Mentorenprojekte 2017

Juli 2017

Die Zukunft des Ehrenamtes in Gmünd

Engagement Die Bürgermentoren erzählen, was sie von anderen unterscheidet.

Die Bürgermentoren, Mentorentrainer und die Vertreter der Träger freuen sich auf Interessierte bei der Infoveranstaltung.

Schwäbisch Gmünd. Der Seniorenfahrdienst, der öffentliche Bücherschrank oder der offene Treff für Menschen mit Behinderung, zählt Michael Kuschmann von der Caritas Ost-Württemberg einige der Projekte der Bürgermentoren für Schwäbisch Gmünd auf. „Das Programm Bürgermentoren lebt von Menschen, die sich einbringen“, sagt Kuschmann. Deshalb gibt es am Freitag, 29. September, eine Veranstaltung, bei der sich Interessierte spätestens für den kostenlosen Bürgermentorenkurs am 30. September anmelden oder sich unverbindlich informieren können.

Seit zwölf Jahren gibt es die Bürgermentoren. „Es ist die ehrenamtliche Zukunft“, sagt Kuschmann. Denn ein Bürgermentor zu sein, unterscheidet sich vom Ehrenamt, sagt Steffen Müller von der Stiftung Haus Lindenhof – die zusammen mit der Caritas Ost-Württemberg und der Stadt Schwäbisch Gmünd Träger des Bürgermentorenprogramms sind.

Die Bürgermentoren betreuen und unterstützen Projekte nur eine begrenzte Zeit, erklärt Kuschmann. Zudem müssten Bürgermentoren sich selbst organisieren und haben mehr Aufgaben – wie andere Ehrenamtliche für ein Projekt zu gewinnen oder die Koordination der Helfer. Deswegen werden auch vor allem Menschen gesucht, die mindestens zwei Jahre als Bürgermentor tätig sein wollen, sagt Mentorentrainerin Dorothee Schneider.

Wie zum Beispiel der Bürgermentor Gustav Zemek, der beim Aufbau des Seniorendienstes geholfen hat. „Es war mein erstes Projekt“, erzählt er. Den Bürgermentorenkurs habe er im Jahr 2010 besucht. Das Projekt, das sich gut entwickelt habe, hat er mittlerweile verlassen, sagt Zemek. „Zu Beginn waren es nur acht Fahrer und heute sind es schon 20“, sagt der Bürgermentor. Nach einer kurzen Pause betreut er aktuell das Projekt Herzenswege.

Die Projekte schlagen entweder die Träger vor oder sie kommen von den Bürgermentorinnen, wie der Bücherschrank, der eine Idee von Bürgermentorin Ulrike Beck gewesen sei, sagt Kuschmann.

Die Bürgermentoren treffen sich am Mittwoch, 19. Juli, um 19 Uhr im Gasthaus Falken beim offenen Treff. Am 30. September startet der Bürgermentorenkurs. Mehr Infos gibt es unter www.schwaebisch-gmuend.de/Buergermentoren.de.

Bericht: Janina Ellinger - Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 17.07.2017

Bild: Die Bürgermentoren, Mentorentrainer und die Vertreter der Träger freuen sich auf Interessierte bei der Infoveranstaltung. Foto: ina

     
Mai 2017

Offener Treff für engagierte Bürger

Mentoren Beim Treffen wurden Trainer vorgestellt und Themen besprochen.

Schwäbisch Gmünd. Beim vierteljährlichen offenen Treff im Gasthaus Falken stellten Bürgermentorinnen und Bürgermentoren das neue Rollup des Organisationskreises und die Mentorentrainer vor. Zudem wurde zu den Inhalten des nächsten Bürgermentorenkurses informiert.

Die Idee des Mentorats für Bürgerengagement ist, das engagierte Bürgerinnen und Bürger über ihre eigenen Interessen und das Anliegen von Initiativen hinaus, das Gemeinwohl ihrer Gemeinde im Blick haben. Sie tragen aktiv zur Weiterentwicklung des Bürgerengagements in Baden-Württemberg bei.

