Mentorenprojekte 2009

  Rems-Zeitung 19.12.2009  (PDF-Datei, 0,22MB)
  Rems-Zeitung 22.08.2009  (PDF-Datei, 0,23MB)
  Rems-Zeitung 19.02.2009  (PDF-Datei, 1,11MB)
Oktober 2009

Vereinbarung zur Durchführung von jes-​Projekten in Schwäbisch Gmünd wurde gestern unterzeichnet

Noch bis 11. Oktober findet bundesweit die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements statt. Dieser Rahmen wurde gewählt, um gestern die Vereinbarung zur Durchführung von jes (Jugend engagiert sich) — Projekten in der jes — Kommune Schwäbisch Gmünd zu unterzeichnen

SCHWÄBISCH GMÜND (sv) Das jes-​Programm wurde 2001 von der Landesstiftung Baden-​Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Bildungswerk Baden-​Württemberg entwickelt und bis zum Jahr 2008 von diesem als Projektträger betreut. In Gmünd werden seit 2005 jes-​Projekte durchgeführt.
Bis 2007 wurden sämtliche Projektmittel von der Landesstiftung zur Verfügung gestellt, 2008 übernahm die Kommune in einem Übergangsmodell die Hälfte der Finanzierung. In Schwäbisch Gmünd wurde 2008 das Projekt „Minisportanlage Rehnenhof“, unter Leitung des Bürgermentors Peter Arnold, nach diesem Finanzierungsmodell durchgeführt.
Zum 1. Januar 2009 ging die Förderung der jes — Projekte zu 100% über in die Finanzierung durch die Kommune. Hierfür wurde Schwäbisch Gmünd, ebenso wie 37 weitere Städte, Gemeinden oder Landkreise in Baden-​Württemberg, als jes-​Kommune zertifiziert.

Das Amt für Familie und Soziales hat für die zukünftigen jes-​Projekte in Schwäbisch Gmünd eine Vereinbarung erarbeitet, die die konkreten Regeln hinsichtlich der Anerkennung eines jes-​Projektes festschreibt. So ist die Rolle der Bürgermentoren und Bürgermentorinnen, die die Hauptverantwortung eines jes-​Projektes übernehmen müssen, über einen Mentorenvertrag definiert.
Zeitschiene, Teilnehmerzahl, durch Jugendliche zu erwerbende Kompetenzen im Rahmen eines jes-​Projektes, Nachhaltigkeit des Projektes, Gemeinnützigkeit, Qualitätsmanagement und Finanzierung sind wesentliche Bestandteile der Vereinbarung. jes-​Projekte werden über die Bürgerstiftung Schwäbisch Gmünd bezuschusst. Die Bürgerstiftung finanziert 50% der Projektkosten, maximal jedoch 750 Euro pro jes-​Projekt.
Für die Koordinierung zukünftiger jes-​Projekte in Schwäbisch Gmünd wurde beim Amt für Familie und Soziales eine Koordinationsstelle eingerichtet. Dort können zukünftig jes-​Projektideen eingereicht werden.

jes-​Projekte in Schwäbisch Gmünd sind zukünftig gemeinsame Projekte der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, die die Koordination übernimmt, der Bürgerstiftung, die für die anteilige Finanzierung steht sowie der Caritas Ostwürttemberg und Stiftung Haus Lindenhof, die mit ihren Bürgermentorinnen und Bürgermentoren und deren Fachlichkeit die Basis für die erfolgreiche Durchführung von Projekten in der jes-​Kommune schaffen.

Fortgesetzt wird die Tradition der Zertifizierung von jes-​Projekten durch Vertreter der Stadtverwaltung bzw. durch die Bürgerstiftung. Ein durch ein jes-​Projekt erworbenes Zertifikat ist für viele Jugendliche wertvolle Ergänzung zum Zeugnis und Beleg für erworbene Sozialkompetenzen und das Interesse an Bürgerschaftlichem Engagement.

Die Unterzeichner der Vereinbarung zur Durchführung von jes-​Projekten in der jes-​Kommune Schwäbisch Gmünd verpflichten sich, die Maßnahmen und Absprachen der vorliegenden Vereinbarung im Sinne des weiteren Ausbaus der Marke „jes“ in der jes-​Kommune Schwäbisch Gmünd zu erfüllen.

