Aktionstag & Benefizgala 2011

  Rems-Zeitung 26.09.2011  (PDF-Datei, 0,35MB)
  Rems-Zeitung 22.09.2011  (PDF-Datei, 0,42MB)
  Rems-Zeitung 22.09.2011  (PDF-Datei, 0,18MB)
  Rems-Zeitung 21.09.2011  (PDF-Datei, 0,25MB)
  Rems-Zeitung 19.09.2011  (PDF-Datei, 0,26MB)
  Rems-Zeitung 19.09.2011  (PDF-Datei, 0,23MB)
  Rems-Zeitung 16.09.2011  (PDF-Datei, 0,28MB)
  Rems-Zeitung 15.09.2011  (PDF-Datei, 0,27MB)
  Rems-Zeitung 14.09.2011  (PDF-Datei, 0,34MB)

Mentorenprojekte 2011

  Rems-Zeitung 20.09.2011  (PDF-Datei, 0,38MB)
  Rems-Zeitung 18.09.2011  (PDF-Datei, 0,43MB)
  Rems-Zeitung 30.07.2011  (PDF-Datei, 0,57MB)
  Rems-Zeitung 03.03.2011  (PDF-Datei, 0,45MB)
  Rems-Zeitung 17.01.2011  (PDF-Datei, 0,33MB)
Dezember 2011

„Gmünder Weltgarten“: Landesgartenschau 2014 soll Angelegenheit aller Nationalitäten und aller Generationen sein

Sie träumen noch, sagen sie, und setzen doch alles daran, diese Träume wahr zu machen: Gestern wurde der „Gmünder Weltgarten“ auf den Weg gebracht, der sicher stellen soll, dass zur Eröffnung in 885 Tagen möglichst alle Gmünderinnen und Gmünder Teil der Landesgartenschau sind.

SCHWÄBISCH GMÜND (bt). „In einem Gemüsegarten wächst Gemüse, in einem Gemeinschaftsgarten Gemeinschaft“, erzählt die Globetrotterin und Gmünder Bürgermentorin Christiane Biebl von ihren Erfahrungen in einem „community garden“ in Neuseeland. In 18 Monaten leisteten Freiwillige dort rund 10 000 Arbeitsstunden: „Entstanden ist ein kleines Paradies, das von Menschen aller Altersgruppen, sozialer Schichten und Nationalitäten bewirtschaftet wird.“ So etwas wollte sie für Gmünd haben, fand auch offene Ohren im Rathaus — zunächst aber keine Partner.
Parallel dazu hat sich der Werkhof Ost die Teilnahme am transnationalen EU–Projekt „Input“ gesichert, in dem es darum geht, insbesondere im Bemühen, Arbeitslose wieder in Beschäftigung zu bringen, „innovative Maßnahmen“ anderer Länder zu übernehmen. Die dadurch entstehenden Verbindungen nach Frankreich, Italien oder auch Portugal und zu den entsprechenden muttersprachlichen Gemeinden in Gmünd könnten zum Wohle der Stadt und all ihrer Einwohner genutzt werden, erkannte der Stadtteilkoordinator der Oststadt Bernhard Bormann. Da er bereits auf dem Hardt, beim Projekt Mietergärten, erfahren habe, in welchem Maß Gartenarbeit verbinde und dass über Gartenzäune hinweg Verständigung gelinge, sei Christiane Biebls Idee ideal für eine Kooperation. Beide Projekte wurden verbunden und erste Gespräche geführt, etwa mit der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge auf dem Hardt, in der viele Bewohner nur zu glücklich wären, mitarbeiten zu können, der im Rucksack mitgebrachten Kultur und Natur ihrer Heimat ein Denkmal zu setzen, ein Stück Daheim zu sich zu holen. Auch der Integrationsbeirat und sämtliche Migrantenorganisationen und –vereine sollen eingebunden werden und die Chance erhalten, einen Teil dieser Gemeinschaftsgärten zu gestalten, wobei Christiane Biebl betont, vor allem Austausch und Gemeinschaft stünden im Mittelpunkt, ebenso der Versuch, altes Wissen um Gartenarbeit an jüngere Generationen weiterzugeben. Niccolai Schöll wurde bereits als Mitstreiter gewonnen, ebenso Sozialpädagogin Karin Stroh, schließlich wird es in dieser Anlage auch Beschäftigungsmöglichkeiten geben — immerhin muss das Land urbar gemacht werden, Zäune gezogen, Rasenflächen gemäht, eine Werkzeughütte gebaut.
Manfred Maile, einer der Geschäftsführer der Landesgartenschau, bestätigte der RZ gestern, dass diese Planung begleitet und unterstützt werde: In jedem Fall müssten die unterschiedlichen Nationalitäten der Stadt zu ihrem Recht kommen. Wo die entsprechende Fläche angelegt werde, sei allerdings noch offen — Wetzgau mit Weleda-Gärten und Naturatum ist ebenso im Gespräch wie der Herlikofer Berg, das Bahnhofsareal oder einige innerstädtische Flächen.

Interessierte, die von Anfang an dabei sein wollen, können sich unter Tel. 07171/104 90 89 oder unter Kontakt@gmuender-weltgarten.de melden. Weitere Informationen werden derzeit auf der Homepage gmuender-weltgarten.de erarbeitet.

