2026-27_Spielzeitheft Kulturbüro

Impressum Herausgeber Kulturbüro Schwäbisch Gmünd Redaktion Julia Berkenhoff Ralph Häcker Corina Zorniger Gestaltung Corina Zorniger Stand: 6. Mai 2026, Änderungen vorbehalten Theater im CCS 6 Musiktheater im CCS 12 Konzerte und Literatur im Prediger 18 Karten und Preise 24 4 Inhalt

Terminübersicht September 2026 – Mai 2027 26.09.2026 Posaune in Concert 15.10.2026 Tannöd 22.10.2026 La Bohème 11.11.2026 Poetry Slam 18.11.2026 Mutter Courage und ihre Kinder 09.12.2026 Alice im Wunderland 13.01.2027 Der große Diktator 21.01.2027 Ach Heinrich! Von Kleist Reloaded 22.01.2027 Konzert zum Neuen Jahr 19.02.2027 Duo Pierrot 03.03.2027 Die Hochzeit des Figaro 10.03.2027 Halbe Hütte 20.03.2027 Akademie des Tanzes Mannheim 14.04.2027 Poetry Slam 29.04.2027 Harold und Maude 13.05.2027 Rusalka 19 7 13 20 8 14 9 21 22 23 15 10 16 20 11 17 5

Theater im CCS 15.10.2026 Tannöd 18.11.2026 Mutter Courage und ihre Kinder 13.01.2027 Der große Diktator 10.03.2027 Halbe Hütte 29.04.2027 Harold und Maude 6 © Patrick Pfeiffer für WLB

nach dem Roman von Andrea Maria Schenkel Württembergische Landesbühne Esslingen Donnerstag, 15.10.2026 20 Uhr, Stadtgarten Einführung 19.15 Uhr „Der Teufel hat’s geholt!“ heißt es im Dorf, als auf dem abgelegenen Hof in Tannöd die Familie Danner tot aufgefunden wird. In einer einzigen Nacht wurden sechs Personen hingerichtet. Jetzt geht die Angst um. Spuren gibt es keine, die Motive sind unbekannt. War die Tat eine Strafe Gottes, ein geplanter Raubmord oder vielleicht doch späte Rache für erlittenes Unrecht? Schließlich muss Tannöd schon vor dem Mord ein Ort des Schreckens gewesen sein. Der alte Danner soll die Familie wie ein Patriarch brutal regiert haben, von Inzest und Gewalt ist die Rede. Ein offenes Geheimnis im ganzen Dorf, doch erst der kaltblütige Mord bringt die Menschen zum Reden. Nach und nach erzählen die Beteiligten mosaikartig in Rückblenden und inneren Monologen die Geschehnisse. Ein nicht aufgeklärter Mordfall aus dem Jahr 1922 diente Andrea Maria Schenkel als Vorlage für „Tannöd“. Sie verlegte das Geschehen in die Nachkriegsjahre und schuf neben einem Krimi zugleich die präzise Milieustudie einer Zeit, in der Dinge totgeschwiegen wurden. Tannöd 7 © Björn Klein für WLB

Bertolt Brecht Landestheater Tübingen Mittwoch, 18.11.2026 20 Uhr, Stadtgarten Einführung 19.15 Uhr Der Krieg ernährt Mutter Courage und ihre Kinder. Er ist ihr Geschäft und gleichzeitig ihr Verhängnis. Als Marketenderin zieht sie mit dem Planwagen quer durch Europa den Truppen des Dreißigjährigen Kriegs und den Flüchtlingsströmen hinterher. Sie macht Geschäfte auf Kosten der Menschlichkeit. Schillernd zwischen Raffgier und Mutterliebe, Verschlagenheit, Konformismus und aufmüpfiger Bauernschläue behauptet sie sich als moderne Geschäftsfrau in einer rauen Männerwelt. Sie will „ihren Schnitt“ machen, koste es, was es wolle, und doch auch nur ihre Familie durch das brutale Kriegsgeschehen bringen. Aber gegen die Gesetze des Marktes und der Gewalt kommt sie nicht an. Alle Versuche, ihre Kinder vom Räderwerk des Krieges fernzuhalten, scheitern auf fatale Weise. Bertolt Brechts berühmte Parabel zeigt eine Gesellschaft, die sich den tödlichen Gesetzen des Marktes bedingungslos unterwirft – im Zentrum steht eine starke, höchst ambivalente Frauenfigur. 8 „Ich lass mir den Krieg nicht madig machen.“ Mutter Courage und ihre Kinder

