50 Jahre Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd – eine Symphonie in 50 Sätzen

KW 29

43 Jahre Städtische Musikschule !

Gerne denke ich immer noch an meine Zeit als Sekretärin der Musikschule, in der ich, von Beginn an, 43 Jahre die Entwicklung und Veränderung miterleben konnte.
Start des Musikschulbetriebs war am 4. Oktober 1971 im 3. Stock des Kornhauses, nach 5 Jahren war dann der Einzug in das renovierte Schwörhaus.
Unterricht im eigenen Haus war natürlich wesentlich einfacher zu koordinieren als in mehreren Schulen, verstreut in der ganzen Stadt und Umgebung.

Sehr spannend war für mich, in dieser Zeit mit 5 ganz verschiedenen Chefs zusammenzuarbeiten und ein riesengroßes, sehr interessantes Lehrpersonal kennenzulernen.
Und wenn ich heute in der Presse von einigen Profimusikern höre und lese kann ich sagen:“die kamen damals auch als 4 Jährige mit ihren roten Schultäschchen zur Musikalischen Früherziehung ins Schwörhaus“.

Gabi Tischer

KW 28

Was Hänschen nicht lernte, lernt jetzt eben Hans!


Wer kennt das nicht – als Kind wollte oder musste man ein Instrument spielen, doch mit dem Üben was das so eine Sache … Mit anderen Worten, die Musikerkarriere endete oft recht früh. Zum Glück jedoch ist es nie zu spät, um an das ehemals Gelernte anzuknüpfen oder gar etwas völlig Neues auszuprobieren. Die Musikschule bietet für alle etwas. Ganz gleich, auf welchem Niveau: die Freude am Musizieren mit anderen steht für mich stets ganz klar im Mittelpunkt. Dabei kann auch schon mal ein Ton danebengehen. Doch keine Angst – ein aufmunternder Blick von Ensembleleiter Udo Penz genügt, und motiviert geht’s weiter!

Marion Karg

KW 27

50 Jahre Musikschule Schwäbisch Gmünd.

Zum runden Geburtstag gratuliere ich im Namen der SPD-Fraktion sehr herzlich und wünsche allen Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern der Musikschule sowie Herrn Musikschulleiter Friedemann Gramm viele spannende und bereichernde kulturelle Erlebnisse im Jubiläumsjahr.

Die Musikschule ist ein unverzichtbarer Mosaikstein der Bildungseinrichtungen in unserer Stadt.
Von den Kleinsten bis zu den Senioren, von der musikalischen Früherziehung bis zum Gmünder Kurorchester wird die Hinführung zur Musik, die musikalische Ausbildung und das gemeinsame Musizieren auch auf der Bühne bei Auftritten mit großem Engagement und auf hohem Niveau gefördert. Die Musikschule ist aber auch ein Ort, an dem Persönlichkeitsbildung und soziales Miteinander einen hohen Stellenwert haben. Erfahrene Wertschätzung, Unterstützung und fröhliches Miteinander prägen und geben den jungen Menschen Orientierung.

Für das herausragende Engagement aller Verantwortlichen an der Musikschule bedanke ich mich, auch als Mutter von drei inzwischen erwachsenen Kindern, sehr herzlich und
wünsche für die Zukunft alles Gute.

Sigrid Heusel

KW 26

50 Jahre Musikschule

Schon als kleines Kind habe ich mich für die Musik interessiert. Im Kindergarten freute ich ich mich jede Woche auf die musikalische Früherziehung. Da ich mich dann nicht für ein Instrument entscheiden konnte, ging ich ins „Instrumentenkarussell“. Dort war mir dann schnell klar, ich möchte Posaune lernen. Zunächst im Duo und nun im Einzelunterricht lerne ich jede Woche dieses Instrument besser zu spielen. Zusammen mit meinem Lehrer durfte ich auch schon Konzerte besuchen und selber an Vorspielen teilnehmen. Ich war immer sehr aufgeregt. Doch nach jedem Applaus war ich sehr stolz. Auch in der Coronazeit nimmt sich mein Posaunenlehrer immer Zeit für mich und wir haben Online-Unterricht. Das tut so gut in dieser Zeit - vielen Dank dafür. Ich wünsche der Musikschule zum runden Geburtstag alles Gute! Ich freue mich auf viele weitere schöne Momente dort - zusammen mit meiner Posaune.

