Mentorenprojekte 2014

Dezember 2014

Porträts aus der Woche des ehrenamtlichen Engagements

Es sind klassische, professionelle Schwarzweiß-​Porträtfotos mit einer wunderbaren Durchzeichnung. In einer Welt knatschbunter Knipserbilder fallen sie schon deshalb auf, aber es ist noch etwas anderes, was einen innehalten lässt: Die Porträtierten strahlen Optimismus aus, man sieht ihnen an, dass sie mitten im Leben stehen und sich dort auch wohlfühlen.
SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Man sah diese Fotoserie in jüngster Zeit in Schaufenstern von Gmünder Geschäften, sie entstanden zur Woche des ehrenamtlichen Engagements. Man kennt die Porträtierten als Bürger, die sich engagieren. Jetzt hängt die Fotoserie in den Fluren des Amts für Familie und Soziales im Spital, und dort fand gestern Abend eine kleine Vernissage statt, zu der viele der Abgebildeten kamen.
Sie wurden von Inge Pfeifer von der Stabsstelle Bürgerengagement begrüßt, der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse hielt eine kleine Ansprache, in der er auf das Verhältnis von traditionellem Ehrenamt, wie man es in den Vereinen findet, und den neuen Formen des Engagements einging. Ehrenamt heute besitze neue Strukturen, die Stadt habe sie mit den Bürgermentoren und dem Sozialführerschein befördert und die Möglichkeit geschaffen, sich einzubringen. Das Stadtjubiläum von 2012 sei die Generalprobe für 2014 gewesen, „wir haben bei der Staufersaga erlebt, was man gemeinsam an Begeisterung wecken kann.“ 2014 seien die Ehrenamtlichen das freundliche Gesicht der Landesgartenschau gewesen, die Besucher spürten, dass die Gastgeberrolle von den Bürgern gerne übernommen wurde. Altes und Neues zusammenzubringen, sei eine große Chance. Kennzeichen des neuen Engagements seien die zeitliche Begrenzung und die Möglichkeit, danach in eine andere Form einzusteigen. Die Präsentation sei Dank und auch ein Stück Inspiration für andere. Man könne den positiven Geist mitnehmen, den die Aufnahmen ausstrahlten: „Es gibt nichts Schöneres, als sich in Gmünd ehrenamtlich zu engagieren.“
Sax fo(u)r five, das Saxophonensemble des Musikvereins Bargau, umrahmte die Vernissage. Auf die Besucher warteten Häppchen und Sekt. Die Ehrenamtlichen-​Porträts werden einige Monate im Amt für Familie und Soziales ausgestellt.

Mit freundlicher Genehmigung Rems-Zeitung 11.12.2014

   
Ehrenamtspreis: Land dankt allen Engagierten
 
Sieben Projekte sind in Stuttgart im Ehrenamtswettbewerb "Echt gut" mit ersten Preisen ausgezeichnet worden: Das Engagement mit Flüchtlingen in Schwäbisch Gmünd, der Ellwanger Kindertisch, der Bürgereinsatz für das Hengstfelder Freibad, das Freiburger Projekt "Mutige Mädchen", das Konstanzer Stipendienprogramm für Afghanistan, das Naturtheater Waldbühne in Sigmaringendorf und die Initiative "Wir verbinden Boxberg".

Der "Sonderpreis Lebenswerk" ging an Peter Arnold aus Schwäbisch Gmünd, Initiator und Betreuer zahlreicher Kurse und Projekten für Bürgermentoren.

Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) sagte bei der Preisverleihung im Neuen Schloss, dass sich mehr als vier Millionen Menschen im Land in der Freizeit fürs Wohl anderer engagierten. "Ohne dieses bürgerschaftliche Engagement würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren." Der Ehrenamtspreis sei ein Dankeschön an all diese Engagierten. Prominente wie Schauspielerin Ursula Cantieni, Kabarettist Christoph Sonntag, Entertainer Michael Gaedt und Skisprung-Olympiasiegerin Carina Vogt machten als Paten mit, Sparkassenverband und ENBW waren Mitveranstalter.

Rund 1000 Bewerbungen gab es in den Kategorien Soziales Leben, Lebendige Gesellschaft, Junge Aktive, Eine Welt im Ländle, Jugend fördern, Mensch und Umwelt und Sport und Kultur.
 

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 06.12.2014

"Ein Vorbild und Aushängeschild"

Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Nils Schmid würdigt den Gmünder Peter Arnold

Für sein Lebenswerk als Ehrenamtlicher wurde am Freitag der Schwäbisch Gmünder Peter Arnold im Neuen Schloss in Stuttgart geehrt. Der stellvertretende Ministerpräsident Nils Schmid hielt die Ehrenrede. ...
 
Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 05.12.2014

     

"Meine Tage sind erfüllt"

Peter Arnold erhält an diesem Freitag in Stuttgart einen Ehrenamtspreis für sein Lebenswerk
Er ist ein waschechter Gmünder. Einer, der auf der Straße erkannt wird. Der hier grüßt, da Hände schüttelt. Peter Arnold wird an diesem Freitagabend in Stuttgart mit einem Ehrenamtspreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Schwäbisch Gmünd. Als er vor Schmerzen auf dem Küchenboden lag, da wusste er: ...

