Sonderdruck Unbreak my Hardt aus JB 2021 KA1.indd

Sonderdruck aus dem einhorn Jahrbuch 2021 rdruck aus dem einhorn Jahrbuch 2021 »Unbreak my Hardt« ist Vorreiter der Neuen Leipzig-Charta Baudezernat

42 Das Landratsamt und die Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und ländlichen Raum (LEL) haben zwei Kasernenbauten, zukünftig in zentraler Lage, revitalisiert. Dies wird seitdem von vielfältigen integrierten Ansätzen begleitet. Schon seit 1996 unterstützt das Familien- und Nachbarschaftszentrum (FuN) Menschen mit Einschränkungen zum Beispiel im Haushalt. Das Bildungs-, Kinder- und Familienzentrum Bikifa bündelt die Ansprache der Bevölkerung mit passgenauen Angeboten insbesondere zur Bildungsförderung und Integration. Es konzentriert die Aktivitäten der Grundschule, des Kindergartens St.Elisabeth, des Jugendtreffs, des FuN und der Stadtteilkoordination auch räumlich, um Bürgern ein gut zugängliches Angebot aus einer Hand zu bieten und die Bildungschancen der Kinder zu erhöhen. Zum Beispiel während der Pandemie mit einer individuellen Lernbetreuung. Denn 70 Prozent der Bewohner des Hardts haben einen Migrationshintergrund aus rund 40 Nationen, und 20 Prozent unter 18-Jährige prägen das Hardt als Gmünds jüngstes Quartier. Für die Entwicklung des Gebiets war ab den 2010er-Jahren entscheidend, soziodemografische Einseitigkeiten zu vermeiden und Impulse für mehr Vielfalt zu setzen. Entlang der Hardtstraße wurde deshalb als südlicher Gebietsrand mit traumhaftem Albblick eine bevorzugte Villen-Wohnlage nach Osten verlängert, um den soziodemografischen Aufbau der Bevölkerung auszugleichen. Eine weitere Klammer der Gemeinschaft für alle Bürger ist seit Anfang 2010 der Bürgerverein »Starkes Hardt e.V.«, in dem sich insbesondere die sozial Stärkeren für bessere Lebensbedingungen und höhere Lebensqualität der Bürger mit vielfältigen Gemeinschaftsaktivitäten engagieren und die anderen auf Augenhöhe mitziehen und qualifizieren. Der Verein bildet vor Ort auch die Plattform einer institutionalisierten und kontinuierlichen Bürgerbeteiligung als Partner der Stadtverwaltung. Er ist ständiger kritischer Begleiter und Multiplikator der Entwicklungen auf dem Hardt. Zwei Projekte »Junges Wohnen« mit insgesamt über 200 Mikroappartements mitten im Quartier waren ein weiterer Baustein für eine robuste Ergänzung der Bewohnerschaft. In der Initiative Weltgarten e.V. pflegen interessierte Bewohner naturnahes Leben in für alle offenen Aktivitäten und stärken ihr Zusammengehörigkeitsgefühl über gärtnerische Projekte. Hinzu kam 2016 noch eine neue Gemeinschaftsunterkunft in Form eines Pavillon-Dorfs für Flüchtlinge und Integrationsangebote (Planungswettbewerb 2014). Die Baugruppe »Sonnenhügel«, die mit 17 Wohneinheiten auch Migranten aus dem Quartier zu ihrer Bauherrengemeinschaft zählt, steht seit 2020 als unwiderrufliches Zeichen eines Mehrgenerationen- und Mehrkulturenhauses als erstes Haus direkt an der Oberbettringer Straße. Auch wichtige Gebietsakteure wie die Stadtteilkoordinatorin und der ehemalige Planungsamtsleiter haben dort als Mitbauherren dieses neuen Wohnens in der Gemeinschaft Verantwortung übernommen. Neue Leipzig-Charta In der Präambel der Neuen Leipzig-Charta werden Sinn und Ziel einer europäisch abgestimmten Stadtentwicklungspolitik umrissen: »Die Leipzig-Charta aus dem Jahr 2007 hat die Stadtentwicklungspolitik in Europa und darüber hinaus maßgeblich beeinflusst. Ihre Kernbotschaft, eine integrierte und nachhaltige Stadtentwicklungspolitik voranzubringen, ist weiterhin aktuell. Allerdings stehen die Städte und Gemeinden in Europa heute vor drängenden globalen Herausforderungen, die sich direkt auf die lokale Ebene auswirken. […] Um auf diese Herausforderungen reagieren zu können, bedarf die LeipzigCharta von 2007 einiger Anpassungen. […] Die Neue Leipzig-Charta bietet einen politischen Rahmen, um diese europäischen und internationalen Abkommen auf städtischer Ebene zu berücksichtigen und umzusetzen.«