Paul Thiess

KW 25

50 Jahre Städtische Musikschule
Die Musikschule legt die Basis für das musikalische Leben der Stadt

Hanspeter Weiss, ehemaliger Musiklehrer und Dirigent

In meiner Jugend gab es noch keine Musikschule. Für die musikalische Ausbildung mussten Privatlehrer gesucht werden. Musikalisch geschult und geprägt wurde ich durch Käthe Schneiderhahn, Klavier, und Günther Fischinger, Orgel, und als Sänger bei den St. Michael-Chorknaben.
Als Musiklehrer konnte ich dann gewinnbringend vom partnerschaftlichen Austausch mit der Musikschule profitieren, speziell durch den Instrumental-Unterricht für die Mitglieder der Leistungskurse und der Parler-Big-Band. Besonders freut es mich, dass ich die Gründung und Fortentwicklung der Schwörhaus Bigband erfolgreich unterstützen konnte.
In meiner Tätigkeit als Dirigent u.a. des Kolpingchores und der St. Michael-Chorknaben konnte ich auf den fundierten Unterricht der Musikschule bauen. Hilfreich war die Gesangsausbildung aber auch die Mitwirkung der Musikschullehrerschaft bei vielen Kolping-Operetten.
Im Pensionsalter genieße ich nun die Teilnahme am Seniorenensemble der Musikschule, dem Gmünder Kurorchester, in dem ich als Pianist und manchmal als Aushilfs-Dirigent zusammen mit vielen ehemaligen Mitstreitern lustvoll tätig sein kann.

KW 24

Ort der Begegnung

In meiner Kindheit und Jugend durfte ich Klavierunterricht genießen, in der Big Band des Parler-Gymnasiums spielen, und später im Musik-LK meine Leidenschaft für große Kunst der Musik nochmal so richtig ausleben. Während dieser Zeit hatte ich zwar nur für einen kurzen Zeitraum in der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd Unterricht, doch war die Schule für mich schon immer ein zentraler Punkt für Proben, Konzerte vor allem ein Ort der Begegnung im Rahmen der Musik.

Alles was ich in dieser Zeit erleben und lernen durfte, war durch das Fundament Musik geprägt. Die Musik war schon immer und ist bis heute ein wesentliches und tragendes Element in meinem Leben und in meiner Arbeit.

Nach einigen Jahren im Ausland bin ich wieder in meine Heimat zurückgekehrt, und wurde hier wieder mit offenen Armen von ihren Menschen empfangen. Meine Erfahrungen und mein Erlerntes, auch was das Leben in verschiedenen Kulturen angeht, darf ich hier durch meine Arbeit nun teilen und anwenden, jetzt auch in der Zusammenarbeit mit der Musikschule. „Back to the roots“ also, mit weitem Horizont. Und das im Jubiläumsjahr. Das ist schon ein enorm schönes Gefühl.

Ingrid Hertfelder, Fotografin & Fotokünstlerin

KW 23

50 Jahre – Herzlichen Glückwunsch


Noch heute betrete ich das Schwörhaus mit freudig-kribbelndem Gefühl, und nicht nur olfaktorisch werden unzählige emotionale Erinnerungen geweckt.
Die Musikschule entwickelt musikalische Pflänzchen zu Pflanzen, sie selbst ist mittlerweile ein tief verwurzelter Mammutbaum in Schwäbisch Gmünd. Sie ist mehr als nur eine „Ausbildungsstätte“ mit hoher fachlicher Kompetenz, nämlich ein kultureller Treffpunkt für Schüler wie Eltern in einem inspirierenden Gebäude mit Orchester, Big Band, unzähligen Schülervorspielen, den Schwörhauskonzerten u.v.m.
Mein Bruder und ich durften diese Atmosphäre über viele Jahre aufsaugen. Wir sind beinahe Schüler der ersten Stunde. Vor 49 Jahren begann unsere Klavierlaufbahn an der Musikschule, dort wurden die Grundlagen gelegt und ein Feuer entfacht, das bis heute intensiv lodert (ansonsten hätten wir vielleicht „ebbes Rechts g‘lernd“).
Es kann, muss und soll nicht jeder nach seiner Musikschulzeit Profi werden, aber jeder verlässt diese Institution mit einer enormen emotionalen Bereicherung und Horizonterweiterung fürs Leben. Das 100-jährige werde ich nicht mehr erleben, aber solange es geht, bleibe ich der Musikschule in großer Dankbarkeit verbunden!