nach dem Film von Charlie Chaplin Landestheater Tübingen Mittwoch, 13.01.2027 20 Uhr, Stadtgarten Einführung 19.15 Uhr Die Inszenierung von LTT-Intendant Thorsten Weckherlin ist keine Kopie des Meisterwerks Charlie Chaplins, sondern eine hochaktuelle Hommage. In einer Zeit, in der Populismus und Hassrhetorik weltweit wieder Konjunktur haben, schlägt diese Inszenierung die Brücke von 1939 direkt ins Heute. Die groteske Verwechslung des tomanischen Diktators Anton Hynkel mit einem jüdischen Barbier bildet den Ausgangspunkt von Charlie Chaplins erstem Tonfilm: eine bitterböse, dabei aber umwerfend komische Satire aus dem Jahr 1940, die es mitten im Zweiten Weltkrieg wagte, das pure Böse direkt zu verspotten. Der Film, der zu Chaplins erfolgreichstem Werk wurde, war in NaziDeutschland verboten. Chaplin setzt der Hass gebärenden Rhetorik des megalomanen Führers die Aufrichtigkeit des namenlosen Barbiers entgegen, der mit seiner weltbekannten Schlussrede ein ewig gültiges Plädoyer für Menschlichkeit und Frieden hält. In der Doppelrolle Hynkel/Barbier ist Andreas Guglielmetti zu erleben. Ihm zur Seite steht ein spielfreudiges, achtköpfiges Ensemble. Der große Diktator 9 © Salomé Noller

nach dem Film von Andreas Geiger Theater Lindenhof, Melchingen Mittwoch, 10.03.2027 20 Uhr, Stadtgarten Eine moderne Farce – Andreas erbt in seinem Heimatdorf von seinem Großvater eine Wiese mitsamt einer Hütte. Doch bald muss er feststellen, dass die Hälfte der am Waldrand gelegenen Hütte gar nicht auf seinem Grundstück steht. Da hat sich der Großvater beim Hüttenbau vor 80 Jahren wohl um vier Meter vertan. Das wäre alles kein Problem, hätte den angrenzenden großen Gemeindewald nicht ein reicher Unternehmer gekauft, um daraus sein privates Jagdgebiet zu machen. Für Andreas beginnt ein Kampf gegen die Macht des Geldes, Besitzanspruch, Gesetzgebung und Behördenapparat. Weder das Bauamt, die Justiz, der Bürgermeister, der Stammtisch oder die Kirche haben Ideen, wie man zu einer einvernehmlichen Lösung finden und damit die Hütte erhalten könnte. Am Ende droht der Abriss, doch Andreas ist erfinderisch und gibt nicht auf. Pointiert komödiantisch und mit schwäbischem Knitz wird eine aktuelle Geschichte über „Landgrabbing“ im Kleinen erzählt. Halbe Hütte 10 © Richard Becker

