Ortsentwicklungskonzepte

Die Agenda für eine nachhaltige Stadtentwicklung „Gmünd 2020“ beschreibt in sechs Handlungsfeldern die Entwicklungsziele. Für die Ortsteile ist im Handlungsfeld 3 u.a. genannt „Stärkung der Ortsteile“ und „Erstellung von Entwicklungskonzepten in den Stadtteilen“. Somit sind die Ortsentwicklungskonzepte eine direkte Fortführung der gesamtstädtischen Agenda.

Schwäbisch Gmünd liegt in der Randzone um den Verdichtungsraum Stuttgart und stellt ein städtisch geprägtes Mittelzentrum dar. Gleichwohl sind die meisten Teilorte ländlich geprägt. Obwohl sie von einer relativ stabilen öffentlichen Infrastruktur und vom Einwohnerwachstum der Gesamtstadt profitieren, unterliegen sie den typischen Strukturproblemen des ländlichen Raums. Diese haben bereits deutlichen Einfluss auf die bisherige Entwicklung genommen und stellen große Risiken für eine gesunde Weiterentwicklung dar:

  • Strukturwandel in der Landwirtschaft
  • Demografischer Wandel
  • Funktionsverlust der Ortsmitten
  • Zersiedelung und Landschaftsverbrauch
Schwäbisch Gmünd, 2016

Die drei Ortsteile Bargau, Degenfeld und Weiler i.d.B. bilden am südöstlichen Rand des Gemeindegebiets von Schwäbisch Gmünd ein „Trio“ mit ähnlichen Rahmenbedingungen und mit bereits existierenden Verflechtungen. Insbesondere in der Zusammenarbeit der Vereine und im Ehrenamt gibt es langjährige Kooperationen. Die drei Ortsentwicklungskonzepte stellen die Grundlage für eine gemeinsame Bewerbung als „ELR-Schwerpunktgemeinde“ dar. Sie formulieren Entwicklungsziele und leiten daraus umsetzungsnahe Maßnahmen ab, die die oben genannten Risiken und Trends abfangen sollen.

Ortsentwicklungskonzept Bargau
Ortsentwicklungskonzept Degenfeld
Ortsentwicklungskonzept Weiler i.d.B.

 

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