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DRK-Kindertagesstätte Henry

Weißensteiner Straße 40
73525 Schwäbisch Gmünd

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07171 3506-35

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
07:00 - 17:00

Kontakt

Frau Elisabeth Hofstetter
Leitung

Frau Melanie Biedermann
stv. Leitung

Verknüpfte Adressen

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Abholzeiten

Um den Kindern einen geregelten Tagesablauf mit verschiedenen Ritualen und Angeboten zu ermöglichen haben wir feste Abholzeiten. Diese sind täglich um 14.00 Uhr, 15.00 Uhr oder ab 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr.

Leitbild

Der Auftrag der DRK-Kindertageseinrichtung (Kiat)

Tageseinrichtungen für Kinder fördern „... die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit ...“ (Sozialgesetzbuch VIII – Kinder- und Jugendhilfegesetz § 22, Abs. 2 Ziffer 1). Sie haben einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag, der ausdrücklich die Förderung der gesamten Persönlichkeit des Kindes in den Vordergrund stellt und einseitige kognitive Förderung auf der Grundlage schulischer Lernformen ablehnt. Der pädagogische Auftrag der DRK-Kindertageseinrichtungen basiert auf den Grundsätzen des Roten Kreuzes und dem Leitbild der DRK-Kita. Die DRK-Kindertageseinrichtungen verstehen sich als familienergänzend und stellen dem Kind Erfahrungs- und Lernräume zur Verfügung, die über die in einer Familie hinausgehen. Jede Einrichtung arbeitet ihren spezifischen Gegebenheiten entsprechend auf der Grundlage einer eigenen Konzeption.

Rotkreuz-Grundsätze

DRK-Kindertageseinrichtungen arbeiten nach den Rotkreuz-Grundsätzen Das Deutsche Rote Kreuz hat sich in seiner Satzung unter anderem der Förderung der Gesundheit, der Wohlfahrt und der Jugend verpflichtet. Einer
dieser Bereiche ist die Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen. Die Trägerschaft von Kindertageseinrichtungen gehört damit zum Aufgabenbereich
des Deutschen Roten Kreuzes.Im Zuge der Qualitätsdiskussion wurden verstärkt Fragen nach den eigenen Werten, dem eigenen Profil, der Orientierung im Sinne einer Vergewisserung
aufgeworfen. So war die Auseinandersetzung mit den Rotkreuz-Grundsätzen folgerichtig und dringend geboten. Die intensive Beschäftigung mit ihnen ergab weitere Überlegungen:
Welches Menschenbild enthalten die Grundsätze? Was bedeutet das für unser Bild vom Kind? Welche Konsequenzen hat dieses Menschenbild für die Erzieherinnen?
Welche Bedeutung haben die Rotkreuz-Grundsätze für unsere Arbeit? Welche Haltung gegenüber Kindern, Mitarbeiterinnen, Eltern lässt sich daraus ableiten? Wie können die Grundsätze in die Arbeit einfließen,
und wie lassen sie sich konkret in unseren Kindertageseinrichtungen umsetzen?

Für die Arbeit der DRK-Kindertageseinrichtungen bedeuten die Grundsätze:

Menschlichkeit
Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit,
menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis,
Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern; Wir achten das Kind als eigenständige Persönlichkeit.

Unparteilichkeit
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen
und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben; Kinder lernen das Erkennen und Anerkennen der Individualität des Anderen.

Neutralität
Um sich das Vertrauen aller zu bewahren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen;
Vertrauen bilden und Konfliktlösungen gemeinsam erarbeiten.

Unabhängigkeit
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist unabhängig. Wenn auch die Nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen
unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuz und Rothalbmondbewegung zu handeln; Wir richten die Konzeption nach den Grundsätzen des Roten Kreuzes aus.

Freiwilligkeit
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben; Kinder lernen sich aus freiem Willen für andere einzusetzen, ohne auf den eigenen Vorteil zu schauen.

