50 Jahre Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd – eine Symphonie in 50 Sätzen

KW 51

Finale
Als Schlusssatz unserer Symphonie in 50 Sätzen steht der Dank

Der Dank an all die Lehrerinnen und Lehrer, die die Städtische Musikschule über 50 Jahre wesentlich geprägt haben - Musik zu vermitteln heißt ja viel mehr, als das Notenlesen beizubringen, den Unterschied zwischen Dur und Moll und dergleichen. Das sind ja nur die Rechtschreibung und Grammatik einer Sprache, die „da beginnt, wo die Worte enden“. Unterricht in der Musikschule ist deshalb viel mehr als Wissensvermittlung. Es ist das Begleiten beim Erlernen und Finden einer Sprache, in der sich jeder Mensch selbst ausdrücken kann. Dafür braucht es Einfühlungsvermögen, Geduld und vor allem die eigene Begeisterung für die Musik.

  • Der Dank an alle, die die Städtische Musikschule über 50 Jahre mitgetragen haben: Den Gemeinderat und die Stadtverwaltung, allen voran die Oberbürgermeister und Bürgermeister
  • Der Dank an den Förderverein, der unsere Arbeit auf vielfältige Weise unterstützt
  • Der Dank an die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler, die erkannt haben, dass Musik zum Leben gehört und dies ihren Kindern ermöglichen.

Ohne sie alle könnte die Städtische Musikschule nicht auf 50 erfolgreiche Jahre zurückblicken und hoffnungsvoll auf die Zukunft schauen.

Viva la musica!

Friedemann Gramm
Musikschulleiter

KW 50

Happy Birthday liebe Musikschule!

Als Musikvereine in der Stadt Schwäbisch Gmünd sind wir an einer guten Ausbildung für unsere Nachwuchsmusikerinnen und -musiker interessiert. In der Musikschule Schwäbisch Gmünd haben wir dabei einen verlässlichen Partner gefunden, mit dem wir auf verschiedene Weise erfolgreich zusammenarbeiten.

Die Musiklehrerinnen und Musiklehrer geben mit viel Engagement den Kindern und Jugendlichen ihren Erfahrungsschatz weiter und gerade auch unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie haben sie wirklich Außergewöhnliches geleistet, um das hohe Niveau des Unterrichts und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler zu erhalten.

Auch die Bläserschule Gmünd, unsere Kooperation mit der Musikschule, um Bläserklassenunterricht an vier Grundschulen anzubieten, könnte es in dieser Form ohne die Musikschule nicht geben.

Als Musikverein mit über 150-jähriger Tradition denken wir in größeren Zeiträumen und freuen uns auf die nächsten 50 Jahre Musikausbildung in Schwäbisch Gmünd.

Abele - Besenfelder

KW 49

Pauline Hegele, Klavier


Mit 5 Jahren hatte ich mein Wunschinstrument, das Klavier, entdeckt. Seit über 9 Jahren bin ich jetzt Schülerin an der Städtischen Musikschule. In dieser Zeit durfte ich sehr viele schöne musikalische Momente erleben, die für mich eine Bereicherung waren. So durfte ich als Stipendiatin des Fördervereins bei eine Konzertreise nach Antibes dabei sein. Das gemeinsame Musizieren, die gemeinsame Vorbereitung auf Vorspiele und Wettbewerbe, sind für mich Ansporn zum Üben, und haben Freundschaften entstehen lassen, die es so nicht geben würde.
Gerne beschäftige ich mich täglich mit meinem Instrument, das Dank meines Lehrers und nicht auch zuletzt der Städtischen Musikschule, zu einer nicht wegzudenkenden Leidenschaft geworden ist.
Ich gratuliere der Musikschule zu ihrem 50. Geburtstag, und freue mich auf viele weitere schöne gemeinsame musikalische Momente.

KW 48

Zum 50-jährigen Jubiläum der Musikschule

Ja, jetzt ist es soweit! Die Musikschule der Stadt Schwäbisch Gmünd wird 50 Jahre !
Als einzige, noch aus der Gründungszeit verbliebene Zeugin, möchte ich ein paar Worte dazu sagen. Schon lange hatten sich bekannte Gmünder Persönlichkeiten, wie z.B. Herr Prof. Ganzenmüller – bekannt durch die PH und dem Landtag – dafür eingesetzt auch in Schwäbisch Gmünd eine Musikschule zu gründen. Die Zeit war reif dafür, denn überall im Land wurden jetzt Musikschulen eingerichtet und in der Bevölkerung bestand ein reges Interesse. An der Wiege stand Herr Hubert Beck, der bei außerordentlichen musikalischen Kenntnissen noch große verwaltungstechnische Fähigkeiten besaß. Er verstand es zwischen Behörden, Elternschaft und Öffentlichkeit sinnreich den Bogen zu spannen und dabei durch sein tatkräftiges, humorvolles Naturell schnell eine größere Schülerschar zu gewinnen. Die Lehrkräfte suchte er selbst nach eingehender persönlicher Prüfung aus und so konnte man beginnen. Bevor die Musikschule im Schwörhaus ihren Sitz erhielt, wurden Unterrichtsräume in verschiedenen Gmünder Schulen eingerichtet, z.B. in der Maria-Kahle-Schule und in der Stauferschule. Natürlich war das nicht immer optimal. Die Räume waren Dachkammern, in denen vorher Lehrmaterial gelagert wurde oder große Klassenzimmer - ungelüftet und verschmutzt – in denen man erst vor seinem Unterrichtsbeginn die Schulbänke umkippen musste, um alte Bananenschalen, angebissene Äpfel oder alte Tempotaschentücher zu Boden zu bringen, denn nur dann wurden sie im Laufe des Nachmittags vom Putzpersonal aufgekehrt. Trotz allem – meist stand ein Klavier zur Verfügung und ein ungestörter Unterricht war gewährleistet. Die Gemeinschaft der Lehrer untereinander aber, schöne Schülervorspiele und Lehrerkonzerte, wie es sie dann später gab, waren ganz unmöglich. Das Schwörhaus, für unsere Bedürfnisse umgebaut, war dann ein riesiger Fortschritt, brachte eine hohe Schülerzahl (bis 1000 Schüler!) und bot mit seinem schönen, stilvollen Konzertsaal große Möglichkeiten, die Musikschule sehr bekannt zu machen. Wettbewerbe wie z.B. „Jugend musiziert“, Konzerte guter Künstler, als Probenlokal von Gmünder Chören und Orchestern, - alles konnte hier stattfinden. Kein Wunder also, dass die Schwäbisch Gmünder Musikschule sehr viele und bemerkenswerte Blüten hervorbrachte! International bekannte Künstler, Solisten, Orchestermusiker und dazu viele, viele hunderte von Laien, die große Erfüllung und Glück im Musizieren fanden, sind die Frucht dieser sinnvollen Idee. Sie zeigt uns, dass die Ausübung von Musik ein hochanerkanntes und als Beruf ausgeübtes Ziel sein kann. Genauso hat sie aber auch das Ziel, Kulturtraditionen von Generation zu Generation weiter zu tragen. Das ist eine große Aufgabe! Und – sie ist wie alle große Aufgaben nur mit großem Einsatz und Mühen vieler Kräfte weiter gut zu lösen.
In großer Verbundenheit nach 34 Jahren Tätigkeit in der Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd als Violine- und Klavierlehrerin und stetem Interesse


Christl Siemetzki

KW 47

Musik im Herzen Gmünds

Das 50jährige Jubiläum der Städtischen Musikschule, an der ich viele Jahre selbst Schüler war, ist Grund zur Freude! Mit ihrem breiten instrumentalen und vokalen Angebot quer durch die Stile und für jedes Lebensalter leistet die Gmünder Musikschule seit Jahrzehnten einen zentralen Beitrag zur musikalischen Bildung in unserer Stadt. Dass es sich beim »Schwörhaus« um eine städtische Bildungseinrichtung handelt, dazu in einem historisch bedeutenden Gebäude beheimatet, ist ein Glücksfall für die Kultur in der Stauferstadt, deren Stadtväter und -mütter vor 50 Jahren musikalische Bildung zu einer kommunalen Verpflichtung gemacht haben. So stützt sich die musikalische Strahlkraft Gmünds bis heute auf einen tragfähigen Eckpfeiler in der engagierten Arbeit der Städtischen Musikschule.

