William Turner und Claude Monet - Meister der Atmosphäre

William Turners Landschaftsbilder zählen zu den Glanzleistungen europäischer Malerei an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Seine Poetisierung der Landschaft im stürmischen Kampf der Elemente stand im Einklang mit den damals vorherrschenden Kategorien des "Erhabenen" und des "Malerischen". Doch die virtuose Handhabung eines neuartigen farbigen Instrumentariums in seinen Gemälden, die Darstellung atmosphärischer Phänomene aus Licht und Farbe heraus und damit der ganze Aufbau des Bildes mit dem Mittel der Farbe lassen ihn auch als frühen Vorläufer des Impressionismus erscheinen. So verwundert es keineswegs, dass allen voran Claude Monet von den Landschaftsbildern des Engländers begeistert war und davon beeinflusst wurde. Denn auch ihn interessierte das Spiel der Farben und das Flirren des Lichts, das die Formen verunklärt. Mit seiner duftigen Malweise und den formauflösenden Tendenzen ist Monet unbestritten die Schlüsselfigur der Malerei des Impressionismus.

Kunstgeschichteseminar, 6 x donnerstags ab 18.11., jeweils 9.30 - 11.30 Uhr

Referentin: Ulla Katharina Groha M.A.

Gebühr: EUR 48,- Anmeldung erforderlich


Veranstaltungsort / Veranstalter

Gmünder VHS
Münsterplatz 15
73525 Schwäbisch Gmünd

07171 92515-0
07171 92515-26

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