Klimagerechtes Flächenmanagement

Aufgrund der hohen Lebens- und Wohnqualität in Schwäbisch Gmünd ist die Nachfrage nach attraktiven Wohngebieten und gewerblichen Nutzflächen groß. Dieser Bedarf kann jedoch durch eine Innenentwicklung allein nicht gedeckt werden, weshalb auch im Außenbereich Freiflächen zu Bauland umgewidmet werden.

Da die Siedlungsentwicklung aber einen maßgeblichen Einfluss auf die im Zuge des Klimawandels zunehmende sommerliche Hitzebelastung in der Stadt hat, wird für die aktuelle Neuaufstellung des Flächennutzungsplans eine Klimaanalyse durchgeführt.

Ziel der Untersuchung ist es, die potentiellen Flächen für die Siedlungsentwicklung hinsichtlich der Aspekte Klimaschutz und Klimaanpassung zu bewerten. Daraus folgend sollen Handlungsempfehlungen bezüglich eines klimagerechten Flächenmanagements ausgegeben werden, um eine maßvolle sowie nachhaltige Innen- und Außenentwicklung voran zu treiben. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem Erhalt der für das Klima der Stadt lebenswichtigen Frischluftschneisen und Kaltluftentstehungsgebiete.

Ein Zwischenbericht der Ergebnisse wurde am 12. Dezember 2018 im Bauausschuss des Gemeinderats vorgestellt.

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Mit dieser initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Projektpartner

  • GEO-NET Umweltconsulting GmbH (Hannover)
  • berchtoldkrass space&options (Karlsruhe)

Projektdetails

  • Förderkennzeichen: FKZ 03K06013
  • Projektlaufzeit: 2017 - 2019

Mittelgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und nukleare Sicherheit (BMUB)

Projektträger: Projektträger Jülich (PtJ)

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