»Nichts kann zum Verständnis von Musik mehr beitragen, als sich hinzusetzen und selbst Musik zu machen«, so Leonard Bernstein, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist und visionärer Musikpädagoge. Diese Erfahrung teilen wohl alle Schülerinnen und Schüler der Gmünder Musikschule bis heute. Für ihr pädagogisches Geschick und ihre fachliche Kompetenz sowie für die kollegiale Zusammenarbeit mit den Musiktreibenden in der Stadt möchte ich mich darum aus Anlass des 50jährigen Jubiläums auch bei den Lehrerinnen und Lehrern, dem Schulleiter Friedemann Gramm und den städtischen Verantwortlichen herzlich bedanken.

Ich wünsche unserer Gmünder Musikschule für die Zukunft weiterhin viel Erfolg in ihrer künstlerisch-pädagogischen Arbeit und dazu Rahmenbedingungen, die dem wichtigen Bildungsauftrag für die Musik und Kultur in unserer vielfältigen Stadtgemeinschaft förderlich sind.

Herzlichen Glückwunsch!

Dr. Stephan Beck, Kirchenmusikdirektor

 

KW 46

50 Jahre Musikschule

Für jeden ist etwas dabei!

Die Musikschule mit ihrem vielfältigen Angebot ist aus dem kulturellen Leben in Schwäbisch Gmünd nicht wegzudenken. Ein erster Kontakt zur musikalischen Erziehung ist bereits in früher Kindheit möglich mit Angeboten zum elementaren Musizieren. Das Interesse an der Musik wird weiter gefördert durch Kooperationen mit den Schulen und Vereinen. Besonders erwähnenswert finde ich, dass die Musikschule nicht nur „klassisch“ ausgerichtet ist, sondern im Laufe der Jahre auch „moderne“ Musik aus Rock und Pop, Big Band etc. Einzug gehalten hat sowie Gesangsunterricht angeboten wird. Ein großes Instrumenten-Karussell steht zur Verfügung. Verschiedene Unterrichtsformen vom Solounterricht bis zu Orchester oder Big Band sorgen für soziale Kontakte und Gemeinschaftserleben. Ein späterer (Wieder)Einstieg im Erwachsenenalter bis hin zum Seniorenorchester ist möglich. Sogar grenzüberschreitend werden musikalische Kontakte gepflegt mit unseren Partnerstädten und zu Gastkonzerten geladen. Bleibt zu hoffen, dass die vor der Pandemie so zahlreichen Auftritte und Konzerte in ihrer ganzen Vielfalt wieder möglich werden. Unsere Musikschule ist zeitgemäß unterwegs und für die Zukunft bestens gerüstet! Als Gemeinderätin bin ich stolz, dass eine solche Einrichtung in unserer Stadt beheimatet ist. Mein Glückwunsch zum 50jährigen Jubiläum und ein herzliches „weiter so“!

Karin Rauscher
Fraktionsvorsitzende Freie Wähler Frauen

KW 45

50 Jahre Musikschule – kulturelle Bildung seit einem halben Jahrhundert

Die Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd wird 50 Jahre alt – wahrhaft ein Grund, um das Bestehen dieser Institution gebührend zu feiern und die Arbeit all ihrer guten Seelen zu würdigen.

Seit nunmehr einem halben Jahrhundert stellt die Schwäbisch Gmünder Musikschule einen unverkennbaren und unverzichtbaren Bestandteil der städtischen Kulturlandschaft dar und bildete in dieser Zeit für unzählige Schülerinnen und Schüler aus einer Vielzahl an Generationen eine feste Säule in ihrer künstlerisch-musikalischen Bildung.

Glücklicherweise durften auch mein Bruder Dominik und ich während unserer Schul- und Studienzeit in den Genuss von Musikunterricht im Schwörhaus kommen. Von jüngsten Kindheitstagen an in der musikalischen Früherziehung bis weit über das Abitur hinaus unter anderem in den Fächern Klavier und Violoncello wurde uns auf diese Weise weit mehr als nur ein musikalisches Grundverständnis oder reine Spieltechnik mit auf den Weg gegeben. Vielmehr dürfen wir auf eine Fülle an theoretischer und praktischer Bildung zurückblicken, die wir über einen ausgezeichneten Unterricht bei den auch persönlich prägenden Lehrkräften erfahren durften, mit denen uns bis heute ein wahrhaft freundschaftliches Verhältnis verbindet.

Nicht zu vergessen auch der lehrreiche Gesangsunterricht, der die musikalische Ausbildung bei den St. Michael-Chorknaben ergänzte, die in ihrem Chorklang bis heute von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Stimmbildnern der Musikschule und der Einzelstimmbildung all ihrer Sänger profitieren.

Zum großen Jubiläum möchte ich also der Städtischen Musikschule von ganzem Herzen meinen Dank für all die Verdienste aussprechen und meine besten Wünsche für die nächsten 50 Jahre mit als Geleit geben.

Sebastian Tobias

KW 44

„Warum gibt es einen Förderverein für die Musikschule?“

Der Förderverein ermöglicht zusätzliche Angebote, öffnet das Angebot der Musikschule noch weiter und unterstützt auch ganz konkret. Seit 26 Jahren sind das die Stipendien, zusätzliche Meisterkurse, Fahrtkostenzuschüsse zu Wettbewerben und kleine Anerkennungen, Unterstützungen in sozialen Notlagen, Veranstaltungen, Instrumentenbeschaffung und vieles mehr. Wir verstehen dies einerseits als breite Unterstützung und fördern gleichzeitig die Talente bereits im frühen Alter und motivieren auf dem weiteren Weg in die Welt der Musik!

Und warum engagiere ich mich hier?

Für viele Kinder ist die Musikschule ein bedeutender Abschnitt auf dem Weg in die Zukunft des Erwachsenenlebens und der beruflichen Tätigkeiten. Für die Musikschülerinnen und Musikschüler ist musizieren ein zusätzlicher Raum neben dem Zuhause, neben der Schule ein dritter Raum in dem sich Kinder ausprobieren und entfalten können. Auch unsere Kinder verbrachten viele Jahre hier und bereicherten unser Familienleben mit Musik. Ich selbst konnte im Alter von deutlich über dem des schlauen Schwaben, endlich meinen Traum erfüllen und Kontrabass bei Alfred Kufer lernen. Das war mein Einstieg in die aktive Musikwelt, die mich dann zu wunderbaren Erfahrungen in Ensembles und sogar noch zu weiteren Instrumenten geführt hat. Beeindruckt von diesen Erlebnissen an der Musikschule ist es mir seit nun 10 Jahren ein Anliegen, als Vorsitzender des Vereins zum Guten Klingen in der Musikschule bei zu tragen. Der Kontakt mit Musikschülern, Musikern, Künstlern und nicht zuletzt mit den Aktiven im Förderverein und der Musikschule, macht einfach Freude!

Robert Abzieher

KW 43

„Laudatio“ zum 50 jährigen Bestehen der Gmünder Musikschule.

50 Jahre Städtische Musikschule in Schwäbisch Gmünd sind eine Erfolgsgeschichte, die aus dem Enthusiasmus zahlreicher Mitwirkenden aller Altersgruppen entstanden ist.

Unsere Städtische Musikschule hat das Leben zahlloser Schüler und Schülerinnen geprägt, ebenso wie deren Begeisterung und Hingabe an die Musik zu der überregionalen Bedeutung der Schwäbisch Gmünder Musikschule beigetragen hat.

Sie hat nicht nur der jungen Generation, sondern auch vielen Senioren den Weg zur Musik eröffnet und ihnen damit eine neue Sinnhaftigkeit in ihrem Leben gegeben.

Unsere Städtische Musikschule wurde und ist im Laufe ihrer beeindruckenden Geschichte zu einem kulturellen „Leuchtturm“ unserer Stadt geworden und hat zahlreichen Schülern aller Altersgruppen den Weg zur Musik eröffnet, ihre Entwicklung dadurch unterstützt und auch das soziale Miteinander unter den Schülern geprägt.

Für dieses jahrzehntelange Engagement aller Mitwirkenden an der Schwäbisch Gmünder Musikschule möchte ich mich persönlich als auch namens unserer „Bürgerliste“ sehr herzlich bedanken, wünsche ferner der Schwäbisch Gmünd Musikschule, dass sie in diesem Geist weitere lange Jahre erfolgreich tätig sein wird und das kulturelle Leben unserer Stadt prägen wird.

Mit herzlichen Grüßen

Ullrich L. Dombrowski
Fraktionsvorsitzender Bürgerliste

KW 42

50 Jahre Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd

Die Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd hat sich seit ihrer Gründung zu einem wichtigen Bestandteil der musikalischen Förderung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen entwickelt.

Sie ist der naheliegende Kooperationspartner für die musiktreibenden Vereine der Stadt. Ich selbst kenne die Städtische Musikschule seit über 40 Jahren, und hatte in dieser Zeit in vielfältiger Weise mit ihr zu tun. Zuerst ein paar Jahre als Lehrer für Klarinette und Saxofon, dann bei vielen Planungen und Gesprächen über Möglichkeiten der musikalischen Zusammenarbeit bei der Ausbildung und gemeinschaftlicher Konzerte.

