Der Stadtseniorenrat

Ein Mittler für die Gmünder Senioren - ein Mittler für ihre Stadt

Schwäbisch Gmünd ist für viele Senioren ihre Stadt.
Ihre Stadt zum Leben. Dies soll und will die Stadt immer besser sein.
Mitglieder und Vorstand des Stadtseniorenrates arbeiten mit
an diesem stets neuen Aufgabenfeld –
des Miteinanders der Generationen,
des Miteinanders von Menschen unterschiedlicher Lebenserfahrungen
des Miteinanders von Menschen unterschiedlicher Herkunft –
der Stadtseniorenrat arbeitet  an diesen Aufgaben:
unabhängig, politisch neutral, offen für die verschiedenen Religionen.

Ihren Alltag sollen Senioren selbst gestalten,
gestalten können – so weit wie ihnen das möglich ist:
beim Wohnen, beim Gehen, beim Erreichen von Zielen in der Stadt,
beim Erhalten der Gesundheit, beim Miteinander mit Anderen –
in der Vielfalt des Lebens in dieser Stadt.
Dafür setzen sich Vorstand und Mitglieder des Stadtseniorenrates ein.
Der Stadtseniorenrat ist kein eingetragener Verein.
Er stützt sich auf die von den Mitgliedern beschlossenen
„Grundsätze seiner Arbeit“. Arbeitsgremium des Stadtseniorenrates ist der Vorstand.

Vorschläge und Wünsche für die Arbeit des Stadtseniorenrates senden Sie bitte an ssr-gd@t-online.de

Rat wenn es um Pflege geht

Pflege Thema der Mitgliederversammlung des Stadtseniorenrates am 12.10.2017

Schwäbisch Gmünd, 2017

(ssrt) „Wo kann ich mich bei einem unvermittelten Pflegefall in der Familie hinwenden? Antworten auf diese Frage konnten die Mitglieder des Stadtseniorenrates bei der Mitgliederversammlung am 12.10.2017 erwarten. Für die verhinderte Rebecca Waldenmeier sprang die beim Pflegestützpunkt Schwäbisch Gmünd tätige Astrid Wiesner ein.

Oft kommen Angehörige unvermutet in die Situation die Pflege eines Erkrankten organisieren zu müssen, etwa wenn nach einer Operation der Klinikaufenthalt nur wenige Tage währt, doch der Patient noch nicht selbst für sich sorgen kann. Die Kliniken haben wohl ihrerseits Brücken in die neue Situation zu Hause im Blick, aber was alles in solchem Fall zu beachten ist, was es an Hilfen auch für einige Wochen gibt, da werden beim Pflegestützpunkt die Möglichkeiten aufgezeigt und das unabhängig von möglichen Trägern eines Versorgungsangebots. Dabei geht es auch um finanzielle Hilfen und wie solche erreicht werden können, denn professionelle Hilfen sind mit Kosten verbunden, für deren Bezahlung hie und da Kopfzerbrechen bereiten kann. Da die Pflegestützpunkte beim Ostalbkreis „angesiedelt“ sind, muss nicht befürchtet werden, dass da für den Rat überraschend Forderungen erhoben werden. Der Pflegestützpunkt für den Raum Schwäbisch Gmünd ist beim Landratsamt in der Haußmannstraße   29 zu den Dienstzeiten des Landratsamtes zu erreichen.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung nutzte Oberbürgermeister Richard Arnold die Gelegenheit, bei den Seniorengemeinschaften auf die Situation einzugehen dass mit dem Jahr 2019 nach dem Heimgesetz nur noch eine Person in einem Zimmer leben darf. Das führe zu weniger Plätzen in den Pflegeheimen und in der Folge zu dem Erfordernis, dass zusätzliche Plätze in neuen Heimen geschaffen werden müssen. Mit der Frage beschäftige sich darum etwa derzeit der Schönblick. Dort sei noch nicht entschieden, ob dieser sich weiter in der  Pflege engagieren will. Für die Stadt gelte da, in sachlicher Atmosphäre zu einem Ausgleich der Interessen zu kommen. Dieser Aspekt komme in den Diskussionen der letzen Zeit in diesem Bereich zu kurz.

