Gmünd und die Staufer

Johanniskirche

Johanniskirche

Die spätromanische Pfeilerbasilika wurde zwischen 1220 und 1250 erbaut und ist Johannes dem Täufer geweiht. Im letzten Jahrhundert erfolgte die „Reromanisierung“, um den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Die Seitenschiffe beherbergen Originalfragmente von Bauplastiken aus Johanniskirche und Münster.

Kloster Lorch

Stadt Lorch

Weit sichtbar, auf einem Bergvorsprung über dem Remstal, liegt das Kloster Lorch, das im Jahre 1102 von den Staufern als Familiengrablege gegründet wurde. Die eindrucksvolle Klosteranlage mit Kirche und Klostergarten, das Stauferrundbild des Künstlers Hans Kloss und die angrenzende Stauferfalknerei mit ihren spektakulären Flugschauen für die ganze Familie lassen die Zeit im Nu verfliegen.

Unser Tipp: Für Familien mit Kindern ist ein Abstecher zur Lorcher Schelmenklinge sehr empfehlenswert. Die schmale Waldschlucht, in der es klappert, hämmert und plätschert, verzaubert alle mit ihren beliebten Wasserspielen.

Stadt Lorch

Burg Wäscherschloss

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Achim Mende

Bekannt als die „Wiege der Staufer“ präsentiert sich das Wäscherschloss als markantes Beispiel einer Ministerialenburg aus der Blütezeit der Staufer. Hier ist immer etwas los: Die mittelalterliche Hofkulisse – umgeben von einer fast zehn Meter hohen Buckelquader-Mauer – lädt zu ausgefallenen Veranstaltungen und kurzweiligen Führungen für Jung und Alt ein.

Unser Tipp: Geschichtsinteressierte, die vor etwas körperlicher Anstrengung nicht zurückschrecken, können die Sehenswürdigkeiten bei einer Tour mit dem Rad verbinden. Die „Stauferschleife“ ist perfekt, um das malerische Stauferland näher kennenzulernen.

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Achim Mende

Die Dreikaiserberge

Foto: Mario Klaiber

Hohenrechberg

Erholung gefällig oder auf Sinnsuche? Dann besuchen Sie den Hohenrechberg! Malerisch am Nordrand der Schwäbischen Alb gelegen bildet er zusammen mit dem Stuifen und dem Hohenstaufen die weithin sichtbare Silhouette der Dreikaiserberge. Als typischer Zeugenberg hat er über 200 Millionen Jahre Erdgeschichte auf dem Buckel!

Die mittelalterliche Burgruine Hohenrechberg ragt stolz empor. Sie stellt neben der Wallfahrtskirche das Wahrzeichen des Gmünder Stadtteils dar und erinnert an den Glanz der Staufer sowie des Ritter- und Grafengeschlechts von Rechberg und Rothenlöwen. Was rund 600 Jahre hindurch keine Belagerer schafften, vollbrachten Naturgewalten: 1865 schlug bei einem Gewitter der Blitz ein und brannte die Kernburg fast völlig aus. Heutzutage gilt die Burgruine Hohenrechberg als eine der schönsten in Schwaben.

Unser Tipp: Wer sich vom Gmünder Hölltal aus zu Fuß auf den Rechberg begeben möchte, der kann auf dem „Geologischen Pfad“ die Bergspitze erklimmen.

Stuifen

Der Hausberg der Gemeinde Waldstetten blieb im Mittelalter als einziger der Dreikaiserberge unbesiedelt. Heutzutage bietet er als höchster der drei Zeugenberge rund um das 12 Meter hohe Stuifenkreuz grandiose Ausblicke.

Unser Tipp: Am einfachsten lässt sich der Stuifen bei einer kleinen Rundwanderung mit Start am Wanderparkplatz in Wißgoldingen erkunden.

Hohenstaufen

Als Stammsitz der Staufer und Aufenthaltsort von Kaiser Friedrich Barbarossa lädt der Hohenstaufen ebenfalls zu einem spannenden Ausflug ein. Die Burgruine, deren Grundmauern noch erhalten sind, lassen den Mythos der Staufer – eingebettet in eine traumhafte Landschaft – weiterleben.

Unser Tipp: Im Dokumentationsraum für staufische Geschichte am Fuße des Berges können Sie sich über die Geschichte des Hohenstaufen informieren, bevor ein steiler Aufstieg auf die Hochfläche des Bergkegels zur Burgruine führt.

Dreikaiserberge-Blick

Der Aussichtspunkt „Dreikaiserberge-Blick“ gibt die Sicht frei in eine bezaubernde und die Seele öffnende Landschaft, die geprägt ist durch die Silhouette der drei Zeugenberge Stuifen, Rechberg und Hohenstaufen.

Foto: Mario Klaiber
ZUM BILD