Die Gmünder Blasmusikszene mit ihren 11 Musikvereinen hat sich in den letzten Jahrzehnten musikalisch enorm weiterentwickelt. Das ist z. B. an der überaus erfolgreichen Teilnahme der Blasorchester an Wertungsspielen und Wettbewerben ablesbar. Dabei hat die fachliche Kompetenz der Lehrkräfte der Musikschule die Vereine unterstützt und einen wichtigen Beitrag geleistet.

Diese für alle Seiten positive Entwicklung sollte meiner Meinung nach weiter fortgesetzt werden.

Herzlichen Glückwunsch zum 50. Jubiläum!

Norbert Bausback
Ehemaliger Leiter der Gmünder Stadtjugendkapelle

KW 41

Die Musikschule war nicht nur ein wichtiger Teil meiner Kindheit, sondern ist auch ein Teil meiner Kinder und der, vieler anderer Kinder und Bürger der Stadt. Die Musikschule leistet eine wichtige, ergänzende Bildungsarbeit in der Stadt und ist so unverzichtbarer Bestandteil des Kultur- und Bildungsangebotes geworden. Dazu gratuliere ich im Namen meiner Fraktion herzlich zum 50. und wir freuen uns auf viele weitere Jahre und Jahrzehnte!

Sebastian Fritz
Fraktionsvorsitz DIE LINKE

KW 40

"Es ist mir eine große Freude und Ehre, der Musikschule Schwäbisch Gmünd zum 50-jährigen Jubiläum gratulieren zu dürfen!

Obgleich ich selbst kein Instrument spiele, hat die Musik in meinem Leben doch einen ganz besonderen und unverrückbaren Platz. Schon von klein auf bin ich zum Beispiel von der Kraft, Positivität und Experimentierfreude der Beatles begeistert. In meiner Jugend, den 80er Jahren - einem Jahrzehnt besonders reich an musikalischer Vielfalt - kamen viele neue und weitere Einflüsse hinzu. Als junger Erwachsener schließlich entdeckte ich die unendliche Fülle, Tiefe und den Reichtum klassischer Musik - ein einzigartiger kultureller Schatz! Eine kraftvolle Symphonie, eine ruhige Sonate oder eine bunte Oper, am knisternden Kaminfeuer mit einem Glas Rotwein und ggf einem guten Buch - was kann es zum Ausklang eines aktiven Wintertages schöneres geben?

Musik hat mich mein ganzes Leben begeistert und wird mich auch in Zukunft weiter begleiten, frei nach John Miles: "Music was my first love and it will be my last - music of the future and music of the past!"

Musik beflügelt einen in Tagen der Freude und gibt einem Halt in Tagen der Trauer. Ohne Musik wäre das Leben öd und leer! Umso wichtiger daher, dass die Musikschule die Freude und Faszination an der Musik insbesondere bei Kindern und Jugendlichen jeden Tag aufs Neue entfesselt. Musik hat die einzigartige Kraft, fremde Nationen und Kulturen zu vereinen, dies ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je! Die Musikschule leistet hier Großartiges - sie ist im besten Sinne des Wortes systemrelevant!

In diesem Sinne wünsche ich der Musikschule alles Gute für die nächsten 50 Jahre!

Peter Vatheuer
FDP-Stadtrat

 

KW 39

Musikschule, richtig gut

Die Freude und das Interesse an der Musik, die die Schüler mitbringen, wird in der Musikschule von den Lehrern auf sehr beeindruckende Weise individuell erkannt und gefördert. „Unsere“ Musikschullehrer – selbstverständlich leidenschaftliche Profis in der Musik und auf der Bühne – reden mit unseren Kindern auf Augenhöhe und erreichen somit durch altersgerechtes Fordern, eine Förderung der Schüler, die die oben genannte Freude und das Interesse zu einer Zufriedenheit und einer Motivation stärkt.
Die Zufriedenheit stellt sich z.B. ein, wenn man das neue Stück nahezu fehlerfrei gespielt hat. Vielleicht kann ja zum zweiten Versuch schon mal hausinternes Publikum eingeladen werden.
An der Motivation, die aus den Unterrichten der Musikschule gewachsen ist, konnten wir uns schon mehrfach auf Konzerten, bei Jugend Musiziert und sogar bei den spontanen Konzerten in der Stadt im letzten Jahr erfreuen. Die Musikschule vermittelt eben mehr als Noten und Übungsstücke.
Natürlich haben auch wir die wohl typische Elternaufgabe, die Kinder ans Üben zu erinnern und sie dabei aktiv zu begleiten. Somit werden auch wir gefordert, denn inzwischen kommt es schon mal vor, dass auch die Kinder von uns verlangen bestimmte Stellen nicht nur zu bemängeln, sondern selber mal vorzuspielen. Deshalb werde ich der Musikschule schreiben und fragen, wann ich selbst so tollen Unterricht bekommen kann. Am besten fange ich so an:
Liebe Musikschule, alles Gute zu Deinem 50. Geburtstag!

Marc Brökelmann

 

KW 38

"Die Musikschule Schwäbisch Gmünd feiert dieses Jahr ein besonderes Jubiläum. Mein Glückwunsch!

Ab Mitte der 60er Jahre hat sich der damals neu gegründete Stadtverband Musik und Gesang die Einrichtung
einer Musikschule als wichtigstes Projekt auf seine Fahnen geschrieben.
Ab 1968 durfte ich damals als junger Schriftführer des Verbandes an der Entwicklung einer Konzeption mitarbeiten.
Im Sommer 1970 erhielt ich - damals als ein zum Studium in Tübingen beurlaubter Stadtinspektor- von Oberbürgermeister Dr. Norbert Schoch den Auftrag, das Konzept für die Gründung einer städtischen
Musikschule zu erarbeiten. Der Grundsatzbeschluss des Gemeinderats erfolgte im Oktober 1970. Erster Leiter wurde der
damals schon weit bekannte Musiker Hubert Beck.

Rückblickend war diese Entscheidung für Schwäbisch Gmünd ein großer Wurf. Für die kulturelle Entwicklung, ins-
besondere für das musikalische Leben der Stadt, war diese Neugründung richtungsweisend. Zur richtigen Zeit
haben die damaligen Entscheidungsträger - insbesondere der Gemeinderat- großen Mut bewiesen."

Dr. h.c. Rudolf Böhmler
Staatssekretär a.D.
Aufsichtsratsvorsitzender der DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG

 

KW 37

Spazierte man vor Corona während des Unterrichts durch das Scheffold-Gymnasium, hatte man den ganzen Tag über – Musik in den Ohren. Morgens begleitete mich eine vielfältige Klangwelt aus dem Musiksaal und diversen Klassenzimmern, nachmittags musizierten die Musiklehrerinnen und -lehrer der Musikschule Schwäbisch Gmünd im Einzelunterricht mit ihren Schülerinnen und Schülern. Es gab nichts, was es nicht gab: Rock, Pop, Klassik, Jazz, Gesang, Percussion, Gitarre, Geige oder Klavier. Ich liebte dieses Gefühl, egal zu welcher Tageszeit, an einem ganz normalen Gymnasium zwischen Mathe, Deutsch- oder Lateinstunden von Musik umgeben zu sein: Was das Gymnasium für mich besonders macht und die Kooperation mit der Musikschule zu einer äußerst beglückenden Begegnung!

Dieses Gefühl, von Musik umgeben zu sein, hat mich durch die musiklose Corona- Zeit getragen. Die Stille beim Schlendern durch das Scheffold-Gymnasium gehört zum Glück der Vergangenheit an. Wir hören es wieder: Musik, Musik in unseren Ohren - und  freuen uns auf das kommende Schuljahr mit der gemeinsamen Arbeit vor Ort in erklingender Präsenz.

Christina Schubert; Lehrerin

Abteilungsleiterin am Scheffold-Gymnasium

KW 36

50 Jahre Musikschule

Die Schule des Lebens muss klingen und singen! (Dreivierteltakt mit Auftakt)
Zum Geburtstag unserer städtischen Musikschule wünsche ich / wünschen wir alles Gute, Glück und Freude für die nächsten 50 Jahre. Das Schwörhaus strahlt aus, in die nähere Umgebung und in die fernere. Wer an einem normalen Musikschultag hinterm Franziskaner vorbei geht, hört Trompeten, Geigen, Schlagzeuge und viele andere Instrumente im Probemodus, dazu manchmal die Lehrenden. Das erfüllt das Herz mit Freude. Und über den Klangradius hinaus wirkt die Musikschule seit 50 Jahren in die Familien, in Vereine und Konzertsäle hinein. Vor allem aber in die Leben der Musikschülerinnen und Musikschüler. Auch wenn sie heute nicht mehr aktiv musizieren, so hat die Musikschule wahrscheinlich zur Persönlichkeitsbildung und zum Taktgefühl beigetragen und dadurch auch die Gesellschaft bereichert.

