer öffentlichen Sitzung bringt euch ein und gestaltet das Esperanza nach euren Vorstellungen.

KULT
UR KNEIPE

> Jeden 1. Donnerstag
im Monat Info-Café in unserer Kulturkneipe. Wir wollen regelmäßig über politische Themen informieren, mit euch diskutieren und Fragen beantworten. Eintrtt frei!!
> Jeden 2. Donnerstag im Monat Musikcafé mit Jam-Session 
> Die Aktion "Noteingang" wurde von uns in Kooperation mit dem Stadtjugendring ins Leben gerufen. Aktion Noteingang - Schwäbisch Gmünd wir freuen uns über ein Like. Und vor allem: weitersagen! damit so viel Menschen wie möglich von den "Noteingängen" erfahren und sie damit effektiv werden können!

Nächstes Wochenende bei uns: feinster Rap für einen guten Zweck!

Alle Einnahmen gehen an Mission LIFELINE !
++ Seenotrettung ist kein Verbrechen! ++
Freitag, 25. MAI

PTK + tba - Solikonzert für Misson:Lifeline

Doors: 19:30 Uhr

alt

alt Samstag, 26. MAI
Nacht der Partisanen - Bataquaerch
Doors: 20h

altDo. 7. JUNI
NSU- Watch Vortrag: Der NSU und die Saboteure der Aufklärung 19:00

Freitag, 08.Juni und Samstag, 09.Juni je ab 18.30 Uhr
Stadtfest Open Air 
Gmünd am Mühlbergle - Live Musik, international und genial - deutsch, italienisch, englisch, spanisch, französisch, kroatisch
Freitag:
Le Iene -ska/punk-
Argies
Mutwillig
Samstag:
Dr. Aleks & The Fuckers
The Royal Air Force
DEFENDERS OF THE UNIVERSE
Digital Warfare

Wir haben die große Ehre und das Vergnügen Esther Bejarano ankündigen zu dürfen. Die Überlebende des Mädchenorchesters aus dem Konzentrationslager Auschwitz wird am 15.6. zusammen mit der Microphone Mafia auf der Bühne stehen! - Die Unermüdliche: Esther Bejarano & Microphone Mafia - tagesschau.de
alt Freitag, 15. JUNI
Esther Bejarano & Microphone Mafia
- Beginn: 20 Uhr
alt Bejarano & Microphone Mafia - Bella Ciao

alt  21.07.2018: Sister Speak Jam: Tice, Red Perry + Girl Power (Graffiti Movie)

Demnächst mehr dazu!

alt 15.09.2018: AzudemSK, Beppo S & Peter B, Grasime + Graffiti, Beatz & BBQ 

 

alt Fr. 19. OKT
Lukas Diestel & Jonathan Löffelbein -  Worst of Chefkoch 
Doors 20h

  Echt Gut 3. Platz Tagespost bei der Preisverleihung  (PDF-Datei, 0,08MB)
  refugees2  (PDF-Datei, 0,09MB)
  refugees1  (PDF-Datei, 4,62MB)
  GT_Koki_Skill  (PDF-Datei, 4,13MB)
  RZ_Koki_Skill  (PDF-Datei, 1,88MB)
  Tejka u. Elena in d. GT -JKI-Esperanza  (PDF-Datei, 4,72MB)

Termine und Veranstaltungen

Juni
07
2018
Donnerstag, 7. Juni 2018, 19:00 Uhr bis 22:30 Uhr, Jugendkulturzentrum Esperanza
Vortrag von Friedrich Burschel zum Thema: der NSU-Komplex und die Saboteure der Aufklärung