Einheit
In jedem Land kann es nur eine einzige Nationale Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muss allen offenstehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben; Einheit bedeutet ein konstruktives Miteinander unter der Idee der menschlichen Tätigkeit.

Universalität
Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle Nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen; Wir sind Teil einer weltweiten Gemeinschaft und fühlen uns der Idee des
Roten Kreuzes verpflichtet.

Bei der Erfüllung dieser Aufgabe orientiert sich das DRK primär an sozialpädagogischen Werten und Erkenntnissen. Dazu ist die Bereitstellung der erforderlichen finanziellen Mittel sicherzustellen. Das DRK vertritt deutlich
den Anspruch, dass die Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen eine hohe Priorität hat. Das gilt auch besonders in Zeiten der Finanzknappheit.

Leitbild der DRK-Kindertageseinrichtung

Orientiert am Leitbild des DRK und im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung über die Bedeutung der Rotkreuz-Grundsätze für die pädagogische Arbeit entstanden, dient das Leitbild unseren Kindertageseinrichtungen als pädagogischer und fachpolitischer Orientierungsrahmen und liefert zugleich Eckdaten für die Qualitätssicherung und
Qualitätsentwicklung in der Praxis.Mit unseren Kindertageseinrichtungen sind wir eingebunden in eine weltweite Gemeinschaft von Menschen, die sich alle einer Idee verpflichtet fühlen.
Im Zeichen der Menschlichkeit setzen wir uns ein für das Leben, die Würde, die Gesundheit, das Wohlergehen und die Rechte aller Kinder und der am Entwicklungsprozess beteiligten Personen.
Unser Handeln ist bestimmt durch die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes. Die daraus abgeleiteten Werte begründen die Ziele unserer Arbeit.Für uns steht das Kind in seiner Lebenssituation im Mittelpunkt. Wir achten Kinder als eigenständige Persönlichkeiten, deren Würde den gleichen Stellenwert hat wie die eines Erwachsenen. Kinder sind aktive Gestalter ihrer Entwicklung. Sie haben alle den gleichen Anspruch auf Bildung, Erziehung und Betreuung ohne Ansehen der Nationalität, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion, ihres Geschlechtes, der sozialen Stellung und
ihrer speziellen körperlichen, seelischen und geistigen Bedingungen.Unsere Grundhaltung ist geprägt von Akzeptanz, Toleranz und Wertschätzung.Wir stehen ein für Integration und wenden uns gegen Fremdenfeindlichkeit,
Intoleranz und Ausgrenzung.Auf der Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention verstehen wir uns als Anwalt der Kinder. Dabei richten wir unsere besondere Aufmerksamkeit
auf solche, die von der Gesellschaft ausgegrenzt bzw. benachteiligt werden, und setzen uns gemeinsam mit allen Beteiligten für die Verbesserung
der Lebenssituation von Kindern ein. Wir ermöglichen den Kindern Partizipation, das heißt: Kinder werden entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Fragen und Entscheidungen beteiligt.
Den Eltern bieten wir eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit und Mitwirkung. Wir beteiligen uns an der Ausbildung des Berufsnachwuchses, indem wir
Lernfelder in der sozialpädagogischen Praxis zur Verfügung stellen. Auf der Basis unserer Rotkreuz-Grundsätze wirken wir mit bei kommunalpolitischen
Entscheidungen, die Kinder und ihre Familien betreffen und setzen uns für die Belange der Kinder und ihrer Familien in örtlichen Fachgremien und in der Öffentlichkeit ein.
Wir sind vernetzt mit einer Vielzahl von Arbeitsfeldern für Menschen jeden Alters und in unterschiedlichen Lebenssituationen. Wir bieten in unseren Kindertageseinrichtungen Raum für generations-und interessenübergreifende Begegnung.
Wir ermöglichen den Zugang zu anderen Angeboten des Roten Kreuzes und vermitteln eine Vielzahl von Hilfen. Wir kooperieren mit allen Institutionen und Personen, die uns bei der Erfüllung
unserer Ziele und Aufgaben hilfreich sein können. Die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Institutionen erfolgt stets auf Grundlage unserer Ziele und ist durch unsere unparteiliche Grundhaltung geprägt.

