Mentorenprojekte 2006

  Rems-Zeitung - 02.12.2006  (PDF-Datei, 0,83MB)
Dezember 2006

Kino in St. Ludwig

Vier Schülerinnen des Hans-Baldung-Gymnasiums wurden jüngst für ihr Projekt im Rahmen der Initiative Jugend engagiert sich (JES) ausgezeichnet. Seit Januar haben sie monatlich einen Filmnachmittag im Seniorenheim St. Ludwig vorbereitet und Filme vorgeführt.

Zudem wurden die Senioren von ihren Zimmern abgeholt und anschließend von den Schülerinnen noch bewirtet und betreut. Die am Projekt beteiligten Schülerinnen sind Stephanie Ströbele, Selina Görner, Manuela Heyd und Katharina Brenner. Beim Projekt wurden die Schülerinnen einerseits unterstützt von ihrem Lehrer Walter Frankenreiter, der Bürgermentorin Helga Mascha und hatten als Ansprechpartnerin im Haus St. Ludwig von deren sozialem Dienst Stephanie Götte.
"Es war klasse" - so die Äußerung einer Bewohnerin zu dem Filmangebot, das die Schülerinnen mit modernem Gerät des Kreismedienzentrums - DVD-Filmwiedergabe - machten. Das Projekt soll auch im kommenen Jahr weitergeführt werden.

Oberbürgermeister Wolfgang Leidig dankte den vier Schülerinnen für ihren Einsatz und übergab ihnen die Urkunden, die das soziale Engagement bestätigen.

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 05.12.2006

     
Juli 2006

Der neue Ludwigsgarten lädt ein

Pünktlich zu den heißen Temperaturen ist er fertig geworden. Der "Garten der Begegnung" von St. Ludwig. Zum Einweihungsfest am Mittwoch sind alle herzlich eingeladen.

Das Frühbeet erinnert an den eigenen Garten und lädt zum Naschen ein. Stephanie Götte und Marta Prath begutachten das Grün."Ich habe mich so gefreut, als ich gehört habe, dass der Garten neu angelegt werden soll", erzählt die 87-jährige Marta Prath, die in St. Ludwig wohnt. "Daheim hatte ich selbst einen Garten. Ich kann zwar nicht mehr mitarbeiten, aber ich freue mich über jedes Blümlein." So geht es vielen Bewohnern. Früher bestand der Ludwigsgarten nur aus einer Terrasse und einer schlichten Wiese. "Einfach langweilig", sagt Pressesprecher Clemens Beil. "Das wollten wir ändern." Der neue Garten soll die Bewohner an die frische Luft locken und zum Bewegen anregen. Etwas Besonderes ist das kreisförmige Hochbeet. Hier werden unter anderem Kräuter, Radieschen und Erdbeeren angebaut. Je nach Jahreszeit. Die älteren Menschen können hier bequem werken, so gut es ihnen möglich ist. Geerntet wird dann auch selbst. "Zur Zeit essen wir jeden Tag unsere eigenen Gurken", berichtet Stephanie Götte vom Sozialdienst. Der Garten soll außerdem zum Verweilen einladen. Mit seinen vielen kleinen Sitzecken bietet er Platz für Ruhe und Begegnung. "Es soll nicht der Garten von St. Ludwig sein, sondern der bei St. Ludwig. Auch für Passanten", betont Steffen Bucher. Zum Einweihungsfest am 19.Juli sind deshalb auch alle Neugierigen recht herzlich eingeladen. Ab 15 Uhr gibt es ein buntes Programm und Grillspezialitäten. Bei diesem Anlass möchte sich St. Ludwig bei allen Helfern bedanken. Großzügige Sponsoren und viele ehrenamtliche Helfer allen Alters haben mitgeholfen. "Ohne sie hätten wir das nie geschafft", betont Bucher. Auch fürs kommende Jahr wird noch Unterstützung gesucht. Einiges muss noch gemacht werden. Das Konzept des "Begegnungsgartens" scheint jedoch zu gefallen. "Ich komme gerade vom Arzt", erzählt die Passantin Charlotte Nuttmeyer. "Jetzt ruhe ich mich hier noch ein wenig aus. Es ist so gemütlich."

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 15.07.2006

     
Mai 2006

Die Engagementlandschaft aktiv gestalten

Eigene Stärken entdecken, eigene Ideen entwickeln und umsetzen, aktiv das Gemeinwohl mitgestalten, das eigene Engagement mit anderen neu überdenken, Rüstzeug für das Engagement erhalten - das sind die Inhalte der dritten Bürgermentorenschulung in Schwäbisch Gmünd.

Bürgermentoren bringen sich mit ihren persönlichen Kompetenzen und Erfahrungen in verschiedensten Bereichen ein. Mit ihren Möglichkeiten tragen sie zum produktiven Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure im Gemeinwesen bei.
24 Bürgermentoren sind bereits in und um Gmünd aktiv. Sie begleiten Projekte mit Jugendlichen, mit alten oder behinderten Menschen, bringen sich ein für Familien, arbeiten mit Aussiedlern oder gestalten das kulturelle Angebot in ihrem Stadtteil mit.
Jeder Bürgermentor entwickelt im 30-stündigen Kurs das für ihn passende Aktivitätsprofil. Dazu stellen sich die Mentoren folgende Fragen: Wo liegen meine Stärken? Was macht mir Spaß? Wie und wo kann ich mich in Schwäbisch Gmünd engagieren?
Menschen, die bereits engagiert sind, haben die Möglichkeit ihr Engagement mit anderen zu reflektieren und neue Impulse zu gewinnen. Die Schulung ist kostenfrei. Sie wird von den Bürgermentorentrainerinnen Birgit Bormann, JuFun e.V. und Sandra Stelzer, Stiftung Haus Lindenhof gehalten. Interessierte sind zur Informationsveranstaltung am Samstag, 13. Mai von 14 bis 16 Uhr im Café der Spitalmühle willkommen.
Die Mentoring-Initiative wurde zur Stärkung und Weiterentwicklung des bürgerschaftlichen Engagements 1999 vom Sozialministerium Baden-Württemberg initiiert. Bürgermentoren kennen die Beteiligungsmöglichkeiten für Freiwillige in ihrem Umfeld. Sie sind bereit, die Engagementlandschaft aktiv und kreativ mit zu gestalten: Bestehende Strukturen werden unterstützt und durch neue Ideen ergänzt. Voraussetzung dafür ist Offenheit und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen, die Bereitschaft andere anzusprechen und neue Kontakte zu knüpfen.

Näheres weiß Sandra Stelzer, mosaik, Katharinenstraße 5 in Gmünd Tel: 07171/921992-20, mosaik@haus-lindenhof.de

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 08.05.2006

     
 

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