Burgruine und Wallfahrtskirche

Von Schwäbisch Gmünd führt die Straße der Staufer auf den Rechberg zu. Auf der höheren der beiden Kuppen des Berges befindet sich die Wallfahrtskirche Hohenrechberg, auf der niedrigeren die Ruine Hohenrechberg.

Die zum Ende des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnte Burg bildete zur Stauferzeit einen wichtigen Teil des Befestigungsringes, der sich um die Burg Hohenstaufen zog. Wie viele andere staufische Burgen wurde sie nach dem Vorbild des salomonischen Tempels in Jerusalem in der Buckelquader-Bauweise erbaut. Auf diese Weise sollte der weltliche wie auch der geistliche Herrschaftsanspruch dokumentiert werden. Nachdem die Burg allen Kriegen trotzte, brannte sie 1865 nach einem Blitzschlag nieder.

Die 1686 erbaute Wallfahrtskirche St. Maria befindet sich auf der Bergkuppe des Rechbergs. Sie bildet mit der Ruine zusammen ein harmonisches Ensemble aus Landschaft, Historie und Kunst. Zweifelsohne begeistert der herrliche Ausblick, der sich dem Besucher bietet. Neben der Kirche ermöglicht eine Gaststätte eine Einkehr für Wanderer und Besucher.

Parkplätze sind am Fuß des Berges in Rechberg vorhanden. Für den Aufstieg zu Fuß über eine gut ausgebaute Straße muss ca. 20 Minuten Zeit gerechnet werden. Für gehbehinderte Konzertbesucher wird ein Shuttle-Bus eingerichtet.

Stadtteil Rechberg

Die barocke Wallfahrts- und Pfarrkirche St. Maria auf dem Hohenrechberg bei Schwäbisch Gmünd war die Wallfahrtsstätte der Grafen von Rechberg und ist bis heute Pfarrkirche von Rechberg und beliebtes Ziel von Wallfahrten. Von der ehemaligen Stammburg der Rechberger bis zur Kirche wird der Weg durch einen Kreuzweg von 1891 flankiert.

Die barocke Wallfahrtskirche und Pfarrkirche zur Schönen Maria auf dem Hohenrechberg wurde 1686 bis 1688 von den Grafen von Rechberg erbaut und ist bis heute Pfarrkirche der traditionsreichen Gemeinde Rechberg.

Die Wallfahrtskirche besitzt drei schöne Altäre, kulturhistorisch beachtenswerte Skulpturen, eine reich geschmückte, geschnitzte Kanzel und eine Herrschaftsloge. Die Wände und die Decken sind mit filigranen Stuck nach italienischer Schule verziert. Das Innere und Äußere dieser schönen Wallfahrtskirche besticht mit viel Liebe zum Detail.

Schon seit dem 15. Jahrhundert ist der Rechberg eine beliebte Wallfahrtsstätte für unzählige Pilger und Wallfahrer. Der Weg von der Burg Hohenrechberg bis zur Kirche auf dem Berggipfel wurde im Jahr 1891 durch einen imposanten Kreuzweg flankiert.

Zusammen mit der Ruine Hohenrechberg und den drei Kaiserbergen bildet die Wallfahrtskirche zur Schönen Maria ein bedeutendes Wahrzeichen der Region.

Der neue aufstrebende Förderverein Wallfahrtskirche zur Schönen Maria auf dem Hohenrechberg e.V. hat aktuell schon 173 Mitglieder. Das Ziel des neues Vereins ist, die Unterstützung der Kirchengemeinde für den Erhalt der Wallfahrtskirche Hohenrechberg und die Öffentlichkeit für den kulturhistorischen Wert zu sensibilisieren.

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