Weltkindertag

16.09.2017

Schwäbisch Gmünd, 2017

Der Weltkindertag ist eine Aktion des Kinder- und Jugendbüros. Der Arbeitskreis Weltkindertag wurde im Jahre 1995 gegründet, und veranstaltet gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendbüro den Weltkindertag. Er  ist heute in Schwäbisch Gmünd fest etabliert und aus dem Stadtgeschehen nicht mehr wegzudenken.
Der Arbeitskreis Weltkindertag hat es sich 1995 zur Aufgabe gemacht die Bedürfnisse der Kinder sowie deren Rechte in den Vordergrund seines Engagements zu stellen und im Rahmen des Weltkindertags der Öffentlichkeit zu präsentieren und befindet sich damit im Einklang mit vielen Kulturen weltweit.
Das Fest zum Weltkindertag findet jedes Jahr am zweiten Samstag nach den Sommerferien im Rathaus und am Oberen Marktplatz  statt. Die Schirmherrschaft übernimmt der  Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd
Mittlerweile besteht der Arbeitskreis aus 10 Mitgliedern. Dazu gehören: Caritas Ostwürttemberg, Eltern-Kind-Zentrum Wippidu,  Klosterbergschule,  Freie Waldorfschule,  Deutscher Kinderschutzbund OV Schwäbisch Gmünd,  UNICEF,  Schulkindergarten Sterntaler der Lebenshilfe, „Aktion Familie“ und der Verein „AhA“ (Aussiedler helfen Aussiedlern) die mit Unterstützung des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Schwäbisch Gmünd erfolgreich zusammenarbeiten, sowie die Sozialraumkoordinatoren Jugend aus Schwäbisch Gmünd.  
Er geht zurück auf die Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder, zu welcher im August 1925 54 Vertreter verschiedener Staaten zusammenkamen und die Genfer Erklärung zum Schutze der Kinder verabschiedeten. Im Anschluss an die Konferenz führten diverse Regierungen einen Kindertag ein.
Als erster Staat der Moderne führte die Türkei unter Mustafa Kemal Atatürk schon 1920 einen "Tag des Kindes" ein.
Die UNO feiert den Weltkindertag am 20. November, dem Datum, an welchem sie im Jahre 1959 die Erklärung der Kinderrechte und im Jahre 1989 die Konvention der Kinderrechte beschlossen hat.
Die Kinderrechtskonvention
Im Originaltext braucht es 40 Artikel in sehr komplizierter und sicher nicht kindergerechter Sprache. Die UNICEF, die Kinderrechtsorganisation der UNO, fasst den 20 Seiten langen Text in zehn Grundrechten zusammen:
1. Das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht
2. Das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit
3. Das Recht auf Gesundheit
4. Das Recht auf Bildung und Ausbildung
5. Das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung
6. Das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln
7. Das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens
8. Das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung
9. Das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause
10.  Das Recht auf Betreuung bei Behinderung
In der Praxis heißt das, die Kinder haben das Recht in einer sicheren Umgebung ohne Diskriminierung zu leben. Sie haben das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung, Ausbildung und auf Mitsprache bei Entscheidungen, die ihr Wohlergehen betreffen.
In einem Zusatzprotokoll wird die Rekrutierung Minderjähriger (Kindersoldaten) geächtet.

Zuständig für die Organisation und Durchführung des Weltkindertags ist das Kinder- und Jugendbüro. Dort gibt es weitere Informationen.

 

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