6. Handlungsfeld: Finanzen und Verwaltung

Schwäbisch Gmünd, 2014

Leitziele
Good governance mit einer effizienten wirtschaftlich arbeitenden Verwaltung unter Beteiligung der Zivilgesellschaft, die den Erwartungen der Bürgerschaft entspricht und zugleich die Finanzkraft der Stadt nicht überfordert.

1. „Good governance“ mit einer verlässlichen, rechtlich korrekt handelnden und schnell entscheidenden Verwaltung als wesentliche Grundlage für die Zufriedenheit der Bürger und der Unternehmen und damit die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes erhalten.

2. Durch Überprüfung von Strukturen, Aufgaben und Rationalisierungsmöglichkeiten eine effiziente und sparsame Verwaltung erreichen.

3. Nach dem Grundsatz der Subsidiarität Übertragung kommunaler Aufgaben an Dritte prüfen, zum Beispiel den Bau und das Betreiben von Kitas an Kirchengemeinden und gemeinnützige Organisationen.

4. Höhere Einnahmen erreichen durch Anpassung von Gebühren, Steuern und Beiträgen sowie der Einnahmen aus städtischen Beteiligungsunternehmen, durch Fördergelder vom Land, Bund und der EU sowie durch Ansiedlung von mehr Einwohnern wie Unternehmen.

5. Angesichts der demografischen Entwicklung eine langfristig angelegte Personalpolitik entwickeln, damit auch in Zukunft qualifizierte Mitarbeiter/Innen verlässlich und effizient städtische Dienstleistungen erbringen.

Leitprojekte
1. Die Ämter wie die Dienstleistungen der Stadtverwaltung mit den Daten zum Beispiel der KGSt vergleichen, um den Aufgabenumfang zu überprüfen und mögliche Rationalisierungsreserven zu entdecken.

2. Strukturen des Verwaltungsaufbaus im Hinblick auf Bürgerorientierung, Wirtschaftlichkeit und Mitarbeiterorientierung überprüfen.

3. Aufgaben überprüfen mit dem Ziel, ob sie mit externen Partnern oder in Eigenregie effizienter erledigt werden können, z. B. VGW und Amt für Gebäudewirtschaft.

4.    Nach dem Grundsatz der Subsidiarität prüfen, inwieweit die Trägerschaft von bestehenden Einrichtungen und künftigen Einrichtungen, zum Beispiel von Kitas, durch gemeinnützige Organisationen übernommen werden und damit der Zuschussbedarf reduziert werden kann.

5. Aktivieren von städtischen Grundstücken für Wohnzwecke, um mehr Einnahmen zu erzielen sowohl aus dem Grundstücksgeschäft wie aus Gebühren und Steuern.

6. Aktivieren von städtischen Grundstücken für die Bestandsentwicklung und die Neuansiedlung von Unternehmen zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen.

7. Eine demografieorientierte Personalentwicklung aufbauen, um rechtzeitig auf verändernde Bedarfe zu reagieren sowie qualifizierte MitarbeiterInnen zu gewinnen.

8. Stiftungswesen fördern und Spenden wir Sponsorenmittel für Projekte verstärkt einwerben.

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