Prof. Volker Stenzl – Schüler von 1972-1983, Lehrkraft von 1986-1988

KW 22

Im bunten Reigen unserer städtischen Bildungs- und Kultureinrichtungen ist die Musikschule ein ganz besonderes Juwel. Gerade auch für unsere Kinder und Jugendlichen ist sie viel mehr als eine bloße Bildungseinrichtung. Mit Musik das ausdrücken können was mit Worten schwer zu fassen ist, das gemeinsame Singen und Musizieren, das stolze Gefühl nach einem gelungenen Auftritt, bewegt auch uns Eltern immer wieder aufs Neue. An dieser Stelle ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ an alle Lehrenden, welche unter schwierigen Bedingungen unseren Kindern den Musikschulunterricht weiterhin ermöglichen konnten. Berührt werden durch Musik ist wichtiger denn je. Gerade in diesen Zeiten ersetzt die Musik den fehlenden Sozialkontakt in vielen Bereichen und ist für jedermann verständlich. Denn ganz nach Berthold Auerbach: „Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden.“

 

Alfred Baumhauer

Vorsitzender der CDU Gemeinderatsfraktion

 

KW 21

Musikschule vermittelt vielfältigen Spaß an der Musik

Als Elternteil habe ich nun seit sieben Jahren meine Kinder bei unterschiedlichen Angeboten, von der musikalischen Früherziehung dezentral in der Kindertagesstätte, über die Minigruppe der St. Michaelschorknaben und nun im Einzelunterricht in der Musikschule angemeldet. Bereits an meinem Beispiel ist herauszulesen, wie vielfältig das Angebot der Musikschule ist.

Bei allen Lehrkräften stand die Motivation, den Kindern den Spaß an der Musik zu vermitteln, im Vordergrund. Im Gruppenunterricht konnten die Kinder natürlich das gemeinsame und verbindende Element der Musik erfahren. Aber auch im Einzelunterricht wird stets gezielt auf Vorspiele oder gemeinsame Konzerte hingearbeitet, um das Zusammenspiel zu fördern.

Durch die qualitativ hochwertige und engagierte Arbeit der Musiklehrer werden die Kinder musikalisch gefördert und von Woche zu Woche können die erzielten Leistungen gehört werden. Auch in den jetzigen Lockdown-Zeiten bemüht sich die Musikschule um jeden einzelnen Schüler, um jedem einen passenden Unterricht zukommen zu lassen. Trotz online-Unterricht werden die Musikschüler individuell gefördert und die Musik am Leben gehalten.

Somit sehe ich, selbst als begeisterte Vereinsmusikerin, die Musikschule als eine ausgezeichnete Stätte, die Kinder vorbildlich musikalisch ausbilden zu lassen. Bei Buchungen mehrerer Kurse oder Anmeldungen mehrerer Kinder kommt man in den Genuss, Schulgeldermäßigungen zu bekommen. Somit sehe ich die Musikschule als ein sehr wichtiges soziales Element in unserer Stadt. Denn Musik verbindet die Menschen auf besondere Art und Weise.

Ich gratuliere der Musikschule zu ihrem 50.Geburtstag von ganzem Herzen und freue mich auf die hoffentlich bald wieder stattfindenden Konzerte.

Elena Risel

 

KW 20

Hurra, hier spielt die Musik!

Meine Tochter Laura ist bei der musikalischen Früherziehung angemeldet. Sie freut sich schon die ganze Woche auf ihre Musikstunde bei Frau Haager. Als abholende Mama sieht man allen Kindern die Freude an der Stunde an. Vielen Dank!