Gabriel Baum, Fraktionssprecher der Gemeinderatsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen und Mitglied im Vorstand der Erika-Künzel-Stiftung. Meine beiden Töchter haben in der Musikschule fürs Leben gelernt.

KW 35

50 Jahre
Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd

50 Jahre zeugen von Tatkraft, Zuverlässigkeit und hoher Professionalität. Das können wir in unserer gelebten Kooperation seit mehr als zehn Jahren absolut unterstreichen. Die Friedensschule gratuliert herzlich und wünscht den Mitarbeiter*innen und allen Mitgliedern alles Gute und freut sich auch künftig auf gutes, musikalisches Miteinander. Denn „Selbst Musizieren ist besser als Musik hören.“ (Fritz Jöde, deutscher Musikpädagoge 1887-1970).

HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE VON DER FRIEDENSSCHULE

KW 34

Die Musikschule und der Stadtverband Musik und Gesang sind enge Partner

Als Vorsitzende des Stadtverbandes Musik und Gesang gratuliere ich im Namen unserer über 70 Mitgliedsvereine, mit mehr als 3500 aktiven Musikerinnen und Musikern, Sängerinnen und Sängern sehr herzlich zum 50-järigen Bestehen. Die Musikschule und der Stadtverband sind schon seit langem verbandelt und bis heute enge Partner. Die Gründung der Musikschule vor 50 Jahren ging auf eine Initiative des Stadtverbandes Musik und Gesang unter ihrem damaligen Vorsitzenden Dr. Rudolf Böhmler zurück. Es besteht eine tolle Arbeitsteilung: Die Musikschule bildet auf hohem Niveau aus und die Vereine praktizieren Musik und Gesang in der Gemeinschaft. Aus eigener Erfahrung weiß ich; ein Instrument zu spielen macht Freude, auch wenn man es für sich alleine tut – noch mehr Spaß hat man aber, wenn man mit anderen zusammen musizieren kann. Musik und Gesang verbindet Menschen. Aus allen Gesellschaftsbereichen, aus allen Berufen, Jung und Alt. Seit vielen Jahren haben wir als Stadtverband ein Förderprogramm aufgelegt, über das wir die Ausbildung der jugendlichen Musikerinnen und Musiker an der Musikschule bezuschussen. Gleichzeitig gibt es ein wunderbares Förderprojekt für die jungen Sängerinnen und Sänger der Jugendchöre des Stadtverbandes über die Erika-Künzel-Stiftung. Gerade auch hier zeigt sich das fruchtbare und kreative Miteinander von Vereinen und Musikschule. Die Vereine und die Musiktreibenden in Gmünd sind sehr froh, dass wir unsere Musikschule haben. Sie ist unersetzlich.

Ramona Kunz-Glass

KW 33

50 Jahre Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd 2021
Eine Symphonie aus 50 „Sätzen“
Satzbezeichnung:
Adelheid Singer-Luschka, Schulleiterin an der ASR mit durchgängigem Musikprofil Kl 5-10

Partnerschaften leben vom gegenseitigen Miteinander im konkreten Tun auf Augenhöhe! Als von Bildungspartnerschaften zwischen Schule und anderen Institutionen erst sehr zaghaft die Rede war, lebten die ASR und Städtische Musikschule ihr Miteinander auch ohne großen Vertrag. Das gelingt beiden Seiten seit über 20 Jahren sehr gut.
Immer wieder ging und geht es darum den Musikzug der ASR mit kompetenten und engagierten Instrumental- und Gesangslehrer*innen zu versorgen und zu begleiten. Dabei konnte und kann ich mich stets auf die gute Zusammenarbeit zwischen der Leitung der Städtischen Musikschule, Herrn Friedemann Gramm und der schulischen Leitung des Musikzuges, Herrn Benjamin Gulz verlassen, die sich gemeinsam um die Suche und Begleitung der Instrumentalpädagogen kümmern.
Mir bleibt dabei die Rolle der Konzertbesucherin und Genießerin, die sich an gelungenen Auftritten unserer Schülerinnen und Schülern erfreut. An deren Erfolgen haben die Instrumentalpädagogen einen großen Anteil und ich bedanke mich bei ihnen und damit bei der Musikschule immer gerne und herzlich.

 

KW 32

Wie die Zeit vergeht:
Vor 25 Jahren durfte ich das 25-jährige Jubiläum mit vorbereiten und gestalten – zunächst ein Festakt im kleineren Schwörsaal, dann mit 1000 Menschen im Parler-Saal des Stadtgartens, ca. 300 Mitwirkenden auf der Bühne, darunter das Orchester der Musikschule aus der Partnerstadt Székesféhérvar. Und in diesem Jahr steht schon das 50-jährige Jubiläum an. Die Musikschule ist also längst „gscheit“ und erwachsen, aber zugleich so jugendlich wie immer. Schön zu wissen, dass die Musikschule so kontinuierlich besteht und mittlerweile tausende Schüler*innen ausgebildet und oftmals auch für das Leben geprägt hat. Ich erinnere mich an SchwörhausPodien mit den Klassenvorspielen, an SchwörhausKonzerte mit professionellen Künstler*innen, tolle Musical-Aufführungen im Congress-Centrum, eine Musikschul-CD („Music was my first love“), die intensive Zusammenarbeit mit Elternbeirat und Förderverein, engagierte und gute Lehrkräfte und vieles mehr und ich wünsche der Gmünder Musikschule von Herzen alles Gute für kommende Jahrzehnte!

Muchtar Al Ghusain
Musikschulleiter von 1994 - 2000

Stadt Essen
Geschäftsbereich
Jugend, Bildung und Kultur

 

KW 31

Musizieren von Klein bis Groß

Die Erwachsenen sagen zu mir: „Da warst du noch ganz klein und bist schon in die Musikschule gegangen.“
Zusammen mit anderen Kindern habe ich bei der „Musikalischen Früherziehung“ Lieder gesungen und musiziert.
Jetzt bin ich schon ein bisschen größer, 8 Jahre alt und ich spiele seit 2 Jahren Blockflöte.
Es macht mir viel Spaß und ich kann schon viele tolle Stücke.
Wenn ich, gemeinsam mit meiner Musiklehrerin Flöte spiele, klingt es immer wunderschön.
Die Blockflöte kann ich überall hin mitnehmen und auch meine Oma mit einem Geburtstagsständchen erfreuen.
Gerne möchte ich in der Musikschule auch die Altflöte kennenlernen und vielleicht auch noch andere Instrumente.

Elin (8 Jahre)

 

KW 30

Eine Musikschule für Jung und Alt ist eine tolle Idee!

Wie so viele Senioren meiner Generation hatte ich als Kind keine Möglichkeit, eine Musikschule zu besuchen. Ich habe schon immer gerne im Chor gesungen, aber die Sehnsucht, ein Musikinstrument zu erlernen, hat mich mein Leben lang begleitet.

Im Jahr 2012 besuchte ich im Franziskaner eine Präsentation der Veeh-Harfe. Der warme, feine Klang hat mich begeistert. Ich durfte das Instrument sogar ausprobieren. Da stand für mich fest, dieses Instrument möchte ich erlernen und ich habe mich spontan für den Kurs angemeldet.
Das Zusammenspiel mit anderen Senioren hat mir viel Freude bereitet.
Eines Tages zeigte uns Herr Penz, wie man normale Noten in die spezielle Veeh-Harfen Notenschrift umsetzt. Das war meine " Initialzündung ".
Fortan wurden nun alle Noten, die mir in die Finger kamen, auf Veeh-Harfen Tauglichkeit geprüft und die Musikstücke für die Veeh-Harfe arrangiert. Herr Penz hat mich stets geduldig ermuntert und unterstützt.
Bald bin ich aber an meine Grenzen gestoßen, da mir natürlich die Grundlagen der Harmonielehre fehlten. Nach einigen Stunden Harmonielehre bei Herrn Penz hatte ich zumindest eine Ahnung von den Grundlagen der Musik.

Nun war ich nicht mehr zu bremsen. Inzwischen habe ich unzählige Musikstücke für die Veeh-Harfe mehrstimmig arrangiert und auch schon einige Eigenkompositionen geschrieben. Auch zur Freude des Veeh-Harfen- Ensembles Spitalmühle, dem ich angehöre.