Die Themenschwerpunkte des nächsten Kurses, am Samstag, 30. September, sind: Motive, Werte, Gewinne – was mich, was andere zum Einsteigen, Mitwirken bewegt. Die Einblicke und Ressourcen aus der örtlichen Projektlandschaft und Ideenwerkstatt – Aufgaben finden mit Pfiff. Ideen, Ziele, Aufgabenfelder im Licht eigener Erfahrungen. Verbindungen schaffen und Kooperationen in der Umgebung anregen. Und die Anleitung zu Dialog und Kommunikation.

Der nächste offene Treff findet am 19. Juli, um 19 Uhr wieder im Gasthaus Falken statt. Weitere Informationen gibt es per Mail bei Inge Pfeifer unter pfeifer@mentoren-gmuend.de


Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 26.05.2017

März 2017

Mit viel Herzblut für andere Menschen da sein

Die Informationsveranstaltung „Markt der Möglichkeiten“ zum Thema Ehrenamt und Bürgerengagement findet am Samstag, 18. März, von 10 bis 16 Uhr im Leutze Saal im Congress-Centrum Stadtgarten statt.

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag findet der „Markt der Möglichkeiten“, die Gmünder Ehrenamtsbörse, zum zweiten Mal statt. Mit dem Markt der Möglichkeiten bietet die Stadt Schwäbisch Gmünd interessierten Mitbürgern die Möglichkeit, sich ausführlich über die Vielfalt und die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements zu informieren. Mehr als 50 Vertreter von Organisationen, Verbänden, Vereinen und kirchliche Einrichtungen sind am Samstag mit einem Infostand vertreten.

Hier können die Besucher direkt mit den Verbänden Kontakt aufnehmen. Die Vertreter der jeweiligen Organisationen berichten über die zahlreichen Möglichkeiten und die unterschiedlichen Bereiche eines Ehrenamtes und die erforderlichen Rahmenbedingungen.

Aktive Ehrenamtliche erzählen im persönlichen Gespräch über ihre Erfahrungen. Ruheständler, oder Menschen, die den Ruhestand zeitnah vor sich haben, können sich über die Möglichkeiten eines sinnvollen Engagements in dieser neuen Lebensphase erkundigen. Es gibt Angebote für alle Altersklassen für Frauen und Männer. Informationen gibt es am Samstag über die Arbeit mit Asylsuchenden, behinderten Mitbürgern, Obdachlosen und Jugendlichen. Die Palette der Institutionen reicht von Selbsthilfegruppen bis hin zu Fördervereinen.
In der Seniorenarbeit engagieren

Die Gmünder Seniorenarbeit ist eng mit der Arbeit der Ehrenamtlichen verbunden. Am Samstag bieten sich Möglichkeiten und Chancen für ein Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen. Die von der Hospitalstiftung getragene Gmünder Seniorenarbeit, bestehend aus dem Generationentreff Spitalmühle, dem Seniorennetzwerk und die sorgenden Gemeinschaften, sind auf dem Markt der Möglichkeiten mit einem gemeinsamen Stand vertreten und informieren hier über den Wandel der Seniorenarbeit. Ging es in der früheren Seniorenarbeit um Freizeitaktivitäten wie Ausflüge, Liedersingen oder Vorträge, hat sich im Laufe der Zeit auch die Zielsetzung geändert.

Heute geht es bei der Seniorenarbeit um Begriffe wie Teilhabe und Selbstbestimmung. Gesellschaftliche Themen spiegeln sich längst auch in der Seniorenarbeit wieder. Besucher der Spitalmühle informieren sich inzwischen über den Umgang mit Smartphones, interessieren sich für andere Kulturen und sind in vielen Richtungen offen für Neues.

Der Markt der Möglichkeiten bietet allen Gmündern die Chance, bei guten Gesprächen und Begegnungen die vielen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen, die im unmittelbaren Lebensbereich etwas bewegen.
aro

Info: Der Markt der Möglichkeiten wird am Samstag, 18. März, um 10 Uhr von Gmünds 1. Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und dem Ensemble Querbeet im Leutze Saal des Congress-Centrums Stadtgarten eröffnet. Ein buntes Programm sorgt für Unterhaltung, für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Besucher können während dem „Markt der Möglichkeiten“ kostenlos im Parkhaus des Stadtgartens parken.

