Schwäbisch Gmünd, 2017

Impulse. 30 Jahre Stiftung Gold- und Silbeschmiedekunst Schwäbisch Gmünd

15. April – 28. Oktober 2018

Schwäbisch Gmünd, 2017

Peter Bauhuis, Objekt "Simultanea", 2006, Silber 980/925

Seit nunmehr 30 Jahren setzt sich die Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst dafür ein, die Gold- und Silberschmiedekunst in und um Schwäbisch Gmünd zu fördern, insbesondere dem künstlerisch begabten Nachwuchs ein Forum in der Öffentlichkeit zu schaffen. Dazu gehörte von Beginn an die Ernennung eines Stadtgoldschmieds. Die Ernennung verfolgt das Ziel, dem eigenen Edelmetallhandwerk im Dirskurs, durch Ausstellungen und in Kursen mit herausragenden Silberschmieden oder Schmuckgestaltern Impulse zu geben. Erster Gmünder Stadtgoldschmied war 1989 Max Fröhlich aus Zürich. Mit ihm brachte die Einrichtung bis heute fünfzehn international renommierte Gestalter nach Schwäbisch Gmünd: Nikolaus Kirchner, Nürnberg (1989/90), Johann Müller, Pforzheim (1991), Klaus D. Eichler, Nürnberg (1991/92), Marianne Schliwinski, München (Mai 1993), Walter Storr, Bremen (Sept. 1993), Deganit Stern-Schocken, Jerusalem (1994), Berthold Hoffmann, Nürnberg (1995), Bettina Maier, Bremen (1996), Brigitte Moser, Baar (1998), Ulrike Knab, Hannover (2002), Petra Dömmling, Paris (2004), Norman Weber, Kaufbeuren (2011), Peter Bauhuis, München (2014) und Paul de Vries, Schoonhoven (2016).
Hier hat die Ausstellung zum 30-jährigen Jubiläum der Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst ihren Ausgangspunkt: Sie versammelt erstmals die Arbeiten, die aus den einzelnen Stadtgoldschmied-Projekten für die Sammlung des Städtischen Museums erworben wurden. Damit veranschaulicht die Werkschau einerseits individuelle Positionen, die sich andererseits in der Zusammenschau wechselseitig verstärken.

Simone ten Hompel. Stadtgoldschmiedin 2018

8. Juli – 28. Oktober 2018

Schwäbisch Gmünd, 2017

Simone ten Hompel, Gefäße © Künstlerin

„Metall ist meine erste Sprache“, sagt Simone ten Hompel und ergänzt: „Ich stelle der Poesie und der Funktion die Materialität meiner Disziplin gegenüber. Das Machen kommt aus meinen Händen.“ Die 1960 in Bocholt geborene Silberschmiedin, die seit 1990 in London lebt und arbeitet, gehört zu den Einfallsreichsten ihres Metiers. Nach einer Ausbildung zur Schlosserin (1975-1979) studierte sie zunächst Schmuckdesign und Silberschmieden an der Fachhochschule Düsseldorf (1979-1985), dann Metallarbeit am Royal College of Art in London (1987-1989). Zahlreiche Ausstellungen, dazu Auszeichnungen und lehrende Tätigkeiten, darunter an der Glasgow School of Art und am Edinburgh College of Art, begleiten die Karriere der Gestalterin, deren Werke in internationalen Sammlungen vertreten sind.
Ausgewählte Arbeiten veranschaulichen Simone ten Hompels außerordentliches Schaffen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Metallgestaltung.

 

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