1. Handlungsfeld: Wirtschaft und Arbeitsplätze

Schwäbisch Gmünd, 2014

Leitziele
Dank einer Balance zwischen ökologischen, sozialen und ökonomischen Zielen nachhaltiges Wirtschaftswachstum verbunden mit Arbeits- und Ausbildungsplätzen für alle in vielen Branchen.

1. Schwäbisch Gmünd als dynamischen Wirtschaftsstandort mit einer Vielzahl von kleineren, mittleren sowie großen Unternehmen und einem diversifizierten Branchenmix entwickeln.

2. Schwäbisch Gmünd als sympathischen Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität in der Metropolregion Stuttgart als Hightech- und Exportregion zu vernetzen.

3. Gebildete, innovative und motivierte MitarbeiterInnen dank des differenzierten Bildungsangebots fördern.

4. Vielfältige Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze für alle jungen Menschen anbieten, die hier wohnen und nach ihrer Ausbildung bzw. ihr Studium nach Schwäbisch Gmünd zurückkommen wollen.

5. Eine qualitätvolle Infrastruktur weiterentwickeln, die den Bedürfnissen der Bürger wie der Unternehmen nützt in den Bereichen Verkehr, Informations- und Kommunikationstechnologie, zum Beispiel durch Glasfasernetze, verlässliche, preiswerte Energieversorgung und vielfältige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

6. Die Tradition als Bildungsstandort für die Entwicklung der Wissensgesellschaft und des Wirtschaftsstandorts nutzen.

Leitprojekte
1. Den Produktionsstandort weiterentwickeln durch langfristig angelegtes Flächenmanagement: Planungsrechtliche Absicherung von Flächen, Recycling von Flächen, Arrondierung durch Erwerb von Flächen, überregionale Vermarktung.

2. Die Einkaufsstadt Schwäbisch Gmünd weiterentwickeln: die historische Innenstadt als Einkaufserlebnis sowie großflächigen Einzelhandel am Stadtrand als zusätzliche Frequenzbringer vermarkten. Mit privaten Investoren sollen Gebäude neu erstellt bzw. zusammengefasst werden, um attraktive Verkaufsflächen in der Innenstadt zu erreichen.

3. In der Innenstadt Mischnutzungen von Einzelhandel, Dienstleistungen, z. B. Ärztehaus, und Wohnen in bestehenden wie neuen Gebäuden entwickeln.

4. Durch systematische temporäre Nutzung von Leerständen die Attraktivität der Innenstadt erhalten.

5. Existenzgründungen offensive fördern, vor allem durch Start-ups und damit zugleich Leerstände von gewerblichen und Einzelhandelsflächen verringern.

6. Den Tourismus weiterentwickeln: Erstellung einer ganzheitlichen Konzeption, insbesondere familienfreundlicher Tourismus in Verbindung mit Kultur- und Naturtourismus, Wissensvermittlung durch Kongresstourismus.

7. Infrastruktur ausbauen: Glasfasernetze, Programme für Energieeffizienz durch Energiemanagement und Contracting-Modelle sowie Ökofit-Programm der Unternehmen, angeboten durch die Stadtwerke.

8. Mobilitätsangebote ausbauen durch Metro-Expresslinien per Schiene und per Bus vor allem Richtung Stuttgart (finanziert durch das Land), durch privaten Fahrservice vom und zum Flughafen und zur Messe Stuttgart.

9. Das City- und Stadtmarketing durch Bündelung der Akteure und Werbegemeinschaften verstärken und gemeinsam neu konzipieren.

10. Systematische Kontaktpflege sowohl zu Investoren in Deutschland wie im Ausland, z. B. in Zusammenarbeit mit BW-International und German Trade and Invest.

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