Schwäbisch Gmünd, 2018

Reiner Maria Matysik. Seestück mit Gebilden

15. September – 25. November 2018

Schwäbisch Gmünd, 2018

Reiner Maria Matysik, Seestück mit Gebilden (Ausschnitt), 2018, Ventilatoren, Kunststofffolie, Knetmasse. © VG Bild-Kunst Bonn 2018

Ist Leben durch Kunst gestaltbar in einer Welt, in der Lebensformen nicht mehr nur durch Mechanismen der Evolution, sondern direkt von Menschenhand gesteuert werden? Ja, meint der Berliner Künstler Reiner Maria Matysik, geboren 1967 in Duisburg und seit 2016 Professor an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Seit Jahren reflektiert er wie kein Zweiter die Zukunft des Lebens im Zeitalter der Biowissenschaften und in einer durch den Menschen künstlich gestalteten Natur. In kunstvoll modellierten Plastiken holt er zukünftige Organismen in die Gegenwart oder verwandelt in Projekten in der Landschaft Wasser künstlich in Wolken (Emscherkunst 2013, 2016).
Für den Ausstellungsraum der Galerie im Prediger fertigt Reiner Maria Matysik eigens die Installation „Seestück mit Gebilden“: Sie besteht aus Ventilatoren, einer transparenten, farblosen, etwa fünf Meter breiten und fünfzehn Meter langen Kunststofffolie sowie aus mit eingefärbter Knetmasse geformten Gebilden.
Eröffnung: Freitag, 14. September, 19 Uhr

Querschnitt 2018. Jahresausstellung
des Gmünder Kunstvereins

15. Dezember 2018 – 13. Januar 2019

Schwäbisch Gmünd, 2017

Kaleidoskop des regionalen Kunstschaffens: Der "Querschnitt"

In das Kunstjahr 2019 geht es am Freitag, 14. Dezember 2018, um 19 Uhr, mit der Eröffnung des „Querschnitt“, der Jahres- und Gastausstellung des Gmünder Kunstvereins. Bis zum 13. Januar 2019 zeigen die Kunstschaffenden des Vereins rund 100 Werke. Malerei und Zeichnung sind ebenso vertreten wie Skulpturen und Objekte, Keramik- und Glasarbeiten ebenso wie Schmuck. Die im "Querschnitt" vertretene Vielfalt bringt es mit sich, dass auch die unterschiedlichsten Genres versammelt sind: Neben den Themen Landschaft und Stillleben finden das Porträt und der Akt ihren Platz. Und die eher nachdenkliche, intellektuelle Arbeit steht gleichberechtigt neben dem Werk, das durch Vitalität und Emotionalität überrascht.
Zusammen ergibt sich hieraus sowohl ein Kaleidoskop als auch eine Momentaufnahme von der Qualität und Bandbreite des regionalen Kunstschaffens.

 

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