41 Die neue Leipzig-Charta ist seit einem Vierteljahrhundert auf dem Hardt gelebte Stadt Im Schwäbisch Gmünder Kernstadtquartier Hardt (ca. 2500 Einwohner) ist die Neue Leipzig-Charta seit einem Vierteljahrhundert gelebte Stadt. Gemeinschaftseinrichtungen, gemeinwohlorientierte Quartiersarbeit, viel Grün sowie überörtliche Dienstleistungen und Bildungseinrichtungen prägen seit den 1990er-Jahren das Leben im Quartier. »Das Hardt« ist seit 1951 das internationalste Quartier von Schwäbisch Gmünd – als die US-Armee die ehemalige Wehrmachtskaserne als Militärstandort wiederbelebte. Die Vereinigte Gmünder Wohnungsbaugesellschaft VGW konnte Anfang der 1990er-Jahre mit der Übernahme und Sanierung der dafür in den 1950er-Jahren gebauten amerikanischen Housing-Area ihren Wohnungsbestand allein auf dem Hardt auf 600 Wohnungen aufstocken, zur Versorgung breiter Bevölkerungsschichten mit bezahlbaremWohnraum. Sanierungsgebiet »Unbreak my Hardt« – 100 Jahre Hardt 2040 Stadtbild – Engstelle im Remstal – Blick von Nordwest Quartier Hardt 3 41 Die neue Leipzig-Charta ist seit einem Vierteljahrhundert auf dem Hardt gelebte Stadt Im Schwäbisch Gmünder Kernstadtquartier Hardt (ca. 2500 Einwohner) ist die Neue Leipzig-Charta seit eine Vierteljahrhundert gelebte Stadt. Gemeinschaftseinrichtungen, gemeinwohlorientierte Quartiersarbeit, viel Grün sowie überörtliche Dienstleistungen und Bildungseinrichtungen prägen seit den 1990er-Jahren das Leben im Quartier. »Das Hardt« ist seit 1951 das internationalste Quartier von Schwäbisch Gmünd – als die US-Armee die ehemalige Wehrmachtskaserne als Militärstandort wiederbelebte. Die Vereinigte Gmünder Wohnungsbaugesellschaft VGW konnte Anfang der 1990er-Jahre mit der Übernahme und Sanierung der dafür in den 1950er-Jahren gebauten amerikanischen Housing-Area ihren Wohnungsbestand allein auf dem Hardt auf 600 Wohnungen aufstocken, zur Versorgung breiter Bevölkerungsschichten mit bezahlbaremWohnraum. Sanierungsgebiet »Unbreak my Hardt« – 100 Jahre Hardt 2040 Stadtbild – Engstelle im Remstal – Blick von Nordwest Quartier Hardt