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 04.12.2014

     

„Manchmal braucht’s Mut zur Zäsur“

Gmünder Auftaktveranstaltung „Engagement braucht Leadership“ am Donnerstag Abend in der VHS
Über eine halbe Million Vereine in Deutschland, mehr als 400 in Gmünd haben ein unglaubliches Potential – aber sie sind in der Regel veraltet, und sie leiden unter Mitgliederschwund. So viele sind betroffen, mit so gravierenden Folgen, dass die Robert Bosch Stiftung sieben Standorte im Land bei der Gewinnung und Qualifizierung ehrenamtlicher Vorstände unterstützt. Gmünd wurde ausgewählt; am Donnerstag Abend fand in der VHS die Auftaktveranstaltung „Engagement braucht Leadership“ statt.
SCHWÄBISCH GMÜND (bt). Martin Link vom Paritätischen Bildungswerk sprach über Imageverlust und starre, nicht erneuerte Strukturen. Darüber, wie Vereine kooperieren können, auch Geld sparen, etwa in gemeinsamer Buchführung. Wie Nachfolgerinnen und Nachfolger qualifiziert werden. Wie auch junge Mitglieder und „Quereinsteiger“ Verantwortung übernehmen könnten, vielleicht auch nur für kurze Zeit: „Man muss nicht kleben am Stuhl, weil niemand sonst da ist.“ Er skizzierte eine „Anerkennungskultur“, getragen von „Wertschätzung und Miteinander“. Das Improvisationstheater „Courage“ nähert sich dem Thema auf etwas andere Weise.
Bürgermeister Joachim Bläse fragte sich, warum die Stadt Gmünd ausgewählt wurde, der doch Ministerpräsident Kretschmann bescheinigt hatte, „Hauptstadt des Ehrenamts“ zu sein. Doch bei allen Erfolgen mit Sozialführerschein, Bürgermentoren etc. dürfe das traditionelle Ehrenamt nicht vergessen werden, die Frage, wie und von wem Verantwortung übernommen werde: „Das Ehrenamt steht vor ganz neuen Herausforderungen.“ Vereinsrecht, Generationenwechsel, „die Frage, wie man Verantwortung wieder los wird“, vor allem die Begleitung der Vereine beim Führungswechsel seien Thema. Beim Blick auf die gestern vertretenen Vereine – unter anderem Weststadt, Schneeschuhverein und italienische Gemeinde – zeigt sich, wie tief diese Fragen im Gmünder Leben wurzeln. Bläse erklärte aus eigener Erfahrung heraus: „Vereinsarbeit macht sehr viel Spaß, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.“
„Erich Kümmel, Ehrenvorstand der SG Bettringen und wie wenig andere erfahren in der Vereinsführung, sprach grundsätzlich über die Probleme der Nachfolgeregelung, aktuell aber auch über die Herausforderung, „Strukturen zu professionalisieren“. Dann müsse eben akzeptiert werden, dass nicht nur Ehrenamtliche in der Verwaltung arbeiten, und dass bezahlte Arbeit mehr Beiträge bedeuteten: „80 Euro Beitrag im Jahr ist zu wenig.“ Er sprach sich auch dafür aus, neue Wege zu gehen, etwa auf den Bundesfreiwilligendienst zu setzen. Fuad Koldzic sprach über den Versuch, durch Vereine mehr Integration zu erreichen, versprach sich auch einiges vom Tandem-​Ansatz, über den sich Vereine gegenseitig stärken sollen. Nelli Joos, AhA, sprach für die Spätaussiedler, die durch Mentalität, Kultur und Sprache verbunden seien. „Unser Land kannte kein Vereinsleben; unsere Leute verstehen nicht, was ein Verein ist, dass sie kostenlos arbeiten sollen.“ Sie erhofft sich Unterstützung bei kraft– und zeitraubenden Anträgen,
Praktische Hilfe: Auf Facebook
eine Vereinsseite anlegen
Claudia Bläse, für die VHS Projektkoordinatorin, war gestern auch für die Lindacher Landfrauen da. „Wir hatten einen Altersdurchschnitt von 70 Jahren; der Kassier war 39 Jahre im Amt, sieben von acht Vorstandsmitgliedern wollten aufhören.“ Claudia Bläse und ihre Mitstreiterinnen setzen sich jetzt ein, freilich unter anderen Bedingungen – und bisher mit sehr schönen Erfolgen etwa bei gut besuchten Veranstaltungen oder im Blick auf 20 neue Mitglieder: „Manchmal braucht’s Mut zur Zäsur.“ Homepage, Facebook-​Präsentation, Verständigung der Mitglieder über eMail etc. – all das sind Herausforderungen, denen sich auch andere Vereine stellen. Zum Thema Facebook gibt es am 25. April von 10 bis 17 Uhr einen kostenlosen VHS–Workshop.
Martin Link analysierte diese Probleme und versprach Unterstützung. In Gmünd sind einige Vorträge und Workshops ab Januar gesetzt, andere werden nach den Vereinswünschen ausgerichtet. Ein Expertinnenpool wird landesweit eingerichtet, und vor allem werden drei ausgewählte Vereine „gecoacht“, sprich intensiv bei anstehenden Veränderungen begleitet. Im letzten Courage-​Spiel des Abends flossen ausgewählte Sätze der Projektpartner in einen sehr lustigen, gleichwohl überzeugenden Versuch ein, einen Vereinsvorsitzenden zu formen – Frauenbeauftragte Elke Heer, VHS–Chefin Ingrid Hofmann, Inge Pfeifer (Bürgerschaftliches Engagement), Klaus Stemmler (Kulturbüro), Michael Svoboda (AOK), Heike Groll (Stadtverband Musik und Gesang) und Annabella Akcal vom Frauenforum waren stellvertretend gekommen und beteiligten sich.

