Schwäbisch Gmünd, 2017

Ausstellungsarchiv ab 2016

In Raum und Zeit

13.7. – 13.8.2017

Schwäbisch Gmünd, 2017

Lichttrichter

Ausstellung zum musikalisch-programmatischen Thema des Festivals Europäische Kirchenmusik


Nicht die Weite des Weltraums und nicht den Flug der Kometen können die Besucher in der Galerie für Kunsthandwerk bewundern, aber Flugobjekte mit kuriosen Antrieben, die Raum und Zeit durchstreifen. Wesen mit tausend Armen suchen den Betrachter zu ertasten; und Gefäße aus Holz oder Textil, denen man auf eigentümliche Weise  ihre Entstehungszeit ansieht definieren kreisend Innenräume.
Außerdem präsentieren Angela Munz, Maria Hokema und Alkie Osterland einen Lichttrichter, der sich mit seinem Geflecht und seinen leuchtenden Scheiben im im Prediger ausbreitet.

Eröffnung 12. Juli 2017, 20 Uhr
Zur Eröffnung rezitiert die Schauspielerin Johanna Niedermüller Dada-Gedichte – Zeit und Raum werden sinnlich erfahrbar gemacht.

Walter Giers zum 80sten

10.5. – 25.6.2017

Schwäbisch Gmünd, 2017

Walter Giers, Hände (Hommage an Heinrich Klotz), 2003, Holz, Metall, Schaltkreise, Leuchtdioden, Lautsprecher, 75 x 75 x 6 cm, Sammlungen Museum im Prediger

Am 10. Mai wäre Walter Giers 80 Jahre alt geworden. Als Hommage an den 2016 verstorbenen Licht-, Klang- und Medienkünstler zeigt die Ausstellung ausgewählte Arbeiten aus seinem Schaffen. Walter Giers gilt als Pionier der so genannten „electronic art“. Als einer der ersten deutschen Künstler baute er in den 1960er Jahren elektronische Bauteile in Kunstwerke ein. Sie erzeugen Lichteffekte und Klänge – und wollen vor allem eines: den Betrachter im wahrsten Wortsinne ansprechen, wie das Objekt "Hände – Hommage an Heinrich Klotz" aus dem Jahr 2003, das bei Berührung einen Stromkreis schließt und so Geräusche entstehen lässt. Für sein Schaffen erhielt Walter Giers den Kulturpreis Baden-Württemberg. Seine Werke finden sich in renommierten Sammlungen, wie der Daimler Art Collection, der Sammlung Marli Hoppe-Ritter und der Sammlung des ZKM.
Walter Giers wurde am 10. Mai 1937 in Mannweiler (Rheinland-Pfalz) geboren. Ab 1955 machte er Jazzmusik. 1959 begann er das Studium an der Staatlichen Höheren Fachschule für Edelmetallgewerbe, der heutigen Hochschule für Gestaltung, das er 1963 mit Diplom abschloss. Zunächst arbeitet er als Industriedesigner, bevor er 1969 erstmals Kunstobjekte ausstellte. 1992–93 lehrte er an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Bis zu seinem Tod am 3. April 2016 lebte und arbeitete er in Schwäbisch Gmünd.

Jörg F. Zimmermann. Zeichen des Lebens – Glasarbeiten

2.2. – 9.4.2017

Schwäbisch Gmünd, 2017

Jörg F. Zimmermann, Wabenobjekt

„Glas ist für mich nicht nur gestaltete Form oder Oberfläche. Wichtiger scheint mir die Gestalt der Durchsicht, der Innenraum. Aber erst das Licht macht die Arbeiten wirklich lebendig“, sagt Jörg F. Zimmermann über seine Glasobjekte. Welch faszinierende Formen Zimmermann durch seinen virtuosen Umgang mit Glas entstehen lässt, zeigen 34 Arbeiten des international renommierten Glaskünstlers.

12. Weihnachtsausstellung

25. November 2016 – 14. Januar 2017

Schwäbisch Gmünd, 2017

Ausgesucht Schönes aus Ateliers und Werkstätten zeigt das Labor im Chor in seiner neuen ambitionierten Weihnachtsausstellung von außergewöhnlichem Kunsthandwerk.
Maria Hokema, Angela Munz und Alkie Osterland haben wieder Werkstätten ausgewählt, die gestalterisch und handwerklich Bestes bieten: zum Beispiel feinstes Porzellan und ausgesuchte Holzarbeiten für den besonders gedeckten Tisch.  Aber auch Tragbares ist vertreten, unter anderem  nordisches Strickdesign aus Dänemark, Ledertaschen aus Berlin, und  vielfach ausgezeichnete Webschals von Andreas Möller aus Hamburg.
Und nicht zuletzt Schmuck aus Schwäbisch Gmünd.
 

