Termine und Veranstaltungen

März
14
2018
Mittwoch, 14. März 2018, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Zum 150. Todestag von Emanuel G. Leutze

Emanuel G. Leutze, geboren am 24. Mai 1816 in Schwäbisch Gmünd, gestorben am 18. Juli 1868 in Washington, D.C.

Zwei Jahre nach den Bicentennial-Feierlichkeiten in der Geburtsstadt von Emanuel G. Leutze jährt sich dessen Todestag zum 150. Mal. Anlass genug, um erneut des berühmten Gmünder Sohnes zu gedenken. Sein Grab befindet sich auf dem Glenwood Cemetery in Washington, D. C., unweit des US-Kapitols, von dem er sein ganzes Künstlerleben lang geträumt hatte, und wo sich sein größtes Werk, das Wandgemälde "Westward the Course of Empire Takes Its Way" (1862), befindet.

1825 wanderte die Familie Leutze in das "Land der Freiheit" aus. Sechzehn Jahre später kehrte er nach Deutschland zurück und wurde zu einem Hauptvertreter der "Düsseldorfer Malerschule". Den Zenit seines Ruhms erreichte er in den USA im Alter von 34 Jahren mit dem Historiengemälde "Washington Crossing the Delaware" (1850/1851). Doch zeitlebens wohnten "zwei Seelen in seiner Brust", denn er war zwischen den beiden Welten Deutschland und Amerika hin- und hergerissen. Hätte ihn der Tod im frühen Alter von 52 Jahren nicht ereilt, wäre er vielleicht wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Die Verbindung zu seiner schwäbischen Heimat hielt er vor allem über seinen Gmünder Freund Julius Erhard aufrecht.

Er hinterließ in seiner relativ kurzen künstlerischen Schaffenszeit über 300 Gemälde, von denen einige stattliche Maße besitzen. Das Museum im Prediger in seiner Heimatstadt beherbergt die weltweit größte Sammlung seines Oeuvres, die 2017 durch die wertvolle Schenkung der "Nymphe der Urachquelle" (1855) bereichert wurde.


Dia-Vortrag von Heidrun Irre
VHS am Münsterplatz, Saal
Münsterplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd
gebührenfrei

Veranstalter:

 

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