Termine und Veranstaltungen

April
26
2018
Donnerstag, 26. April 2018 bis Sonntag, 24. Juni 2018, Labor im Chor im Prediger, Galerie und Forum für Angewandte Kunst
Ausstellung: Peter May. Maler in Emaille

Mit dem Namen Peter May (1925-2010) untrennbar verbunden ist eine lebenslange intensive gestalterische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Emaillekunst. Charakteristisch für sein Schaffen ist die Emaillemalerei, die er immer wieder neu ausgelotet hat. Bei dieser Technik werden verschiedenfarbige Glasflüsse ohne Zwischenstege direkt miteinander verschmolzen, was zu reizvollen Farbverläufen führt. Jetzt ist Peter Mays Emaillekunst zum ersten Mal Gegenstand einer umfassenden Ausstellung: vom 26. April bis 24. Juni zeigt das Labor im Chor dreißig Emaillebilder und ebenso viele Objekte, darunter Schalen, Vasen, Teller und Schmuck. Die Arbeiten stammen großenteils aus Privatbesitz.

Peter May wurde 1925 in Schwäbisch Gmünd geboren. Drei Jahre zuvor hatten seine Eltern, Marta und Georg May, die Schmuckfirma Perli gegründet. Anfangs stand die Produktion von Glasperlenschmuck im Vordergrund, den Martha May selbst entwarf und ausführte. In den 1930er Jahren erweiterte sich das Angebot wesentlich: zur Fertigung von Holz-, Glas- und Porzellanschmuck kam eine umfangreiche Kollektion an Silber- und Emailschmuck. Damit war der berufliche Weg von Peter May vorgezeichnet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt er an der Staatlichen Höheren Fachschule für Edelmetall in Schwäbisch Gmünd eine Ausbildung zum Emailleur; sein Lehrer war Walter Lochmüller. Studienaufenthalte führten ihn an die Ecole des Arts Décoratives in Genf und an die Ecole des Arts Appliqués in Paris. Nach der Übernahme des elterlichen Betriebs zusammen mit dem Bruder Guido leitete er als Entwerfer und Gestalter die Emailproduktion. Daneben lehrte er einige Jahre als Dozent im Bereich Emaille an der Fachhochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. 1972 wurde die Firma Perli umstrukturiert und produzierte fortan Gold- und Silberschmuck, der wegen des ausgezeichneten Designs noch heute einen hervorragenden Ruf genießt. 1993 lösten die Brüder das Unternehmen aus Altersgründen auf, nachdem keine Nachfolge gefunden werden konnte.
Fortan konnte sich Peter May ganz seinem künstlerischen Schaffen widmen. Seine Arbeiten wurden in vielen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und ausgezeichnet. Namhafte Museen kauften Werkstücke an, darunter auch das Gmünder Museum. 2010 starb Peter May in seiner Geburtsstadt.

Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr 14-17, Do 14-19, Sa, So, Feiertage 11-17 Uhr.
Pfingstmontag wie feiertags. Montags geschlossen.

Adresse und Informationen
Labor im Chor, Galerie und Forum für angewandte Kunst im Prediger
Johannisplatz 3 (Eingang Bocksgasse), 73525 Schwäbisch Gmünd
www.labor-im-chor.de
museum@schwaebisch-gmuend.de
www.museum-galerie-fabrik.de

Veranstaltungsort:

Labor im Chor im Prediger
Galerie und Forum für Angewandte Kunst
Bocksgasse
73525 Schwäbisch Gmünd
munz-keramik@t-online.de
www.labor-im-chor.de

Veranstalter:

Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd
Museum im Prediger
Johannisplatz 3
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: 07171 603-4130
museum@schwaebisch-gmuend.de
www.museum-galerie-fabrik.de
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Preise:
Eintritt frei
 

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