Eva Stößer

Meine Tochter meinte dazu:
„Ich freue mich jedes Mal auf die Musikschule. Da kann ich so schön zur Musik tanzen und herumsausen.“
(Laura, 6 Jahre)

 

KW 19

Singen – Bewegen – Sprechen (SBS)

Jeden Freitag findet in unserem Montessori Kindergarten Peter und Paul, der Unterricht: Singen- Bewegen- Sprechen, ein Fördermodell des Landes Baden -Württembergs statt.
Frau Daniela Amann von der städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd, bietet dort seit 10 Jahren, das musikalische Angebot im Tandem mit den Erzieherinnen des Kindergartens an.
Hierbei werden die Kinder durch ein rhythmisch musisches Angebot, nicht nur sprachlich, sondern ganzheitlich in ihrer Entwicklung unterstützt.
Gemeinsam wird getanzt, gesungen, musiziert, gespielt, Feste gestaltet und vieles mehr.
Ganz besonders wichtig aber, ist die Freude am musikalischen Miteinander. Denn die Sprache der Musik verbindet Kinder aller Nationen.

Sylvia Seitzer-Götz
Montessori-Kindergarten St.Peter und Paul

KW 18

50 Jahre Musikschule Schwäbisch Gmünd Markus Ehrlich, Musiker
Foto: Florian Thierer

Freude an der Musik - Musikschule als Knotenpunkt

Für mich war und ist mein Verhältnis zur Musikschule Schwäbisch Gmünd geprägt durch den engen Kontakt zwischen den Menschen, die dort zusammentreffen, und die diese musikalische Kern-Qualität des Verbindens auf vielfältige Weise zeigen. Zwischen Lehrenden und Lernenden, in Bands und Ensembles, bei Vorspielen und Konzertreisen, durch die Arbeit von Verwaltung und Förderverein: überall entstehen - teils jahrelange - Verknüpfungen und Gemeinschaft. Wie schön: der Ursprung ist die Freude an der Musik!

KW 17

Wer Querbeet liebt, der sagt:
Wer musiziert, der wagt.
Er instrumentiert und singt,
bis das Leben erklingt.

Musizieren im Ensemble, das bedeutet, Mut haben,
Fehler machen und trotzdem nicht aufgeben,
nach Übungsphasen die Einheit im gemeinsamen Tun spüren
und sich dann über das Erarbeitete freuen,
Teil eines harmonischen Ganzen sein.

Marie-Luise Gnannt

KW 16

13 von 50 Jahren Musikschule…

…durfte ich erleben und mitgestalten und haben mich geprägt. Diese Jahre waren gefüllt mit viel Musik, vielen Proben und stundenlangem Üben, manchmal auch mit Frust, aber meistens mit viel Lust...mit Wettbewerbsteilnahmen, Vorspielen und Konzerten und Reisen. Denn durch die Musikschule lernte ich manche Städte kennen. Jugend musiziert führte mich zum Beispiel nach Heidenheim, Regensburg, Paderborn oder Lübeck und Konzertreisen bis nach Faenza und Antibes.
Freude bereitete es mir auch mit anderen gemeinsam zu musizieren, in verschiedenen Ensembles neue Erfahrungen zu sammeln und Freundschaften zu schließen.
Unterstützung erhielt ich vom Förderverein und der Erika-Künzel-Stiftung mit je einem Stipendium.
Heute studiere ich an der HMDK Stuttgart Schulmusik mit dem Hauptfach Posaune. Dies verdanke ich nicht zuletzt den engagierten Lehrkräften der Musikschule, die mich gut auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet haben und die es gut verstanden haben mich während meiner Musikschulkarriere zu fördern und zu fordern.

Simon Geiger

 