Glas-Labor: Zeitgenössische Glaskunst aus Bayern

7. Oktober – 23. Oktober 2016

Schwäbisch Gmünd, 2017

Das Labor im Chor wird zum „Glas-Labor“. 12 Glaskünstler aus Bayern zeigen ihre Arbeiten in der Galerie. Glas, so spannend wie eine Versuchs-Anordnung, überraschend, mit ungewohnten Blickwinkeln und neuen Aspekten begegnet dem Besucher.
In diesem Glas-Labor nun werden Glas-Objekte und Installationen gezeigt, Arbeiten, die weit entfernt sind von Gebrauchsglas. Das verbindende Element der Künstler, die sich hier zusammenfinden, ist nicht ein gemeinsames Thema, sondern das Material. Die teilnehmenden Künstler repräsentieren die zeitgenössische Glaskunst in Bayern. Sie haben sich vor nicht mal zwei Jahren zu dem Verein "Glasheimat Bayern e.V." (www.glasheimat.bayern) zusammengefunden. Ausgebildete Glasveredler, wie Graveure, Schleifer und Maler, Glasbläser, Glasmacher, sowie Glasgestalter und bildende Künstler, die mit Glas arbeiten, suchen neue Wege im Experiment und im gemeinsamen Tun. Und so startet nun ein gemeinsamer Versuch, die Ausstellung Glas-Labor in Schwäbisch Gmünd.
Den Arbeiten der Glasschaffenden geht, wie bei allen anderen Künstlern auch, aber immer voraus, dass Leidenschaft und Vision auf handwerkliches Geschick und Können trifft und der Wille zur Suche nach neuen Ausdrucksformen. Aktuelle, zeitgenössische Kunst ist so vielfältig wie die Künstler, die die Objekte und Bilder erstellen. Das bindende Glied ist der Werkstoff Glas.

ZWEI. Als Mann und Frau

15. Juli – 14. August 2016

Schwäbisch Gmünd, 2017

Eine Ausstellung zum Thema des Festivals Europäische Kirchenmusik


Das Labor im Chor hat, wie bereits in den vorangegangenen Jahren einen eigenen Standpunkt zu diesem Thema gesucht. In der Galerie zeigen Künstler und Kunsthandwerker vom Allgäu bis Berlin unterschiedlichste Paare – nicht immer sind  es Mann und Frau.
Aber es sind immer Zwei, die sich aufeinander beziehen. Der Besucher kann über die mannshohen Keramiken des bekannten Keramikers Emil Heger staunen, genauso wie über die großflächigen Schwarz/ weiß-Stickereien der  Malerin und Textildesignerin Heidrun Schimmel. Beides außergewöhnliche und vielfach ausgezeichnete Künstler.
Neben diesen sehr konzentrierten Arbeiten präsentieren Maria Hokema, Angela Munz und Alkie Osterland aber auch humorvolle angewandte Kunst, wie die Schnürlkasperl von Markus Wagner oder die Hocker von Gunter König, auf denen man sich paarweise aufs Meer hinausträumen kann.
12 mal finden im Refektorium des Prediger von 18.30 bis 19.15 Uhr die Künstlergespräche statt.
An diesen Abenden hat die Galerie zusätzlich von 19-20 Uhr geöffnet.
Die genauen Daten findet man  im Festivalprogramm www.kirchenmusik-festival.de

Michael Heckmann. Keramik

1. Juni – 12. Juni 2016

Schwäbisch Gmünd, 2017

Ob besondere Unikate oder solides Geschirr für Tisch und Küche – die Arbeiten des Keramikers Michael Heckmann zeichnen sich aus durch klare reduzierte Formen und durch ihre hohe handwerkliche und gestalterische Qualität. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt den Glasuren: sie werden nach selbst entwickelten Rezepturen hergestellt. Er ist, wie die drei Generationen seiner Familie vor ihm, ein Meister der Angewandten Kunst.  Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Vielfalt der Objekte, die in seiner Werkstatt in Schwäbisch Hall entstehen. Während der Ausstellung wird Michael Heckmann selbst in der Galerie an der Töpferscheibe arbeiten.

 

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