Eigentlich wollte ich ja nur ein Instrument erlernen. Dass dabei ein schlummerndes Talent geweckt werden könnte, lag jenseits meiner damaligen Vorstellungskraft. Nun kann ich meine Musikalität ausleben und das Notenschreiben ist zu einem schönen, erfüllenden Hobby geworden.

Bei öffentlichen Auftritten, auch mit anderen Instrumentalisten, konnten wir zur Bekanntheit der Veeh-Harfe beitragen und auch andere Senioren dazu ermuntern, dieses schöne Instrument zu erlernen.

Inzwischen leite ich auch eine eigene Gruppe. Wir treten überwiegend im sozialen Bereich auf. Strahlende Gesichter sind unser schönster Lohn.
Dabei kommt so viel Freude zurück und macht uns immer wieder glücklich.

Es ist nie zu spät ein Instrument zu erlernen. Ich wünsche Ihnen Mut.

Helga Hendrischke

KW 29

43 Jahre Städtische Musikschule !

Gerne denke ich immer noch an meine Zeit als Sekretärin der Musikschule, in der ich, von Beginn an, 43 Jahre die Entwicklung und Veränderung miterleben konnte.
Start des Musikschulbetriebs war am 4. Oktober 1971 im 3. Stock des Kornhauses, nach 5 Jahren war dann der Einzug in das renovierte Schwörhaus.
Unterricht im eigenen Haus war natürlich wesentlich einfacher zu koordinieren als in mehreren Schulen, verstreut in der ganzen Stadt und Umgebung.

Sehr spannend war für mich, in dieser Zeit mit 5 ganz verschiedenen Chefs zusammenzuarbeiten und ein riesengroßes, sehr interessantes Lehrpersonal kennenzulernen.
Und wenn ich heute in der Presse von einigen Profimusikern höre und lese kann ich sagen:“die kamen damals auch als 4 Jährige mit ihren roten Schultäschchen zur Musikalischen Früherziehung ins Schwörhaus“.

Gabi Tischer

KW 28

Was Hänschen nicht lernte, lernt jetzt eben Hans!


Wer kennt das nicht – als Kind wollte oder musste man ein Instrument spielen, doch mit dem Üben was das so eine Sache … Mit anderen Worten, die Musikerkarriere endete oft recht früh. Zum Glück jedoch ist es nie zu spät, um an das ehemals Gelernte anzuknüpfen oder gar etwas völlig Neues auszuprobieren. Die Musikschule bietet für alle etwas. Ganz gleich, auf welchem Niveau: die Freude am Musizieren mit anderen steht für mich stets ganz klar im Mittelpunkt. Dabei kann auch schon mal ein Ton danebengehen. Doch keine Angst – ein aufmunternder Blick von Ensembleleiter Udo Penz genügt, und motiviert geht’s weiter!

Marion Karg

KW 27

50 Jahre Musikschule Schwäbisch Gmünd.

Zum runden Geburtstag gratuliere ich im Namen der SPD-Fraktion sehr herzlich und wünsche allen Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern der Musikschule sowie Herrn Musikschulleiter Friedemann Gramm viele spannende und bereichernde kulturelle Erlebnisse im Jubiläumsjahr.

Die Musikschule ist ein unverzichtbarer Mosaikstein der Bildungseinrichtungen in unserer Stadt.
Von den Kleinsten bis zu den Senioren, von der musikalischen Früherziehung bis zum Gmünder Kurorchester wird die Hinführung zur Musik, die musikalische Ausbildung und das gemeinsame Musizieren auch auf der Bühne bei Auftritten mit großem Engagement und auf hohem Niveau gefördert. Die Musikschule ist aber auch ein Ort, an dem Persönlichkeitsbildung und soziales Miteinander einen hohen Stellenwert haben. Erfahrene Wertschätzung, Unterstützung und fröhliches Miteinander prägen und geben den jungen Menschen Orientierung.

Für das herausragende Engagement aller Verantwortlichen an der Musikschule bedanke ich mich, auch als Mutter von drei inzwischen erwachsenen Kindern, sehr herzlich und
wünsche für die Zukunft alles Gute.

Sigrid Heusel

KW 26

50 Jahre Musikschule

Schon als kleines Kind habe ich mich für die Musik interessiert. Im Kindergarten freute ich ich mich jede Woche auf die musikalische Früherziehung. Da ich mich dann nicht für ein Instrument entscheiden konnte, ging ich ins „Instrumentenkarussell“. Dort war mir dann schnell klar, ich möchte Posaune lernen. Zunächst im Duo und nun im Einzelunterricht lerne ich jede Woche dieses Instrument besser zu spielen. Zusammen mit meinem Lehrer durfte ich auch schon Konzerte besuchen und selber an Vorspielen teilnehmen. Ich war immer sehr aufgeregt. Doch nach jedem Applaus war ich sehr stolz. Auch in der Coronazeit nimmt sich mein Posaunenlehrer immer Zeit für mich und wir haben Online-Unterricht. Das tut so gut in dieser Zeit - vielen Dank dafür. Ich wünsche der Musikschule zum runden Geburtstag alles Gute! Ich freue mich auf viele weitere schöne Momente dort - zusammen mit meiner Posaune.

Paul Thiess

KW 25

50 Jahre Städtische Musikschule
Die Musikschule legt die Basis für das musikalische Leben der Stadt

Hanspeter Weiss, ehemaliger Musiklehrer und Dirigent

In meiner Jugend gab es noch keine Musikschule. Für die musikalische Ausbildung mussten Privatlehrer gesucht werden. Musikalisch geschult und geprägt wurde ich durch Käthe Schneiderhahn, Klavier, und Günther Fischinger, Orgel, und als Sänger bei den St. Michael-Chorknaben.
Als Musiklehrer konnte ich dann gewinnbringend vom partnerschaftlichen Austausch mit der Musikschule profitieren, speziell durch den Instrumental-Unterricht für die Mitglieder der Leistungskurse und der Parler-Big-Band. Besonders freut es mich, dass ich die Gründung und Fortentwicklung der Schwörhaus Bigband erfolgreich unterstützen konnte.
In meiner Tätigkeit als Dirigent u.a. des Kolpingchores und der St. Michael-Chorknaben konnte ich auf den fundierten Unterricht der Musikschule bauen. Hilfreich war die Gesangsausbildung aber auch die Mitwirkung der Musikschullehrerschaft bei vielen Kolping-Operetten.
Im Pensionsalter genieße ich nun die Teilnahme am Seniorenensemble der Musikschule, dem Gmünder Kurorchester, in dem ich als Pianist und manchmal als Aushilfs-Dirigent zusammen mit vielen ehemaligen Mitstreitern lustvoll tätig sein kann.

KW 24

Ort der Begegnung

In meiner Kindheit und Jugend durfte ich Klavierunterricht genießen, in der Big Band des Parler-Gymnasiums spielen, und später im Musik-LK meine Leidenschaft für große Kunst der Musik nochmal so richtig ausleben. Während dieser Zeit hatte ich zwar nur für einen kurzen Zeitraum in der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd Unterricht, doch war die Schule für mich schon immer ein zentraler Punkt für Proben, Konzerte vor allem ein Ort der Begegnung im Rahmen der Musik.

Alles was ich in dieser Zeit erleben und lernen durfte, war durch das Fundament Musik geprägt. Die Musik war schon immer und ist bis heute ein wesentliches und tragendes Element in meinem Leben und in meiner Arbeit.

Nach einigen Jahren im Ausland bin ich wieder in meine Heimat zurückgekehrt, und wurde hier wieder mit offenen Armen von ihren Menschen empfangen. Meine Erfahrungen und mein Erlerntes, auch was das Leben in verschiedenen Kulturen angeht, darf ich hier durch meine Arbeit nun teilen und anwenden, jetzt auch in der Zusammenarbeit mit der Musikschule. „Back to the roots“ also, mit weitem Horizont. Und das im Jubiläumsjahr. Das ist schon ein enorm schönes Gefühl.