Im Rahmen des monatlichen Info-Cafés veranstaltet die JKI zusammen mit dem Stadtjugendring Schwäbisch Gmünd zum Thema: der NSU-Komplex und die Saboteure der Aufklärung einen Vortrag von Friedrich Burschel. Friedrich Burschel, der damit zur Diskussion über die-ses Thema beitragen und anregen will, ist Referent mit Schwerpunkt Neonazismus bei der Akademie für Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin. Er ist akkreditierter Korrespondent des Lokalsenders Radio Lotte Weimar im NSU-Prozess und Mitarbeiter von NSU-Watch. Wir erinnern uns: Am 4. November 2011 ging in Eisenach ein Wohnmobil in Flammen auf. Darin wurden zwei Leichen gefunden, die offensichtlich vorher gewaltsam zu Tode kamen. Stunden später explodierte in der Zwickauer Frühlingsstraße eine Wohnung und brannte aus. In den folgenden Tagen rollte eine Lawine von ungeheuerlichen Erkenntnissen durchs Land: die beiden toten Männer in dem Wohnwagen waren Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, in Zwickau Beate Zschäpe, die sich vier Tage nach Eisenach den Behörden stellte. Die drei sollen der Kern einer neonazistischen Terrorbande mit dem Namen NSU gewesen sein und nach ihrem Untertauchen während der Jahre 1998 und 2011 neun Menschen aus rassistischen Motiven und eine Polizistin ermordet und ihren Kollegen lebensgefährlich verletzt, mindestens drei Sprengstoffanschläge, einer davon mit einer verheerenden Nagelbombe in Köln mit vielen Verletzten, verübt und (mindestens) 15 Raubüberfälle begangen haben.
Vorgeschichte: Nachdem im Münchener NSU-Prozess nach langen Durststrecken und dem monatelangen, turbulenten Showdown der psychiatrischen Gutachter im Juli 2017 endlich das Ende der Beweisaufnahme erreicht wurde, ist jetzt der Weg frei für die Plädoyers und das Urteil. Den Auftakt machte die Bundesanwaltschaft Mitte dieses Jahres an acht Verhand-lungstagen und übertrifft mit ihrer kontrafaktischen Zusammenfassung noch die schlimmsten Befürchtungen, selbst wenn sie unerwartet harte Strafen fordert und die ideologischen Hintergründe der Angeklagten minutiös ausleuchtet. Außerdem beginnt im Gerichtssaal und in den Medien eine "Frontbegradigung", obwohl die wesentlichen Fragen bis heute unbe-antwortet sind und niemand deren Beantwortung mehr im A 101 des Münchener Strafjustizzentrums erwartet.
Mit dem Beginn der Plädoyers der Nebenklage jedoch schlägt im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht (OLG) in München noch einmal die Stunde der Wahrheit: Mit brillanten und aufeinander abgestimmten Schlussvorträgen fächerten die Vertreter der Betroffenen des NSU-Terrors noch einmal den ganzen Skandal auf, den der "NSU-Komplex" darstellt und zu dessen Aufarbeitung und Aufklärung der Mammutprozess auch nach 400 Verhandlungsta-gen und viereinhalb Jahren Laufzeit nicht eben viel beigetragen hat. Beantwortet sind die allerwenigsten Fragen vom Beginn des Prozesses, geklärt kaum eine der zahllosen, haar-sträubenden Ungereimtheiten, die die Diskussion bestimmen. Gesellschaftliche und politische Konsequenzen spielen im Alltag vor Gericht und in den unterdessen DREIZEHN parlamentarischen Untersuchungsausschüssen so gut wie keine Rolle. Im Gegenteil, die Zuspitzung: "Dem Inlandsgeheimdienst konnte nichts Besseres passieren als der NSU", ist so gültig wie schon kurz nach dem Aufliegen des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU). Bei immer neuen entpolitisierten "Sex & Crime"-Schlagzeilen im NSU-Kontext punkten Medien in der kurzlebigen Aufmerksamkeitsökonomie ohne die wesentlichen Fragen zu stellen.Hinter dem Agieren des terroristischen NSU und seines wohl Hunderte Personen umfassenden Unterstützer/-innen-Netzwerks öffnete sich das Panorama des wohl größten Geheimdienstskandals der Geschichte der BRD und eines unvorstellbaren behördlichen Rassismus in den Mordermittlungen. Gegen die