Mit freundlicher Genehmigung © Rems-Zeitung 09.12.2011

     

Der Traum vom „Gmünder Weltgarten“

Interkulturelles Projekt für Landesgartenschau 2014 soll Ort der Gemeinschaft werden

Ein bürgerschaftliches Projekt für die Landesgartenschau 2014 steht in den Startlöchern. Mit Hilfe aller Generationen und Kulturgruppen soll in Gmünd ein interkultureller Gemeinschaftsgarten entstehen. Wunschort ist Wetzgau, in der Nähe der Weledagärten.
Schwäbisch Gmünd. Im April kam Christina Biebl aus Neuseeland zurück. Im Gepäck hatte sie eine Idee: „Ich habe von einem so genannten ‘Gemeinschaftsgarten’ erfahren, den Menschen aller Altersgruppen, sozialer Schichten und Nationalitäten zusammen gestaltet haben“, sagt Biebel, die Bürgermentorin in Gmünd ist. Beim Besuch des Gartens sei sie tief beeindruckt gewesen. Und ihr sei die Idee gekommen, dass ein solches Gemeinschaftsprojekt optimal zur bevorstehenden Landesgartenschau in der Stauferstadt passen würde.
Wie genau sich Biebl das Projekt vorstellt, erklärt sie so: „Es soll ein Garten entstehen, an dem Migranten ebenso wie Arbeitslose oder schwererziehbare Jugendliche mitarbeiten können.“ Denn Biebl hat bei ihrem Besuch in Neuseeland gesehen, dass sich Menschen aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten beim Gärtnern näherkommen können. Nach ihrer Rückkehr habe sie gleich Kontakt zu Oberbürgermeister Richard Arnold aufgenommen. „Er fand die Idee toll.“ Und auch JuFuN-Geschäftsführer Bernhard Bormann war sofort begeistert. Gemeinsam mit Biebl und anderen Gmünder Institutionen, wie dem Werkhof, soll der „Gemeinschaftsgarten“ vielleicht in Wetzgau, in der Nähe der Weledagärten, entstehen.
„Manfred Maile, Geschäftsführer der Landesgartenschau, kann uns das Gelände zwar noch nicht zusichern, aber wir sind guter Dinge“, sagt Bormann und erklärt, warum er das Projekt wichtig findet, dem er am liebsten den Namen „Gmünder Weltgarten geben würde: „Es gibt eine große Menschengruppe in Gmünd, die sich nicht am Stadtleben beteiligt. Das sind Migranten, Arbeitslose und Jugendliche. Mit dem Konzept könnten diese Gruppen und alle anderen, die gern gärtnern, zusammengebracht werden.“ Auf diese Weise könne Integration gefördert werden. Zudem fördere man neben einem kulturellen Austausch auch ein Aufeinanderzugehen der Generationen.

Wer beim „Gmünder Weltgarten“ mitmachen möchte, kann sich unter (07171) 1049084 melden, oder eine eMail an info@qwerkhof-ost.de schreiben. ki

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 08.12.2011

November 2011

Im Alter mobil bleiben

Gmünder Volksbank unterstützt Seniorenfahrdienst

Mobil sein und mobil bleiben, das ist das Ziel des Gmünder Seniorenfahrdienstes. Mit 1500 Euro unterstützt die Volksbank die Aktion.

Schwäbisch Gmünd. Alle Gmünder, die älter als 59 Jahre sind und kein eigenes Auto besitzen, können sich im Umkreis von 15 Kilometern, beispielsweise zum Arzt, einer Behörde oder auch zu einer Veranstaltung hin- und zurückfahren lassen. Koordiniert werden die Fahrten vom Bürgermentor Gustav Zemek, der auf eine ganze Reihe ehrenamtlicher Helfer, die die Fahrdienste für eine kleine Aufwandsentschädigung machen, zurückgreifen kann. Diese bürgerschaftliche Maßnahme unterstützt die Volksbank Schwäbisch Gmünd gerne, so deren Vorstandssprecher Udo Effenberger. Er überreichte unter dem Motto „Jung hilft Alt“ an Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Dieter Lehmann, Leiter des Amtes für Familie und Soziales, und Bürgermentor Gustav Zemek einen Scheck in Höhe von 1500 Euro zur Mitfinanzierung des Seniorenfahrdienstes. Dankend nahmen die Herren die Unterstützung an, mit der der Seniorenfahrdienst ein Jahr lang betrieben werden kann.

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 29.11.2011

Bild: Udo Effenberger (links) überreicht einen Scheck über 1500 Euro an Bürgermeister Dr. Joachim Bläse (von rechts), Dieter Lehmann und Bürgermentor Gustav Zemek.

     

Verdammt viel richtig gemacht

Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, informiert sich über Stauferfest und Landesgartenschau

Schwer beeindruckt zeigte sich die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung der Landesregierung, Gisela Erler, nach ihrem Informationsbesuch in Schwäbisch Gmünd.