KW 15

Seit der Kindheit gehört Musik für uns zum Leben. Der Musikunterricht der Musikschule in meiner Heimatstadt, vom Altblockflöten Spielkreis über den Gitarren-, Querflöten und Klavierunterricht, bei Uli der Posaunenchor, die Renaissance- und Barockmusik und später verschiedenste Bands wie „Sanfte Liebe“ und „Mardi Gras bb“, waren prägende Stationen.
Seitdem unser berufliches Leben seinen Mittelpunkt in Schwäbisch Gmünd gefunden hat, sind wir eng vernetzt mit der Städtischen Musikschule und ihrem Leiter Friedemann Gramm. Ganz egal ob wir für die Produktion „Weihnachten an der Front“ musikalische Mitstreiter gesucht haben oder für die Band „Die Träumer“ eine Unterstützung am Schlagzeug - immer lieferte Herr Gramm kompetente und schnelle Vorschläge. Bei der Veranstaltung „Weitwinkel“ in der a.l.s.o. griff er sogar selber zur Querflöte und bereicherte spontan das Programm, das gemeinsam mit und für Geflüchtete aus Schwäbisch Gmünd konzipiert wurde.
Seit 2018 arbeiten wir mittlerweile eng zusammen. Mit dem Projekt „Kultur macht stark“ ist es uns gelungen eine feste Kooperation von Musikschule, Rauchbeinschule und unserem Verein auf den Weg zu bringen. Schüler der Vorbereitungsklassen werden im interkulturellen Dialog bei der Integration und dem Spracherwerb unterstützt.
Unsere Zusammenarbeit ist äußerst produktiv, inspirierend und immer angenehm. Wir finden, dass ganz besonders das „Kultur macht stark“-Projekt zeigt, wie wichtig die Arbeit der Städtischen Musikschule ist. Sie ermöglicht allen Schüler*innen durch Kultur stark zu werden und öffnet mit ihrer Arbeit neue Welten.
Wir wünschen der Musikschule weiterhin und immer mehr, ganz viel Aufmerksamkeit der Stadtgesellschaft, viele engagierte Lehrkräfte und natürlich interessierte, kreative Schüler. Dafür bleiben auch wir am Ball und freuen uns gemeinsam auf weiterhin gute Zusammenarbeit!

Herzlich
Gerburg Maria Müller und Uli Krug
freischaffende Künstler, Projektgruppe New Limes e.V.

 

KW 14

Musikschule - Der Ort, an dem Musik die Menschen verbindet

Auch für uns war es der Ort, an dem die Musik uns verbunden hat, und an dem wir begonnen haben, gemeinsam Musik zu machen. Als wir vor einigen Jahren mit dem Instrumentalunterricht in Viola und Violoncello angefangen haben, wussten wir noch nicht, welches Privileg wir damit hatten und auch nicht, dass es einmal die Musik sein würde, die uns verbinden und die der Anfang einer besonderen Freundschaft sein würde.
Kennengelernt haben wir uns bei verschiedenen Orchesterprojekten und das Zusammenspielen hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir im letzten Jahr angefangen haben, auch als Duo zusammen zu spielen. Durch Corona wurden unsere Pläne in diesem Jahr etwas verändert, jedoch oder vielleicht auch gerade deshalb, blieb uns die Musik in dieser so „anderen“ Zeit erhalten. Da wir immer die Möglichkeit hatten, in der Musikschule zu proben und trotz allen Umständen und Maßnahmen auch im Corona-Jahr die Musik zumindest ein Stück weit erhalten konnten, haben wir unsere Projekte auf eine andere Art und Weise gestaltet, und uns so die Musik beibehalten können.
Die Entwicklung und die Erlebnisse, die Momente und das Wissen, die wir zusammen durch die Musik erfahren durften sind einzigartig. Gerade weil Musik und vor allem das gemeinsame Musizieren so viele Türen öffnet, und man Erfahrungen fürs Leben sammelt, wünschen wir uns auch für andere Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, zusammen Musik machen zu können. Aus unserer eigenen Erfahrung in den letzten Jahren können wir bestätigen, dass entstehende Musik die Kunst ist, die Menschen verbindet und vereint.

Emma Knödler und Yolanda Holy

 

KW 13

„Ohne die Musikschule wäre es leise!“

Egal ob der Judy-Garland-Klassiker „Über’m Regenbogen“ aus dem „Zauberer von OZ“, Rogers &Hammersteins „Weil wir uns kennen“ aus „Der König & ich“ oder die Peter-Pan-Hymne „Fliege Deinen Traum“ – ohne die vielen talentierten Schülerinnen & Schüler der Musikschule wäre diese uns allen allzu bekannten Melodien nie aus dem Orchestergraben im Gmünder Stadtgarten erklungen. Verantwortlich für dieses besondere Kooperation waren 1998 unsere Gründerinnen D’Ann Ricciolini & Catherine McSheery und der damalige Musikschulleiter Muchtar Al Ghusain. Seit dem ist die Musikschule unser Partner für den Live-Soundtrack zu unseren Musicals & komplettiert unsere Vereinsleitbild, dass wie kein anderer Verein in der Region Kindern, Jugendlichen & jungen Erwachsenen die Möglichkeit gibt Teil einer Musicalproduktion zu sein – auf, hinter & unter der Bühne. Ohne die Musikschule wäre es leise! Und wir freuen uns auf viele weitere Produktionen mit unserem starken musikalischen Partner.