42 Das Landratsamt und die Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und ländlichen Raum (LEL) haben zwei Kasernenbauten, zukünftig in zentraler Lage, revitalisiert. Dies wird seitdem von vielfältigen integrierten Ansätzen begleitet. Schon seit 1996 unterstützt das Familien- und Nachbarschaftszentrum (FuN) Menschen mit Einschränkungen zum Beispiel im Haushalt. Das Bildungs-, Kinder- und Familienzentrum Bikifa bündelt die Ansprache der Bevölkerung mit passgenauen Angeboten insbesondere zur Bildungsförderung und Integration. Es konzentriert die Aktivitäten der Grundschule, des Kindergartens St.Elisabeth, des Jugendtreffs, des FuN und der Stadtteilkoordination auch räumlich, um Bürgern ein gut zugängliches Angebot aus einer Hand zu bieten und die Bildungschancen der Kinder zu erhöhen. Zum Beispiel während der Pandemie mit einer individuellen Lernbetreuung. Denn 70 Prozent der Bewohner des Hardts haben einen Migrationshintergrund aus rund 40 Nationen, und 20 Prozent unter 18-Jährige prägen das Hardt als Gmünds jüngstes Quartier. Für die Entwicklung des Gebiets war ab den 2010er-Jahren entscheidend, soziodemografische Einseitigkeiten zu vermeiden und Impulse für mehr Vielfalt zu setzen. Entlang der Hardtstraße wurde deshalb als südlicher Gebietsrand mit traumhaftem Albblick eine bevorzugte Villen-Wohnlage nach Osten verlängert, um den soziodemografischen Aufbau der Bevölkerung auszugleichen. Eine weitere Klammer der Gemeinschaft für alle Bürger ist seit Anfang 2010 der Bürgerverein »Starkes Hardt e.V.«, in dem sich insbesondere die sozial Stärkeren für bessere Lebensbedingungen und höhere Lebensqualität der Bürger mit vielfältigen Gemeinschaftsaktivitäten engagieren und die anderen auf Augenhöhe mitziehen und qualifizieren. Der Verein bildet vor Ort auch die Plattform einer institutionalisierten und kontinuierlichen Bürgerbeteiligung als Partner der Stadtverwaltung. Er ist ständiger kritischer Begleiter und Multiplikator der Entwicklungen auf dem Hardt. Zwei Projekte »Junges Wohnen« mit insgesamt über 200 Mikroappartements mitten im Quartier waren ein weiterer Baustein für eine robuste Ergänzung der Bewohnerschaft. In der Initiative Weltgarten e.V. pflegen interessierte Bewohner naturnahes Leben in für alle offenen Aktivitäten und stärken ihr Zusammengehörigkeitsgefühl über gärtnerische Projekte. Hinzu kam 2016 noch eine neue Gemeinschaftsunterkunft in Form eines Pavillon-Dorfs für Flüchtlinge und Integrationsangebote (Planungswettbewerb 2014). Die Baugruppe »Sonnenhügel«, die mit 17 Wohneinheiten auch Migranten aus dem Quartier zu ihrer Bauherrengemeinschaft zählt, steht seit 2020 als unwiderrufliches Zeichen eines Mehrgenerationen- und Mehrkulturenhauses als erstes Haus direkt an der Oberbettringer Straße. Auch wichtige Gebietsakteure wie die Stadtteilkoordinatorin und der ehemalige Planungsamtsleiter haben dort als Mitbauherren dieses neuen Wohnens in der Gemeinschaft Verantwortung übernommen. Neue Leipzig-Charta In der Präambel der Neuen Leipzig-Charta werden Sinn und Ziel einer europäisch abgestimmten Stadtentwicklungspolitik umrissen: »Die Leipzig-Charta aus dem Jahr 2007 hat die Stadtentwicklungspolitik in Europa und darüber hinaus maßgeblich beeinflusst. Ihre Kernbotschaft, eine integrierte und nachhaltige Stadtentwicklungspolitik voranzubringen, ist weiterhin aktuell. Allerdings stehen die Städte und Gemeinden in Europa heute vor drängenden globalen Herausforderungen, die sich direkt auf die lokale Ebene auswirken. […] Um auf diese Herausforderungen reagieren zu können, bedarf die LeipzigCharta von 2007 einiger Anpassungen. […] Die Neue Leipzig-Charta bietet einen politischen Rahmen, um diese europäischen und internationalen Abkommen auf städtischer Ebene zu berücksichtigen und umzusetzen.« 4