Sie habe die Stadt als „Innovationskessel“ erlebt, erklärte Erler beim Abschlussgespräch im Haus der Landesgartenschau, wo ihr Geschäftsführer Manfred Maile und Oberbürgermeister Richard Arnold die Pläne für das Großereignis 2014 vorgestellt hatten.
Los ging’s in der Gewandmeisterei für das große Stauferfest. Hier lobte Erler das Konzept, die internationale Dimension der Staufer deutlich zu machen. Das enorme Bürgerengagement zur Herstellung der Kostüme machte die Staatsrätin fast perplex. Sie will sich in Stuttgart dafür stark machen, dass die Aktion filmisch dokumentiert wird. Klasse sei auch die Integration vieler Altersgruppen und der ausländischen Mitbürger. Die Idee von OB Arnold, im kommenden Jahr eine öffentliche Kabinettssitzung auf dem Hohenstaufen und in Gmünd abzuhalten, will sie mit Ministerpräsident Kretschmann besprechen.
Beim anschließenden Besuch im JuFuN–Werkhof in der Oststadt fiel Gisela Erler vor allem der hohe Anteil der beteiligten Männer auf – das sei bei sozialen Projekten nicht selbstverständlich. Dass die 50 in Gmünd ausgebildeten Bürgermentoren viel im Einsatz seien, nahm die Besucherin aus Stuttgart zufrieden.zur Kenntnis.
Danach gab es ein Treffen mit Regionaldirektor Thomas Eble, bei dem hauptsächlich die Windenergie Thema war. Mit Eble war sich die Staatsrätin einig, dass eine Akzeptanz des von der Landesregierung propagierten massiven Ausbaus von Windkraftanlagen besonders dann zu erzielen sei, wenn die Bürger selbst von diesen Einrichtungen profitierten. Sei es, indem sie selbst in „Bürgerwindräder“ investieren könnten oder durch die Abgabe eines Teils der Erlöse für Projekte, die den Menschen vor Ort am Herzen lägen.
„Das Thema Gärten interessiert die Menschen sehr“, betonte Erler nach der Vorstellung der Landesgartenschau-​Pläne. Sie regte an, das Thema Staufer unbedingt ins Jahr der Gartenschau weiterzuführen. Es wäre zu schade, wenn man diesen „losgetretenen Strom des Bürgerengagements“ nach dem Jubiläumsjahr versiegen ließe.
In der Gesamtkonzeption gelte es darauf zu achten, dass die Gartenschau kein öder Ort für Kinder werde. An Jugendliche sei ja auf dem ehemaligen Güterbahnhofs-​Areal schon gedacht, aber auch Familien mit Kleinkindern sollten mit mehr Angeboten versorgt werden, als dem einen oder anderen Spielplatz. Sie stelle sich zum Beispiel die Frage, ob sich in dem Teil des Geländes bei Wetzgau so etwas wie Ponyreiten anbieten lasse.
„Sie haben das Glück, dass sie eine innovative Stadtführung haben“, wandte sich Gisela Erler an die anwesenden Medienvertreter. „Der Besuch war jedenfalls sehr beeindruckend; sie haben verdammt viel richtig gemacht“, lobte die Staatsrätin die Verantwortlichen.

Mit freundlicher Genehmigung © Rems-Zeitung 17.11.2011

     

„Innovationskessel Gmünd“

Staatsrätin Gisela Erler bei Besuch in der Stauferstadt voll des Lobes für Entwicklung

Sie hat die Gewandmeisterei besucht. Den Werkhof in der Oststadt. Sie hat mit Regionalverbandschef Thomas Eble über Windenergie gesprochen. Sie hat Bürgermentoren kennen gelernt. Und sie hat viel über das Stadtjubiläum 2012 und die Landesgartenschau 2014 erfahren. Danach war die Staatsrätin des Landes für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft beeindruckt: „Gmünd ist ein Innovationskessel.“
Schwäbisch Gmünd. Das werde sichtbar, wenn man nur einen halben Tag in der Stadt sei. Erler hatte die einzelnen Stationen mit Oberbürgermeister Richard Arnold besucht. Am Ende gab es ein abschließendes Gespräch im Gebäude der Gartenschau GmbH. „Unsere Botschaft ist“, sagte die Staatsrätin, „Bestehendes intelligent zu verknüpfen und vorhandene Potenziale zu nutzen.“ Dies werde in Gmünd vorbildlich gelebt. Damit meinte Erler zunächst das große Engagement der Bürger bei Vorbereitung und Durchführung der „Staufersaga“. „Wir sind zurück bei der Manufaktur“, bewertete sie die Arbeit in der Gewandmeisterei. Denn was in Deutschland bleiben werde, sei Hochtechnologie und Manufaktur. Diesen „Strom an Energie“ aus der „Staufersaga“ müsse die Stadt weiterführen, in die Landesgartenschau hinein und darüber hinaus. Denn dies sei eine Basis für wirtschaftlichen Aufschwung. Für die Gartenschau, deren fünf Standbeine Innenstadt, Josefsbach, Stadtgarten, Güterbahnhof und Wetzgauer Landschaftspark ihr Arnold und Gartenschau-Geschäftsführer Manfred Maile erläutert hatten, hatte Erler selbst einige Tipps: Gmünd solle Angebote für Kinder machen, die Gartenschauen gewöhnlich als „öde“ empfänden. Und Gmünd solle über die Elektromobilität hinaus mit einem Windrad das Thema Windenergie aufgreifen. „Die Leute müssen sich eh an die Ästhetik gewöhnen, denn es wird viel Windenergie in die Region kommen.“
„Wir leben Bürgerbeteiligung“, sagte Arnold zu Erlers Anmerkungen und lud die Staatsrätin ein, Gmünd als zweites Standbein zu sehen, womöglich mit einem zweiten Büro. „Nehmen Sie Gmünd als Experimentierfeld“, sagte der OB. Erler reagierte spontan und nahm mindestens den Gedanken mit nach Stuttgart, die in Gmünd gelebte Bürgerbeteiligung in einem Film, einer Dokumentation festzuhalten, „mit den Biografien der Menschen, die hier mitmachen“. Zudem denkt Erler über eine wissenschaftliche Begleitung über durch Bürgerengagement erzeugte Wertschöpfung nach. Und über die „Hebelwirkung“: „Die Verwaltung stößt an, dies löst viel aus.“ All dies zeige, sagte Erler, dass die These nicht stimme, die Leute hätten keine Lust, etwas zu tun.
Zum Stadtjubiläum merkte die Staatsrätin an, sie könne dies zwar nicht entscheiden, doch sie halte „eine Kabinettssitzung“, eine Sitzung der Landesregierung auf dem Hohenstaufen am Tag der „Staufersaga“-Premiere, „nicht für ausgeschlossen“. In jedem Fall will sie diesen Gedanken einmal mehr in Stuttgart ansprechen. Gmünd habe Glück, eine so innovative Stadtspitze zu haben, sagte die Staatsrätin. Und, an Arnolds Adresse: „Wenn Sie das klug spielen, Gmünd in 20 Jahren, da lässt sich viel entwickeln.“

