Was ist die „Aktion sicheres Gmünd“?

Die Aktion sicheres Gmünd wurde am 4. Oktober 1995 mit dem Titel „Aktion sichere Stadt“ gegründet und ist ein Zusammenschluss verschiedener örtlicher Institutionen zur kommunalen Kriminalprävention. Prävention bedeutet „Vorbeugung“ und kommunale Kriminalprävention ist demnach die Vorbeugung von Straftaten mithilfe örtlicher Projekte und Maßnahmen. Die „Aktion sicheres Gmünd“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Bürgerinnen und Bürger von Schwäbisch Gmünd durch verschiedene Veranstaltungen über aktuelle Kriminalitätslagebilder aufzuklären, zu informieren und zu beraten. Besonders wichtig ist es dabei, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Schwäbisch Gmünd zu stärken.

Schwäbisch Gmünd, 2015

Die „Aktion sicheres Gmünd“ setzt sich aus drei Arbeitsbereichen zusammen, die jeweils ein bestimmtes Handlungsfeld abdecken. Der Arbeitsbereich „Verkehr/Drogen“  beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Hierfür wurden schon mehrere Projekte initiiert, unter anderem, dass Projekt „ODiS“ (=Ohne Drogen im Straßenverkehr), welches jungen, unter Drogeneinfluss aufgefallene Kraftfahrern bei der Abkehr vom Drogenkonsum und der Wiedererlangung der Fahreignung helfen soll. Ein weiteres Projekt ist das „Peer-Projekt“, welches in diesem Jahr wieder ins Leben gerufen wurde. Bei diesem Projekt halten junge Fahranfänger in den Gmünder Fahrschulen Vorträge über Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und diskutieren mit den Fahrschülern über die Folgen und Ursachen von Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr.

Der Arbeitsbereich „Jugend“ beschäftigt sich mit Jugendspezifischen Problemen. Dazu gehört es Ordnungsstörungen durch Jugendliche zu vermindern, öffentliche Aufenthaltsorte für diese zu finden, Medienkompetenz zu schaffen und Gewalt und übermäßigem Alkoholkonsum vorzubeugen. Der Arbeitsbereich hat schon viele Projekte durchgeführt. Es wurden beispielsweise Projekte zur Aufforderung zur Zivilcourage initiiert, Fair-Play-Turniere und Präventionstheateraufführungen organisiert und ein Mädchen-Theaterprojekt entwickelt.

Auch der dritte Arbeitsbereich „Sicheres Wohnen/Handel und Stadt“ sorgt für eine bessere Lebensqualität in Schwäbisch Gmünd. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Prävention von Taschen- und Trickdiebstählen, dem Einbruchschutz und dem Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Hierfür wurden mit Senioren Nachtbegehungen durchgeführt, um zu überprüfen, inwieweit die Beleuchtung der Innenstadt verbessert werden kann. In einer Gemeinschaftsaktion mit der Polizei wurde außerdem eine Präventionsveranstaltung zum Diebstahl aus Kraftfahrzeugen durchgeführt.

In den Arbeitsbereichen finden sich Vertreter aus Stadtverwaltung, Polizei, Schulen, der Mobilen Jugendarbeit, Caritas, Sozialberatung und der Stadtwerke, sowie Schulsozialarbeiter und Suchtbeauftragte. Hierdurch werden alle wichtigen Institutionen miteinander vernetzt, wodurch eine bessere Abstimmung über anstehende Präventionsveranstaltungen erfolgen kann.

 

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