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Ausstellung: DxDiane zu Gast in Gmünd. Kunst über Grenzen

DxDiane, Grüne Träne, 1978, Öl auf Leinwand , 95 × 123 cm. © I. K. H. Diane Herzogin von Württemberg, Foto: Ingrind Hertfelder

Was sie anfasst, wird zu Kunst: für I. K. H. Diane Herzogin von Württemberg, Prinzessin von Frankreich, ist das künstlerische Schaffen seit ihrer Kindheit eine große Leidenschaft, mehr noch – ein Lebensinhalt. Als 14-Jährige beginnt sie in der Malerei. Mit 16 Jahren perfektioniert sie ihre Technik an der Académie Julian in Paris. Daneben sammelt sie Erfahrungen mit anderen künstlerischen Techniken. Seit dieser Zeit signiert sie ihre Arbeiten mit DxDiane (das »D« vor Diane steht für »Dimanche de Pâques«, den Tag ihrer Geburt). Ab 1980 entstehen erste plastische Werke.

DxDiane, Grüne Träne, 1978, Öl auf Leinwand , 95 × 123 cm. © I. K. H. Diane Herzogin von Württemberg, Foto: Ingrind Hertfelder
Blick in die Ausstellung »DxDiane zu Gast in Gmünd«, Kapitel 1: Bella Figura, im Vordergrund: Der Meteorit, 1992, Bronze. Foto: Joachim Haller.

Mit immenser Gestaltungskraft ist bis heute ein ausdrucksstarkes Werk entstanden, das ebenso vielseitig wie vielgestaltig ist. Das Spektrum spannt sich von Gemälden und Skulpturen über das Kunsthandwerk bis zur Haute Couture. Es reicht vom Umgang mit Glas, Seide und Porzellan bis hin zu Bronze, Blech und Stein. Besondere Bedeutung haben Motive der antiken Mythologie und biblische Allegorien. Weitere Themen sind von Traum, Empfindung und Symbolik bewegte Bildinhalte in Verbindung mit den Gattungen Landschaft, der Figurenkomposition und dem Stillleben.

Blick in die Ausstellung »DxDiane zu Gast in Gmünd«, Kapitel 1: Bella Figura, im Vordergrund: Der Meteorit, 1992, Bronze. Foto: Joachim Haller.
DxDiane, Der Tempelritter (Heiliger Georg), 1976, Öl auf Leinwand. © I. K. H. Diane Herzogin von Württemberg, Foto: Ingrid Hertfelder

Diesen gattungsübergreifenden Aspekt im Werk von DxDiane greift die Ausstellung auf. Siebzig Arbeiten, die fünf thematisch gegliederten Kapiteln folgen, eröffnen einen Blick auf bislang noch gar nicht oder kaum Gesehenes: silbernes Tafelgerät, Schmuck, Gürtelschließen, kostbare Textilien, Couture und Mobiliar. Dieses facettenreiche künstlerische Profil findet vielfache Entsprechungen in den Sammlungen des Museums und bettet die Präsentation damit in die kunsthandwerkliche Tradition der Gold- und Silberstadt Schwäbisch Gmünd ein. Zugleich laufen in ihr die langjährigen Verbindungsfäden der Herzogin Diane mit Schwäbisch Gmünd zusammen, angefangen bei ihren Schenkungen prächtiger Brokat- und Seidenstoffe für die Gewandmeisterei der Staufersaga, ihrem Engagement für die Sanierung des Salvators bis hin zur Präsentation ihrer Großskulpturen auf den Plätzen der Stadt.

DxDiane, Der Tempelritter (Heiliger Georg), 1976, Öl auf Leinwand. © I. K. H. Diane Herzogin von Württemberg, Foto: Ingrid Hertfelder

Veranstaltungsort

Museum im Prediger
Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd
Johannisplatz 3
73525 Schwäbisch Gmünd

07171 603-4130
07171 603-4129

Veranstalter

Museum und Galerie im Prediger
Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd
Johannisplatz 3
73525 Schwäbisch Gmünd

07171 603-4130
07171 603-4129

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