Colin Higgins Württembergische Landesbühne Esslingen Donnerstag, 29.04.2027 20 Uhr, Stadtgarten Einführung 19.15 Uhr Harold ist achtzehn und hat eine eher befremdliche Vorliebe: den Tod. Wenn er nicht gerade akribisch seinen eigenen Tod inszeniert, blutige Selbstmorde fingiert oder dafür an ausgetüftelten Vorrichtungen bastelt, frönt er seiner zweiten großen Leidenschaft: Beerdigungen. Auf einer solchen begegnet er Maude. Den Verstorbenen kennt sie genauso wenig wie Harold, doch Friedhöfe muntern sie einfach auf. Maude sprüht vor Lebensfreude, ist impulsiv und abenteuerlustig. Mit Genuss und Vollgas rast sie in gestohlenen Autos durch die Stadt, klaut alles, was nicht niet- und nagelfest ist, erfindet Geschichten und probiert jeden Tag etwas Neues aus. Sie ist das genaue Gegenteil des düsteren, neurotischen, introvertierten Harold, doch vor allem ist Maude 79 Jahre alt. Durch ihre forsche, anarchische Art vermag sie Harold aus seinem inneren Gefängnis zu befreien. Und entgegen aller Konvention entwickelt sich zwischen den beiden eine zärtliche Liebe. Das Stück basiert auf dem berühmten Filmklassiker von Colin Higgins und ist eine Hymne an das Leben und die Liebe, egal wo sie hinfällt. Harold und Maude 11 „Jeder hat das Recht, sich lächerlich zu machen.“

Musiktheater im CCS 22.10.2026 La Bohème 09.12.2026 Alice im Wunderland 03.03.2027 Die Hochzeit des Figaro 20.03.2027 Akademie des Tanzes Mannheim 13.05.2027 Rusalka 12 © Tobias Metz

Giacomo Puccini Theater Pforzheim Musikalische Leitung: GMD Daniel Inbal Donnerstag, 22.10.2026 20 Uhr, Stadtgarten Einführung 19.15 Uhr Eine glanzvolle Großstadt, das Studentenleben, die Zukunftsträume: In der kalten Pariser Winterluft entspinnt sich eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Ringen zwischen jugendlichem Idealismus und einer ernüchternd leeren Speisekammer. Den nostalgischen Ton des Librettos setzte Puccini in eine oft üppig schwelgerische Partitur um, mit lyrischen Duetten und Ensembles, deren herausragende Qualität das Publikum bald nach der Uraufführung im Jahr 1896 erkannte. Puccini schildert mit raffinierten musikalischen Mitteln in vier Musikszenen die Poesie des Alltags junger Menschen in der Großstadt. Ihm gelingt es mit feinster orchestraler Farbgebung, verschiedene soziale Milieus und den Überschwang jugendlicher Liebe auf die Bühne zu bringen. Die Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln verspricht einen fulminanten Start in die neue Spielzeit! Das Theater Pforzheim gastiert im Rahmen der vom Land Baden-Württemberg geförderten „Städteoper Südwest“. La Bohème 13 © Sabine Haymann

Tanzstück nach dem Roman von Lewis Carroll Tanz Theater Pforzheim und Badische Philharmonie Choreographie: Guido Markowitz Mittwoch, 09.12.2026 20 Uhr, Stadtgarten Einführung 19.15 Uhr Willkommen im Wunderland! Waren Sie schon einmal dort, fern hinter den Bergen und über das weite Meer hinfort? Wo das Wasser süß und weich ist, Sirup gleich, und es Köstlichkeiten geben soll im Überfluss? Der Schriftsteller, Fotograf, Mathematiker und Diakon Lewis Carroll schrieb mit „Alice im Wunderland“ ein fantasiereiches Meisterwerk, das bis heute sowohl Jung als auch Alt in Staunen versetzt. Ein Kartenspiel erwacht zum Leben, wir treffen auf ein absurdes Croquet-Spiel und ein Flamingo-Ballett. Die Krabbenmutter mischt sich mit ihrer Tochter unter die Walzerquadrille der Hummer und nebenan ist ein Vogelball voll im Gange. Fluffige Wesen mit den schönsten Federn, die Tanzfläche ist prall gefüllt. All die schillernden Kreaturen zeigen gegenüber Alice keine Scheu. Ganz im Gegenteil, sie begegnen ihr mit Selbstverständnis und führen Konversationen, als wäre nichts geschehen … Ein fröhliches und fantastisches Tanzstück, musikalisch umrahmt von der Badischen Philharmonie Pforzheim. Alice im Wunderland 14 © Andrea D‘Aquino