Familien und das soziale Umfeld der Opfer und die Ermordeten selbst wurde über Jahre mit kruden Vorwürfen und rassistischen Anschuldigungen ermittelt. Für die betroffenen Familien eine bis zu einem Jahrzehnt währende Demü-tigung, ohne dass je auch nur ansatzweise Spuren ins Nazi-Milieu verfolgt worden wären. Wie weit staatliche Verstrickung in das Geschehen gegangen ist, ist bis heute nicht im Ge-ringsten geklärt, im Gegenteil: ein beispielloser Vertuschungs- und Obstruktionsskandal der unter Verdacht stehenden Behörden (Polizei, Inlandsgeheimdienst "Verfassungsschutz", Bundesnachrichtendienst (BND), Militärischer Abschirmdienst (MAD) usw.) überschattet selbst die Aufklärungsbemühungen Parlamentarischer Untersuchungsausschüsse (im Bun-destag I + II, in den Landesparlamenten von Thüringen I + II, Sachsen I + II, Hessen, Baden-Württemberg I + II, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Brandenburg und einem "Ausschuss light" in MV) und des NSU-Prozesses vor dem Oberlandesgericht in München (seit 6.5.2013). Da werden Informationen vorenthalten und manipuliert, Akten geschreddert oder zurückge-halten und eine Aufklärung des Komplexes der Nazi-Informant/-innen (sog. V-Leute) hintertrieben. Viele ungeklärte Fragen und haarsträubende Ungereimtheiten sind nach wie vor offen. Welche nationalen Netzwerke mit dem und internationalen Verbindungen zum NSU nachweisbar sind, ebenso.
Aber auch eine kritische und linke Öffentlichkeit hat von dem mörderischen Agieren des NSU keine Notiz genommen und sich von den Medien, die die Polizeiversionen ungeprüft und auflagensteigernd skandalisiert übernahmen, den Bären der kriminellen Machenschaften im Ausländermilieu aufbinden lassen: niemand hat gegen die Etikettierung der grausamen Hinrichtungen als Döner-Morde je lautstark protestiert oder ? außer den Betroffenen ? auch nur Zweifel angemeldet. Auch nachdem in Dortmund und Kassel, nach der Ermordung des Kioskbesitzers Mehmet Kubaşık und des jungen Internetcafé-Betreibers Halit Yozgat am 4. bzw. 6. April 2006, tausende Menschen migrantischen Hintergrunds unter dem Motto Kein 10. Opfer demonstrierten, wachte die Öffentlichkeit ? mit den rassistischen Erklärun-gen offenbar einverstanden ? nicht auf.
Und während des laufenden NSU-Prozesses explodiert ? im Gefolge der Ankunft zehntausender Geflüchteter ? die rassistische Gewalt gegen Nicht-Deutsche und Andersdenkende, im Internet quellen die Sozialen Netzwerke übelriechend über vor rassistischer Hetze, die Sagbarkeitsgrenzen rassistischer, gewalttätiger und nationalistischer Äußerungen sind fast gänzlich gefallen und die Wahlergebnisse einer erschreckend offen völkischnationalistische Partei wie der AfD, in der sich zahlreiche Neonazis, Holocaustleugner, rechte Verschwö-rungstrolle und Antisemiten tummeln, gehen zweistellig durch die Decke. Der Einzug der AfD in den Bundestag scheint unaufhaltsam. Immer noch nur verhalten und erst langsam artikuliert sich ein Aufschrei, der all das nicht mehr zu akzeptieren bereit ist und beginnt, eine öffentliche Diskussion der Skandale, des behördlichen und gesellschaftlichen Rassismus und der enormen Gefahren für das Gemein-wesen, die von den unkontrollierbaren (Inlands-)Geheimdiensten ausgehen, zu erzwingen. Einen großen Schub erfuhr diese öffentliche Skandalisierung etwa durch das „NSU-Tribunal" in Köln Mitte im Mai 2017 mit seiner umfangreichen "Anklageschrift".

Veranstaltungsort:

Jugendkulturzentrum Esperanza
Benzholzstraße 8
73525 Schwäbisch Gmünd
www.esperanza-gd.de

E S P E R A N Z A , Benzholzstr. 8, Schwäbisch Gmünd

volunteer in the youth centre esperanza

Schwäbisch Gmünd, 2017

for everybody who would like to volunteer in the youth centre esperanza in schwäbisch gmünd check it out and feel free to apply

esperanza@goldmail.de


 

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