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 16.11.2011

Bild: Die Staatsrätin für Bürgerbeteiligung, Gisela Erler (links), besuchte mit OB Richard Arnold am Mittwoch die Gewandmeisterei, und war beeindruckt. (Foto: Tom)

     

Jes-Projekt wird zertifiziert

Schüler der Adalbert-Stifter Realschule engagieren sich für Senioren im St. Ludwig – „Ludwigskino“ ist ein Hit

„Jes“ steht für Jugend engagiert sich. In 40 Projektstunden waren 17 Schülerinnen und Schüler der Adalbert-Stifter Realschule Schwäbisch Gmünd in St. Ludwig aktiv und haben mit ihrem Engagement nicht nur wertvolle Erfahrungen gesammelt, sondern wurden für ihr Projekt „Ludwigskino“ sogar zertifiziert.

Schäbisch Gmünd. „Schafft euch ein Nebenamt, ein unscheinbares, womöglich geheimes Nebenamt“. Mit diesen Worten von Albert Schweitzer begann die Feierstunde in der Adalbert-Stifter Realschule zur Zertifikatübergabe für das Jes-Projekt. Insgesamt 17 Realschüler haben sich ein Jahr lang sozial engagiert.
Unterstützt wurden die Schüler durch die Bürgermentorinnen Henriette Stegink und Dorothee Schneider mit denen sie gemeinsam Filme für die Bewohnerinnen und Bewohner von St. Ludwig auswählten und vorführten.
Im Anschluss an die Vorführungen konnten die Schüler und Senioren miteinander ins Gespräch gekommen. Bei diesen Zusammentreffen haben sich die Schüler über das ganze Schuljahr hindurch, durch großes Einfühlungsvermögen, liebevollen Umgang mit den älteren Menschen, Zuverlässigkeit und große Sensibilität ausgezeichnet, was mit Beifall belohnt wurde.
Ein herzliches Dankeschön gab es auch für das Engagement und die Unterstützung durch St. Ludwig. Hier insbesondere durch Stephanie Götte und Haggy Schramm, der die Feierstunde zudem musikalisch bereicherten.

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 06.11.2011

Bild: 17 Schülerinnen und Schüler der Adalbert-Stifter Realschule in Schwäbisch Gmünd engagieren sich für ältere Menschen und beweisen dabei großes Einfühlungsvermögen. Das Engagement wurde jetzt mit einem Zertifikat belohnt.

     
September 2011

Schwachstellen aufgedeckt

Teilhabe reden ist nicht Teilhabe leben: Dies erfahren Besucher bei InTakt-Veranstaltung der VHS

InTAkt, der Inklusion-Teilhabe-Aktionstag am Samstag in der und um die VHS machte deutlich: Es gibt noch viel zu tun, bevor Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam und selbstverständlich in der Gesellschaft leben werden. Der Tag und das abendliche Benefizkonzert sollten dazu dienen, diverse Hilfsangebote und sich gegenseitig kennenzulernen.