Mit freundlicher Genehmigung © Rems-Zeitung 04.12.2014

       
November 2014

"Echt gut": Auszeichnung für Peter Arnold

Es war schon mehr als eine Neuigkeit am Rande, die Bärbel Blaue, die Koordinatorin der Aktion Familie, am Dienstag beim Pressegespräch zur Weihnachtswunschbaum-​Aktion präsentierte: Der „beste Ehrenamtliche Baden-​Württembergs“, so Blaue, komme aus Schwäbisch Gmünd.
SCHWÄBISCH GMÜND (rw). Er saß sogar mit am Tisch, weil er sich in der Wunschbaum-​Aktion wieder mit einbringt: Peter Arnold. Ihm drückte Bärbel Blaue gleich einen Blumenstrauß in die Hand.
Am Abend zuvor hatte er einen Anruf von Sozialministerin Katrin Altpeter erhalten. Sie teilte ihm mit, dass er beim großen Ehrenamt-​Wettbewerb des Landes, „Echt gut!“, in der Kategorie Einzelpersonen gesiegt hatte – Peter Arnold ist damit sozusagen der „Ehrenamtliche des Jahres“ in Baden-​Württemberg. Die Preisverleihung findet am 5. Dezember in Stuttgart statt. Der 64-​Jährige („ich bin ein waschechter Gmünder vom Höferlesbach“), ist seit 48 Jahren bei der Feuerwehr. Darüber hinaus engagiert er sich als Mentor im Haus Lindenhof, bei der Caritas in der MPU-​Vorbereitung, als Bürgermentor und Bürgermentoren-​Trainer, bei der Aktion Sichere Stadt, im JES-​Projekt „Jugend engagiert sich“, beim „Bunten Hund“ im Buhlgässle, und natürlich bei der Aktion Familie und ihrer Weihnachtswunschbaum-​Aktion. Wie er das schafft? Peter Arnold sagt es unumwunden: „Das geht nur mit der Unterstützung durch meine Frau.“ Und wenn er im Januar mit 65 bei der Feuerwehr Abschied nimmt, gehöre diese Zeit nur noch seiner Frau. Zur ehrenamtlichen Tätigkeit kam der Ingenieur nach einer Insolvenz. Aber eine wichtige Eigenschaft hatte er wohl schon immer: „Ich bin hilfsbereit, und es macht mir Freude.“

Mit freundlicher Genehmigung © Rems-Zeitung 05.11.2014

     

Peter Arnold im Ehrenamt ausgezeichnet

Gmünder erhält Landespreis
Der Gmünder Peter Arnold wird vom Land Baden-Württemberg als bester Ehrenamtlicher des Jahres 2014 ausgezeichnet. Darüber habe ihn Sozialministerin Katrin Altpeter am Montagabend informiert, sagte Arnold am Dienstag. ...

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 04.11.2014

     
Oktober 2014

Gmünder Engagement als Beispiel

Land richtet Tagung von Bürgermentoren und Trainern in Gmünd aus

Das bürgerschaftliche Engagement stärken: Dieses Ziel verfolgt die Landesregierung mit den Akademietagen für Bürgermentoren und Trainer des Bürger-

Engagements. Nun fanden diese Tage mit 52 Teilnehmern im Franziskaner in Gmünd statt.

Schwäbisch Gmünd. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Martin Link vom Paritätischen Bildungswerk begrüßten die Teilnehmer. Nach einem Grußwort von

Ministerialdirektor Jürgen Lämmle vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren ging Irene Steiner vom IfaS Zentrum für

kooperative Forschung an der DHBW Stuttgart auf fünf Themenfelder ein: Engagement in einer Gesellschaft der Vielfalt, Pflege und Engagement, Alte und

Engagement, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung und Jugend und Freiwilligendienst.

In drei Workshops konnten dann die Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen weitergeben. Danach stellte Michael Kuschmann von der Caritas Ostwürttemberg die

Struktur des Gmünder Mentorats und gleichzeitig auch die Träger, nämlich Caritas, Stiftung Haus Lindenhof und Stadt Schwäbisch Gmünd vor. Bei einem

Rundgang durch die Stadt wurden die Teilnehmer mit einem Teil der Mentorenprojekte bekannt gemacht; dem Seniorenfahrdienst, dem Tafelladen, dem

Ludwigsgarten und dem offenen Bücherschrank.