Der Vorsitzende des Stadtseniorenrates, Prof. Dr. Herbert Mödl, berichtete über die vielfältigen Aktivitäten des Vorstandes im Interesse der Senioren der Stadt, ob es nun um Fragen der Sicherheit, der Mobilität oder um Verständnis für Senioren geht, die für manche Kommunikationsmittel Rat brauchen, wie dieser beim monatlichen PC-Treff im Haus der VHS gegeben wird. Die gern besuchte voradventliche Besinnung wird es auch 2017 wieder gaben, am Freitag, 01. Dezember 2017 im Hans-Baldung-Grien-Saal des CCS, das mit seiner Tiefgarage und der Nähe zum Busbahnhof für die Senioren günstig gelegen ist.

Grundsätze überarbeitet

Mitgliederversammlung des Stadtseniorenrates am 24. Oktober 2016

Schwäbisch Gmünd, 2016

Schwäbisch Gmünd, 24. Oktober 2016 (Stsenr) Auf Wunsch von Mitgliedern des Stadtseniorenrates fand in der vergangenen Woche nach einem Jahr erneut eine Mitgliederversammlung mit über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Rathaus statt. Die Mitglieder werden künftig in jedem Jahr zusammen kommen. Dies ist in den neugefassten „Grundsätzen“ der Arbeit des Stadtseniorenrates festgeschrieben. Der Vorsitzende, Professor Dr. Herbert Mödl, berichtete über die Arbeit des Vorstandes (zugleich Arbeitsausschuss des Stadtseniorenrates) unter anderem das Mittragen des Gesprächs „Ältere Menschen im Straßenverkehr“, vom Treffen mit den Heimbeiräten der Senioren- und Pflegeheime, über den vom Seniorenrat getragenen „offenen PC-Treff“ und die Börse „Blickkontakt“ sowie die Ausgabe von Vorlagen für eine „Patientenverfügung“. Die Gmünder Generationenbüros in den Stadtteilen sollen noch enger in die Arbeit des Vorstands einbezogen werden. Mödl wies zudem auf die „Einstimmung auf den Advent“ am 25.11. hin, die vom Stadtseniorenrat mit dem Generationentreff Spitalmühle ausgerichtet wird.
    
Eine längere Aussprache gab es zum Antrag des Vertreters der SPD-Senioren Karl-Hermann Koschorreck, den Vorstand des Stadtseniorenrates nicht wie bisher durch die Mitgliederversammlung zu bestätigen, sondern diesen zu wählen. Der Antragsteller sieht in einer Wahl die modernere Form der Bestellung eines Vorstands. Sie werde in vielen Stadtseniorenräten praktiziert. Demgegenüber wurde vom Vorstand wie von anderen Mitgliedern für die bestehende Regel der Bestätigung vorgebracht, dass neue Vorstandsmitglieder so eher gewonnen und gleich in die Mitarbeit einbezogen werden können. Eine Wahl sei zudem hier nicht der bessere Weg, da der Stadtseniorenrat kein Verein sei und zahlreiche Mitgliedergruppen ebenso keine feste Rechtsform haben. Der nun jährliche Bericht des Vorstandes und die darauf folgende Entlastung oder Nichtentlastung gebe den Mitgliedern die Möglichkeit, über die Arbeit des Vorstandes wie einzelner Mitglieder zu urteilen. Das Beibehalten der Bestätigung wurde bei 3 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen beschlossen
Neu gefasst wurde in der Einleitung der „Grundsätze“ einmütig der Satz „Er arbeitet unabhängig, ist parteipolitisch neutral sowie offen für alle Gmünder Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Einrichtungen, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen“.

Für die Stadtverwaltung überbrachte Dr Leiter des Amtes für Familien und Soziales, Dieter Lehmann die Grüße von OB Richard Arnold und EBM Dr. Bläse. Lehmann wies auf die stete und gute Zusammenarbeit mit dem Stadtseniorenrat hin. Dieser trage selbst einen „Baustein“ im Seniorennetzwerk der Stadt bei. Zudem sei der Stadtseniorenrat in weiteren Bereichen mit tätig wie etwa dem Arbeitskreis „Barriere freies Gmünd“. Für all dies Engagement  sei die Stadtverwaltung, insbesondere er sehr dankbar



Schwäbisch Gmünd, 2016
 

Mit einem Stern * gekennzeichnete Felder bitte unbedingt ausfüllen.


Datenschutz