Mit freundlicher Genehmigung © Rems-Zeitung 09.10.2009

Bürger arbeiten für Bürger

Initiativen zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Seit 2005 gibt es in Schwäbisch Gmünd Bürgermentoren, seither veranstalteten sie 40 Schulungen. In der Woche des bürgerschaftlichen Engagements bringen sie sich bis zum 10. Oktober besonders in Erinnerung. Mit Plakaten in vielen Geschäften der Innenstadt.

Schwäbisch Gmünd. Zum Auftakt sprach Bürgermeister Dr. Joachim Bläse vor Bürgermentoren und ihren Trainern. Er wies auf das besondere Engagement dieser Menschen in Schwäbisch Gmünd hin, wo sie vernetzt zusammenarbeiten. Dieter Lehmann, Leiter des Amts für Soziales und Familie: „In vielen Städten arbeiten Bürgermentoren ohne diese Vernetzung, Schwäbisch Gmünd macht da eine löbliche Ausnahme.“ Die nächsten Veranstaltungen sind schon geplant:

 Am Dienstag, 6. Oktober, findet um 19 Uhr im Gemeindezentrum Arche in Bettringen ein Infoabend über den Sozialführerschein statt. Dabei kooperieren Caritas, Stiftung Haus Lindenhof, Kreisdiakonie, evangelische Kirchengemeinden Distrikt Bettringen, katholische Seelsorgeeinheit unterm Bernhardus und St. Cyriakus, unterstützt vom Rotary Club Schwäbisch Gmünd.

 Am Donnerstag, 8. Oktober, wird das Projekt Jes – Jugend engagiert sich – gestartet.

 Am Samstag, 10. Oktober beginnt um 10 Uhr unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Richard Arnold ein Aktionstag des VdK-Kreisverbands Schwäbisch Gmünd mit dem Titel „Menschen für Menschen – Dienst am Nächsten. kust

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 05.10.2009

Bild: Plakate fürs Ehrenamt: Bürgermeister Dr. Joachim Bläse bei Bürgermentoren und Trainern. (Foto: Laible)

     
September 2009

jes-Projekte und Hüpfburg

Viele Aktionen in der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements auch in Gmünd

Unter dem Motto „Engagement macht stark!“ sind alle Vereine, Initiativen, Verbände, Stiftungen, staatliche Institutionen und Unternehmen vom 2. bis 10. Oktober dazu aufgerufen, auf sich und ihre Freiwilligenprogramme, Projekte und Initiativen aufmerksam zu machen.
Schwäbisch Gmünd. In Deutschland engagieren sich rund 23 Millionen Menschen freiwillig. Auch in Schwäbisch Gmünd soll es eine Vielzahl an Aktionen in der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements geben.

 Den Auftakt bildet die Plakataktion der Bürgermentorinnen und -mentoren am 2. Oktober. Vor dem Bekleidungsgeschäft Röttele wird der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse diese Aktion um 11.45 Uhr eröffnen.

 Am 6. Oktober um 19 Uhr soll es im Gemeindezentrum Arche in Bettringen eine Infoveranstaltung zum Sozialführerschein geben. Der Sozialführerschein Bettringen ist eine Kooperation von Caritas Ostwürttemberg, Stiftung Haus Lindenhof, Kreisdiakonieverband Ostalbkreis, der evangelischen Kirchengemeinden im Distrikt Bettringen und der katholischen Seelsorgeeinheit Unterm Bernhardus, St. Cyriakus Bettringen. Unterstützt wird diese Aktion vom Rotary-Club Schwäbisch Gmünd. Die Schirmherrschaft übernimmt Oberbürgermeister Richard Arnold.

 Am 8. Oktober wird die Vereinbarung zur Durchführung von jes-Projekten in der jes-Kommune Gmünd unterzeichnet. „Jes – Jugend engagiert sich“ war ursprünglich ein Programm der Landesstiftung Baden-Württemberg, sowie des Paritätischen Bildungswerkes. Jes-Projekte vor Ort sind Kooperationsprojekte zwischen der Bürgerstiftung, der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, der Caritas Ostwürttemberg sowie der Stiftung Haus Lindenhof.
Die Projekte zeichnen sich durch die fachliche Begleitung Jugendlicher durch einen ausgebildeten Bürgermentor oder eine Bürgermentorin aus.