Weitere Höhepunkt waren am Abend eine Aufführung der Theatergruppe der Südstadt und eine Band aus verschiedenen Kulturen . Am nächsten Tag vermittelte

Dieter Lehmann, Leiter des Amtes für Familie und Soziales in Gmünd, die Sozialraumorientierung. Anschließend ging es in den Himmelsgarten der

Landesgartenschau. auf dem Landesgartenschau-Gelände stellten die Koordinatorinnen der dort tätigen Ehrenamtlichen, Carmen Bäuml und Karolin

Hinderberger, das riesige ehrenamtliche Engagement der Menschen bei dieser Landesgartenschau vor. Einen Einblick davon konnten die Bürgermentoren bei

den Landfrauen – an diesem Tag waren die Alfdorfer dran – gewinnen. Siegfried Lautner informierte über den Freundeskreis Himmelsstürmer und die

Entstehung des ungewöhnlichen Bauwerks.

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 13.10.2014

Bürgermentoren in Gmünd

Akademietage des Landes zum ehrenamtlichen Engagement in der Gartenschaustadt

Das bürgerschaftliche Engagement der Gmünder bei der Gartenschau ist vorbildlich. Mehr als 50 Bürgermentoren und Trainer des bürgerschaftlichen Engagements aus ganz Baden Württemberg waren deshalb bei den „Akademietagen“ des Landes zu Gast in der Stauferstadt.

Mehr als 50 Bürgermentoren und Trainer des bürgerschaftlichen Engagements waren zu Gast in der „Hauptstadt des Ehrenamts“.

Schwäbisch Gmünd. Iren Steiner vom sozialwissenschaftlichen Institut an der DHBW Stuttgart zeigte fünf Themenfel möglichen Engagements auf: Engagement in einer Gesellschaft der Vielfalt, Pflege und Engagement, Alte und Engagement, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung und Jugend und Freiwilligendienst. In drei Workshops gaben die Teilnehmer ihre Erfahrungen, Empfindungen und Empfehlungen weiter.

Michael Kuschmann, Caritas Ostwürttemberg, stellte die Struktur des Gmünder Mentorats und die Träger, nämlich Caritas, Stiftung Haus Lindenhof und Stadt Schwäbisch Gmünd vor. Dabei wurde deutlich, dass es die Konstellation wie in Gmünd, Träger-Koordinierungskreis der Mentoren, so in anderen Kommunen nicht gibt.

Bei einem Rundgang durch die Stadt machten sich die Teilnehmer mit einigen Mentorenprojekte in Gmünd bekannt, wie etwa dem Seniorenfahrdienst, dem Tafelladen, dem Ludwigsgarten und dem offenen Bücherschrank.

Mit dem Shuttle-Bus fuhren die Teilnehmer in den Himmelsgarten der Landesgartenschau. Dort wurden sie von den Koordinatorinnen der Ehrenamtlichen an den Eingängen, Türmen und Ausstellungen, Carmen Bäuml und Karolin Hinderberger, begrüßt. Die Gäste bekamen einen Eindruck von dem riesigen ehrenamtlichen Engagement der Menschen bei dieser Gartenschau.
Einen Einblick in verschiedene Bereiche des Ehrenamtes bei der Gartenschau gewannen die Bürgermentoren bei den Landfrauen.Siegfried Lautner vom „Freundeskreis Himmelsstürmer e.V.“ informierte über die Entstehung dieses ungewöhnlichen Bauwerkes.

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 09.10.2014

     
September 2014

Akademietage zum Bürgerengagement

Am 23. und 24. September fand ein Treffen mit 52 Bürgermentoren/innen und Trainer/innen des Bürgerschaftlichen Engagements aus ganz Baden Württemberg in Schwäbisch Gmünd im Franziskaner statt...

Schwäbisch Gmünd (sv). Die diesjährigen Akademietage wurden auch im Hinblick auf das große Ehrenamtliche Engagement bei der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd ausgerichtet. Sie fanden am 23. und 24. September mit 52 Bürgermentoren/innen und Trainer/innen des Bürgerschaftlichen Engagements aus ganz Baden Württemberg in Schwäbisch Gmünd im Franziskaner statt. Ziel der Landesregierung ist mit dieser Veranstaltung, das bürgerschaftliche Engagement durch verbesserte Rahmenbedingungen zu stärken und damit gleichzeitig neue Engagierte zu gewinnen. Von Dr. Joachim Bläse, Erster Bürgermeister und Martin Link, Paritätisches Bildungswerk wurden die Teilnehmer begrüßt und gleichzeitig Inge Pfeifer vom Amt für Familie und Soziales, für die gute Organisation gedankt. Ministerialdirektor Jürgen Lämmle vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren sprach ein Grußwort. Im Anschluss ging Iren Steiner vom IfaS Zentrum für kooperative Forschung an der DHBW Stuttgart in die Thematik Engagementstrategie in Baden Württemberg ein und zeigte fünf Themenfelder auf. Das sind Engagement in einer Gesellschaft der Vielfalt, Pflege und Engagement, Alte und Engagement, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung und Jugend und Freiwilligendienst.

