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Naturstromer

Der Naturstromer in der Innenstadt – Ein Resümee

Die Rede ist vom Naturstromer, dem batteriebetriebenen Kleinbus mit Anhänger, welcher Platz für bis zu 29 Passagiere bietet und seine Erprobungsphase für die Landesgartenschau inzwischen erfolgreich abgeschlossen hat. Der Einsatz in der Gmünder Innenstadt wurde großzügig gefördert durch die Landesagentur für Elektromobilität eMobil BW in Stuttgart

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Rede ist vom Naturstromer, dem batteriebetriebenen Kleinbus mit Anhänger, welcher Platz für bis zu 29 Passagiere bietet und seine Erprobungsphase für die Landesgartenschau inzwischen erfolgreich abgeschlossen hat. Der Einsatz in der Gmünder Innenstadt wurde großzügig gefördert durch die Landesagentur für Elektromobilität eMobil BW in Stuttgart.

Schon beim Transport des Gefährts in die Innenstadt konnte sich manch ein Autofahrer ein Grinsen nicht verkneifen, obwohl man sich mit maximal 25 Kilometer pro Stunde doch eher langsam im fließenden Verkehr bewegte. Auch im weiteren Betrieb sahen ihn viele als gern genutzte Hilfe bei Einkaufsbummel an den Markttagen. Nach acht Wochen hatten sich schon viele an den Anblick des Naturstromers gewöhnt und so gab es vor allem bei den Kindern der Innenstadt lange Gesichter als Mitarbeiter der Stadt die Haltestellen abbauten. Einige Kindergartengruppen frequentierten das liebevoll genannte „Zügle“ und gestalteten so einen einfachen Ausflug als etwas für die Kinder ganz Besonderes. Aber nicht nur Kinder waren vom Naturstromer begeistert – auch Reisegruppen von außerhalb fuhren spontan mit dem sympathischen Busfahrer im Ruhestand, Franz Hammerschmiedt, durch die älteste Stauferstadt. Selbst eine offizielle Stadtführung wurde spontan kurzerhand ins Zügle verlegt.

Mit dem Naturstromer kamen die Innenstadtbesucher auch zu diversen kleinen Präsenten. So freute man sich beispielsweise in der Bocksgasse bei Optik Müller und der Kakaobohne so sehr über die Haltestelle direkt vor ihrer Tür und den damit verbundenen Besucherstrom, dass man ganz spontan Kaffee, Pralinen und andere Leckereien spendierte. Nicht nur deshalb kann der Einsatz des Naturstromers als Erfolg verbucht werden. Während der acht Wochen bekam die Stadt vielerlei Feedback und konnte einiges an Erfahrungen sammeln, welche beim Einsatz der Fahrzeuge auf der Landesgartenschau enorm helfen werden. Seinen nächsten großen Auftritt wird der Naturstromer bei der Tunneleröffnung am Montag, 25. November haben, wenn die Minister Peter Ramsauer und Winfried Hermann sowie der Regierungspräsident Johannes Schmalzl gemeinsam mit Oberbürgermeister Richard Arnold durch den Gmünder Einhorn Tunnel fahren werden.

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