Gemeinderatswahl 2014

Schwäbisch Gmünd, 2014

In Schwäbisch Gmünd wird am 25.05.2014 der Gemeinderat neu gewählt. Die Wahl erfolgt nach den Grundsätzen der Verhältniswahl mit Wahlvorschlägen von Parteien und Wählervereinigungen unter Anwendung der unechten Teilortswahl. Jeder Wähler hat 40 Stimmen. Sie können einem Bewerber bis zu drei Stimmen geben.

Wahlberechtigt und wählbar sind die Bürger und Bürgerinnen Schwäbisch Gmünds. Bürger und Bürgerinnen einer Gemeinde sind alle Deutschen und alle Staatsangehörigen eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten in der Gemeinde Ihre Hauptwohnung haben.

Panaschieren und Kumulieren
Jeder Wahlberechtigte hat so viele Stimmen, wie Gemeinderäte zu wählen sind. In Schwäbisch Gmünd sind das 40. Dabei kann der Wähler entweder seine Stimmzettel unverändert, oder im Ganzen gekennzeichnet abgeben: Dann erhält jeder der vorgedruckten Bewerber eine Stimme. Die Wahlbereichtigten können auch Bewerberinnen und Bewerber aus Wahlvorschlägen übernehmen (panaschieren) und einzelnen Bewerbern und Bewerberinnen bis zu drei Stimmen geben (kumulieren).

Höchstzahlverfahren nach Sainte-Lague/Schepers
Die Verteilung der Sitze auf die Wahlvorschläge erfolgt nach dem Höchstzahlverfahren nach Sainte-Lague/Schepers (nur bei Verhältniswahl). Die auf die Wahlvorschläge entfallenen Sitze werden in diesen Wahlvorschlägen aufgeführten Bewerberinnen und Bewerbern in der Reihenfolge der von ihnen erreichten Stimmenzahlen zugeteilt. Dieses Verfahren wird zudem bei Anwendung der unechten Teilortswahl bei jedem Wohnbezirk durchgeführt.

Aufgrund der Anwendung der unechten Teilortswahl entfallen folgende Sitzzahlen auf die Wohnbezirke:

  • 17 Schwäbisch Gmünd
  • 6 Bettringen
  • 2 Herlikofen
  • 1 Hussenhofen
  • 1 Hirschmühle/Zimmern/Burgholz
  • 2 Bargau
  • 2 Lindach
  • 3 Großdeinbach
  • 3 Straßdorf
  • 1 Degenfeld
  • 1 Weiler i.d.B.
  • 1 Rechberg

Hinweise zur Stimmabgabe
Wem können Sie Ihre Stimmen geben?
Sie können

  • nur denjenigen Bewerbern/Bewerberinnen, die in einem der Stimmzettel aufgeführt sind, Stimmen geben,
  • Bewerbern/Bewerberinnen aus verschiedenen Stimmzetteln Stimmen geben,
  • für jeden Wohnbezirk nur so vielen Bewerbern/Bewerberinnen Stimmen geben, wie für den jeweiligen Wohnbezirk zu wählen sind (Höchstzahl siehe oben).

Wie geben Sie Ihre Stimmen ab?
Sie können entweder

  • einen der Stimmzettel ohne jede Art von Kennzeichnung (unverändert) abgeben; dann erhält jeder/jede in diesem Stimmzettel aufgeführte Bewerber/Bewerberin eine Stimme - höchstens jedoch so viele Bewerber/Bewerberinnen in der Reihenfolge von oben, wie jeweils für den Wohnbezirk zu wählen sind -;

dasselbe gilt, wenn Sie einen der Stimmzettel im Ganzen kennzeichnen;

Wichtig:
Unterlassen Sie in diesen Fällen die Streichung einzelner Bewerber/Bewerber-innen, weil Ihr Stimmzettel dann nicht mehr als unverändert, sondern als verändert gilt. In einem veränderten Stimmzettel zählen nur die von Ihnen ausdrücklich für Bewerber/Bewerberinnen abgegebenen Stimmen als gültige Stimmen.

oder

  • auf einem oder mehreren Stimmzetteln die Bewerber/Bewerberinnen ausdrücklich als gewählt kennzeichnen, denen Sie Stimmen geben wollen.

Diese Kennzeichnung erfolgt, indem Sie in das Kästchen hinter dem vorgedruckten Namen jeweils

  • ein Kreuz oder die Zahl 1 setzen, wenn Sie dem Bewerber/der Bewerberin eine Stimme geben wollen, oder
  • die Zahl 2 oder die Zahl 3 setzen, wenn Sie ihm/ihr zwei oder drei Stimmen geben wollen.

Bewerber/Bewerberinnen, deren vorgedruckter Name von Ihnen nicht ausdrücklich gekennzeichnet ist, erhalten keine Stimme; es genügt deshalb nicht, etwa nur die Bewerber/Bewerberinnen zu streichen, die keine Stimme erhalten sollen.

Sofern Sie nur einen Stimmzettel benutzen und dabei auch Bewerbern/Bewerber-innen aus anderen Stimmzetteln Stimmen geben wollen, so tragen Sie deren Namen bei dem jeweiligen (gleichen) Wohnbezirk in die freien Zeilen des Stimmzettels ein, den Sie für Ihre Stimmabgabe verwenden. Durch die Eintragung erhält der Bewerber/die Bewerberin eine Stimme; wollen Sie ihm/ihr zwei oder drei Stimmen geben, so setzen Sie in das Kästchen hinter dem eingetragenen Namen die Zahl 2 oder 3.

Wichtig:
Kein Bewerber/keine Bewerberin darf mehr als drei Stimmen erhalten.

Bitte beachten Sie:
Ihre Stimmabgabe für einen Wohnbezirk ist ungültig

  • wenn Sie für diesen mehr Bewerbern/Bewerberinnen Stimmen geben, als für diesen Wohnbezirk zu wählen sind.

Ihre Stimmabgabe ist insgesamt ungültig

  • wenn Sie auf den von Ihnen verwendeten Stimmzetteln insgesamt mehr als 40 gültige Stimmen abgeben,
  • wenn Sie den/die verwendeten Stimmzettel ganz durchstreichen, durchreißen oder durchschneiden.
 

Mit einem Stern * gekennzeichnete Felder bitte unbedingt ausfüllen.


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