In drei Workshops konnten dann die Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen, Empfindungen und Empfehlungen weitergeben.
Danach stellte Michael Kuschmann, Caritas Ostwürttemberg, die Struktur des Gmünder Mentorats und gleichzeitig auch die Träger, nämlich Caritas, Stiftung Haus Lindenhof und Stadt Schwäbisch Gmünd vor. Dabei wurde deutlich, dass es die Konstellation wie in Gmünd, Träger- Koordinierungskreis der Mentoren, so in anderen Kommunen nicht gibt. Den Anwesenden wurde auch vermittelt, dass es das Mentorat in Gmünd seit 2005 gibt und inzwischen sieben Mentoren Kurse durchgeführt wurden. Anschließend wurden die Anwesenden bei einem Rundgang durch die Stadt mit einem Teil der Mentorenprojekte in Gmünd bekannt gemacht; dem Seniorenfahrdienst, dem Tafelladen, dem Ludwigsgarten und dem offenen Bücherschrank.

Nach dem informativen Tag trafen sich alle zu einem gemeinsamen Abendessen. Ein weiterer Höhepunkt war im Anschluss die Theatergruppe der Südstadt. Ihr perfekt vorgetragenes Stück spielte über die nun inzwischen älter gewordenen Bremer Stadtmusikanten im Räuberhausas. Mit einer von verschiedenen Kulturen zusammengestellter Band, wurden die Teilnehmer sehr unterhaltsam in den geselligen Teil übergeleitet.

Am Mittwoch vermittelte Dieter Lehmann, Leiter des Amtes für Familie und Soziales in Gmünd in seinem Vortrag zur Sozialraumorientierung, den Teilnehmern u.a., dass der Begriff Sozialraum so verstanden werden soll, dass hier das Umfeld gemeint ist , in dem sich die Menschen regelmassig aufhalten und deshalb dort die Chancen für ein ehrenamtliches Engagement besonders groß sind. Dazu gehören inzwischen auch die virtuellen Räume. Anschließend ging es mit dem Shuttle Bus in das Himmelreich zur Landesgartenschau. Dort wurden alle von den Koordinatorinnen der Ehrenamtlichen an den Eingängen, Türmen und Ausstellungen, Carmen Bäuml und Karolin Hinderberger, begrüßt. Die Gäste bekamen so einen Eindruck von dem riesigen ehrenamtlichen Engagement der Menschen bei dieser Landesgartenschau, das insgesamt in allen Bereichen rund 5.300 Personen umfasst. Einen Einblick in verschiedene Bereiche des Ehrenamtes bei der Gartenschau, konnten die Bürgermentoren bei den Land-frauen gewinnen. Am diesem Tag wurden sie von der großen Auswahl an süßen und salzigen Backwerken vom Landfrauenverein Alfdorf verwöhnt. Siegfried Lautner vom Freundeskreis Himmelsstürmer e.V. informierte über die Entstehung und Fortführung dieses ungewöhnlichen Bauwerkes. Anschließend konnten die Teilnehmer individuell die Gartenschau genießen.

Mit freundlicher Genehmigung © Stadt Schwäbisch Gmünd 29.09.2014

   

Eine Woche für das Ehrenamt

Bundesweite „Woche des Bürgerschaftlichen Engagements“ auch in Gmünd mit zahlreichen Veranstaltungen

Die „Woche des Bürgerschaftlichen Engagements“ will ehrenamtlich tätige Menschen und ihre Arbeit vorstellen. In Gmünd gibt es dazu von Samstag, 13. bis Sonntag, 21. September, zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen.

Schwäbisch Gmünd. Die bundesweite Großoffensive steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck und wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Auch in Gmünd zeichnen sich eine Vielzahl der Bürger als engagierte Menschen aus. Nicht nur bei der Landesgartenschau gibt es zahlreiche Menschen die sich ehrenamtlich einsetzen.
Um dies bildlich darzustellen, werden Bilder von Ehrenamtlichen in Schaufenstern der Innenstadt ausgestellt. Diese Personen stehen stellvertretend für alle anderen, die sich engagieren. Ihnen soll Dank ausgesprochen werden. In einem eigens für die Aktionswoche erstellten Flyer werden verschiedene Aktionen, aufgeführt.

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 12.09.2014

Bild: Ingeborg Pfeifer und Dieter Lehmann von der Stadtverwaltung mit Porträts von Ehrenamtlichen.  (Foto: privat)

     
August 2014

Inge Pfeifer auf Landesebene

Für Bürger-Engagement

Inge Pfeifer wurde in das fünfköpfige Sprecherteam der Fachkräfte auf Landesebene (FaLBE) gewählt. Verschiedene Städte setzten sich dort für die Weiterentwicklung der Unterstützung des Bürgerschaftlichen Engagements ein.
Schwäbisch Gmünd. Bei der Fachtagung des Landesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement wurde Inge Pfeifer, verantwortlich für das Bürgerschaftliche Engagement in Schwäbisch Gmünd, beim Amt für Familie und Soziales für zwei Jahre neu in das fünfköpfige Sprecherteam der FaLBE gewählt. FaLBE ist das Sprachrohr der Fachkräfte auf Landesebene. Inge Pfeifer setzt sich mit ihren Mitstreitern aus anderen Städten für die fachliche Weiterentwicklung der Unterstützung des Bürgerschaftlichen Engagements ein. Dieter Lehmann, Leiter des Amtes für Familie und Soziales, sieht ihre Wahl als Zeichen dafür, dass auf der Landesebene Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt in Gmünd zwischenzeitlich viel beachtet wird. Lehmann gehörte dem Gremium ebenfalls schon an.

