Umstellung Alarmierung

Umstellung auf digitale Alarmierung

Am Tag des Notrufes 11.2.2021 stellte die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd auf die digitale Alarmierung um. Damit wird die fast 40 Jahre alte analoge 5-Ton-Folgealarmierung durch die moderne digitale POCSAG Alarmierung ersetzt.

Mit der neuen Alarmierungstechnik wurde auch die AAO (Alarm- und Ausrückeordnung) komplett überarbeitet und angepasst. Insgesamt gibt es für Schwäbisch Gmünd 40 verschiedene AAO mit fast 2000 Datensätzen. Damit hat die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd die aufwändigste und komplexeste AAO des Ostalbkreises. Der Grund dafür liegt zum einen am Zusammenspiel unserer 12 Abteilungen bei Einsätzen in den jeweiligen Teilorten, zum zweiten an der Unterstützung der Innenstadtabteilung bei größeren Einsätzen im Stadtgebiet durch die Abteilungen aus den Teilorten. Außerdem musste noch berücksichtigt werden, dass Kleineinsätze zum Beispiel Türöffnungen,  Drehleitereinsätze oder Kleinbrände tagsüber komplett vom hauptamtlichen Personal abgearbeitet werden. Die freiwilligen ehrenamtlichen Kräfte der Innenstadtabteilung werden tagsüber, je nach Personalstärke der hauptamtlichen Kollegen, erst ab Einsätze in Gruppenstärke alarmiert.

Auch im Bereich der Überlandhilfe musste festgelegt werden, welche Module und damit auch Fahrzeuge alarmiert werden können, um die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden bei größeren Einsätzen mit entsprechenden Sonderfahrzeugen unterstützen zu können.

All dies musste im Vorfeld geplant und die Umsetzung in der Leitstelle kontrolliert werden. Durch die Besonderheit, dass alle aufgeschalteten Brandmeldeanlagen im Stadtgebiet, direkt zur Feuerwehr aufgeschaltet sind, musste eine technische Anbindung dieser Anlagen auf einen Alarmgeber realisiert werden.

Durch die hauptamtlichen Mitarbeiter der Funkwerkstatt mussten jetzt 500 Funkmeldeempfänger nach den Vorgaben der jeweiligen Abteilungskommandanten programmiert werden. Die Ausgabe dieser Funkmeldeempfänger musste gemäß der Corona- Vorschriften in Kleingruppen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln erfolgen. Dieser Meldertausch wurde an mehreren Abenden durch die hauptamtlichen Mitarbeiter in den Feuerwehrhäusern der Abteilungen durchgeführt.

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