Otto Meth-Cohn: The nearly man

80 Jahre Reichspogromnacht: Zeitzeuge Otto Meth-Cohn liest aus seinem Buch „The nearly man“

Die Wurzeln von Otto Meth-Cohn liegen in Schwäbisch Gmünd. Hier führte sein Großvater Alfred Meth ein großes Kaufhaus in der Bocksgasse. Seine 1904 geborene Mutter Dorothea wuchs wohlbehütet in der jüdischen Familie auf. Sie reiste viel umher und brachte ihren Sohn Otto 1935 heimlich auf die Welt, da dessen Vater offenbar ein SA-Angehöriger war. Um diesen zu schützen, verriet sie nie seinen Namen, denn die 1935 erlassenen Nürnberger Rassengesetze stellten Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden unter Strafe. Mit den zunehmenden Übergriffen verließen die Meths Schwäbisch Gmünd und zogen nach Baden-Baden. 1940 wurden sie von dort deportiert und Dorothea Meth in Auschwitz getötet. Otto Meth-Cohn reiste mit einem der zwischen 1938 und 1939 organisierten Kindertransporte, mit dem zahlreiche jüdische Kinder in Sicherheit gebracht wurden, nach England, einem ungewissen Schicksal entgegen.


Veranstaltungsort

Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd
Stadtbibliothek
Spitalhof 1
73525 Schwäbisch Gmünd

07171 603-4466
07171 603-4499

Veranstalter

Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd
Marktplatz 1
73525 Schwäbisch Gmünd

07171 603-0
07171 603-1019

Zurück

ZUM BILD