LED-Außenbeleuchtung mit intelligenter Steuerung

Modernisierung der Leuchten in drei Straßenzügen von Lindach

Schwäbisch Gmünd, 2013

Gleich in drei Wohn- und Anliegerstraßen von Schwäbisch Gmünd - Lindach hat die veraltete Straßenbeleuchtung seit kurzem ausgedient: Anstelle der wenig effektiven Pilzleuchten entlang der Kettelerstraße, der Osterlängstraße und Am Eichenrain in Lindach wurden in den vergangenen Wochen im Auftrag des Tiefbau-, Garten- und Friedhofamtes der Stadt Schwäbisch Gmünd durch die Stadtwerke Schwäbisch Gmünd energieeffiziente LED-Leuchtenköpfe von Hess installiert. An den vorhandenen Lichtpunkten kamen 50 Modelle des Typs LIVORNO zum Einsatz, die durch das integrierte Steuerungssystem DIMPro dem neuesten Stand der Technik entsprechen.

Die technische Planung, Abwicklung und Installation der neuen Beleuchtung haben die Stadtwerke Schwäbisch Gmünd in Eigenregie übernommen. Hierbei konnten, wie geplant, die alten Lichtpunktabstände beibehalten werden – somit waren keine zusätzlichen Bauarbeiten in den drei Straßenzügen notwendig.

Lichtanlage mit intelligentem Steuerungssystem DIMPro
Die neuen LED-Leuchten bringen viele Vorteile mit sich: Das intelligente Steuerungssystem DIMPro ermöglicht anhand voreingestellter Dimmstufen eine bedarfsgerechte Steuerung der einzelnen Leuchten über Funk. Bei hohem Verkehrsaufkommen in den Morgenstunden beispielsweise leuchten sie intensiver als in den Nachtstunden, wenn kaum Bewegung herrscht. An Wochenenden und Feiertagen hingegen lässt sich die Beleuchtungsstärke an das veränderte Verkehrsaufkommen anpassen.

Darüber hinaus ist jede Leuchte mit einem Bewegungsmelder ausgestattet.
Er veranlasst während der Nachtstunden die automatische Erhöhung der Beleuchtungsstärke, sobald Aktivität durch Passanten oder vorbeifahrende Autos erkannt wird. Nach einer fest definierten Zeit senkt die Leuchte ihr Beleuchtungsniveau wieder automatisch auf die nächtliche Grundbeleuchtung herab.

Planer und Beteiligte


Schwäbisch Gmünd, 2013
  • Auftraggeber: Stadt Schwäbisch Gmünd
  • Fördermittelgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (www.bmu-klimaschutzinitiative.de)
  • Fördertopf: Energie- und Klimafonds – Förderkennzeichen 03KS1915
  • Fördersumme: 40 % (max. jedoch 17.425 Euro)
  • Gesamtkosten: ca. 50.000 Euro (infolge des zusätzlichen Steuerungssystems DIMPro)
  • Projekträger: Forschungszentrum Jülich GmbH (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen)
  • Lichtplanung: Hess AG
  • Fotos: Peter Weller, Stadtwerke Schwäbisch Gmünd

Weitreichende Energieeinsparungen

60 Prozent weniger Energiekosten

Schwäbisch Gmünd, 2013
Schwäbisch Gmünd, 2013

Durch diese bedarfsorientierte Steuerung der Lichtanlage spart die Stadt Schwäbisch Gmünd auf lange Sicht 60 Prozent an Energiekosten, zudem reduziert sich der CO2-Ausstoß erheblich.

Deutliche Verbesserungen ergeben sich auch für die Verkehrsteilnehmer.
„Die bedarfsgerechte Ausleuchtung der Straßen und Gehwege wirkt sich auf die Aufenthaltsqualität sehr positiv aus“, sagt Projektleiter Peter Weller von den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd. Im Gegensatz zur herkömmlichen Anlage sorgt die gezielte Lichtlenkung der LED-Leuchten für ein ganz anderes Lichtempfinden. „Das Licht fällt genau dorthin, wo es gebraucht wird – auf die Straße und nicht wie früher in die Vorgärten oder gar auf die umliegenden Häuser“, betont Peter Weller.

Fördermittel für neue Außenbeleuchtung
Die Sanierung der Außenleuchten in den drei Straßen hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Rahmen seines Förderprogramms für LED-Straßenbeleuchtung anteilig gefördert.

Die Realisierung der erfolgreichen Maßnahmen erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd und dem Beleuchtungsspezialisten Hess aus Villingen-Schwenningen. Für die gelungene Zusammenarbeit bedankt sich der projektverantwortliche Leiter des Tiefbau-, Garten- und Friedhofamtes, Jupp Jünger, ganz herzlich.

 

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