Integrationskonzept

Integration ist ein gesamtgesellschaftlicher Prozess, der sich sowohl an die Zuwanderer als auch an die Aufnahmegesellschaft richtet. Zuwanderer sind berechtigt und gefordert, die bereitgestellten Integrationsangebote zu nutzen. Gleichzeitig müssen Toleranz, Akzeptanz und wechselseitiger Respekt zwischen den Gruppen gefördert werden. Integration ist deshalb auch ein Prozess, der die Einbindung vieler verschiedener Akteure erfordert.

Um dies zu fördern und nachhaltig zu unterstützen hat die Stadt Schwäbisch Gmünd mit dem europäischen forum für migrationsstudien (efms) ein Integrationskonzept entwickelt „VERLINKEN“, an dem sich die lokalen Akteure der Integrationsarbeit beteiligt haben. In sechs Expertengruppen wurden zu verschiedenen Themen Ziele und Maßnahmen entwickelt, um die Teilhabemöglichkeiten von Migranten zu verbessern.

Das Integrationskonzept wurde im Jahr 2009 vom Gemeinderat der Stadt Schwäbisch Gmünd verabschiedet.

Die Weiterentwicklung des Integrationskonzeptes und die Einführung des Konzeptes „Gmünd 2020“, mit ähnlicher Themenstellung,  führte dazu, dass aus den ursprünglich 6 Expertengruppen bzw. Handlungsfeldern

  • „Sprache und Bildung“
  • „Wirtschaft und Arbeit“
  • „Wohnen und Stadtentwicklung“
  • „Soziales Gesundheit und Sport“
  • „Aktives Zusammenleben“
  • „interkulturelle Öffnung der Institutionen“

seit 2017 nur noch die Handlungsfelder 4 (Soziales, Gesundheit und Sport) und 5 (Aktives Zusammenleben) weiterbestehen.

ZUM BILD