Schwäbisch Gmünd, 2018

Querschnitt 2018. Jahresausstellung
des Gmünder Kunstvereins

15. Dezember 2018 – 13. Januar 2019

Schwäbisch Gmünd, 2017

Kaleidoskop des regionalen Kunstschaffens: Der "Querschnitt"

In das Kunstjahr 2019 geht es am Freitag, 14. Dezember 2018, um 19 Uhr, mit der Eröffnung des „Querschnitt“, der Jahres- und Gastausstellung des Gmünder Kunstvereins. Bis zum 13. Januar 2019 zeigen die Kunstschaffenden des Vereins rund 100 Werke. Malerei und Zeichnung sind ebenso vertreten wie Skulpturen und Objekte, Keramik- und Glasarbeiten ebenso wie Schmuck. Die im "Querschnitt" vertretene Vielfalt bringt es mit sich, dass auch die unterschiedlichsten Genres versammelt sind: Neben den Themen Landschaft und Stillleben finden das Porträt und der Akt ihren Platz. Und die eher nachdenkliche, intellektuelle Arbeit steht gleichberechtigt neben dem Werk, das durch Vitalität und Emotionalität überrascht.
Zusammen ergibt sich hieraus sowohl ein Kaleidoskop als auch eine Momentaufnahme von der Qualität und Bandbreite des regionalen Kunstschaffens.

Reiner Seliger. Broken Bricks

2. Februar – 22. April 2019

Schwäbisch Gmünd, 2018

Reiner Seliger, Installation Flottmann-Hallen Herne, 2005, Ziegelstein/Stahl, Gesamtmaß 2500 x 2500 x 350 cm (Ausschnitt)

Schwäbisch Gmünd, 2018

Unverkennbares Markenzeichen des Bildhauers Reiner Seliger sind seine unkonventionellen Materialien, mit denen er arbeitet. Aus Ziegeln, Styropor, Plexiglas und Kreide baut er wirkungsmächtige Skulpturen, die sich zu abstrakten geometrischen Grundformen, zu Kegel, Kugel oder Oval schließen. Die entstehenden, nach außen hermetisch geschlossenen Gehäuse sind zweckfreie architektonische Konstruktionen. Ohne Sockel scheinen sie wie Urgebilde aus dem Boden zu wachsen und erinnern an babylonische Türme oder irdene Termitenhügel. In den gleichen Materialien fertigt Reiner Seliger auch Reliefs in unterschiedlicher Größe.
Ausgangspunkt für die Ausstellung in der Galerie im Prediger ist eine großformatige Backstein-Skulptur, die der Künstler eigens vor Ort baut. Daneben sind auf den Raum abgestimmte Bodenarbeiten und Wandreliefs zu sehen.
Reiner Seliger, 1943 geboren, lebt und arbeitet in Freiburg und Montefioralle (Italien). Er studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen Industrial Design (1964-69). Nach dem Studium lehrte er als Dozent zunächst am National Institute of Design in Ahmedabad, Indien (1970/71), später in London, Mailand und Florenz und schließlich von 1976 bis 1980 in Dusseldorf in den Bereichen Industriedesign und Skulptur. Reiner Seligers Werk wurde mit Kunstpreisen ausgezeichnet und in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gewürdigt.
Eröffnung: Freitag, 1. Februar, 19 Uhr

 

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