Thomas Sachsenmaier, Künstlerischer Leiter & Vorstandsmitglied Musical Factory

 

KW 12

Musik ist unser Leben

Als 2010 bei unseren Mädels (Lea 18 und Amelie 14) die Frage eines Instrumentalunterrichts im Raum stand, war klar, dass wir zur Musikschule Schwäbisch Gmünd gehen würden. Seither spielen beide mit Begeisterung Geige bzw. Bratsche und Klavier. Die hoch engagierten Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule haben es geschafft, dass beide bis heute gerne musizieren und sogar Berufe anstreben, die im Zusammenhang mit Musik stehen. Highlights neben dem manchmal mühsamen Üben, sind Auftritte mit den zahlreichen Ensembles und der jährliche Austausch mit unserer Partnerstadt Antibes. Für größere oder kleinere Probleme hat die Schulleitung immer ein offenes Ohr, aber auch das familiäre Miteinander in der Musikschule hat unsere Wahl bestätigt.

Andrea Schäfer-Hann

 

KW 11

Die städtische Musikschule in Schwäbisch Gmünd wird 50 – Happy Birthday!

Seit neun Jahren darf ich als Schulleiterin der Klösterleschule ganz eng mit der städtischen Musikschule GD zusammenarbeiten. Es macht große Freude unsere gemeinsamen Aktionen, wie „Woche des Musikinstruments“, Auftritt der Bläserklassen, der Percussion-Gruppe oder der Flötenkinder zu begleiten. Die Musikschul-Lehrkräfte sind dabei nicht nur gern gesehene Gäste, sondern lebendige Mitgestalter des Schullebens an der Klösterleschule. Wir hoffen auf viele weitere gemeinsame Aktionen nach der Pandemiezeit.
Alles Gute zum 50. Geburtstag!

Margrit Carbon, Rektorin der Klösterleschule

KW 10

Was die Musikschule für uns bedeutet

Wir sind Jara und Maike und sind beide 12 Jahre alt. Ich, Jara, spiele seit der 3. Klasse Kontrabass bei Herrn Kufer. Ich, Maike, habe in der 1. Klasse mit Geige bei Herrn von Abel angefangen und habe dann 2 Jahre später Klavier bei Frau Trenkler dazu genommen.
In der Musikschule zu sein, heißt für uns in einer großen Gemeinschaft von musikinteressierten Menschen zu sein und nette Leute kennen zu lernen. Außerdem gibt es dort zahlreiche Möglichkeiten zusammen zu musizieren, wie z. B. im Orchester.
Wir haben bereits beide mit unseren Instrumenten im Solowettbewerb von Jugend musiziert teilgenommen. Dieses Jahr, das heißt 2021, haben wir uns entschieden zusammen, mit Kontrabass und Klavier, im Duo für die Musikschule anzutreten. Das gemeinsame Üben macht uns großen Spaß.
In der Musikschule zu sein, bereitet uns jedes Mal aufs Neue Freude!

KW 9

Christian Baron
Erster Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd

Unsere Musikschule ist ein Portal, hinter dem sich die grandiose Welt der Musik verbirgt.

Vor allem für Kinder und Jugendliche eröffnet der Unterricht an der Musikschule sagenhafte Eindrücke. Der Pfad ist jedoch mühsam. Üben, üben und nochmal üben ist Teil eines Musikerlebens. Neben dem Künstlerischen gehört deshalb auch Disziplin, Fleiß und Durchhaltevermögen zum Unterrichtsstoff. Doch es lohnt sich in hohem Maße. Sich musikalisch ausdrücken zu können, Zugang zur Musik und zum eigenen Stil zu finden und nicht zuletzt, sein Publikum zu begeistern, bildet für das ganze Leben. Die Heilige Hildegard von Bingen hat es auf den Punkt gebracht: „In der Musik hat Gott uns die Erinnerung an das verloren gegangene Paradies hinterlassen.“

KW 8

Gelungene Kooperation der Musikschule mit der Grundschule Hardt

Seit vielen Jahren bereichern die Angebote der Musikschule unser musikalisches Angebot an der Schule. In den Klassen 1 und 2 sind die Kinder und auch die Lehrkräfte von der Musikwerkstatt begeistert. Integriert in unseren Ganztagesbereich ist das Angebot des Instrumentalunterrichts der Musikschule. Zurzeit gibt es zwei Flöten- und zwei Gitarrengruppen.

