Integration

Aktuelle Daten zu Schwäbisch Gmünd

In Schwäbisch Gmünd leben Menschen aus rund 120 Nationen. Damit ist die Stadtgesellschaft international und von Zuwanderung geprägt:
•    36,5 % (22.175 Personen) der Schwäbisch Gmünder haben einen            Migrationshintergrund
•    9.584 (15,8 %) der Schwäbisch Gmünder Einwohner besitzen einen ausländischen Pass. 3.570 dieser Einwohner haben jedoch einen unbefristeten Aufenthaltstitel.
•    Je jünger die Bevölkerung wird, desto mehr haben einen Migrationshintergrund: bei den Kindern unter 10 Jahren liegt der Anteil bei über 50%.
(Stand 31.12.2015)


In den beiden vorliegenden Integrationsberichten der Jahre 2008 und 2010 wurde der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund aus den Bestandsdaten der Meldebehörde ausgewertet. Diese Auswertung machte deutlich, dass Integration ein zentrales Thema der Gesellschaft ist, denn mehr als ein Drittel der Schwäbisch Gmünder Bevölkerung hat einen sogenannten Migrationshintergrund. Auf dieser Grundlage wurde im Jahr 2008 mit Unterstützung des Europäischen Forums für Migrationsstudien (EFM) und mit großer Bürgerbeteiligung das Integrationskonzept – Miteinander in Schwäbisch Gmünd“ entwickelt, das die Leitlinien der Integrationsarbeit festlegt, das Miteinander der unterschiedlichen Kulturen und Religionen in Schwäbisch Gmünd positiv gestaltet, Impulse für ein gelingendes Miteinander liefert und die Weichen für eine strategisch ausgerichtete städtische Integrationspolitik stellt.
Der aktuelle Integrationsbericht beschreibt die Situation in Schwäbisch Gmünd in Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung der Zuwanderer und Flüchtlinge zum Stichtag 31.12.2015.
Der Aufbau des Berichts orientiert sich am vorangegangenen Integrationsbericht. Der Vergleich mit dem Integrationsbericht 2010 ist wichtig, weil er die Entwicklung der Stadt deutlich macht. Bei den zentralen Basisindikatoren werden auch Zahlen anderer Städte und die Zahlen unseres Bundeslandes zum  Vergleich herangezogen.
Der Integrationsbericht 2016 ist aufgeteilt in drei Teile. Der Teil enthält  A die allgemeinen Basisindikatoren zur Bevölkerung in Schwäbisch Gmünd. Er beleuchtet die Gmünder Stadtbevölkerung mit Migrationshintergrund, wie im Integrationskonzept vereinbart, nach Formen des Migrationshintergrundes, Bezugsgebiet, Altersgruppen, Aufenthaltsstatus und Zuzug und vergleicht mit dem vorangegangenen Integrationsbericht.

Im Teil B werden Indikatoren zu den einzelnen Handlungsfeldern des Integrationskonzeptes näher dargestellt. Im Teil C der Integrationsprozess in Schwäbisch Gmünd und die Weiterentwicklung des Integrationskonzeptes in den letzten Jahren dargestellt. Die Teile B und C werden im Herbst 2016 vorgestellt.


Ob dieses gelingt zeigt sich am Zugehörigkeitsgefühl zu der Gesellschaft und zur Stadtgesellschaft und dem gemeinsamen gestalten dieser. Um zu gestalten muss man jedoch auch teilhaben. Aus diesem Grund setzt gelingende Integration gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen Leben voraus. Durch das gemeinschaftliche Gestalten entsteht wiederum ein Zusammengehörigkeitsgefühl.

Gelingende Integration stellt sowohl Ansprüche an die Zuwanderer als auch an die Aufnahmegesellschaft. Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat deshalb bei der Integrationsarbeit alle Bevölkerungsgruppen im Blick und bindet alle gesellschaftlichen Akteure ein, um die notwendigen Voraussetzungen für das gemeinschaftliche Gestalten unserer Stadtgesellschaft zu schaffen.


  Integrationsbericht 2008  (PDF-Datei, 0,83MB)
  Integrationsbericht 2010  (PDF-Datei, 0,31MB)
  Integrationsbericht 2016  (PDF-Datei, 1,07MB)
 

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