Schwäbisch Gmünd. Bei den Handicap-Menschen der Lebenshilfe, die ihre spritzige Jazztanzvorführung kurzerhand auf den Wochenmarkt verlegten, war die Freude an Musik und Bewegung und am mittendrin im Gewühl zu sein, normal. Was aber, wenn man gar nicht merkt, dass der andere ein Handicap hat? Wie die Damen und Herren des Katholischen Gehörlosenchors Ostalb, den Diakon Herbert Baumgarten mit Gebärdensprache dirigierte. „Ihr Problem ist, sie laufen unsichtbar mit und keiner denkt an einen Dolmetscher bei Behördengängen oder Induktionsschleifen in Kirchen“, sagt Baumgarten, der als Gehörlosen-Seelsorger die Gebärdensprache erlernte. Auf die Hilfe einer anderen Person gerade in ungewohnter Umgebung angewiesen sind Blinde, die sich sonst mit Stock und speziellen Hilfsmitteln ganz gut zurechtfinden. Das Dunkelcafé versetzte Besucher in deren Lage: In winzigen Schritten sich vor tastend, war jeder stolz einen freien Stuhl ergattert zu haben. Den Kaffee in die Tasse gießen, Milch dosieren, hören, von wo eine Stimme kommt und gar das Erkennen der Geldstücke an ihren Rändern, war ein prägendes Erlebnis. Es zeigte sich, dass Unsicherheit eine Rolle spielt, mit den Menschen umzugehen, die laut sind oder taub oder blind. „’Brauchen Sie Hilfe?’, das wäre eine einfache Frage, auf die jeder mit ‘ja’ oder ‘nein’ antworten könnte“, meinte eine Betroffene.
Bürgermeister Julius Mihm, der den Aktionstag zusammen mit Bürgermentor Wilhelm Weinmeister eröffnete, betonte, dass ihm viel daran liege, das Miteinander so gut wie möglich zu gestalten und die Rahmenbedingungen, die eine Verwaltung schaffen könne, zu verbessern. Rollstuhlgerechtes, ebenes Pflaster sei ein Ansatzpunkt und eine sichtbare Rampe. Es liege sicher nicht am guten Willen, sondern an den Möglichkeiten der Umsetzung, glaubt Erzieherin Ulrike Hieber. Wenn kein Aufzug in der Schule ist, sei der Inklusion schnell Grenzen gesetzt. Diese praktiziert mit Erfolg der städtische Kindergarten Wustenried mit Reha-Südwest in einer gemischten Kindergartengruppe und einem interdisziplinären Team.
Anhand eines nachzuzeichnenden Sterns im Spiegelbild wurde den Besuchern deutlich, was passiert, wenn die Hand nicht macht, was der Kopf will. Ganz früh, wenn Eltern mit ihrem behinderten Kind oder Frühchen aus der Klinik kommen, setzt der Verein „Bunter Kreis“ mit am Fall orientierten Hilfen an.
Insgesamt hatten sich rund 20 Gruppen, darunter auch die Jugendfeuerwehr, PH-Studierende, die Stiftung Haus Lindenhof und die Diakonie Stetten beteiligt. Das Fazit war allerdings Enttäuschung über insgesamt zu wenig Beteiligung vor allem der Menschen mit Behinderung, die Impulse erst möglich gemacht hätten. Mittendrin zu sein, das wäre auch ein Platz mittendrin im Gmünder Unimoggeschehen gewesen, so eine Teilnehmerin.

Bericht: Hanna Meid - Mit freundlicher Genehmigung der Gmünder Tagespost 25.09.2011

Bild: Baubürgermeister Julius Mihm und Bürgermentor Wilhelm Weinmeister bei der Eröffnung / Der Chor Tiramisu umrahmt den Teilhabe-Aktionstag der Gmünder VHS, bei dem Hilfsangebote für Menschen mit Behinderung vorgestellt wurden (Fotos: Tom)

Weitere Bilder im Internet unter www.gmuender-tagespost.de

   

InTAkt für mehr Gemeinsamkeit

Aktionstag und Gala zum Abschluss der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements

Ein Reißverschluss, bei dem rote und grüne Männchen sich zu einem gelben Strang zusammenschließen, symbolisiert InTAkt, den Gmünder Inklusion- und-Teilhabe-Aktionstag am kommenden Samstag von 10 bis 22 Uhr. Menschen mit und ohne Handicap begegnen sich in der VHS bei Aktionen und geben Impulse für mehr Gemeinsamkeit. Abschluss ist eine musikalische Benefizgala im Prediger.
Schwäbisch Gmünd. Zum Ende der Woche des bürgerschaftlichen Engagements starten Bürgermentoren, Caritas, Stiftung Haus Lindenhof und Aktion Familie noch einmal kräftig durch. Sie alle sind mit dem Thema Inklusion und Teilhabe beschäftigt und wissen, dass noch mehr geschehen muss, um Menschen mit Handicap in das gesellschaftliche Leben soweit wie möglich einzubinden und selbstbestimmt teilhaben zu lassen. Um Wünsche wie beispielsweise einen Besuch eines Fußballspiels realisieren zu können, sind aber sowohl ehrenamtliche Hilfe als auch finanzielle Mittel notwendig. Die gesamten Einnahmen des Tages und Abends fließen auf ein Spendenkonto zugunsten der örtlichen Institutionen.
Bürgermentor Wilhelm Weinmeister hat das Programm zusammengestellt. Das spannende Erlebnis eines Dunkelcafés erwartet die Besucher zwischen 13 und 15 Uhr. Wie Blinde Schach spielen oder wie man einen Rollstuhl durch einen Parcours fährt, der Jazztanz der Lebenshilfe, Sportspiele, Mitmachaktionen wie ein großes Gemeinschaftsbild, das an OB Richard Arnold überreicht wird, all dies lässt so manchen staunen und sollen Hemmungen überwinden.
Um 18.30 Uhr startet die Benefizgala mit dem Chor Tiramisu und der Band Staubstumm, kräftig unterstützt von dem italienischen Publikumsmagneten Primanota. Drei Dinge hebt Bürgermeister Dr. Joachim Bläse für ein gelungenes bürgerschaftliches Engagement hervor: „Es ist eine Identifikation mit dem Lebensort, die Ehrenamtliche zunehmend in der Projektarbeit erleben.“ Man setzt sich mit der Aufgabe, dem rechtlichen Rahmen und den Netzwerken auseinander. Dennoch geht es nicht ohne Hauptamtliche, die, wie die Stadt mit ihrer Stabsstelle, helfend zur Seite stehen. „Hut ab, eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen“, lobt Bläse.
Seit 2005 habe die Caritas 50 Bürgermentoren und sieben Trainer ausgebildet, erklärt Michael Kuschmann und verweist auf die vielen Projektideen, die aus den Kursen hervorgegangen sind. Rabea Krumm, künftige Stadtteilkoordinatorin West und teilweise noch bei der Caritas, hat sich Gedanken darüber gemacht, wie Teilhabe gerade auch bei den Sponsoren des Aktionstages gelingt: „Viele Unternehmen kaufen sich noch frei, aber unsere Partner, und die Aktion Mensch sowieso, nehmen dieses Thema ernst. Es gibt so viele Möglichkeiten, um ein normales Verständnis für den anderen aufzubauen und zu pflegen. Ich bin gespannt, ob am Samstag Teilhabe wirklich funktioniert.“

