4. Handlungsfeld: Miteinander in der Stadt

Schwäbisch Gmünd, 2014

Leitziele
Eine Stadt nicht nur als eine Ansammlung von Häusern, Straßen, öffentlicher Infrastruktur und Dienstleistungen verstehen; sondern als Kommune, das heißt Gemeinschaft, die durch gemeinschaftliches Handeln auf der Grundlage von Offenheit, Toleranz und gegenseitigem Respekt entsteht.

1. Durch Bildungsangebote die Eigenverantwortung stärken und Eigeninitiative sowie Selbsthilfe in Familien und Gruppen fördern.

2.  Bürgerschaftliches Engagement in gemeinnützigen Organisationen, Vereinen, Kirchengemeinden anerkennen und unterstützen.

3. Menschen aus aller Welt, die in Schwäbisch Gmünd leben, sozial integrieren und ihre kulturelle Vielfalt als Bereicherung anerkennen.

4. Eine Willkommenskultur zu entwickeln, damit sich alle Neu-Gmünder mit oder ohne deutschen Pass in der Stadt willkommen fühlen, sich mit ihr identifizieren und deshalb engagieren.

5. Als Gewinner der Globalisierung die Menschen, die aus Krisengebieten zu uns geflüchtet sind, als Ausdruck von menschlicher Solidarität und christlicher Nächstenliebe fair behandeln.

6. Um der wachsenden Zahl der älteren Menschen Selbstbestimmung und Teilhabe zu ermöglichen, altersgerechtes Wohnen, altengerechtes Wohnumfeld und altengerechte Mobilität anbieten.

7. Das Miteinander der Generationen wie das Miteinander der Nationen als Daueraufgabe begreifen und alle, ob jünger oder älter, ärmer oder reicher, mit oder ohne deutschen Pass einladen, ihre Stadt aktiv mitzugestalten.

Leitprojekte
1. Das Projekt „Miteinander der Generationen“ weiterentwickeln zu dem „Schwäbisch Gmünder Generationenvertrag“ mit den Zielen:

  • das Miteinander der Generationen sichtbar machen,
  • zu neuen Initiativen von Bürgern anregen,
  • eine Verbindlichkeit des Engagements der gemeinnützigen Organisationen und Kirchengemeinden erreichen,
  • neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Hauptamt und Ehrenamt erproben, um die Idee von „sorgenden Gemeinschaften“ konkret in den einzelnen Stadtquartieren zu verwirklichen.

2. Das Integrationskonzept  „Miteinander in Schwäbisch Gmünd“ weiterentwickeln zum „Schwäbisch Gmünder Bündnis für Integration“ mit dem Ziel:

  • Gemeinsam mit den Vertretern der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Schulen, der Kirchen, der Vereine etc. den Integrationsprozess verbessern.
  • Für Toleranz und Offenheit werben.
  • Eine Willkommenskultur zu schaffen, damit künftig vor allem junge Menschen zur Ausbildung und zum Studium nach Schwäbisch Gmünd kommen und bleiben.
  • Schwäbisch Gmünd als attraktive Stadt zum Wohnen, Leben und Arbeiten für kluge Köpfe aus aller Welt profilieren.
  • Lebensumstände von Flüchtlingen verbessern, z. B. Patenprojekt Flüchtlinge.

3. Soziale Integration durch neue Formen von sozialer Arbeit und sozialem Lernen in einer „sozialen Manufaktur“ realisieren.

4. In der Stadtverwaltung und in den städtischen Unternehmen die interkulturelle Qualität der städtischen Dienstleistungen verbessern, indem sie vermehrt Menschen mit Migrationshintergrund einstellen.

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