43 Sanierungsgebiet Hardt (»Soziale Stadt«) seit 2016 – Bestandsplan Schwellen zu senken und Barrieren zu überwinden, ist auch der Ausgangspunkt der Überlegungen, das Quartier Hardt ab 2016 mit einem Sanierungsgebiet Soziale Stadt auf Basis der Ergebnisse eines Europan-Wettbewerbs städtebaulich zu entwickeln: Die auf dem Hardt vorhandenen städtebaulichen Quartiersfragmente der 1930er- bis 1970er-Jahre sind durch eine Verkehrsschneise und nicht nutzbare Freiflächen getrennt. Räumliche Verbindungen und soziale Vernetzungen der vorhandenen städtebaulichen Fragmente sind die Ziele. Denn es sind schon Potenziale vorhanden: Die bestehenden städtebaulichen Einheiten sind für sich lebensfähig organisiert und die Einbettung in ihre unmittelbaren Außenräume ist im Bestand befriedigend. Die Gestaltqualität der Baukörper ist teilweise sehr gut (Berufsschulzentrum in Generalsanierung, Pädagogische Hochschule mit Masterplan »Hochschulkonzeption 2030«). Die Entwurfsidee des Europan-Gewinners formt im Geist des New Urbanism aus Alt und Neu ein neues Quartierganzes. Eine neue, alles durchdringende »In-Between-Achse« öffentlicher Räume für Fußgänger und Radfahrer ist sein Rückgrat, das alle öffentlichen Schwerpunkte miteinander verbindet. Bei der Veränderung des Quartiersgefüges stehen folgende Prozesse im Vordergrund. Sozial unangepasste Typologien von Stadträumen müssen sich wandeln. Die Oberbettringer Straße, die als anbaufreie Hauptverkehrsstraße wie eine Landstraße das Quartier von Ost nach West mittig durchschneidet, wird durch neue Häuser und eine neue Straßenraumgestaltung in eine adressbildende, integrierte Stadtstraße umgebaut. Der Typ der gegliederten und 5 43 i i (»Soziale Stadt«) seit l c el e z s i s a s t r rl , r i it ei e i r s i t i l i isse ei es r - tt r s st t li i l a f e ar t r st t li i er er- is r-J r si r i i ic t tz are rei äc tr t. li i s ziale er etz e er r st t li si ie iele. e es si s t i l r : i ste e e stä te a lic e i it si f r si l sf i ga isiert ie i ett i i re itt l r r ist i esta efrie ige . ie estalt lit t r r r ist t ileise se r g t ( er fssc lze tr i e r ls i r , - gische oc sc le it aster la » c sc l z ti ). ie nt urfsi ee es r a - e i ers f r t i eist s rbanis aus lt e ei e es artier a zes. i e e , alles durchdri ge e »I - et ee - c se« e tlic er ä e f r Fußgänger und adfa rer ist sei c grat, as alle e tlic e Sch erpunkte itei a der ver i et. ei der erä der g es artiersgef es ste e f lge e Prozesse i ordergrund. Sozial a ge asste y l gie v Stadträu en üssen sich andeln. ie berbettri ger tra e, ie als anbaufreie auptverkehrsstraße ie ei e a dstra e as artier von st nach est ittig durchschneidet, ird d rc e e äuser und eine neue Straßenrau gestaltung in eine adressbilde - de, integrierte Stadtstraße u gebaut. er yp der gegliederten und