 InTAkt wird am Samstag um 10 Uhr in der Volkshochschule am Münsteplatz durch Bürgermeister Julius Mihm und den Musikverein Bettringen eröffnet. Bis 16 Uhr gibt es Aktionen. Um 18.30 Uhr beginnt im Prediger eine Benefizgala. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 21.09.2011

August 2011

Schüler der Gewerblichen Schule entwerfen öffentlichen Bücherschrank für Schwäbisch Gmünd

Im Rahmen eines JES — Projektes (Jugend Engagiert Sich) wird in Schwäbisch Gmünd ein Öffentlicher Bücherschrank aufgestellt, wie er in einigen deutschen Großstädten beliebte feste Einrichtung geworden ist. Viele tragen dazu bei, nicht zuletzt die Auszubildenden der ZFLS

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Die Ausbildung zur Bürgermentorin inspirierte Ulrike Beck zur Umsetzung dieser Idee für ihre Heimatstadt. Geplant ist, diesen wetterfesten Schrank an zentraler Stelle der Innenstadt zu installieren. Alle Gmünder Bürger sind eingeladen, sich dort „im Vorbeigehen“ zu bedienen, aber auch zu Verweilen.
Schülerinnen und Schüler der Gewerblichen Schule haben im Rahmen ihrer Abschlussprüfung zum Assistenten für Produktgestaltung Entwürfe für geeignete öffentliche Bücherschränke erarbeitet. Idee ist es, Bücher für Groß und Klein in allen in der Stadt gesprochenen Sprachen zum Auszuleihen bereit zu stellen. Bücher können einfach entnommen werden, um sie bei Gefallen zu behalten. Eigene Bücher können jederzeit eingestellt werden, insbesondere solche, denen man viele Leser wünscht.
Ziel ist es dabei auch, am Bücherschrank mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Dazu können Kommentare zu den eigenen Büchern hinzugefügt werden, um einen schriftlichen Austausch zu suchen. Bücher sollen zum Anstoß für gelegentliche Vorleseaktionen mit Kindern an diesem Ort dienen und könnten — so die Hoffnung — sogar für eine Art Literarisches Café für alle Interessierten führen.
Die Schülerteams wurden im Fach Projektarbeit von ihren Fachlehrern Josefina Håkansson und Thomas Stauss beraten und betreut. Die vielfältigen Konzepte und kreativen Ideen wurden in professionellen Gestaltungsprozessen ausgearbeitet und detailliert. Die entstandenen Entwürfe sind unter Betreuung der technischen Lehrer Rolf Crummenauer und Franz Kommer in Modellen im Maßstab 1:5 umgesetzt worden, technische Zeichnungen vervollständigten die Unterlagen. Die elf Teams fertigten über den aufwändigen Gestaltungsprozess eine Dokumentation und präsentierten die Gestaltungsergebnisse schulintern. Vier Schülerteams qualifizierten sich unter den fachkundigen Augen der Projektausschreiberin und Bürgermentorin Ulrike Beck und den beiden Fachlehrern Josefina Håkansson und Thomas Stauss.
Diese vier Teams durften ihre Entwürfe in einem feierlichen Rahmen einer großen Jury aus Vertretern der Stadt Schwäbisch Gmünd, Bärbel Blaue und Stadtbildarchitektin Irene Pauser, den beiden Bürgermentoren Ulrike und Harald Beck, Erich Rathgeb als Vertreter umsetzenden ZFLS und den beiden Projektbetreuern Josefina Håkansson und Thomas Stauss vorstellen. Nach langer Diskussion und präzisem Abwägen der Vorteile der einzelnen Entwürfe kam die Jury zur einstimmigen Meinung, dass alle Entwürfe großartige Ideen beinhalten, prämierten aber den Entwurf von Andrea Barth und Tamara Hokenmaier zum interessantesten öffentlichen Bücherschrank, der damit als Sieger für eine Realisation in Schwäbisch Gmünd angedacht ist.
Alle Teilnehmer erhielten als Anerkennung der umfangreichen Arbeit einen Kinogutschein, die vier Teams in der Endrunde zusätzlich — passend zum Projekt — Bücherpreise.
In den nächsten Monaten wird in der Ausbildungswerkstatt der ZFLS unter Leitung von Erich Rathgeb und Hermann Zeller der Entwurf des ersten öffentlichen Bücherschranks des Schülergewinnerteams für Gmünd umgesetzt.
Es ist angedacht, zwei weitere Schränke im Rahmen der Landesgartenschau aufzustellen, die später im stadtnahen Grünbereich oder in den Stadtteilen Verwendung finden können.

