| Donnerstag, 13. März bis Sonntag, 13. April 2003 |
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Ein Vater überlebt die Judenvernichtung im Dritten Reich. Seine ganze Familie ist umgekommen, aber im Hinterhaus, in dem sie sich über Jahre versteckt hatten, findet er die Aufzeichnungen seiner Tochter: Anne Franks Tagebuch. In unzähligen Sprachen übersetzt, bewegen sie bis heute die ganze Welt: »Manche von uns haben Anne Franks Tagebuch auf Robben Island gelesen und Mut daraus geschöpft.«
Die internationale Wanderausstellung »Anne Frank – eine Geschichte für heute« des Anne Frank Zentrums in Berlin ist mehr als eine Foto- und Textdokumentation des Lebens von Anne Frank im Dritten Reich, zwei EDV-Plätzen und einen Videoraum. Der Trägerkreis Schwäbisch Gmünd hat binnen weniger Wochen ein umfangreiches Begleitprogramm auf die Beine gestellt, darunter Exkursionen, Konzerte, ergänzende Ausstellungen und vor allem hochkarätige Vorträge. Schüler und Studenten aus Schwäbisch Gmünd werden durch die Exposition führen.
Die Ausstellung wurde in mehreren Sprachfassungen vom Anne Frank Haus in Amsterdam konzipiert. Die Bundesrepublik Deutschland gehört zu über 35 Ländern in der Welt, in denen die Anne Frank Ausstellung unterwegs ist. International zählt die Ausstellung bisher mehr als sechs Millionen Besucher. Sie wird gegenwärtig auch in Manila (Phillippinen), Marce (Frankreich), Bozen (Italiën) sowie Charndigargh (Indien) präsentiert.
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