Wolfgang Amadeus Mozart Mittwoch, 03.03.2027 20 Uhr, Stadtgarten Einführung 19.15 Uhr Bei Graf Almaviva hängt der Haussegen schief: Anstatt sich um seine Frau Rosina zu kümmern, will er deren Kammermädchen Susanna vor der Hochzeit verführen. Deshalb wird die Trauung mit seinem Bediensteten Figaro aus den scheinheiligsten Gründen immer wieder verschoben. Doch Susanna ist schlauer, als der Graf vermutet, und führt nicht nur ihn, sondern auch Figaro, ihren zukünftigen Mann, hinters Licht. Dazwischen stiftet der Page des Grafen, Cherubino, noch allerhand zusätzliche erotische Verwirrung … Wolfgang Amadeus Mozarts „Le nozze di Figaro“, 1786 in Wien uraufgeführt, gilt heute als Inbegriff der Opera buffa. Das Libretto von Lorenzo Da Ponte basiert auf Beaumarchais’ Schauspiel „Der verrückte Tag“, das wegen der Überlistung des triebgesteuerten Adels durch seine Bediensteten in Frankreich zunächst verboten war. Das Theater Pforzheim spielt „Die Hochzeit des Figaro“ in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln. Die Hochzeit des Figaro 15 Theater Pforzheim Musikalische Leitung: Michael Pichler © Sabine Haymann

Ballett-Gala Künstlerische Leitung: Agnès Noltenius Samstag, 20.03.2027 20 Uhr, Stadtgarten Die Akademie des Tanzes der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim ist eine der traditionsreichsten Ausbildungsstätten für Tanz in Deutschland. Ihre Wurzeln reichen zurück bis in die glanzvolle Zeit des Balletts in Mannheim im 18. Jahrhundert unter Kurfürst Carl Theodor. Die klassische europäische Balletttradition ist die Basis der Ausbildung, Ausgangspunkt für das klassische Repertoire ebenso wie für alle zeitgenössischen Tanzstile und Improvisation. Um das zu garantieren, werden kontinuierlich internationale Gastpädagogen engagiert, gepaart mit Workshops, Lectures und Meisterklassen neoklassischer und zeitgenössischer Choreografen. Die Studierenden werden in ein spezifisch ausgerichtetes und vielseitiges Repertoire eingebunden, um Bühnenpraxis zu erwerben. Motivation und Impuls der Ausbildung ist es, über die eigenen Grenzen hinauszugehen und neue künstlerische Horizonte zu eröffnen. Als Nachfolgerin von Birgit Keil hat Agnès Noltenius 2019 die Leitung der „AdT Mannheim“ übernommen. Akademie des Tanzes Mannheim 16 © Roman Novitzky

Antonín Dvořák Theater Pforzheim Musikalische Leitung: GMD Daniel Inbal Donnerstag, 13.05.2027 20 Uhr, Stadtgarten Einführung 19.15 Uhr Rusalky sind im slawischen Kulturraum feenartige Wesen. Es gibt zahlreiche, sehr farbige Mythen und Sagen über sie. Das Libretto zu „Rusalka“ verbindet geschickt Märchenhaftes mit Symbolistischem. Dvořák schuf dazu eine psychologisierende Klangwelt, die Natur, Magie und Melancholie meisterhaft verbindet. Der raffiniert instrumentierte Orchesterpart in diesem Musikmärchen für Erwachsene flirrt sanft und geheimnisvoll wie das Wasser selbst, mal zart und melancholisch, mal dramatisch und aufwühlend. Wagners expressive Harmonik vereint Dvořák mit seiner unverwechselbaren eigenen Rhythmik und Melodik. Die Leitmotivik wandelt er in „Rusalka“ zu Personenmotiven um, liedhafte Formen werden mit ariosen Abschnitten kombiniert. Die Uraufführung 1901 in Prag war der größte Erfolg des Komponisten auf der Opernbühne. „Rusalka“ wurde mit Smetanas „Verkaufter Braut“ verglichen. Die erste Aufführung in Deutschland war 1929 in Stuttgart. Das Theater Pforzheim spielt „Rusalka“ in tschechischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln. Rusalka 17 © Martin Sigmund