Im Laufe der Jahre ist ein sehr gutes Miteinander entstanden und die Angebote der Musikschule sind ein fester Bestandteil unseres Schullebens geworden.

KW 7

50 Sätze - "Auszeit mit Klangteppich"

Unser Sohn Timo besucht die Städtische Musikschule seit 11 Jahren - von der musikalischen Früherziehung bis zum Instrumentalunterricht heute. Die Begleitsituation schloss mit ein, dass ich als Vater sehr viele Stunden im Wartebereich verbrachte. Ich sitze also im Gang und erlebe die Musik zwischen den Räumen - passiv und gleichzeitig. Die Fragmente aus verschiedenen Klavierläufen und Etüden fügen sich mit dem Klang diverser Holz- und Blechblasinstrumente, des Akkordeons und der tragenden Posaune vom ersten Stock zu einem chaotischen, lebendigen und doch unaufdringlichen Klangteppich. Nur zwischen den Räumen lässt sich dieses Phänomen wahrnehmen, und mir bleibt die Wahl, mich mit Interesse darauf zu konzentrieren oder mich zurückzulehnen und zu entspannen. Dass ich mich während der Wartezeiten immer wohlfühlen kann, ist der freundlichen und persönlichen Atmosphäre in der Musikschule geschuldet. Diesen Eindruck unterstützen auch die stets herzlichen Begegnungen mit den engagierten Musiklehrern.

Mit herzlichen Grüßen
Harald Arnold

KW 6

Mittwoch ohne Musizieren, das geht gar nicht.

Nachdem ich in den Ruhestand gekommen bin, wollte ich mein Kontrabass-Spiel mit einem 6-stündigen Musikschul-Abo auffrischen. Als ich dann in der ersten Kontrabass-Stunde stand und die ersten paar Töne gespielt habe, klopfte es an der Tür und der Leiter der Musikschule, Herr Gramm, kam herein. Seine ersten Worte waren: „Sie wissen bestimmt, dass wir ein Kurorchester haben. Hätten sie nicht Lust mitzuspielen? Die Probe ist heute Abend im Spital.“ Am Abend stand ich dann in der Probe, wurde von meiner Kontrabass-Kollegin und allen andere Orchestermitgliedern herzlich aufgenommen. Seither kann ich mir den Mittwochabend ohne Musik und ohne die Geselligkeit nicht mehr vorstellen.

KW 5

Herzlichen Glückwunsch

Die Musikschule Schwäbisch Gmünd feiert dieses Jahr ihren 50. Geburtstag. Ein toller Anlass um zu feiern, in die Zukunft zu schauen, aber auch um zurückzublicken. Zu diesem herausragenden Jubiläum gratuliere ich im Namen des Kreistags des Ostalbkreises, der Landkreisverwaltung und persönlich sehr herzlich.

Die Musikschulen sind Botschafter unserer reichen und traditionsbewussten Kultur. Für das Gemeinwohl sind sie unverzichtbarer Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Hier werden menschliche Beziehungen und Kontakte geprägt und natürlich gemeinsam Musik gemacht. Aber was noch von größerer Bedeutung ist: Es wird Musik gelehrt. Kinder und Jugendliche werden zur Musik hingeführt und musikalische Talente werden geweckt.

Ich freue mich, dass die Musikschule Schwäbisch Gmünd seit 50 Jahren das Leben in Schwäbisch Gmünd bereichert und wünsche für die Zukunft alles Gute.

Dr. Joachim Bläse
Landrat

KW 4

Musik ist so viel - so viel mehr…..