Bericht: aro - Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 16.03.2017

   

Engagierte Bürger gesucht

Ehrenamtsbörse Beim Markt der Möglichkeiten können sich Besucher am Samstag, 18. März, zwanglos über die Gmünder Ehrenämter informieren.

Schwäbisch Gmünd. Insgesamt 50 Organisationen nehmen dieses Jahr am Markt der Möglichkeiten teil, sagt Dieter Lehmann, Leiter des Amtes für Familie und Soziales. Von A bis Z präsentieren sich Vereine, Verbände und kirchliche Organisationen mit unterschiedlichen Themenbereichen auf der Ehrenamtsbörse. Soziales, Kulturelles, Garten, Tiere, Gesundheit, Flüchtlinge, Politik, Geschichte, Militär und vieles mehr seien am Samstag auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten, sagt Lehmann.

So auch der Staufersaga-Verein. „Wir sind ein vielseitiger Verein mit 875 Mitgliedern und einem großen Spektrum“, sagt Gundi Mertens, die stellvertretende Vorsitzende. Auf der Ehrenamtsbörse soll Interessierten die Möglichkeit gegeben werden, einen Einblick in die vielfältigen Gruppen des Vereins zu bekommen, wie beispielsweise die Rüstmeisterei. Zudem möchte der Verein die Weiterentwicklung der Nachbildung des Krönungsmantels besonders hervorheben.

Als Teil der „Reichsinsignien des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“, so Mertens, arbeitet die Gewandmeisterei seit 2011 an dem Mantel. „Wir setzten uns für die Fertigstellung ein, mit dem Ziel den vollendeten Krönungsmantel bei der Remstalgartenschau 2019 zu präsentieren“, sagt die stellvertretende Vorsitzende. Der Staufer-Verein sei vielseitig. Deshalb freuen sie sich auch über neue Mitglieder mit besonderen Begabungen, wie zum Beispiel Schauspieler oder Näherinnen.

Einen gemeinsamen Stand beim Markt der Möglichkeiten haben dieses Jahr das Seniorennetzwerk, die Gmünder Seniorenarbeit und der Generationentreff Spitalmühle. Sie bieten an ihrem Stand Bewegungsspiele, wie etwa Kegeln, und Rätsel zum Thema Ernährung an. Die Gewinner erhalten verschiedene Preise, sagt die Leiterin der Spitalmühle Renate Wahl.

   "Die Börse ist für Menschen, die sich für ein Ehrenamt interessieren."
    Dr. Joachim Bläse,
    Erster Bürgermeister

Auch die Bürgermentoren für Schwäbisch Gmünd werden bei der Börse sein und neben der Suche nach ehrenamtlichen Mitgliedern, über ihren neuen Kurs am 30. September informieren.

„Es geht beim Markt der Möglichkeiten nicht ums Kaufen. Die Börse ist für Menschen, die sich für ein Ehrenamt interessieren“, sagt Gmünds Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Er sei stolz, dass Schwäbisch Gmünd als Stadt so vielfältige und interessante Angbote für das Ehrenamt habe und sich die Bürgerschaft engagiere. „Ich würde mich freuen, wenn Menschen auf der Börse etwas entdecken würden, wie man sich ehrenamtlich beteiligen kann“, sagt Joachim Bläse.

Die Gmünder Ehrenamtsbörse „Markt der Möglichkeiten“ ist am Samstag, 18. März, von 10 bis 16 Uhr im „Leutze Saal“ des CongressCentrums Stadtgarten Schwäbisch Gmünd. Für Verpflegung ist gesorgt. Die Eröffnung übernimmt Dr. Joachim Bläse und das Ensemble Querbeet um 10 Uhr.


Bericht: Janina Ellinger - Mit freundlicher Genehmigung © Gmünder Tagespost 09.03.2017

 

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