Konzerte und Literatur im Prediger 26.09.2026 Posaune in Concert 11.11.2026 Poetry Slam 21.01.2027 Ach Heinrich! Von Kleist Reloaded 22.01.2027 Konzert zum Neuen Jahr 19.02.2027 Duo Pierrot 14.04.2027 Poetry Slam 18 © Sören L. Schirmer

19 Yannick-Maurice Groß, Posaune Ulrich Klemm, Klavier Samstag, 26.09.2026 20 Uhr, Prediger Die „Konzerte im Prediger“ legen ihren Fokus auf junge Musikerinnen und Musiker und bieten Nachwuchskünstlern die Möglichkeit, Bühnenerfahrung zu sammeln. Yannick-Maurice Groß aus Herlikofen schließt im Juli 2026 sein Bachelorstudium im Fach Posaune an der Hochschule für Musik Würzburg (Klasse Prof. Andreas Kraft) ab. Mit Teilen aus seinem Prüfungsprogramm konzertiert Yannick-Maurice Groß, der mit seiner Orchesterinitiative Opus 8 schon bei verschiedenen Projekten auf sich aufmerksam gemacht hat, vor heimischem Publikum solistisch auf der Bühne des Predigers. In seinem Programm möchte er die vielfältigen Möglichkeiten der Posaune präsentieren und tut dies mit Literatur von der Barockzeit bis hin zur zeitgenössischen Musik und dem Jazz. Zu hören sein werden insbesondere Originalkompositionen für Tenor- und Altposaune und Klavier, etwa von Stjepan Sulek und Gordon Jacob. Eintritt: 20,00 € (erm. 10,00 €) Freie Platzwahl Posaune in Concert © privat

Mittwoch, 11.11.2026 Mittwoch, 14.04.2027 20 Uhr, Prediger Der Poetry Slam ist in Schwäbisch Gmünd seit 2015 schon viel herumgekommen. Nach Ausgaben im Hörsaal der PH, im CCS und auf der Remspark-Bühne, hat er im Kulturzentrum Prediger sein Zuhause gefunden. Dort findet nun zweimal im Jahr ein literarischer Wettstreit statt: einmal im Herbst – passenderweise im Rahmen der Literaturtage „wortReich“ – und einmal im Frühling. Gastgeber und Moderator Johannes Elster, der selbst als einer der profiliertesten Slam-Moderatoren des Landes gilt, lädt wie gewohnt fünf gestandene Wortkünstlerinnen und -künstler ein, die mit ihren Performances das Publikum von sich überzeugen wollen. In jeweils sechs Minuten präsentieren sie Gereimtes und Erzähltes, Gefühlvolles und Komisches. Das Publikum entscheidet über Finaleinzug und Gewinn. Neben einer individuellen Grußkarte mit Live-Applaus gibt es Geschenke zu gewinnen, die das Publikum mitbringt: Liebevolles, Skurriles und Schrulliges ist sehr willkommen. Eintritt: 18,00 € (erm. 9,00 €) Freie Platzwahl Poetry Slam mit Johannes Elster © Holger Bewersdorf 20

Marcus Grube Donnerstag, 21.01.2027 19 Uhr, Prediger Warum die ganze Aufregung um einen kaputten Krug? Muss man gleich ein ganzes Gerichtsverfahren anstrengen? Und warum reden alle so komisch? Überhaupt: Was soll Heinrich von Kleist mit mir zu tun haben? Drei Akteure werfen ihre Reclamhefte in die Ecke und stürzen sich ebenso waghalsig wie frech in die Tiefen der sprachgewaltigen Dramen von Heinrich von Kleist. Frei nach dem Motto: Was sie schon immer über Kleist wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten. Die Kraft des Klassikers entfaltet sich auf der Bühne! Denn sie wurden geschrieben, um gesprochen zu werden. „Ach Heinrich! Von Kleist Reloaded“ zeigt in einer 100-minütigen Achterbahnfahrt, wie man die gesammelten Werke von Heinrich von Kleist mit heutigen Augen einmal auf links drehen kann und was dann als Essenz des Klassikers davon übrigbleibt. Ein Abend für alle, die Kleist und die Vielfalt seiner Werke aus einer frischen Perspektive erleben möchten. Eintritt: 16,00 € (erm. 8,00 €) Freie Platzwahl Ach Heinrich! Von Kleist Reloaded © Tobias Metz 21 Württembergische Landesbühne Esslingen

