JKI

Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora

Filmvorführung und Regisseurinnengespräch, anlässlich dem Internationalen Frauentag mit anschließenden Zusammensein, Diskussion, Gesprächen und viel Spaß.

Die "Rote Zora" war in den 1970er und 1980er Jahren eine militante Frauengruppe in der BRD, die sich klandestin organisierte. Entstanden ist die feministische Gruppe aus dem Kontext der Revolutionären Zellen. Ihre Aktivitäten richteten sich u.a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler Herrschaft. Zentral waren die Selbstermächtigung der FrauenLesben und der Bruch mit der zugeschriebenen Friedfertigkeit. Erzählungen von verschiedenen Zeitzeuginnen, Interviews mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der "Roten Zora" und der damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden. Historische Aufnahmen der Frauen- und Studentinnen*bewegung in der BRD bringen Erinnerungen an die damaligen Kämpfe zurück. FrauenLesben aus anderen Ländern berichten über ihre Begegnung mit dieser Politik heute. Der Film zeigt, dass viele Themen der Roten Zora hoch aktuell sind und bietet viel spannenden Diskussionsstoff zum heutigen Umgang mit dieser Geschichte.

Die Filmvorführung mit Regisseurinnengespräch wird veranstaltet vom Offenen Politischen Treffen GD am Mittwoch, 26.02.2020,19 Uhr im Esperanza, Benzholzstraße 8, 73525 Schwäbisch Gmünd - www.facebook.com/Offenes-Politisches-Treffen-GD

Donnerstag, 27.02.2020, 19 Uhr im Gasparitsch, Rotenbergstr. 125, 70188 Stuttgart Ost
Veranstaltet von: Zusammen Kämpfen Stuttgart

Was ist der 08. März?
Am 08. März gehen weltweit Frauen auf die Strasse um ihre Stimme für Gleichberechtigung und eine Perspektive der Befreiung zu erheben. Zurück geht der Tag auf den 08. März 1857, als in New York Textilarbeiterinnen in den Ausstand traten um für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu streiken. Im Jahr 1911 traten Millionen Frauen am ersten internationalen Frauenkampftag, in Deutschland, Dänemark, Österreich, Schweden, der Schweiz und den USA für eine Einführung des Frauenwahlrechts, für Arbeitsschutzgesetze, für die Einführung des 8-Stunden-Tags, für Mutter- und Kinderschutz, für gleichen Lohn für gleiche Arbeit, für die Senkung der Lebensmittelpreise, für die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs und gegen den Krieg ein. Seitdem steht dieser Tag symbolisch für die Forderungen und Kämpfe der Frauen weltweit. Diese sind mit einem Blick auf die Lohnverhältnisse, dem gesellschaftlichen Rechtsruck sowie Sexismus und Gewalt gegen Frauen, leider bis heute notwendig und aktuell.


Veranstaltungsort

Jugendkulturinitiative Esperanza
Benzholzstraße 8
73525 Schwäbisch Gmünd

Veranstalter

Jugendkulturinitiative Schwäbisch Gmünd e.V.
Esperanza
Benzholzstraße 8
73525 Schwäbisch Gmünd

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