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Schwäbisch Gmünd, 2014

Die Hochebene in Wetzgau hat auch ohnehin schon einen beeindruckenden Ausblick auf die Drei Kaiserberge geboten. Und diesen gibt’s ab 30. April, dem Beginn der Landesgartenschau, aus knapp 40 Meter höherer Warte. Zudem einen unvergleichlichen Überblick über den Landschaftspark Wetzgau, auch „Himmelsgarten“ genannt.

Schwäbisch Gmünd, 2014

Der Außenturm besteht aus 20 cm dickem Brettsperrholz. Dabei wird die Fassade des Turms mit Lärchenholzschindeln (über 3700 Stück) und mit den sogenannten Spiegelkacheln (ca. 1300 Stück) verkleidet. Nach oben hin verdichten sich die Spiegelkacheln zwischen den Holzschindeln, und auch die unterschiedlich dimensionierten Öffnungen werden nach oben hin zum Teil größer. Das Äußere des Turms „löst sich auf“ und „verbindet“ sich mit seiner Umgebung und dem Himmel.

Der Turm selbst hat eine Gesamthöhe von 38,60 m und besitzt 209 Stufen. Eine Treppe führt um einen inneren Kern aus 12 cm dickem Brettsperrholz und über mehrere Podestebenen nach oben. Je höher man steigt, umso lichter und offener wird der Innenraum – bedingt durch die nach oben hin größer werdenden Öffnungen und deren Anzahl. Dadurch löst sich der Turm nach oben hin optisch auf.

Ganz oben angekommen, wird der Besucher belohnt mit dem Blick auf die Drei Kaiserberge und auf Schwäbisch Gmünd mit Johanniskirche, Münster und Fünfknopfturm.

Die Realisierung des "Himmelsstürmers" ist des außergewöhnlichen Engangement vieler Bürgern aus Schwäbisch Gmünd und der Region zu verdanken, die mit dem Erwerb von Stufen und Spiegeln gemeinsam mit weiteren Spendern 180 000 Euro aufbrachten.