Ingrid Hertfelder, Fotografin & Fotokünstlerin

KW 23

50 Jahre – Herzlichen Glückwunsch


Noch heute betrete ich das Schwörhaus mit freudig-kribbelndem Gefühl, und nicht nur olfaktorisch werden unzählige emotionale Erinnerungen geweckt.
Die Musikschule entwickelt musikalische Pflänzchen zu Pflanzen, sie selbst ist mittlerweile ein tief verwurzelter Mammutbaum in Schwäbisch Gmünd. Sie ist mehr als nur eine „Ausbildungsstätte“ mit hoher fachlicher Kompetenz, nämlich ein kultureller Treffpunkt für Schüler wie Eltern in einem inspirierenden Gebäude mit Orchester, Big Band, unzähligen Schülervorspielen, den Schwörhauskonzerten u.v.m.
Mein Bruder und ich durften diese Atmosphäre über viele Jahre aufsaugen. Wir sind beinahe Schüler der ersten Stunde. Vor 49 Jahren begann unsere Klavierlaufbahn an der Musikschule, dort wurden die Grundlagen gelegt und ein Feuer entfacht, das bis heute intensiv lodert (ansonsten hätten wir vielleicht „ebbes Rechts g‘lernd“).
Es kann, muss und soll nicht jeder nach seiner Musikschulzeit Profi werden, aber jeder verlässt diese Institution mit einer enormen emotionalen Bereicherung und Horizonterweiterung fürs Leben. Das 100-jährige werde ich nicht mehr erleben, aber solange es geht, bleibe ich der Musikschule in großer Dankbarkeit verbunden!

Prof. Volker Stenzl – Schüler von 1972-1983, Lehrkraft von 1986-1988

KW 22

Im bunten Reigen unserer städtischen Bildungs- und Kultureinrichtungen ist die Musikschule ein ganz besonderes Juwel. Gerade auch für unsere Kinder und Jugendlichen ist sie viel mehr als eine bloße Bildungseinrichtung. Mit Musik das ausdrücken können was mit Worten schwer zu fassen ist, das gemeinsame Singen und Musizieren, das stolze Gefühl nach einem gelungenen Auftritt, bewegt auch uns Eltern immer wieder aufs Neue. An dieser Stelle ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ an alle Lehrenden, welche unter schwierigen Bedingungen unseren Kindern den Musikschulunterricht weiterhin ermöglichen konnten. Berührt werden durch Musik ist wichtiger denn je. Gerade in diesen Zeiten ersetzt die Musik den fehlenden Sozialkontakt in vielen Bereichen und ist für jedermann verständlich. Denn ganz nach Berthold Auerbach: „Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden.“

 

Alfred Baumhauer

Vorsitzender der CDU Gemeinderatsfraktion

 

KW 21

Musikschule vermittelt vielfältigen Spaß an der Musik

Als Elternteil habe ich nun seit sieben Jahren meine Kinder bei unterschiedlichen Angeboten, von der musikalischen Früherziehung dezentral in der Kindertagesstätte, über die Minigruppe der St. Michaelschorknaben und nun im Einzelunterricht in der Musikschule angemeldet. Bereits an meinem Beispiel ist herauszulesen, wie vielfältig das Angebot der Musikschule ist.

Bei allen Lehrkräften stand die Motivation, den Kindern den Spaß an der Musik zu vermitteln, im Vordergrund. Im Gruppenunterricht konnten die Kinder natürlich das gemeinsame und verbindende Element der Musik erfahren. Aber auch im Einzelunterricht wird stets gezielt auf Vorspiele oder gemeinsame Konzerte hingearbeitet, um das Zusammenspiel zu fördern.

Durch die qualitativ hochwertige und engagierte Arbeit der Musiklehrer werden die Kinder musikalisch gefördert und von Woche zu Woche können die erzielten Leistungen gehört werden. Auch in den jetzigen Lockdown-Zeiten bemüht sich die Musikschule um jeden einzelnen Schüler, um jedem einen passenden Unterricht zukommen zu lassen. Trotz online-Unterricht werden die Musikschüler individuell gefördert und die Musik am Leben gehalten.

Somit sehe ich, selbst als begeisterte Vereinsmusikerin, die Musikschule als eine ausgezeichnete Stätte, die Kinder vorbildlich musikalisch ausbilden zu lassen. Bei Buchungen mehrerer Kurse oder Anmeldungen mehrerer Kinder kommt man in den Genuss, Schulgeldermäßigungen zu bekommen. Somit sehe ich die Musikschule als ein sehr wichtiges soziales Element in unserer Stadt. Denn Musik verbindet die Menschen auf besondere Art und Weise.

Ich gratuliere der Musikschule zu ihrem 50.Geburtstag von ganzem Herzen und freue mich auf die hoffentlich bald wieder stattfindenden Konzerte.

Elena Risel

 

KW 20

Hurra, hier spielt die Musik!

Meine Tochter Laura ist bei der musikalischen Früherziehung angemeldet. Sie freut sich schon die ganze Woche auf ihre Musikstunde bei Frau Haager. Als abholende Mama sieht man allen Kindern die Freude an der Stunde an. Vielen Dank!

Eva Stößer

Meine Tochter meinte dazu:
„Ich freue mich jedes Mal auf die Musikschule. Da kann ich so schön zur Musik tanzen und herumsausen.“
(Laura, 6 Jahre)

 

KW 19

Singen – Bewegen – Sprechen (SBS)

Jeden Freitag findet in unserem Montessori Kindergarten Peter und Paul, der Unterricht: Singen- Bewegen- Sprechen, ein Fördermodell des Landes Baden -Württembergs statt.
Frau Daniela Amann von der städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd, bietet dort seit 10 Jahren, das musikalische Angebot im Tandem mit den Erzieherinnen des Kindergartens an.
Hierbei werden die Kinder durch ein rhythmisch musisches Angebot, nicht nur sprachlich, sondern ganzheitlich in ihrer Entwicklung unterstützt.
Gemeinsam wird getanzt, gesungen, musiziert, gespielt, Feste gestaltet und vieles mehr.
Ganz besonders wichtig aber, ist die Freude am musikalischen Miteinander. Denn die Sprache der Musik verbindet Kinder aller Nationen.

Sylvia Seitzer-Götz
Montessori-Kindergarten St.Peter und Paul

KW 18

50 Jahre Musikschule Schwäbisch Gmünd Markus Ehrlich, Musiker
Foto: Florian Thierer

Freude an der Musik - Musikschule als Knotenpunkt

Für mich war und ist mein Verhältnis zur Musikschule Schwäbisch Gmünd geprägt durch den engen Kontakt zwischen den Menschen, die dort zusammentreffen, und die diese musikalische Kern-Qualität des Verbindens auf vielfältige Weise zeigen. Zwischen Lehrenden und Lernenden, in Bands und Ensembles, bei Vorspielen und Konzertreisen, durch die Arbeit von Verwaltung und Förderverein: überall entstehen - teils jahrelange - Verknüpfungen und Gemeinschaft. Wie schön: der Ursprung ist die Freude an der Musik!

KW 17

Wer Querbeet liebt, der sagt:
Wer musiziert, der wagt.
Er instrumentiert und singt,
bis das Leben erklingt.

Musizieren im Ensemble, das bedeutet, Mut haben,
Fehler machen und trotzdem nicht aufgeben,
nach Übungsphasen die Einheit im gemeinsamen Tun spüren
und sich dann über das Erarbeitete freuen,
Teil eines harmonischen Ganzen sein.

Marie-Luise Gnannt

KW 16

13 von 50 Jahren Musikschule…

…durfte ich erleben und mitgestalten und haben mich geprägt. Diese Jahre waren gefüllt mit viel Musik, vielen Proben und stundenlangem Üben, manchmal auch mit Frust, aber meistens mit viel Lust...mit Wettbewerbsteilnahmen, Vorspielen und Konzerten und Reisen. Denn durch die Musikschule lernte ich manche Städte kennen. Jugend musiziert führte mich zum Beispiel nach Heidenheim, Regensburg, Paderborn oder Lübeck und Konzertreisen bis nach Faenza und Antibes.
Freude bereitete es mir auch mit anderen gemeinsam zu musizieren, in verschiedenen Ensembles neue Erfahrungen zu sammeln und Freundschaften zu schließen.
Unterstützung erhielt ich vom Förderverein und der Erika-Künzel-Stiftung mit je einem Stipendium.
Heute studiere ich an der HMDK Stuttgart Schulmusik mit dem Hauptfach Posaune. Dies verdanke ich nicht zuletzt den engagierten Lehrkräften der Musikschule, die mich gut auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet haben und die es gut verstanden haben mich während meiner Musikschulkarriere zu fördern und zu fordern.