Meine Klavierlehrerin hat mich zwölf Jahre meines Lebens geprägt, meine Kindheit und meine Jugend - bis ich zum Studium aufbrach. Sie war eine so wichtige Begleitung, geradezu ein Korrektiv für mich: für meine musikalische Prägung und Förderung, sie war Ratgeberin, Vorbild und eine Dame. So wünschte ich mir für meine Kinder eine ebenso prägende „musikalische“ Begleitung. Die Musikschullehrer/in meiner Kinder sind glücklicherweise auch eine wichtige, wöchentliche Instanz geworden, die über das Musizieren und Musiklernen hinausgeht. Beide Mädels sind mit der Musik und der geduldigen Unterstützung ihrer Lehrer/in gewachsen – musikalisch, aber vor allem auch in ihrer Persönlichkeit. Musik zu lernen, zu hören, sich mit ihr auseinander zu setzen, ist so wichtig – und so viel mehr als der bloße Ausdruck von Worten oder Gesten.

Marion Maier

KW 3

Ohne Musikschule keine Schulmusik!

Es muss 1976 gewesen sein, als ich erstmals die Stufen des Schwörhauses hochgegangen bin. Ich trug eine große rote Tasche, gefüllt mit einer Blockflöte und einem bunten Heft, dessen Inhalt mir schnell zur Offenbarung wurde. Die Liebe zur Flöte („Mein Hut, der hat drei Ecken“ war der Hit meiner Kindheit!) ist mittlerweile etwas abgekühlt. Die Leidenschaft für die Musik hält ungebrochen an.
Gute 40 Jahre später bin ich als Musiklehrer des Parler-Gymnasiums glücklich über die zahlreichen lebendigen Begegnungen mit den Kolleginnen und Kollegen der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd. Der dort geleistete Instrumentalunterricht ist das Fundament, auf dem unser schulisches Musikleben steht. Vielen Dank dafür und herzlichen Glückwunsch!

Marcus Englert, Musiklehrer & Musiker

KW 2

Die Musikschule als Ort der Zusammenkunft

Musik zu machen ist in Zeiten wie diesen mindestens genauso wichtig wie vor Corona. Dank dem super Organisationsteam der Musikschule ist dies weiterhin mit voller Freude möglich! Musik verbindet und nirgends ist das deutlicher spürbar als in der Musikschule. Es ist einfach toll zu sehen wie vielfältig und interaktiv die Musikschule ist und wie viel Freude und Leidenschaft in der Arbeit steckt! Der Unterricht in entspannter und konzentrierter Atmosphäre macht mir immer Spaß und man merkt schnell wie man in wenigen Wochen schon riesige Fortschritte beim Musizieren macht, gerade weil der Unterricht prima individuell gestaltet wird. Wenn Corona nicht wäre, hätte man auch jetzt wieder fabulosen Konzerten lauschen können, die man jedes Mal aufs Neue genießen kann! Hoffentlich ist es bald wieder möglich in Konzerten die Früchte der hervorragenden gemeinsamen Arbeit zwischen Lehrer und Schüler zeigen zu dürfen! Zum Geburtstag wünsche ich der Musikschule alles Gute und freue mich auf die kommende – hoffentlich Corona-freie – Zeit!

Schülerin Patricia Hirt

KW 1

Eine Musikschule für alle Gmünder

Als Sänger, Vorsitzender des Stadtverbandes Musik und Gesang und als schließlich als Oberbürgermeister habe ich die Entwicklung unserer Musikschule schon fast mein ganzes Leben lang mitverfolgt, begleitet und mitgestaltet.

Die Städtische Musikschule ist eine kulturelle Bildungseinrichtung der Stadt auf die wir alle stolz sein können.  Wie viele unserer Mitbürger haben hier ihre musikalischen Wurzeln! Darunter sind so klangvolle Namen wie die Brüder Stenzl, die heute auf der ganzen Welt musizieren, vor allem aber sehr, sehr viele Musikerinnen und Musiker unserer Musikvereine und Chöre –Amateurmusiker, Musikliebhaber, ohne die es unser reiches städtisches kulturelles Musikleben nicht gäbe.

Die Musikschule hat zwar ihren Sitz im Schwörhaus, aber sie ist in fast jedem Ortsteil und in vielen Schulen mit ihrem vielfältigen Angebot präsent, und das reicht von der Musikalischen Früherziehung bis zu den Veeh Harfen Gruppen. Altersbegrenzungen und stilistische Grenzen gibt es glücklicherweise längst keine mehr.

Mein Dank gilt den Lehrkräften und der Musikschulleitung, die die Musikschule stetig weiterentwickeln und am Puls der Zeit bleiben. Ad multos annos – auf viele weitere Jahre!

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