(Wir verweisen für die ausführliche Darstellung der Rotkreuz-Grundsätze auf die Arbeitshilfe „Kindertageseinrichtungen im deutschen Roten Kreuz: Rahmenkonzeption“,
hrsg. vom Deutschen Roten Kreuz, Generalsekretariat, Berlin 2007.)

Einrichtung

Die Kindertagesstätte nimmt Kinder im Alter von 0-6 Jahren auf. Die Betreuung erfolgt in einer Altersgemischten Gruppe von 15 Kindern. Die Gruppe setzt sich aus 5 Kindern unter 3 Jahren und 10 Kindern von 3 Jahren bis zum Schuleintritt zusammen.
Die Kinder werden Ganztags im Rahmen der Öffnungszeiten betreut.

Räumlichkeiten
Unsere Räumlichkeiten befinden sich im Erdgeschoss des DRK- Zentrum Schwäbisch Gmünd in der Weißensteiner Str. 40. Wir verfügen über einen großzügigen Garderoben und Kreativbereich, welcher unsere Einrichtung öffnet. Im Anschluss befinden sich ein kleiner und ein großer Gruppenraum. Der kleine Gruppenraum ist für die Spielbedürfnisse der Kinder unter drei Jahren eingerichtet. Im großen Gruppenraum findet sich eine zweite Ebene, sowie verschiedene Spiel- und Lernecken. Einen Küchenbereich in dem täglich zusammen das gemeinsame Mittagessen vorbereitet wird und Platz für andere hauswirtschaftliche Aktivitäten bietet. Unser Schlafraum bietet Platz zum Ausruhen und Schlafen für alle Kinder in altersgerechten Betten bzw. Schlafmöglichkeiten. Im Sanitärbereich der Kindertagesstätte befinden sich Toiletten und Waschbecken auf Kinderhöhe. Der Wickelbereich ist durch ein großes Fenster mit dem großen Gruppenraum verbunden.

Wie sich die einzelnen Spiel- und Lernbereiche gestalten ist derzeit noch in der Planung.

Außenanlagen
Im Bau befindet sich derzeit die Außenanlage. Sie wird nach Fertigstellung mit verschiedenen Spielgeräten und einem Sandkasten bestückt sein.

Verpflegung
In unserer Kindertagesstätte erhalten die Kinder gesunde Mahlzeiten, die gemeinsam eingenommen werden. Für das Frühstück bekommen die Kinder ein Vesper von zu Hause, welches gemeinsam gegessen wird. Unser täglicher Essenslieferant für das Mittagessen ist die Firma Hofmann Menü-Manufaktur GmbH. Diese stellt uns ein reiches Angebot an Menükomponenten zur Verfügung, aus denen wir monatlich unsere Speisepläne zusammenstellen. (auf Wunsch auch rein BIO-Mahlzeiten möglich)
Natürlich lassen wir nicht nur unser Essen liefern, sondern werden auch selbst miteinander Mahlzeiten an unseren Kochtagen frisch zubereiten.

Pädagogische Arbeit

Eingewöhnung nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell

Das grundlegende Ziel der Eingewöhnung besteht darin, während der Anwesenheit der Bezugsperson eine tragfähige Beziehung zwischen Fachkraft und Kind aufzubauen. Diese Beziehung soll bindungsähnliche Eigenschaften haben und dem Kind Sicherheit bieten. Das Gefühl der Sicherheit durch eine gute Beziehung zur Fachkraft ist die Grundlage für gelingende Bildungsprozesse in der Kita und einen gesunden Start des Kindes in seinen neuen Lebensabschnitt. Darüber hinaus soll das Kind selbstverständlich die Einrichtung mit all ihren Abläufen, Regeln, Ritualen aber auch ihren Menschen und Räumen in aller Ruhe kennen lernen. Für die Eltern bietet die Eingewöhnungszeit eine besondere Form des Einblicks in die Kita, der eine gute Grundlage für die folgende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft legt.