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost14.08.2014

     
April 2014

Toom Baumarkt übergibt Werkzeugkoffer an Bürgermentoren

Unter dem Motto „Reparieren statt wegwerfen“ konnte Bürgermentor Werner Bechtle viele Engagierte der a.l.s.o. e.V. bei seinem ehrenamtlichen Reparaturservice zum Mitmachen anregen. Für diesen Service wird allerhand Werkzeug benötigt...

Schwäbisch Gmünd (sv). Unter dem Motto „Reparieren statt wegwerfen“ konnte Bürgermentor Werner Bechtle viele Engagierte der a.l.s.o. e.V. bei seinem ehrenamtlichen Reparaturservice zum Mitmachen anregen. Für diesen Service wird allerhand Werkzeug benötigt. Inge Pfeifer vom Amt für Familie und Soziales nahm kurzer Hand Kontakt zum Toom Baumarkt in Schwäbisch Gmünd auf, um Werner Bechtle und den vielen ehrenamtlichen Helfern die benötigten Utensilien zu beschaffen. Thomas Heimann, stellvertretender Marktleiter, war gerne dazu bereit und spendete am Mittwoch, 16. April, im Namen vom Toom Baumarkt einen Werkzeugkoffer im Wert von knapp 50 Euro. Auch ein Prüfmessgerät gab es noch oben drauf, welches „dringend für die Reparaturen von elektronischen Geräten benötigt wird“, so Geschäftsführer der a.l.s.o. e.V., Ali Nagelbach.

Das Bürgermentorenprogramm ist ein Programm, welches Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bietet, sich in ihrer Stadt, Stadtteil oder Gemeinde mit eigenen Ideen zu engagieren.

Bildunterschrift von links:
Ali Nagelbach (Geschäftsführer a.l.s.o. e.V.), Christof Narr (a.l.s.o. e.V.), Thomas Heimann (stellvertretender Marktleiter Toom Baumarkt), Inge Pfeifer (Amt für Familie und Soziales), Werner Bechtle (Bürgermentor), Michael Schröder (a.l.s.o. e.V.)

Mit freundlicher Genehmigung © Stadt Schwäbisch Gmünd 16.04.2014

Februar 2014

Gesucht: Tüftler und Bastler

Schwäbisch Gmünd. Warum wegwerfen? Man kann doch auch reparieren. Unter diesem Motto sollen jetzt jeden Mittwoch von 14 bis 15 Uhr in der a.l.s.o., Goethestr. 65 Werte erhalten werden. Die dort vorhandene Infrastruktur (Fahrradwerkstatt oder Schreinerei) kann mit benutzt werden. Gesucht sind nun handwerklich begabten Menschen jeden Alters – also Tüftler, Bastler oder Meister – die ehrenamtlich mit den künftigen Kunden Gegenstände reparieren wollen. Interessenten können sich beim Bürgermentor Werner Bechtle (07171) 770 177 melden.
 

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost13.02.2014

Januar 2014

1000 Ehrenamtliche weiter Ziel

Sozialausschuss des Gemeinderats beschäftigt sich mit bürgerschaftlichem Engagement

Die Stadt des bürgerschaftlichen Engagements hat weiter ehrgeizige Ziele: „Bis zur Landesgartenschau möchten wir unbedingt 1000 Ehrenamtliche haben“, sagt Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Und es geht darum, möglichst viele von ihnen nach der Landesgartenschau für neue Aufgaben zu gewinnen.

