Schwäbisch Gmünd, 2016

Seit 1994 ist die städtische Galerie im Prediger ein Forum für überregionale wie auch internationale Gegenwartskunst. Hervorgegangen ist die Galerie aus einer Mitte des 14. Jahrhunderts errichteten Klosterkirche der Dominikaner. Nach dem Übergang der Freien Reichsstadt Schwäbisch Gmünd an Württemberg 1802 wurden Kirche und Konvent säkularisiert. Württemberg benutzte das Kloster als Kaserne und richtete in der Klosterkirche zunächst ein Holzmagazin, ab 1821 einen Pferdestall ein. Das riesige Deckengemälde der Kirche, das die Verherrlichung des Hl. Dominikus darstellte und von dem renommierten Freskanten Johann Anwander (1715-1770) stammte, wurde zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde intensiv um die Nutzung von Konvent und Kirche gerungen, bis 1973 durch einschneidende Umbaumaßnahmen das Kulturzentrum "Prediger" entstand. Im Zuge dessen ist zunächst ein kleiner, 1994 schließlich ein rund 370 Quadratmeter großer, durch fünf Säulenpaare dreischiffig gegliederter Ausstellungsraum entstanden.

 

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