Pädagogisches Konzept

Situationsorientierte Ansatz
Leitgedanken:

  • Kinder haben ein Recht auf ihre persönliche Entfaltung, die Entdeckung ihrer Talente und verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten.
  • Durch persönliche und fachliche Qualifikation tragen pädagogische Fachkräfte Sorge dafür, dass Kinder zu Ihren Entwicklungsmöglichkeiten finden.
  • Pädagogische Fachkräfte sind Vorbild und Modell, an denen Kinder sich im Alltag orientieren.
  • Kinder haben ein Recht auf ihren eigenen Lebensraum, in dem sie selber Kind sein dürfen (d.h. Entwicklungswege stehen im Vordergrund und nicht perfektionierte Ergebnisse).
  • Pädagogische Fachkräfte wenden sich bewusst gegen eine verplante Kindergartenzeit und nehmen die lebensbedingten und persönlichkeitsgeprägten Themen der Kinder in die Arbeit auf.
  • Kinder erfahren eine Kultur der Wertschätzung und Achtung. Der Offenheit für ihre Bedürfnisses: Vertrauen, Optimismus, Sicherheit und eine beziehungsorientierte Annahme.
  • Pädagogische Fachkräfte sind Bündnispartner für Kinder und ihre Bedürfnisse. Erst in zweiter Linie sind sie erwartungserfüllende Personen für Eltern.
  • Professionelles Handeln, Qualitätssicherung, -verbesserung und -überprüfung sind selbstverständlich.
  • Als bedeutsam wird die Erfahrung von Werten in einer gepflegten und achtsamen Interaktions- und Kommunikationskultur, einer sorgsamen Sprachkultur, einer stilvollen Esskultur und einer vielfältigen Spielkultur bezeichnet.

Offene Arbeit
Das Konzept der offenen Arbeit ermöglicht den Kindern in der Kindertagesstätte eine freie Wahl der Aktivitäten, der Spielgruppen und der Spielpartner. Dadurch steigt die Spielfreude, das Engagement und die Begeisterung der Kinder für verschiedene Angebote und Aktivitäten. Es weckt neue Interessen, fördert die Kreativität und erhöht die Konzentration und Aufmerksamkeit. Durch die offene Arbeit schlüpfen alle Beteiligten (Kinder und Erwachsene) in die Rolle des aktiven Gestalters und Akteurs der eigenen Umwelt. Die Erzieher, bzw. die Erwachsenen vertrauen auf die Entwicklungspotenziale des Kindes und darauf, dass Kinder perfekte Lernvoraussetzungen für ihre persönlichen Entwicklungschancen durch selbstinitiierte, durch selbstgesteuerte und selbstgeregelte Situationen finden. Natürlich müssen dafür gut durchdachte Funktionsräume, wie Bau- und Puppenecke, Kreativbereich etc. vorhanden sein. Nur so können sich die Wahrnehmung und die Ausübung der kindlichen Interessen und Bedürfnisse steigern, damit sich alle Beteiligten wohl und geborgen fühlen. Der Erwachsene übernimmt dabei die Rolle des Lernpartners, des aktiven Zuhörers, des Begleiters, Unterstützers und Beraters.

Schwerpunkte unserer Arbeit

  • Bewegung und Sport
  • Mehrgenerationenaustausch

Entwicklungsdokumentation – Portfolio
Die individuelle Entwicklung der Kinder wird beobachtet, dokumentiert und gemeinsam mit den Eltern in Gesprächen reflektiert. Dabei stützen wir uns auf
• das Beobachtungsverfahren nach Bildungs- und Lerngeschichten und
• die Entwicklungsbögen der Grenzsteine der Entwicklung.

 

ZUM BILD