Schwäbisch Gmünd. Mehr als 700 Bürger haben schon zugesagt, sich bei der Landesgartenschau einzubringen. Inge Pfeifer von der Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement berichtete im Sozialausschuss des Gemeinderats über den aktuellen Stand und weitere Planungen.
In großem Stil hätten sich Bürger 2012 beim Stadtjubiläum eingebracht, nun stehe man mit der Landesgartenschau vor einer neuen Herausforderung. Schon jetzt macht man sich Gedanken, wie man die Menschen über den 13. Oktober, den Abschluss der Gartenschau, im Ehrenamt halten kann, welche Projekte es gibt, betonte Bürgermeister Dr. Joachim Bläse.
Zu den konkreten Vorhaben für 2014 zählt aber auch eine Soirée zum Thema „Eingetragener Verein“. Eingebunden sind dabei Studierende der Hochschule für Gestaltung, die zum Thema Fotos und Texte anfertigen, unterschiedliche Vereine und deren Aktivitäten vorstellen. Ehrenamtliche sollen auch etwas zurückbekommen, daran arbeitet Inge Pfeifer ebenso. Denkbar sind Vergünstigungen im kulturellen Bereich, Dank-Essen, Würdigung der Ehrenamtlichen, die sich, so Pfeifer, auch über Veröffentlichungen ihrer Arbeit in der Tageszeitung freuen.
Zu den Aufgaben der Stabsstelle im Rathaus zählt weiter die Betreuung und Aktualisierung der Homepage von rund 400 Vereinen in Schwäbisch Gmünd. Laufende Fortbildung der Bürgermentoren gehört dazu. Pfeifer erwähnte auch den Ehrenamtswettbewerb „Echt gut“, 1100 Projekte im Land wurden dafür angemeldet. Schwäbisch Gmünd brachte vier Projekte bis in die Endausscheidung. Der Staufersaga-Verein, das Seniorennetzwerk, der Gmünder Weltgarten und die Jugendkulturinitiative konnten so weit vorankommen. Pfeifer: „Keine andere Stadt in Baden Württemberg hat das geschafft.“
Zu den wichtigen Veranstaltungen 2014 gehörte außerdem die Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Darüber hinaus versucht die Stabstelle Bürgerschaftliches Engagement, Flüchtlinge der Gemeinschaftsunterkunft in viele ehrenamtliche Tätigkeiten einzubeziehen.
Die Gemeinderäte lobten das Engagement. Was in Schwäbisch Gmünd derzeit geleistet werde, sei ohne Ehrenamt gar nicht denkbar, sagte Christa Rösch (CDU). Sie bedankte sich bei Inge Pfeifer und ihrem Team ebenso wie die Sprecher der anderen Fraktionen Daniela Maschka-Dengler (SPD), Elmar Hägele (Grüne), Heidi Preibisch (FW/FDP) und Karin Rauscher (FW Frauen).

Bericht: Kuno Staudenmaier - Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 30.01.2014

Ehrenamtlicher Reparatur-Treff

Schwäbisch Gmünd. Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ stellt Werner Bechtle, Initiator des Tauschnetzes Bumerang, am Dienstag, 4. Februar, um 14 Uhr, im a.l.s.o. Café das Projekt vor. In Zusammenarbeit mit der a.l.s.o. sollen kaputte Dinge von der Puppe, dem Bilderbuch bis zum Radio alles mit ehrenamtlichen Helfern möglichst wieder hergestellt werden. Alte und junge Meister, Tüftler und Bastler werden zur Mithilfe aufgerufen.

Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost29.01.2014


 

Sieben engagierte Bürgermentoren ausgezeichnet

Sieben engagierte Bürger/innen wurden in 40 Unterrichtsstunden unter der Leitung der Mentorentrainerinnen Dorothee Schneider und Inge Pfeifer zu Bürgermentoren qualifiziert.
SCHWÄBISCH GMÜND (sv). Die Bürgermentorenzertifikate wurden den frisch gebackenen Bürgermentoren unter der Teilnahme von Vertretern der drei Träger; des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V., der Stiftung Haus Lindenhof und der Stadt Schwäbisch Gmünd überreicht.
Ausgezeichnet wurden: Ingrid Aggeler, Christa Bader, Werner Bechtle, Heidrun Kränzle, Edith Pfitzer, Susanne Seemann, Ralf Seidenkranz.
Grundidee des Mentorats ist die Weiterentwicklung des Bürgerengagements in Baden-Württemberg durch engagierte Bürgerinnen und Bürger, die über ihre eigenen Interessen und die Anliegen von einzelnen Vereinen und Initiativen hinaus das Gemeinwohl in ihrer Gemeinde im Blick haben. Bürgermentorinnen und Bürgermentoren können mit ihren persönlichen Kompetenzen und Erfahrungen im Engagement Dialogstifter, Brückenbauer, Vernetzer, Vorbilder und Vorreiter sein und mit ihren Möglichkeiten zum produktiven Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure im Gemeinwesen beitragen. Dieser Kurs gab Tipps für den Einstieg ins Bürgerengagement und bot einen Austausch der eigenen Erfahrungen. Unter anderem, bei dem Besuch verschiedener Einrichtungen bekamen die Teilnehmer Orientierung über Projekte und Aktivitäten am Ort. Projektschwerpunkte mit unterschiedlichen Zielgruppen (zum Beispiel: Jugendliche, ältere Menschen, Familien) und verschiedene Themen( zum Beispiel: Integration, kulturelle Vielfalt, Gesundheit) wurden vorgestellt.
Verschiedene Referenten konnten den Teilnehmern fachliche Informationen vermitteln. Die Gleichstellungsbeauftragte des Ostalbkreises Ingrid Krumm, gab Einblicke in die Kommunikation. Clemens Beil berichtete über die Öffentlichkeits– und Pressearbeit. Bärbel Blaue konnte über bereits in der Vergangenheit durchgeführte Jes-Projekte informieren. Michael Kuschmann vermittelte Details über die Caritas, sowie über das Bürgermentorat. Eine Führung durch die Stiftung Haus Lindenhof, sowie ein Besuch im Seniorenzentrum St. Anna, bot den Teilnehmern einen Einblick in die Einrichtungen. Nach der Verleihung der Zertifikate werden die Teilnehmer mit der Verwirklichung ihrer Projekte beginnen. Ein Jahr lang werden sie bei der Durchführung ihrer Projekte von Inge Pfeifer und Dorothee Schneider mit betreut werden.