 Am 10. Oktober ist im Prediger unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Richard Arnold ab 10 Uhr ein Aktionstag des Vdk-Kreisverbandes Schwäbisch Gmünd. Parallel dazu organisiert die Lebenshilfe die letzte Johannisplatz-Aktion in diesem Jahr: Ein Flohmarkt mit Büchern, Geschirr und Kleidung. Für die Kleinsten gibt es bei schönem Wetter eine Hüpfburg.

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 30.09.2009

Februar 2009

Nicht mehr das eigene Süppchen

Leitlinienvertrag zwischen Bürgermentoren, Caritas und Stiftung Haus Lindenhof

29 Bürgermentoren in Schwäbisch Gmünd sollen nicht mehr länger unorganisiert nebeneinander her ehrenamtliche Projekte auf die Beine stellen. Dazu unterschrieben die Caritas Ostwürttemberg, die Stiftung Haus Lindenhof und Bürgermentorenvertreter Sieghart Dreher einen Leitlinienvertrag.

Schwäbisch Gmünd. Bürgermentoren versuchen, andere Menschen zum ehrenamtlichen Engagement zu bringen. „Deshalb sind sie etwas ganz Besonderes innerhalb der Ehrenamtlichen“, sagt Brigitta Pfeil von der Stiftung Haus Lindenhof. Angefangen hat das Bürgermentorentum in Schwäbisch Gmünd 2004 auf Initiative der Stiftung. 2005 kam die Caritas Ostwürttemberg hinzu, Oberbürgermeister Wolfgang Leidig vereidigte die ersten zwölf Bürgermentoren. Mittlerweile sind es 29. Das Problem bisher: Die verschiedenen 30-stündigen Ausbildungen liefen laut Pfeil zusammenhangslos ab, mit verschiedenen Ausbildern, ohne übergeordnete Organisation. „Die Bürgermentoren kennen sich teilweise nicht einmal untereinander“, sagt dazu Harald Faber von der Caritas. Diese mangelnde Bindung soll sich mit dem Leitlinienvertrag ändern. Neben drei geplanten Bürgermentorentreffen im Jahr besteht die hauptsächliche Neuerung in einer zentralen Anlaufstelle für die Bürgermentoren: Eine Verbindung zwischen Haupt- und Ehrenamt. In Person von Michael Kuschmann und Maria Bräuning, beide Angestellte bei der Caritas und der Stiftung Haus Lindenhof. Und beide Bürgermentorentrainer, die somit die Voraussetzung für eine einheitliche zukünftige Ausbildung sichern sollen. Den Bürgermentoren soll somit Unterstützung in Fragen wie Versicherung oder Finanzierung zuteil werden, Projektkosten werden übernommen, Organisationshilfe geleistet. Im Gegenzug übernehmen die Bürgermentoren Projekte der beiden Träger. Sie dürfen aber auch Projekte in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen übernehmen, versichern Pfeil und Faber. Nur sozial caritativ müssten diese sein. Welchen Anteil solche Projekte einnehmen dürfen, sei nicht festgeschrieben.
Bürgermentor Peter Arnold zur Neuerung: „Ich bin froh, dass jetzt eine einheitliche Richtung da ist. Die Arbeit ist jetzt besser. Ich gebe etwas und bekomme etwas.“ Damit meint er nicht die Unkostenerstattung, sondern solche Projekte, die er übertragen bekommt. Wie die Guggenmusiker Los Krawallos aus dem Haus Lindenhof, die er betreut. Arnold: „Ich sehe die Dankbarkeit in den Augen, das ist sagenhaft.“

Bericht: Markus Brenner - Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 19.02.2009

Bild: Setzen die Unterschrift unter den Leitlinienvertrag: Sieghart Dreher, Brigitta Pfeil (Stiftung Haus Lindenhof) und Harald Faber (Caritas). (Foto: Tom)

     
 

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