22 Mathis Wolfer, Blockflöten Samuel Gogniat, Schlagzeug Freitag, 22.01.2027 20 Uhr, Prediger Johann Sebastian Bach und Chick Corea – zwei Namen, die auf den ersten Blick wenig gemein haben: Hier der barocke Meister des Kontrapunkts aus dem beschaulichen Eisenach, dort der US-amerikanische Jazzpianist, der als Pionier der Jazzfusion gilt. Und doch verbindet beide nicht nur ihre virtuose Improvisationskunst. In drei musikalischen Kapiteln lassen Samuel Gogniat (Vibraphon) und Mathis Wolfer (Blockflöten) diese beiden Ausnahmemusiker im Konzert zum Neuen Jahr über Zeit- und Stilgrenzen hinweg ins Gespräch treten. Neugier auf neue Ausdrucksformen und Klangwelten zeichnet die beiden jungen Musiker aus, die 2025 als jeweils einzige ihres Fachs das Finale des Deutschen Musikwettbewerbs erreichten und mit zahlreichen Sonderpreisen und Stipendien ausgezeichnet wurden. Gefördert durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates und die GVL. Eintritt: 20,00 € (erm. 10,00 €) Freie Platzwahl Konzert zum Neuen Jahr © Elza Loginova

Sara Schlumberger-Ruiz, Violine Jun-Ho Gabriel Yeo, Klavier Freitag, 19.02.2027 20 Uhr, Prediger Das Jahr 2027 steht im Zeichen Ludwig van Beethovens. Anlässlich des 200. Todestags des Komponisten wirft das Duo Pierrot einen Blick auf Beethovens bleibende Bedeutung und Wirkung auf spätere Generationen. Zwei seiner Violinsonaten sind an dem Abend zu erleben, jedoch auch Werke von Claude Debussy und Franz Schubert. „Wir glauben, dass die Kompositionen in Noten gegossenes Leben sind, die jeweils im Moment lebendig gemacht werden – sie sind also immer im Fluss und brauchen den Live-Moment“, so das Duo Pierrot, bestehend aus Violinistin Sara Schlumberger-Ruiz und Pianist Jun-Ho Gabriel Yeo. Beide Nachwuchskünstler sind bereits mit Preisen nationaler und internationaler Wettbewerbe ausgezeichnet. Gefördert durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates und die GVL. Eintritt: 20,00 € (erm. 10,00 €) Freie Platzwahl Duo Pierrot 23 © Sören L. Schirmer