Mit freundlicher Genehmigung © Rems-Zeitung 27.01.2014

     

Jetzt kann das Ehrenamt starten

Sieben Ehrenamtliche zu Bürgermentoren qualifiziert – Projekte bei der Übergabe der Zertifikate vorgestellt

Sie wollen für sich mit anderen für andere etwas tun: sieben neue Bürgermentoren, die am Samstag nach einem 40-stündigen Kurs ihr Zertifikat erhalten haben. Manche von ihnen wissen schon konkret, wo sie sich künftig ehrenamtlich einbringen wollen.

Michael Kuschmann, Johannes Blaurock (vorne von links), Inge Pfeifer, Dieter Lehmann und Dorothee Schneider (von rechts) gratulierten den Bürgermentoren (hinten von links) Werner Bechtle, Ralf Seidenkranz, Ingrid Aggeler, Christa Bader, Edith Pfitzer (Dritte von links vorne) und Heidrun Kränzle. (Foto: Tom)

Schwäbisch Gmünd. Christa Bader möchte Kontakte vermitteln zwischen Menschen mit besonderen Fähigkeiten, mit Handicaps oder auch einsamen Menschen. Nachdem sie am Samstag gemeinsam mit den anderen neuen Bürgermentoren ihr Zertifikat erhalten hat, gilt es jetzt, die Idee zu konkretisieren. Genau wie für Bürgermentorin Ingrid Aggeler. Sie will Kontakte knüpfen, um einen Besuchsdienst für Senioren oder auch für Menschen mit Behinderung zu schaffen und sich dabei selbst einbringen. Projekte mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen schweben den Bürgermentoren Heidrun Kränzle und Ralf Seidenkranz vor. Unter anderem junge Menschen in Berufsvorbereitung möchte Seidenkranz in Projekte von „Jugend engagiert sich“ (Jes) vermitteln und sie dabei begleiten. Bürgermentorin Edith Pfitzer hingegen will sich an Unternehmer wenden und sie dazu bewegen, dass sie die Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter einen Tag lang für eine soziale Einrichtung zur Verfügung stellen.
Bürgermentor Werner Bechtle möchte einen ehrenamtlichen Reparaturservice anbieten und sucht dafür weitere Praktiker. Ihm gehe es beim Reparieren von kaputten Dingen nicht allein darum, Müll zu vermeiden und Ressourcen zu sparen, sondern auch um den ideellen Wert der Sachen. Neben diesen sechs Ehrenamtlichen hat Susanne Seemann die Bürgermentorenausbildung absolviert, sie konnte bei der Übergabe der Zertifikate aber nicht anwesend sein.
Bürgermentorentrainerin Doris Pfeifer, die den Kurs gemeinsam mit Dorothee Schneider geleitet hat, fasste bei der Feier kurz die Inhalte der 40-stündigen Ausbildung zusammen: „Wir haben über Werte, Bedürfnisse und Motivation gesprochen.“ Ingrid Krumm, Gleichstellungsbeauftragte des Ostalbkreises, habe Einblicke in die Grundregeln der Kommunikation gegeben, Clemens Beil Tipps für die Pressearbeit. Bärbel Blaue habe Jes-Projekte vorgestellt. Und in der Stiftung Haus Lindenhof und im Altenheim St. Anna erfuhren die Teilnehmer, wie dringend dort Ehrenamtliche gebraucht werden. Zudem informierte Michael Kuschmann über die Caritas, die gemeinsam mit der Stiftung Haus Lindenhof und der Stadt Gmünd Träger der Bürgermentorenqualifizierung ist. Bei der Feier dankten Kuschmann, Johannes Blaurock von der Stiftung Haus Lindenhof und Dieter Lehmann, Leiter des städtischen Amtes für Familie und Soziales, den Bürgermentoren für ihre Bereitschaft, anderen ehrenamtlich Zeit zu schenken. Birgit Feuchter, die Tochter von Ingrid Aggeler, umrahmte die Feier mit ihrem Spiel auf der Querflöte.

Bürgermentoren
Seit dem Jahr 2005 bieten die Caritas und die Stiftung Haus Lindenhof Bürgermentorenkurs an, in denen sich Bürger fürs Ehrenamt qualifizieren können. Im September 2013 kam die Stadt Gmünd als Träger hinzu. In insgesamt sieben Mentorenkurses wurden 67 Ehrenamtliche geschult.

Bericht: Julia Trinkle  © Mit freundlicher Genehmigung Gmünder Tagespost 27.01.2014

Bild: Michael Kuschmann, Johannes Blaurock (vorne von links), Inge Pfeifer, Dieter Lehmann und Dorothee Schneider (von rechts) gratulierten den Bürgermentoren (hinten von links) Werner Bechtle, Ralf Seidenkranz, Ingrid Aggeler, Christa Bader, Edith Pfitzer (Dritte von links vorne) und Heidrun Kränzle. (Foto: Tom)

     
 

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