Schwäbisch Gmünd, 2017

30 Jahre Stiftung Gold- und Silbeschmiedekunst in Schwäbisch Gmünd

2018

Seit nunmehr 30 Jahren setzt sich die Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst dafür ein, die Gold- und Silberschmiedekunst in und um Schwäbisch Gmünd zu fördern, insbesondere dem künstlerisch begabten Nachwuchs ein Forum in der Öffentlichkeit zu schaffen. Dazu gehörte von Beginn an die Ernennung eines Stadtgoldschmieds. Die Ernennung verfolgt das Ziel, dem eigenen Edelmetallhandwerk im Dirskurs, durch Ausstellungen und in Kursen mit herausragenden Silberschmieden oder Schmuckgestaltern Impulse zu geben. Erster Gmünder Stadtgoldschmied war 1989 Max Fröhlich aus Zürich. Mit ihm brachte die Einrichtung bis heute fünfzehn international renommierte Gestalter nach Schwäbisch Gmünd: Nikolaus Kirchner, Nürnberg (1989/90), Johann Müller, Pforzheim (1991), Klaus D. Eichler, Nürnberg (1991/92), Marianne Schliwinski, München (Mai 1993), Walter Storr, Bremen (Sept. 1993), Deganit Stern-Schocken, Jerusalem (1994), Berthold Hoffmann, Nürnberg (1995), Bettina Maier, Bremen (1996), Brigitte Moser, Baar (1998), Ulrike Knab, Hannover (2002), Petra Dömmling, Paris (2004), Norman Weber, Kaufbeuren (2011), Peter Bauhuis, München (2014) und Paul de Vries, Schoonhoven (2016).
Hier hat die Ausstellung zum 30-jährigen Jubiläum der Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst ihren Ausgangspunkt: Sie versammelt erstmals die Arbeiten, die aus den einzelnen Stadtgoldschmied-Projekten für die Sammlung des Städtischen Museums erworben wurden. Damit veranschaulicht die Werkschau einerseits individuelle Positionen, die sich andererseits in der Zusammenschau wechselseitig verstärken.

 

Mit einem Stern * gekennzeichnete Felder bitte unbedingt ausfüllen.


Datenschutz