14 20 Karten und Preise 24

25 Abonnements Das „klassische“ Abo Wenn Sie mehr als einmal Lust auf Theater oder Musiktheater haben, dann ist ein „klassisches“ Abonnement das Richtige für Sie, denn es bietet Vorteile, die Sie bald nicht mehr missen möchten: - Sie sparen bares Geld, denn Sie bezahlen 30% weniger als im freien Verkauf. - Sie haben einen festen, selbst gewählten Platz. - Sie bekommen regelmäßig Informationen frei Haus, auch über andere kulturelle Veranstaltungen. Das Abonnement ist übertragbar, falls Sie einmal verhindert sein sollten. Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn Sie es nicht schriftlich bis zum 31. Mai 2027 kündigen. Bei Ausfall einer Aufführung durch Streik oder höhere Gewalt kann kein Ersatz geleistet werden. Ihren AboAusweis und die dazugehörige Rechnung erhalten Sie spätestens im September zugeschickt. Termin- oder Programmänderungen bleiben vorbehalten. Kategorie oA B C D Theater 098,00 € 84,00 € 70,00 € 56,00 € Musiktheater 140,00 € 119,00 € 98,00 € 77,00 € Das Wahl-Abo (3 aus 5) Wenn Sie Karten für drei der fünf Veranstaltungen innerhalb einer Reihe (Theater oder Musiktheater) erwerben, bezahlen Sie 10% weniger als im freien Verkauf. Um in den Genuss dieses Preisvorteils zu kommen, brauchen Sie lediglich Karten derselben Kategorie im „Dreierpack“ zu kaufen. Das gemischte Abo (5 aus 10) Hier können Sie aus allen zehn Veranstaltungen der Theater- und Musiktheater-Reihe wählen. Sie müssen sich lediglich für fünf Veranstaltungen und eine Preiskategorie entscheiden, dann erhalten Sie 10% Ermäßigung auf den Einzelpreis. Stellen Sie sich einfach Ihr persönliches Kulturprogramm zusammen!

Informationen und Abonnement-Bestellung Wenn Sie ein Abonnement erwerben wollen, wenden Sie sich bitte an das Kulturbüro Schwäbisch Gmünd Marktplatz 7 73525 Schwäbisch Gmünd Telefon (07171) 603-4110 Fax (07171) 603-4119 E-Mail [email protected] Bitte verwenden Sie den Bestellschein am Ende dieses Heftes. Einzelkarten Stadtgarten Kategorie A B C D Theater 28 € 24 € 20 € 16 € Musiktheater 40 € 34 € 28 € 22 € Ermäßigungen Schüler, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende sowie Inhaber der Bonuskarte Schwäbisch Gmünd, Arbeitslose und Schwerbehinderte (ab 80% Behinderungsgrad) erhalten bei Vorlage eines gültigen Berechtigungsausweises 50% auf Einzelkarten. Schülergruppen ab 10 Personen (inklusive einer erwachsenen Begleitperson) erhalten im Vorverkauf Karten zu 8 € für die Kategorien B, C und D. Eine Ermäßigung für Abonnements ist nicht möglich. Einzelkarten Prediger Preise stehen bei den jeweiligen Veranstaltungen 26

27 Vorverkauf i-Punkt Schwäbisch Gmünd Marktplatz 37/1 73525 Schwäbisch Gmünd Telefon (07171) 603-4250 Öffnungszeiten i-Punkt: Mo - Fr 9.00 - 18.00 Uhr Sa 9.00 - 14.00 Uhr Vorverkaufsbeginn 1. Juli 2026 Online-Bestellung www.schwaebisch-gmuend.de Abendkasse Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Kein Einlass nach Vorstellungsbeginn Um Störungen zu vermeiden, ist ein Einlass nach Vorstellungsbeginn nicht möglich. Parken In der Tiefgarage des Congress-Centrums Stadtgarten können Sie bequem und kostengünstig parken.

28 Theaterwerkstatt 09.10.2026 18.10.2026 22.01.2027 12.02.2027 07.03.2027 09.04.2027 22.04.2027 Ein Quantum Impro – Improtheater trifft Wissenschaft Improtheater Kanonenfutter, Stuttgart Ein Karl-Valentin-Abend – Die Ver- (w)irrungen des Nepermuk Semmelmeier mit Martin Müller-Reisinger und Nenad Uskokovic Dichten, bis ich Dresche kriege mit Marco Tschirpke Chanson-Programm Liebeslieder an deine Tante mit Sebastian Krämer Murzarellas Music-Puppet-Comedy Bauchgesänge … Best of! Von allen guten Geistern mit Jess Jochimsen Außer Kontrolle mit Patrizia Moresco Die Uhrzeiten und Eintrittspreise entnehmen Sie bitte dem ausführlichen Spielplan 2026 / 2027 der Theaterwerkstatt. Kartenvorverkauf: i-Punkt Schwäbisch Gmünd Marktplatz 37/1 73525 Schwäbisch Gmünd Telefon (07171) 603-4250

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