44 aufgelockerten Stadt, der bisher für alle vorhandenen städtebaulichen Fragmente bestimmend ist, ohne dass sie nach den Möglichkeiten dieses Typs irgendwie schlüssig miteinander verbunden wären, sondern durch unangepasste Zonen fragmentiert sind – also doppelt getrennt – muss städtebaulich angereichert und mit nutzbaren Elementen, Bezügen und neuen Komponenten ergänzt werden – landschaftlich wie baulich. Dabei ist die doppelte Innenentwicklung das Leitbild. Dies bedeutet, dass Leerstellen im Quartiersgefüge transformiert werden, zum Beispiel das ehemalige Kasernenareal mit dem noch bestehenden städtischen Bauhof im ehemaligen Technikbereich. Außerdem werden die Bestände punktuell ergänzt, hier insbesondere in der ehemaligen Housing-Area. Neue öffentliche Räume überschreiben auch Bestandsgebiete und verklammern vorhandene Bereiche, zum Beispiel über Hauszwischenräume im VGW-Quartier, und prägen einen neuen urbanen Auftritt des Quartiers auch im Bestand und verbessern seine soziale Adresse. Hier wird gerade der zentrale Platz »Park am Sonnenhügel« auf Grundlage eines landschaftsarchitektonischen Wettbewerbs bis 2023 realisiert. Mit diesem parkartig gestalteten Platz entsteht ein schönes, klimaaktives Zentrum, das nördliches und südliches Hardt verbindet. Als Schwammstadt mit hohem unversiegelten Bodenanteil, mit neuen großen Bäumen zur Verschattung im Sommer und einem Europabrunnen zur Erfrischung und Kühlung der Menschen in Alltag und Freizeit. Die Kasernenarchitekturen der Landesanstalt LEL und des Landratsamtes werden mit neuen gemischt genutzten Stadtbausteinen zu einem räumlich urbanen, aber auch sehr intensiv grün wirkenden Bauensemble mit hoher Aufenthaltsqualität ergänzt – Platz- und Stadtarchitektur aus einem Guss. Zudem sollen Spiel- und Freizeitangebote für Jung und Alt (Kletterpark, Boule, Café) integriert werden. Außerdem entsteht 2021 der Familien- und Freizeitpark zwischen dem VGW-Quartier und dem Berufsschulzentrum. Dieser Zwischenraum wird als extensiv, punktuell intensiv nutzbarer Erlebnis- und Aktivitätsbereich hautsächlich für Familien und Freizeitgestaltung landschaftlich neu geformt – im Sinn einer topographisch bewegten halboffenen Parklandschaft für intensive Spielmöglichkeiten und mit Gemeinschaftsangeboten für das Quartier, zum Beispiel dem Neubau Jugendtreff. Ein neues und vielfältiges soziales Beziehungsgerüst des gelebten Raums als Verbindungsnetz öffentlicher Wege, Sichtverbindungen sowie aktiver Ränder und Säume von Bereichen entsteht auf Grundlage des städtebaulichen Rahmenplans »Unbreak my Hardt – 100 Jahre Hardt 2040«, damit die Teile des Quartiers und ihre Bewohner und Nutzer in Beziehung zueinander treten können. Gemeinwohlorientierte Schwerpunkte bestimmen die weitere Entwicklung in diesen Bereichen. Neue Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungsangebote im Bereich der zentralen Platzanlage »Park am Sonnenhügel«; Spielangebote auf dem Platz für Jung und 6

45 Alt mit Café; Stärkung der Adressen der vorhandenen öffentlichen Einrichtungen LEL und Landratsamt. Die überörtlich bedeutsamen Bildungsinstitutionen sind die ideellen Zugpferde der Entwicklung; insbesondere die Pädagogische Hochschule/ Bildungsuniversität soll über eine Campusachse als ein Universitätsquartier eingebunden werden. Dadurch soll Bildung als zentrales Zukunftsthema für das ganze Quartier inhaltlich und räumlich langfristig positioniert und aktiviert werden. Die 2021 begonnene Verlegung des städtischen Bauhofs wird eine Innenentwicklung auf 4,3 Hektar Fläche entlang der Campusachse freisetzen – für 30 000 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche. Das Quartier Hardt ist schon 2019 im Projektnetzwerk der Internationalen Bauausstellung »IBA Stadtregion Stuttgart 2027« als eines von drei Projekten außerhalb der Region Stuttgart akkreditiert und hätte das Potenzial, als Vielfaltsquartier eines der zukunftsweisenden Ausstellungsgebiete der IBA zu werden. Julius Mihm Realisierungswettbewerb Platz »Park am Sonnenhügel« – 2024 fertig Konzeptvergabeverfahren »Neues Wohnen Sonnenhügel« am Platz – 2023 7

© 2021 by einhorn-Verlag+Druck GmbH Sonderdruck aus einhorn Jahrbuch Schwäbisch Gmünd 48. Jahrgang / 2021 ISBN 978-3-95747-128-4 im Auftrag des Baudezernats Schwäbisch Gmünd

RkJQdWJsaXNoZXIy NjI5Njg=