Simon Geiger

 

KW 15

Seit der Kindheit gehört Musik für uns zum Leben. Der Musikunterricht der Musikschule in meiner Heimatstadt, vom Altblockflöten Spielkreis über den Gitarren-, Querflöten und Klavierunterricht, bei Uli der Posaunenchor, die Renaissance- und Barockmusik und später verschiedenste Bands wie „Sanfte Liebe“ und „Mardi Gras bb“, waren prägende Stationen.
Seitdem unser berufliches Leben seinen Mittelpunkt in Schwäbisch Gmünd gefunden hat, sind wir eng vernetzt mit der Städtischen Musikschule und ihrem Leiter Friedemann Gramm. Ganz egal ob wir für die Produktion „Weihnachten an der Front“ musikalische Mitstreiter gesucht haben oder für die Band „Die Träumer“ eine Unterstützung am Schlagzeug - immer lieferte Herr Gramm kompetente und schnelle Vorschläge. Bei der Veranstaltung „Weitwinkel“ in der a.l.s.o. griff er sogar selber zur Querflöte und bereicherte spontan das Programm, das gemeinsam mit und für Geflüchtete aus Schwäbisch Gmünd konzipiert wurde.
Seit 2018 arbeiten wir mittlerweile eng zusammen. Mit dem Projekt „Kultur macht stark“ ist es uns gelungen eine feste Kooperation von Musikschule, Rauchbeinschule und unserem Verein auf den Weg zu bringen. Schüler der Vorbereitungsklassen werden im interkulturellen Dialog bei der Integration und dem Spracherwerb unterstützt.
Unsere Zusammenarbeit ist äußerst produktiv, inspirierend und immer angenehm. Wir finden, dass ganz besonders das „Kultur macht stark“-Projekt zeigt, wie wichtig die Arbeit der Städtischen Musikschule ist. Sie ermöglicht allen Schüler*innen durch Kultur stark zu werden und öffnet mit ihrer Arbeit neue Welten.
Wir wünschen der Musikschule weiterhin und immer mehr, ganz viel Aufmerksamkeit der Stadtgesellschaft, viele engagierte Lehrkräfte und natürlich interessierte, kreative Schüler. Dafür bleiben auch wir am Ball und freuen uns gemeinsam auf weiterhin gute Zusammenarbeit!

Herzlich
Gerburg Maria Müller und Uli Krug
freischaffende Künstler, Projektgruppe New Limes e.V.

 

KW 14

Musikschule - Der Ort, an dem Musik die Menschen verbindet

Auch für uns war es der Ort, an dem die Musik uns verbunden hat, und an dem wir begonnen haben, gemeinsam Musik zu machen. Als wir vor einigen Jahren mit dem Instrumentalunterricht in Viola und Violoncello angefangen haben, wussten wir noch nicht, welches Privileg wir damit hatten und auch nicht, dass es einmal die Musik sein würde, die uns verbinden und die der Anfang einer besonderen Freundschaft sein würde.
Kennengelernt haben wir uns bei verschiedenen Orchesterprojekten und das Zusammenspielen hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir im letzten Jahr angefangen haben, auch als Duo zusammen zu spielen. Durch Corona wurden unsere Pläne in diesem Jahr etwas verändert, jedoch oder vielleicht auch gerade deshalb, blieb uns die Musik in dieser so „anderen“ Zeit erhalten. Da wir immer die Möglichkeit hatten, in der Musikschule zu proben und trotz allen Umständen und Maßnahmen auch im Corona-Jahr die Musik zumindest ein Stück weit erhalten konnten, haben wir unsere Projekte auf eine andere Art und Weise gestaltet, und uns so die Musik beibehalten können.
Die Entwicklung und die Erlebnisse, die Momente und das Wissen, die wir zusammen durch die Musik erfahren durften sind einzigartig. Gerade weil Musik und vor allem das gemeinsame Musizieren so viele Türen öffnet, und man Erfahrungen fürs Leben sammelt, wünschen wir uns auch für andere Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, zusammen Musik machen zu können. Aus unserer eigenen Erfahrung in den letzten Jahren können wir bestätigen, dass entstehende Musik die Kunst ist, die Menschen verbindet und vereint.

Emma Knödler und Yolanda Holy

 

KW 13

„Ohne die Musikschule wäre es leise!“

Egal ob der Judy-Garland-Klassiker „Über’m Regenbogen“ aus dem „Zauberer von OZ“, Rogers &Hammersteins „Weil wir uns kennen“ aus „Der König & ich“ oder die Peter-Pan-Hymne „Fliege Deinen Traum“ – ohne die vielen talentierten Schülerinnen & Schüler der Musikschule wäre diese uns allen allzu bekannten Melodien nie aus dem Orchestergraben im Gmünder Stadtgarten erklungen. Verantwortlich für dieses besondere Kooperation waren 1998 unsere Gründerinnen D’Ann Ricciolini & Catherine McSheery und der damalige Musikschulleiter Muchtar Al Ghusain. Seit dem ist die Musikschule unser Partner für den Live-Soundtrack zu unseren Musicals & komplettiert unsere Vereinsleitbild, dass wie kein anderer Verein in der Region Kindern, Jugendlichen & jungen Erwachsenen die Möglichkeit gibt Teil einer Musicalproduktion zu sein – auf, hinter & unter der Bühne. Ohne die Musikschule wäre es leise! Und wir freuen uns auf viele weitere Produktionen mit unserem starken musikalischen Partner.

Thomas Sachsenmaier, Künstlerischer Leiter & Vorstandsmitglied Musical Factory

 

KW 12

Musik ist unser Leben

Als 2010 bei unseren Mädels (Lea 18 und Amelie 14) die Frage eines Instrumentalunterrichts im Raum stand, war klar, dass wir zur Musikschule Schwäbisch Gmünd gehen würden. Seither spielen beide mit Begeisterung Geige bzw. Bratsche und Klavier. Die hoch engagierten Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule haben es geschafft, dass beide bis heute gerne musizieren und sogar Berufe anstreben, die im Zusammenhang mit Musik stehen. Highlights neben dem manchmal mühsamen Üben, sind Auftritte mit den zahlreichen Ensembles und der jährliche Austausch mit unserer Partnerstadt Antibes. Für größere oder kleinere Probleme hat die Schulleitung immer ein offenes Ohr, aber auch das familiäre Miteinander in der Musikschule hat unsere Wahl bestätigt.

Andrea Schäfer-Hann

 

KW 11

Die städtische Musikschule in Schwäbisch Gmünd wird 50 – Happy Birthday!

Seit neun Jahren darf ich als Schulleiterin der Klösterleschule ganz eng mit der städtischen Musikschule GD zusammenarbeiten. Es macht große Freude unsere gemeinsamen Aktionen, wie „Woche des Musikinstruments“, Auftritt der Bläserklassen, der Percussion-Gruppe oder der Flötenkinder zu begleiten. Die Musikschul-Lehrkräfte sind dabei nicht nur gern gesehene Gäste, sondern lebendige Mitgestalter des Schullebens an der Klösterleschule. Wir hoffen auf viele weitere gemeinsame Aktionen nach der Pandemiezeit.
Alles Gute zum 50. Geburtstag!

Margrit Carbon, Rektorin der Klösterleschule

KW 10

Was die Musikschule für uns bedeutet

Wir sind Jara und Maike und sind beide 12 Jahre alt. Ich, Jara, spiele seit der 3. Klasse Kontrabass bei Herrn Kufer. Ich, Maike, habe in der 1. Klasse mit Geige bei Herrn von Abel angefangen und habe dann 2 Jahre später Klavier bei Frau Trenkler dazu genommen.
In der Musikschule zu sein, heißt für uns in einer großen Gemeinschaft von musikinteressierten Menschen zu sein und nette Leute kennen zu lernen. Außerdem gibt es dort zahlreiche Möglichkeiten zusammen zu musizieren, wie z. B. im Orchester.
Wir haben bereits beide mit unseren Instrumenten im Solowettbewerb von Jugend musiziert teilgenommen. Dieses Jahr, das heißt 2021, haben wir uns entschieden zusammen, mit Kontrabass und Klavier, im Duo für die Musikschule anzutreten. Das gemeinsame Üben macht uns großen Spaß.
In der Musikschule zu sein, bereitet uns jedes Mal aufs Neue Freude!

KW 9

Christian Baron
Erster Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd

Unsere Musikschule ist ein Portal, hinter dem sich die grandiose Welt der Musik verbirgt.

Vor allem für Kinder und Jugendliche eröffnet der Unterricht an der Musikschule sagenhafte Eindrücke. Der Pfad ist jedoch mühsam. Üben, üben und nochmal üben ist Teil eines Musikerlebens. Neben dem Künstlerischen gehört deshalb auch Disziplin, Fleiß und Durchhaltevermögen zum Unterrichtsstoff. Doch es lohnt sich in hohem Maße. Sich musikalisch ausdrücken zu können, Zugang zur Musik und zum eigenen Stil zu finden und nicht zuletzt, sein Publikum zu begeistern, bildet für das ganze Leben. Die Heilige Hildegard von Bingen hat es auf den Punkt gebracht: „In der Musik hat Gott uns die Erinnerung an das verloren gegangene Paradies hinterlassen.“

KW 8

Gelungene Kooperation der Musikschule mit der Grundschule Hardt

Seit vielen Jahren bereichern die Angebote der Musikschule unser musikalisches Angebot an der Schule. In den Klassen 1 und 2 sind die Kinder und auch die Lehrkräfte von der Musikwerkstatt begeistert. Integriert in unseren Ganztagesbereich ist das Angebot des Instrumentalunterrichts der Musikschule. Zurzeit gibt es zwei Flöten- und zwei Gitarrengruppen.