Mit freundlicher Genehmigung © Rems-Zeitung 04.08.2011

     

Bücher stets frei zugänglich

Teams der gewerblichen Schule stellten ihre Entwürfe einer Jury vor

Im Projekt “Jugend engagiert sich“ wird in Schwäbisch Gmünd ein öffentlicher Bücherschrank aufgestellt, wie er in einigen deutschen Großstädten beliebte feste Einrichtung geworden ist. Die Ausbildung zur Bürgermentorin inspirierte Ulrike Beck zur Umsetzung dieser Idee für ihre Heimatstadt.

Schwäbisch Gmünd. Geplant ist, diesen wetterfesten Schrank an zentraler Stelle der Innenstadt zu installieren. Alle Gmünder Bürger sind eingeladen, sich dort „im Vorbeigehen“ zu bedienen, aber auch zu Verweilen.
Schüler der Gewerblichen Schule haben im Rahmen ihrer Abschlussprüfung zum Assistenten für Produktgestaltung Entwürfe für geeignete öffentliche Bücherschränke erarbeitet. Idee ist es, Bücher für Groß und Klein in allen in der Stadt gesprochenen Sprachen zum Auszuleihen bereitzustellen. Bücher können einfach entnommen werden, um sie bei Gefallen zu behalten. Eigene Bücher können jederzeit eingestellt werde, insbesondere solche, denen man viele Leser wünscht. Ziel ist es dabei auch, am Bücherschrank mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Dazu können Kommentare zu den eigenen Büchern hinzugefügt werden, um einen schriftlichen Austausch zu suchen.
Die Schülerteams wurden im Fach Projektarbeit von ihren Fachlehrern Josefina Håkansson und Thomas Stauss beraten und betreut. Die vielfältigen Konzepte und kreativen Ideen wurden in professionellen Gestaltungsprozessen ausgearbeitet und detailliert. Die entstandenen Entwürfe sind unter Betreuung der technischen Lehrer Rolf Crummenauer und Franz Kommer in Modellen im Maßstab 1:5 umgesetzt worden, technische Zeichnungen vervollständigten die Unterlagen. Die elf Teams fertigten über den aufwändigen Gestaltungsprozess eine Dokumentation und präsentierten die Gestaltungsergebnisse schulintern. Vier Schülerteams qualifizierten sich unter den fachkundigen Augen der Projektausschreiberin und Bürgermentorin Ulrike Beck und den beiden Fachlehrern Josefina Håkansson und Thomas Stauss. Diese vier Teams durften ihre Entwürfe in einem feierlichen Rahmen einer großen Jury aus Vertretern der Stadt Schwäbisch Gmünd vorstellen. Die prämierte den Entwurf von Andrea Barth und Tamara Hokenmaier zum interessantesten öffentlichen Bücherschrank, der damit als Sieger für eine Realisation in Schwäbisch Gmünd angedacht ist.

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 01.08.2011

Bild: Öffentlicher Bücherschrank, hier im Modell, für Schwäbisch Gmünd

     
Juli 2011

Bläse: „Diese Idee ist wichtig“

Wustenrieter Jugendliche bauen ihren Bolzplatz selbst und erfahren große Unterstützung

Heftiger Regen machte einen Strich durch die Einweihung vor Ort. So musste der neue Wustenrieter Bolzplatz im Dorfhaus eingeweiht werden. Viele an der dazu notwendigen Arbeit beteiligte Jugendliche wurden dafür mit einem JES-Zertifikat ausgezeichnet. Das Kürzel steht für: Jugendliche engagieren sich.

Schwäbisch Gmünd-Großdeinbach. „Vielen Dank an alle, die sich für diesen Bolzplatz engagiert haben“, wandte sich Bürgermeister Dr. Joachim Bläse an die im Wustenrieter Dorfhaus versammelten zahlreichen Helfer. Als wichtig empfinde er die Mitwirkung der Jugendlichen beim Bau, das habe Vorbildcharakter. „Denn ihr seid die Ersten, die das so machen“, sagte Bläse, „und ich bin überzeugt, dass diese Idee wichtig ist“. Dazu komme, dass diese Urkunden bei Bewerbungen durchaus wichtig seien. Man brauche interessierte Jugendliche in interessanten Projekten.
Dass das Projekt letztendlich verwirklicht wurde, sei Oberbürgermentor Peter Arnolds großem Einsatz mit zu verdanken. Aber auch Ortsvorsteher Gerhard Maier – „der beste Ortsvorsteher von Großdeinbach“ – habe sich von Anfang an sehr dafür eingesetzt. Und Matthias Rothaupt vom Garten- und Friedhofsamt half mit von der ersten Stunde an. Nur der Zusammenhalt aller Wustenrieter mit den Jugendlichen und deren Eltern habe dieses großartige Ergebnis ermöglicht. 250 Arbeitsstunden leisteten dazu die Jugendlichen und noch einmal 100 deren Eltern. „In den nächsten Jahren wird sich einiges ändern“, sagte Bläse zu den Eltern, „die Zeit der Wunschkataloge ist vorbei, wir brauchen das Engagement des Ehrenamts“.