Im Laufe der Jahre ist ein sehr gutes Miteinander entstanden und die Angebote der Musikschule sind ein fester Bestandteil unseres Schullebens geworden.

KW 7

50 Sätze - "Auszeit mit Klangteppich"

Unser Sohn Timo besucht die Städtische Musikschule seit 11 Jahren - von der musikalischen Früherziehung bis zum Instrumentalunterricht heute. Die Begleitsituation schloss mit ein, dass ich als Vater sehr viele Stunden im Wartebereich verbrachte. Ich sitze also im Gang und erlebe die Musik zwischen den Räumen - passiv und gleichzeitig. Die Fragmente aus verschiedenen Klavierläufen und Etüden fügen sich mit dem Klang diverser Holz- und Blechblasinstrumente, des Akkordeons und der tragenden Posaune vom ersten Stock zu einem chaotischen, lebendigen und doch unaufdringlichen Klangteppich. Nur zwischen den Räumen lässt sich dieses Phänomen wahrnehmen, und mir bleibt die Wahl, mich mit Interesse darauf zu konzentrieren oder mich zurückzulehnen und zu entspannen. Dass ich mich während der Wartezeiten immer wohlfühlen kann, ist der freundlichen und persönlichen Atmosphäre in der Musikschule geschuldet. Diesen Eindruck unterstützen auch die stets herzlichen Begegnungen mit den engagierten Musiklehrern.

Mit herzlichen Grüßen
Harald Arnold

KW 6

Mittwoch ohne Musizieren, das geht gar nicht.

Nachdem ich in den Ruhestand gekommen bin, wollte ich mein Kontrabass-Spiel mit einem 6-stündigen Musikschul-Abo auffrischen. Als ich dann in der ersten Kontrabass-Stunde stand und die ersten paar Töne gespielt habe, klopfte es an der Tür und der Leiter der Musikschule, Herr Gramm, kam herein. Seine ersten Worte waren: „Sie wissen bestimmt, dass wir ein Kurorchester haben. Hätten sie nicht Lust mitzuspielen? Die Probe ist heute Abend im Spital.“ Am Abend stand ich dann in der Probe, wurde von meiner Kontrabass-Kollegin und allen andere Orchestermitgliedern herzlich aufgenommen. Seither kann ich mir den Mittwochabend ohne Musik und ohne die Geselligkeit nicht mehr vorstellen.

KW 5

Herzlichen Glückwunsch

Die Musikschule Schwäbisch Gmünd feiert dieses Jahr ihren 50. Geburtstag. Ein toller Anlass um zu feiern, in die Zukunft zu schauen, aber auch um zurückzublicken. Zu diesem herausragenden Jubiläum gratuliere ich im Namen des Kreistags des Ostalbkreises, der Landkreisverwaltung und persönlich sehr herzlich.

Die Musikschulen sind Botschafter unserer reichen und traditionsbewussten Kultur. Für das Gemeinwohl sind sie unverzichtbarer Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Hier werden menschliche Beziehungen und Kontakte geprägt und natürlich gemeinsam Musik gemacht. Aber was noch von größerer Bedeutung ist: Es wird Musik gelehrt. Kinder und Jugendliche werden zur Musik hingeführt und musikalische Talente werden geweckt.

Ich freue mich, dass die Musikschule Schwäbisch Gmünd seit 50 Jahren das Leben in Schwäbisch Gmünd bereichert und wünsche für die Zukunft alles Gute.

Dr. Joachim Bläse
Landrat

KW 4

Musik ist so viel - so viel mehr…..

Meine Klavierlehrerin hat mich zwölf Jahre meines Lebens geprägt, meine Kindheit und meine Jugend - bis ich zum Studium aufbrach. Sie war eine so wichtige Begleitung, geradezu ein Korrektiv für mich: für meine musikalische Prägung und Förderung, sie war Ratgeberin, Vorbild und eine Dame. So wünschte ich mir für meine Kinder eine ebenso prägende „musikalische“ Begleitung. Die Musikschullehrer/in meiner Kinder sind glücklicherweise auch eine wichtige, wöchentliche Instanz geworden, die über das Musizieren und Musiklernen hinausgeht. Beide Mädels sind mit der Musik und der geduldigen Unterstützung ihrer Lehrer/in gewachsen – musikalisch, aber vor allem auch in ihrer Persönlichkeit. Musik zu lernen, zu hören, sich mit ihr auseinander zu setzen, ist so wichtig – und so viel mehr als der bloße Ausdruck von Worten oder Gesten.

Marion Maier

KW 3

Ohne Musikschule keine Schulmusik!

Es muss 1976 gewesen sein, als ich erstmals die Stufen des Schwörhauses hochgegangen bin. Ich trug eine große rote Tasche, gefüllt mit einer Blockflöte und einem bunten Heft, dessen Inhalt mir schnell zur Offenbarung wurde. Die Liebe zur Flöte („Mein Hut, der hat drei Ecken“ war der Hit meiner Kindheit!) ist mittlerweile etwas abgekühlt. Die Leidenschaft für die Musik hält ungebrochen an.
Gute 40 Jahre später bin ich als Musiklehrer des Parler-Gymnasiums glücklich über die zahlreichen lebendigen Begegnungen mit den Kolleginnen und Kollegen der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd. Der dort geleistete Instrumentalunterricht ist das Fundament, auf dem unser schulisches Musikleben steht. Vielen Dank dafür und herzlichen Glückwunsch!

Marcus Englert, Musiklehrer & Musiker

KW 2

Die Musikschule als Ort der Zusammenkunft

Musik zu machen ist in Zeiten wie diesen mindestens genauso wichtig wie vor Corona. Dank dem super Organisationsteam der Musikschule ist dies weiterhin mit voller Freude möglich! Musik verbindet und nirgends ist das deutlicher spürbar als in der Musikschule. Es ist einfach toll zu sehen wie vielfältig und interaktiv die Musikschule ist und wie viel Freude und Leidenschaft in der Arbeit steckt! Der Unterricht in entspannter und konzentrierter Atmosphäre macht mir immer Spaß und man merkt schnell wie man in wenigen Wochen schon riesige Fortschritte beim Musizieren macht, gerade weil der Unterricht prima individuell gestaltet wird. Wenn Corona nicht wäre, hätte man auch jetzt wieder fabulosen Konzerten lauschen können, die man jedes Mal aufs Neue genießen kann! Hoffentlich ist es bald wieder möglich in Konzerten die Früchte der hervorragenden gemeinsamen Arbeit zwischen Lehrer und Schüler zeigen zu dürfen! Zum Geburtstag wünsche ich der Musikschule alles Gute und freue mich auf die kommende – hoffentlich Corona-freie – Zeit!

Schülerin Patricia Hirt

KW 1

Eine Musikschule für alle Gmünder

Als Sänger, Vorsitzender des Stadtverbandes Musik und Gesang und als schließlich als Oberbürgermeister habe ich die Entwicklung unserer Musikschule schon fast mein ganzes Leben lang mitverfolgt, begleitet und mitgestaltet.

Die Städtische Musikschule ist eine kulturelle Bildungseinrichtung der Stadt auf die wir alle stolz sein können.  Wie viele unserer Mitbürger haben hier ihre musikalischen Wurzeln! Darunter sind so klangvolle Namen wie die Brüder Stenzl, die heute auf der ganzen Welt musizieren, vor allem aber sehr, sehr viele Musikerinnen und Musiker unserer Musikvereine und Chöre –Amateurmusiker, Musikliebhaber, ohne die es unser reiches städtisches kulturelles Musikleben nicht gäbe.

Die Musikschule hat zwar ihren Sitz im Schwörhaus, aber sie ist in fast jedem Ortsteil und in vielen Schulen mit ihrem vielfältigen Angebot präsent, und das reicht von der Musikalischen Früherziehung bis zu den Veeh Harfen Gruppen. Altersbegrenzungen und stilistische Grenzen gibt es glücklicherweise längst keine mehr.

Mein Dank gilt den Lehrkräften und der Musikschulleitung, die die Musikschule stetig weiterentwickeln und am Puls der Zeit bleiben. Ad multos annos – auf viele weitere Jahre!

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