Bolzplatz wird angenommen
Drei wichtige Dinge sah Ortsvorsteher Gerhard Maier als gegeben an. Erstens habe das JES-Projekt Identifikation geschaffen. Zweitens habe Gmünd das Gelände zur Verfügung gestellt. Drittens, und das sei das Wichtigste, der Bolzplatz würde wirklich angenommen. Häufig seien 20 und mehr Jugendliche am Fußballspielen. Oberbürgermentor Peter Arnold schenkte als Anerkennung für die geleistete Arbeit noch einen Fußball dazu. „Es ist schon alles gesagt“, meinte Bärbel Blaue, „aber richtig ist es, wenn in den nächsten fünf Jahren noch weitere 20 Projekte durchgezogen werden“.

Zertifikate und Bescheinigungen
Besonderen Dank sprach Bärbel Blaue dem Baubetriebsamt aus, das immer großzügig Hilfe angedeihen lassen habe. Ebenfalls großer Dank ging an die Helfer Susanne und Helmut Fischer, Anette und Bernd Wagenblast, Martin Prichodko und Klaus-Peter Spitznagel. Ein JES-Zertifikat erhielten Kevin und Dennis Prichodko, Steffen Djurcic, Marius Fischer, Florian und Mario Wiedmann, Sven und Dennis Wagenblast, Philip Kübler und Dominik Bertsch. Eine Beteiligungsbescheinigung erhielten Robin Göhringer, Dominik König, Jan Höfnagel, Joachim Bräutigam, Linus Spitznagel, Marcel Sandner sowie Tim und Marvin Seel. Und Sonja Scherrenbacher habe immer für hervorragende Verpflegung gesorgt.

Bericht: Harald Pröhl - Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 29.07.2011

Bild: Heftiger Regen machte einen Strich durch die Einweihung vor Ort. So musste der neue Wustenrieter Bolzplatz im Dorfhaus "eingeweiht" werden. (Foto: hp

     
Januar 2011

Ehrenamt fördern

Zwölf neue Bürgermentoren werden Gmünd bereichern

Wie Bürgermeister Dr. Joachim Bläse gestand, habe er am Anfang nicht geglaubt, dass aus der Bürgermentoren-Ausbildung etwas Nachhaltiges entstehen würde. Fünf Jahre später zeigt er sich überwältigt von den weiten Kreisen, die diese Form des bürgerschaftlichen Engagements in Gmünd gezogen hat: Am Samstagabend wurden zwölf neue Bürgermentoren zertifiziert.

Schwäbisch Gmünd. Ein richtiges Netzwerk bilden sie mittlerweile, die rund 50 Mentoren, die in den letzten fünf Jahren von der Caritas und der Stiftung Haus Lindenhof sowie dem Paritätischen Bildungswerk als veranstaltender Organisation ausgebildet wurden. Am Samstag wurden mit Ulrike Göbbels, Wilhelm Weinmeister, Evgeniya Abdieva, Emine Beyer, Cafer Bozkurt, Petra Estelet, Bülent Karahan, Inna Lebedeva, Slavica Puseljic, Niccolai Schöll, sowie Winni und Ludwig Wamsler zwölf weitere zertifiziert. Vier Monate lang trafen sie sich zu insgesamt sieben Modulen, die sie vorbereiteten, das Ehrenamt zu fördern. Bei der sechsten Mentorenschulung, geleitet von Birgit Bormann von JuFun und Michael Kuschmann von der Caritas, lag der Schwerpunkt auf dem Engagement für und mit Menschen mit Migrationshintergrund. So will etwa Emine Beyer einen Kinderchor für Kinder unterschiedlicher Nationen gründen, in dem Lieder aus den Heimatländern gelernt werden. Bülent Karahan wiederum ist im Projektteam der geplanten Ausstellung in der VHS über Gastarbeiter. Grußworte überbrachten Bläse, Iren Steiner vom Paritätischen Bildungswerk und Harald Faber, Regionalleiter der Caritas. Worte des Dankes sprach der Direktor der Stiftung Haus Lindenhof, Jürgen Kunze. Alle betonten die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements - „eine echte Bereicherung für Gmünd“. Musikalisch umrahmt wurde die Zertifizierung vom internationalen Frauenchor „Coral Alegria“ unter der Leitung von Veronica Cardenas de Sattler sowie Sazspieler Bülent Gazeloglu und seiner Schwester Birgül. mar

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 16.01.2011

Bild: Ulrike Göbbels, Wilhelm Weinmeister, Evgeniya Abdieva, Emine Beyer, Cafer Bozkurt, Petra Estelet, Bülent Karahan, Inna Lebedeva, Slavica Puseljic, Niccolai Schöll, sowie Winni und Ludwig Wamsler sind zertifizierte Bürgermentoren. Mit im Bild Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Birgit Bormann, Michael Kuschmann und Lindenhof-Chef Jürgen Kunze. (Foto: Tom)

     
 

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